3 Wochen wechselnde Kopfschmerzen

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Hallo,

Vor 5 Wochen habe ich Klausuren geschrieben (5h und mehr, immer schön mit krummen Rücken). Zwei Tage nach Beendigung der Klausurphase, also vor drei Wochen bekam ich den Kopfschmerz zum ersten Mal mit. Zuerst war er nur auf der rechten Kopfhälfte, eher im Stirnbereich. Ich würde ihn eher als diffus beschreiben. Auch ist der Schmerz im Laufe der 3 Wochen nie besonders stark gewesen, noch hat er an Intensität zugenommen. Meist ist es eine Art pochen bzw. ein Druckgefühl. Der Schmerz trat meist Morgens auf und besserte sich leicht im Laufe des Tages. In dieser Zeit hatte ich nun auch punktuelle Schmerzen an Stirn, Hinterkopf und Oberkopf (immer nur an einer Stelle). Auch hatte ich 1-2 Schweißausbrüche und die Schmerzen strahlten bis an Ohren und Augen. Knapp eine Woche nach auftreten des Schmerzes habe ich mich dann falsch bewegt und konnte den Hals zwei Tage nicht mehr richtig bewegen (mit Wärme 'kuriert'). Nach 2 Wochen mehr oder weniger Dauerkopfschmerzen, meinte meine Ärztin nach kürzester Schilderung meiner Symptome: Nasennebenhöhlenentzündung. Drei Tage AB brachten eine leichte Besserung. Bisher hatte ich die Schmerzen nur tagsüber, seit gestern Nacht ist das aber auch vorbei. Nun schmerzt/zieht mir seit knapp 18h ein Punkt über der linken Augenbraue und das zugehörige Auge schmerzt bei Druck auch.
Morgen habe ich einen Termin beim Orthopäden, möchte aber vorsichtshalber schon mal hier fragen: Was könnte es denn noch sein? Sehstörungen kann ich keine bemerken, daran sollte es also eher nicht liegen..

Blutdruck ist übrigens ok, Allergien liegen keine vor.
 
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Hallo Ellipea,

es scheint etwas in der Luft zu liegen. Mein Mann hatte letzte Woche ganz fiese Nackenschmerzen, die bis in den Hinterkopf zogen. Ihm hat Rotlicht geholfen. Eine Bekannte hat schlimme Schulter- und Kopfschmerzen. Sie bekommt Massagen, die aber kaum helfen. Seit gestern hat es mich auch erwischt. Ich habe linksseitig diesen wandernden Druck im Kopf und mein Ohr wird zeitweise taub - komisches Gefühl im Auge. Wir können uns das nicht erklären - es kam bei uns aus heiterem Himmel. Ich werde es nun auch mit Rotlicht versuchen.

LG Rawotina
 

Bei Kopfschmerzen kann Hypnosetherapie hilfreich sein

Hypnose arbeitet dort, wo die Wahrnehmung des Schmerzes liegt – im Gehirn. Es gibt kein stärkeres, natürlicheres Schmerzmittel als die Hypnose. Der Zustand der Hypnose alleine wirkt bereits schmerzlindernd. Schmerzfreie Geburt, schmerzfreie Zahnextraktion u.a. wird alltäglich mit Hypnose gemacht. Auch bei Kopfschmerzen/Migräne wirkt Hypnose.

Hypnose wird von Schmerzkliniken, Hypnosetherapeuten u.a. erfolgreich angewendet, egal ob diffus, chronisch, akut, lokalisiert. Wenn Schmerzen seelischer Natur sind, ist die aufdeckende Hypnosetherapie das wirksamste Mittel. Vor dem Gang zum Hypnosetherapeuten vorab medizinisch abklären lassen.
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Clematis

Morgen habe ich einen Termin beim Orthopäden, möchte aber vorsichtshalber schon mal hier fragen: Was könnte es denn noch sein? Sehstörungen kann ich keine bemerken, daran sollte es also eher nicht liegen.
Hallo ElliPea,

während der ellenlangen Klausuren hast Du offenbar sehr stark verkrampft gesessen und warst wegen dieser Arbeiten zusätzlich stark im Streß.

Laß Dir vom Orthopäden auf jeden Fall Massagen verschreiben und bestehe darauf, falls er nicht selbst darauf kommt. Ansonsten gut warm halten.

Sollten die Beschwerden danach immer noch anhalten, wäre der Besuch bei einem Osteopathen angebracht, siehe dazu auch hier: VOD e.V. - Verband der Osteopathen Deutschland.

Durch die Verspannungen können sich im Nackenbereich die Bandscheiben minimal verschoben haben und drücken auf Nerven, die zum Kopf führen, Deine Symptome entsprechen diesem Bild, auch die Schmerzen in den Augen usw. Wenn das sofort behandelt wird, stehen die Chancen gut, daß Du bald wieder fit bist. Laß es aber nicht schluren. Je länger Du nichts tust, desto länger dauert es danach mit der Heilung.

Gruß,
Clematis
 
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Hallo Ellipea,

ich schließe mich Clematis an: eine osteopathische Behandlung wäre gut. Manche Kassen bezahlen inzwischen immerhin ein paar Behandlungen pro Jahr ...

Nach 2 Wochen mehr oder weniger Dauerkopfschmerzen, meinte meine Ärztin nach kürzester Schilderung meiner Symptome: Nasennebenhöhlenentzündung. Drei Tage AB brachten eine leichte Besserung
Sind denn die Nebenhöhlen angeschaut worden? Ein HNO macht das mit Ultraschall, und ich finde es nicht gerade vernünftig, auf Verdacht ein AB zu verschreiben, ohne zu wissen, ob da überhaupt etwas ist. (Ich kenne Kopfschmerzen z.B. als allergische bzw. histaminbedingte Reaktion, und da wären AB völlig sinnlos). Wenn also weiter der Verdacht auf eine Nebenhöhlenentzündung besteht, würde ich zum HNO gehen.
Falls dann noch einmal ein AB verschrieben werden soll: ein Antibiogramm wäre gut!

Grüsse,
Oregano
 
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