Ängste und Panik od doch eher eine vorwiegende Störung aus dem Autismus Spektrum?

Themenstarter
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15.02.16
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Guten Tag,

viele Leidensgeschichte und Stories hatte ich wohlgemerkt in andere Themen hier verfasst:

Nach langer Zeit bin ich mal wieder hier, da ich merke, dass ich gerne auch mal wieder den Alltag genießen mag, aber irgendwie das Gefühl bekomme "mich im Kreis zu drehen und ungern als hoffnungsloser Fall dastehe". Ich arbeite und studiere von zuhause aus, aber ich drehe mich irgendwie im Kreis mit ständig reizidvierender Angst, hinzu der Stress - Panikattacken. Das Rausgehen schaffe ich momentan nicht in die weitere Umgebung, ab und an mit dem Auto kurze Strecken aber mit hoher Anspannung und sozialer Angst. Kognitive VT brachte auch gewiss nicht zum Erfolg. Habe das Gefühl, dass ich mir mit ganzheitlichen Methoden helfen kann, aber irgendwas wirft mich immer wieder aus die Spur. Soll ich mir da nochmal einen Arzt einschalten, der nicht nur mit reiner "konventionellen" Schulmedizin arbeitet ?

Ich wollte bevor der Frühling so richtig beginnt richtig durchstarten und Vertrauen zu mir selbst finden und schauen, ob jemand versteht, dass sowas schwierig ist, gerade dann wenn man raugehen will aber dann auf einmal das Gefühl kommt (hier zuhause auch manchmal), dass ich nicht mehr weiß wo ich bin oder die Umwelt, Sinnesreize nicht adäquat verarbeiten kann? Kann da eher auch eine autistische Erkrankung hinterstecken? Wem geht das insgesamt mit Panikattacken ähnlich? Die Diagnostik ist noch nicht geschehen, sollte aber irgendwann stattfinden, da lange Wartezeit..
Ich weiß nicht, ich hatte ja schonmal von meiner Krankheit bei der Geburt geschrieben irgendwo.... Dazu wurde mir viel empholen... da ich aber irgendwie nicht weiß wo zu erst und was ...wieder im Kreis drehen mag ich mich aber nicht.. :)
Ich habe meine Ernährung umgstellt, vegan seit einigen Wochen ... ich meine ich merke schon erfolgstechnisch was, aber vermutete Schwermetalle und so habe ich noch nicht auf Rat anderer ausgeleitet, die auch für sämtliche Symptome verantworlich sein können.... ich steht schon ziemlich verzweifelt da und drehe mich im Kreis.. Ich danke von Herzen für Ratschläge (Ich meine die o.g. Frage, ob ich da einen Arzt suchen soll mit dem ich das alles auftischen kann)!!
LG Christian
 
wundermittel
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05.10.17
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Hallo alife210,

Du solltest lernen - und Dir merken, was Dir hilft und was Dir schadet.
Ärzte geben Dir für alles Mögliche Medikamente, ohne wirklich zu berücksichtigen, was Dir eigentlich fehlt.
Gerade bei Menschen mit Depressionen, Ängsten, Panikattacken, Mitochondrien-Schwächen, Darmproblemen schaden die verabreichten Medikamente eher langrfistig bzw. machen teilweise sogar abhängig.
Vorsicht vor Medikamenten, die mit Anti.. beginnen.

Bei Ängsten und Panikattacken würde ich sicher B-Komplex, Magnesium, Omega 3 und Zink ergänzen.
Mit einer veganen Ernährung ist es eher schwierig, den täglichen Bedarf von B-Komplex und Omega 3 zu decken.
Omega 3 ist übrigens essentiell. D.h. der Körper braucht es regelmässig und kann es nicht selber herstellen.

