Zahnersatz, ein absolutes Muss?

Ja, das merke ich bereits nach 1/2 Jahr und es nervt mich ziemlich. Ich fühle mich irgendwie amputiert oder verstümmelt. Deswegen habe ich mich jetzt für eine Teleskopprothese entschieden. Die soll ästhetisch und komfortabel sein und kostet natürlich ihren Preis.
Implantate wären die andere,noch kostenspieligere Lösung. Aber ich möchte keine Fremkörper im Oberkiefer tragen und der Knochenaufbau mit Biooss ist mir ausgesprochen unsympathisch.
Ich bin zur Zeit dabei, in mich zu gehen und gemäß den Hniweisen von Rüdiger Dahlke (Krankheit als Symptom) meiner Parodontose auf den Grund zu gehen. Da sind mir bereits verschiedene hilfreiche Erkenntnisse gekommen und es arbeitet in mir. Noch mehr Zähne will ich nicht verlieren, und da führt kein Weg drumherum: Ich muss das Übel bei der Wurzel packen - im wahrsten Sinne des Wortes.
Ich wünsche dir einen schönen Sonntag!
clara
 
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ja loup, ich hab nun ne prothese für 2 zähne wegen der optik unten. ich kann sunflex sehr empfehlen! ich vertrag das gott sei dank bisher. sieht total echt aus. ist wie valpalst nur günstiger. hat mein zahnarzt mir empfohlen.

ich merke aber schon, dass ich vermehrt nackenprobleme habe, weil halt zähne fehlen...übungen helfen da und prothese tragen...
 
Interessant, das Sunflex schaut ja genauso wie Valplast aus. Was hast Du da jetzt gezahlt Ariella?

VG
julisa
 
es sieht nicht nur so aus, es ist damit vergleichbar. für 2 zähne 125 €. und man sieht es überhaupt nicht, wenn mans nicht weiß. auch die klammern richtig gut verarbeitet. die hauptsache war, dass ichs vertrage. flexiplast zb hab ich nicht vertragen.
in meinem umfeld ist jemand mit valplast für einen zahn, es hat 256 gekostet.
mein zahnarzt hat gesagt, dass die ihn zufällig neulich angeschrieben haben, es für allergiker ist und da ich aktuell da rein gepasst habe, bin ich die erste damit bei ihm.
 
Vor ein paar Tagen überlegte ich, mich im Thread "Die Wurzel allen Übels – An jedem toten Zahn hängt ein kranker Mensch!" zu äußern.

Vielleicht passt dieser Beitrag besser hierhin, jedenfalls besser zur Überschrift.

Mit "totem Zahn" ist in dem o.g. Thread ein wurzelbehandelter Zahn gemeint. Man könnte allerdings auch, unabhängig von dem Text, den Oregano dort verlinkt hat, sich die Frage stellen, ob tatsächlich an jedem toten Zahn ein kranker Mensch hängt?

Wir alle verlieren täglich Haare, ob wir nun gesund oder krank sind.
In ähnlicher Weise sterben irgendwann einmal bei vielen Menschen im Alter Zähne ab.
In einigen Fällen ist dies auf einen kranken Organismus, auf falsche Ernährung, eine ungünstige Lebensweise oder mangelnde Mundhygiene zurückzuführen.

In anderen Fällen, so möchte ich hier einmal behaupten, sind dies einfach genetische oder natürliche Alterungsprozesse.
Wenn dem nicht so wäre, wäre es der Normalfall, dass wir stets mit gesunden Zähnen ins Grab gehen.

Ständig wollen uns Zahnärzte einreden, dass wir alle Zähne oder entsprechen Zahnersatz für fehlende Zähne brauchen. Denn aufgrund einer ungleichmäßigen Bissbelastung könnten allerlei Beschwerden entstehen. Tatsächlich führt ein ungleichmäßiger Biss zu Beschwerden.

Ariella schrieb:
...ich merke aber schon, dass ich vermehrt nackenprobleme habe, weil halt zähne fehlen...übungen helfen da und prothese tragen...

Mehr Beschwerden aufgrund fehlender Zähne, über die sich Personen in diesem Thread äußern, konnte ich hier nicht finden. Die zitierten Meinungen der Zahnärzte lauten dagegen:
"Kiefergelenkschmerzen", "Sie werden die schlimmsten Probleme mit ihren vielen fehlenden Zähnen bekommen! Und außerdem, wie schaut das denn aus, in ihrem Alter!" "Verformungen" und "Knochenabbau".

Doch entstehen immer Beschwerden, wenn Zähne fehlen?

Einige vertreten sogar die Meinung, fehlende Zähne seien die Ursache von Alzheimer.
Sie verwechseln offenbar Kausalität und Korrelation.

Wenn immer aus fehlenden Zähnen Beschwerden entstünden, und wenn unsere natürlichen Anlagen auf Gesunderhaltung angelegt sind, dann würde daraus folgen, dass es natürlich ist, bis ins hohe Alter ein makelloses Gebiss zu haben. Aber ist dies tatsächlich der Fall?

Wäre es nicht viel natürlicher, von dem hohen Anspruch herunterzukommen, alles Fehlende ersetzen zu müssen?
Das würde bedeuten, dass Zahnersatz in einigen Fällen nicht notwendig, in anderen eine bloß mehr oder weniger empfehlenswerte Möglichkeit, jedoch kein Muss ist.
 

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