Speziell B12 spielt wahrscheinlich eine grosse Rolle. Ein gutes B12-Präparat findest Du mit:
B12 + Methylcobalamin + Adenosylcobalamin + Hydroxocobalamin + 1000µg + Bioaktiv
(siehe auch Vitamin B12 - Wirkung)

Ein Beitrag von mir zum Thema Autismus Beitrag zum Thema Autismus

Zu einem "gesunden (und glücklichen) Leben" reichen Mikronährstoffe definitiv nicht aus. Dazu gehören auch:
- eine ausgewogene Ernährung inklusive ausreichend trinken
- mehr Bewegung
- schädliche Einflüsse reduzieren oder ganz abstellen, wie: Rauchen, Medikamente, Zucker, Giftstoffe in Nahrungsmittel, Stress, Zahnstörfelder.
- u.a.
Dazu meine Vorschläge für mehr Lebensfreude:
Mehr Lebensfreude

Ich habe noch Deinen Beitrag zum Thema Darm überflogen:
Kennt sich jemand hiermit aus? Gabe von Antibiotika nach der Geburt und die Folgen von Darmflora gestört und psychische Zusammenhänge. Wisst ihr mehr was man tun kann bei schwerer chronischer psychosomatischer Erkrankung wenn die Schulmedizin versagt? Hat da jemand Erfahrung ? Grüße
Hierzu würde ich Dir das folgende Buch empfehlen.
Darmbakterien als Schlüssel zur Gesundheit: Neueste Erkenntnisse aus der Mikrobiom-Forschung
von Dr. Anne Katharina Zschocke

Etwas vom Wichtigsten für Deine "guten" Bakterien sind täglich ausreichend Ballaststoffe - ca. 30gr/Tag.
Unserem Mikrobiom schaden können auch zu viel Salz, Stress, Zucker, Übersäuerung, Gifte, Medikamente, Lebensmittelzusatzstoffe, Fluoride, einseitige Ernährung, Chlor, Alkohol u.a.

Das Wichtigste zum Schluss:
- ich würde sofort damit anfangen, etwas zu verändern und nicht nachlassen, bis ich zufrieden bin.

Alles Gute
 
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08.11.10
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Bei Ängsten und Panikattacken würde ich sicher B-Komplex, Magnesium, Omega 3 und Zink ergänzen.

Um dich im Wald der Nahrungsergänzungsmittel zurecht zu finden, dabei kann ich dir helfen. Sag bescheid alife, wenn du etwas ergänzen möchtest. Was auf jeden Fall sinnvoll ist.
 
regulat-pro-immune
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15.02.16
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Nabend ! Ich danke euch erstmal sehr herzlich für die vielen Tipps.

Vit.- B 12 nehme ich, Magnesium Omega und Zink zzt. nicht - aber vorrätig ists. Ich nehme noch das (NL - Aripiprazol) Abilify ein: 5 mg. morgens, sonst nichts außer das B12 und abends ab und an Baldrian Tropfen b. Bedarf.

Also Ich rauche grundsätzlich nicht, trinke gar keinen Alkohol... Mein Tag ist gut strukturiert.

Sagt mal, irgendwo las ich hier, dass frühkindiiche Intensivaufenthalte und so, Schäden in der Mikrobiom Entwicklung und auch Schwermetallvergiftung im Gehirn verursachen /hervorrufen können?

Da ich mich nicht mehr zu "normalen Kassenärzten" traue wollte ich den Durchbruch und die komplette Genesung bei einem Spezialisten vernanlassen und auch die Tipps die ich hier erhalte mit ihm besprechen, deshalb meine Frage: Meint Ihr soll ich mir da einen Facharzt (Privatarzt) meines Vertrauens suchen, der mich etwas begleitet, beim Thema Ernährung und und und ..auch nochmal individueller nach weiteren (Mikronährstoff - Schwermetalle) Untersuchungen helfen kann?
Ich bin bereit jetzt da zu handeln, nur ganz alleine ohne Arzt traue ich mich momentan nicht so .... aber ich brauche Impulse da hinzuschauen.
Meine Familie ist schon etwas naja - sprachlos von den ganzen Therapien - schulmedizinischer seits und dessen Versuche wie oft sie scheiterten und ich weiß nicht was ich denen jetzt sagen soll, was ich vorhabe. Ich will nicht unglaubwürdig dastehen.
Die Frage taucht auch auf, ob es nicht besser wäre, wenn ich wieder Fleisch esse ??? Ich weiß momentan nicht was hilft und was nicht....

Ich mag nur gewinnen und genesen können :)
 
Themenstarter
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15.02.16
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Hey, ich arbeite bei einer Redaktion und mache mich selbständig. Ich studiere an den Fernschulen und hole mein Abitur nach :)

Danke für die lieben Worte das mein Plan super ist. Also ich habe mich bei einer Privatärztin informiert.. Ist es so, das Ihr auch mit der Schulmedizin nicht weiter gekommen seit?
 
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26.07.09
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Ich hoffe, dir ist bewusst, dass so eine Formulierung "den Durchbruch und die komplette Genesung bei einem Spezialisten zu veranlassen", oder kürzer ausgedrückt, die komplette, vollständige Genesung in Auftrag zu geben, eigentlich recht illusorisch ist!?
Vielleicht sagen andere nochmal was dazu, aber weder ein Spezialist, eine Privatärztin oder andere Therapeuten, werden so einen "Auftrag" ernsthaft annehmen können! Außer vielleicht sogenannte "Wunderheiler" mit entsprechenden Methoden und Mitteln.
Meine Ansicht.
 
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15.02.16
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Ich meine klar, man liest sich ja hier und da durch und man bekommt erstaunliche Heilungserfolge mitgeteilt. Wenn da was dran ist ohne jetzt die größten Hoffnungen alleine dem Arztbesuch zuzuteilen, kann ich doch von Glück reden und es euch mitteilen :)
Ich glaube der Schritt, ganzheitlich vorzugehen ist besser als nur auf einseitige Symptombehandlungen. Da habe ich jetzt viel zu viel von gelesen. Viele verlassen sich nur auf die Meinung eines Arztes und wundern sich dann warum sie nicht weiterkommen. Ich denke ich weiß es wie ich vorgehe
 
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regulat-pro-immune

Piratin

Da muss ich Gerd leider Recht geben. Genesung ist gerade bei multifaktoriellen chronischen Erkrankungen eine Geduldsfrage. Und "veranlassen " kann man sie wohl eher nicht.
Es kommt genau so auf den Patienten an, wie auf den Behandler. Wenn nicht sogar noch mehr. Das Wichtigste ist konsequent dranzubleiben und nicht aufzugeben.
 
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03.04.18
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Ich hoffe, dir ist bewusst, dass so eine Formulierung "den Durchbruch und die komplette Genesung bei einem Spezialisten zu veranlassen", oder kürzer ausgedrückt, die komplette, vollständige Genesung in Auftrag zu geben, eigentlich recht illusorisch ist!?
Vielleicht sagen andere nochmal was dazu, aber weder ein Spezialist, eine Privatärztin oder andere Therapeuten, werden so einen "Auftrag" ernsthaft annehmen können! Außer vielleicht sogenannte "Wunderheiler" mit entsprechenden Methoden und Mitteln. Meine Ansicht.

Leider hast du Recht. Wo soll die Lösung denn überhaupt herkommen, wenn man nicht einmal einen Schimmer über die Ursache hat.
 
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15.02.16
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Okay, die Ursachen sind mir auch unklar, ich weiß nicht wo ich hinschauen soll, da zu viele Informationen und Dinge auf mich einprasseln. Ich fühle mich in meiner Vorgehensweise total gelähmt innerlich - anders kann ich es nicht behaupten zurzeit. Schulmedizin hat mir gewiss ja nicht weitergeholfen, und wenn die Ärzte es anders meinen, so lag der Erfolg im wesentlichen höchstens NUR auf der Linderung der Symptome, was ja damit niemals die Ursache behandelt. Meine Angehörige denken sich schon bestimmt, hoffnungsloser Fall? Ok - jetzt mal zum konstruktiven Teil, was Erfolg bei mir auf anderen Ebenen beigebracht hat:

Das einzige was mir wirklich geholfen hat, ist die Bewusstseinsarbeit mit der von Dr. R.Banis entwickelte Psychosomatische Energetik, Behandlungsdauer bei mir 2-3 Jahre, Energiewerte sind nachweislich gestiegen, ich merke da, dass ich tagsüber ausgelasteter bin, bessere Konzentration, motivierter, weniger erschöpft usw. Da meine Werte da alle um die mind. 100 %, frage ich mich, ob es noch anderweitig Gründe gibt, da ich momemtan nicht weiß, was gut ist und misstrauischer geworden bin...

- Soll ich denn auch Schwermetalle messen lassen? Eine Leber-Darm- Parasitenreinigung wird mir bereits empfohlen.


Es ist schon traurig, wenn man da im früheren Verlauf schon viel Geld (ca. 20.000 Euro) gelassen hat und schon Dinge ausprobiert hat wie kog. Verhaltenstherapie,tiefenpsychologisches Gequatsche, Homöopathie(Bachblüten..) und Akupunktur, Biohormone und weiß der Geier. Die Krankenkassen zahlen und zahlen, der klagende Patient aber merkt nur diesen Kreislauf.
Ich war bei einer Privatärztin, die sich eigentlich so meiner Einschätzung nicht auf psychosomatische Probleme spez. hat, aber sie meinte, mittels Biohormonen würde es mir besser gehen. Fehleinschätzung!

Ich prüfe momentan ganz für mich, ob es psychische Gründe gibt die sich im privaten Bereich belaufen und da Lösungen mit einem amb. Betreuer neu auszudisktuieren. Meine Familie steht da hinter mir.

Ich meine noch zu ergänzen, dass Fleischkonsum auch die Frage ins Licht stellt, ob es psychische Symptome verstärken kann oder wen traue ich da am beste.
Einige Ärzte geben ja schon zu, dass in der Schulmedizin nie von Heilung gesprochen wird, schon nicht mal bei dem Studium der Humanmedizin.
 

Piratin

Ich finde deinen Ansatz schon richtig. Du darfst nur nicht erwarten, dass nun ein Arzt oder Heiler daherkommt und dich mit wenigen Behandlungen "heilt". Es kann natürlich passieren, aber es ist sehr unwahrscheinlich. Du machst es doch gut, dass du selbst immer weiterschaust und auch Verantwortung übernimmst.
Wir Menschen sind ja eh Wesen, die sich stets weiterentwickeln und Therapie ist ein lebenslanger Prozess mMn.
Und dass du schon so vieles gemacht hast, heißt ja auch nicht, dass dies alles GAR NICHT geholfen hat! Vielleicht hat alles zusammen den Weg geebnet für das, was noch kommt. Es klingt jedenfalls nicht so, als hätte sich gar nichts getan!
Halte einfach weiter durch, manche Dinge sind nicht so leicht zu lösen.
 
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26.07.09
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tiefenpsychologisches Gequatsche
Ich prüfe momentan ganz für mich, ob es psychische Gründe gibt die sich im privaten Bereich belaufen und da Lösungen mit einem amb. Betreuer neu auszudiskutieren.
Meine Familie steht da hinter mir.
Ich weiß nicht, wie es anderen geht, mir fällt es wirklich schwer, dem allen zu folgen, was du schreibst bzw Zusammenhänge dabei zu sehen.
Psychische Gründe im privaten Bereich - willst du prüfen. Wie willst du das machen?
Vorher nennst du genau sowas aber "tiefenpsychologisches Gequatsche" - was auch immer du in der Form erlebt hast, du schreibst nichts weiter dazu. Jetzt sagst du aber, sowas mit einem Betreuer ausdiskutieren zu wollen.
Das heißt, du willst "Lösungen" mit ihm ausdiskutieren - musst vorher aber erstmal "prüfen", worum es eigentlich gehen könnte!
Warum jetzt das eine in deinem Sinne Gequatsche ist, etwas anderes dagegen Ausdiskutieren und Prüfen, ist mir vollkommen unklar.
 
regulat-pro-immune
Themenstarter
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15.02.16
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Ja, also ich meine ich will da mehr hinschauen was mich da belastet, wenn ich sowieso momentan sehr "durchn Wind" bin.. Ich melde mich zurück wenn ich was erreicht habe :) LG
 
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