Wie lange persistieren Borrelientoxine?

Themenstarter
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Hallo alle zusammen,
ich finde hier zwar viel über die Toxine u wie man sie (womöglich) ausleiten kann, suche aber nach persönlichen Erfahrungen.
Ich bin seit Ende Juni negativ, es geht mir viel besser, also denke ich, daß die Laborwerte auch stimmen. Von der (aktiven) Borreliose bekomme ich Ausschlag an den Füßen, der in der Fußsohlenmitte u an den Fußrändern beginnt, mit kleinen roten Pusteln und Abschälungen der Haut. Das Ganze verläuft dann sehr langsam nach außen, bis unter die Knöchel. Der Ausschlag ist auch jetzt noch da, trotz der negativen Werte, aber er schleicht sich ganz ganz langsam aus.
Meine Vermutung: Die Toxine sind entweder zäher als allgemein gedacht oder ich entgifte sie schlecht.
Hat jemand Erfahrung oder weiß jemand, wie lange die Halbwertszeit ist - im allgemeinen?
Kann mir jemand, der evtl selber lange genug negativ ist, sagen, wie lange noch (auch schwache) Symptome da waren?
Gibt es wissenschaftliche Untersuchungen, die etwas genaueres sagen als "Man weiß es nicht, aber manche entgiften schlechter als andere"?
Ich vermute zumindest bei MIR, daß ich vorwiegend an den Toxinen leide, und daß ich durch mehrmalige Schübe immer mehr angehäuft habe.
Das würde auch erklären, warum bei manchen Fällen Antibiotika nicht mehr großartig zur Linderung verhilft.
Oder Post-Lyme.
Wenn ihr ähnliche Erfahrungen habt, schreibt mal.
Dankeschön:)
 
wundermittel

Quittie

in memoriam
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Hallo Sille,

es kommt darauf an, welche Toxine du meinst - die abgestorbenen Erreger oder die angeblichen Neurotoxine, welche Borrelien selbst produzieren sollen? Letzteres ist nicht hinreichend bewiesen.

Hast du eine antibiotische Therapie hinter dir? Es kann, soweit ich weiß, schon bis zu einem 1/2 Jahr dauern bis alle abgetöteten Borrelien und die daraus freigewordenen Endotoxine aus dem Körper raus sind. Um dies zu beschleunigen, sollte man viel trinken. Man kann es auch mit z.B. Brennesselkrauttee unterstützen. Löwenzahntee und Rote Bete-Saft wirken auch entgiftend. Wichtig ist auch ausreichend Bewegung um den Kreislauf und den Stoffwechsel gut in Gang zu halten und zu gewährleisten.

Hast du noch andere Beschwerden/Symptome aufgrund der aktiven Borreliose (gehabt) ?

Viele Grüße Quittie
 
Themenstarter
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25.06.11
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Hellö;
Hab ich mir keine Gedanken drüber gemacht, welche Toxine ich meine.
In dem Fall natürlich die bewieseneren.;)
Ja, ich habe eine Langzeitantibiose hinter mir, die nichts gebracht hat, außer daß ich mal wieder wußte, wie man sich eigentlich als Mensch fühlen kann OHNE Borreliose. Ging aber drei Wochen später wieder los.
Bin dann zu einem Umweltmediziner, der bei mir auch KPU und Schwermetalle mitbehandelt: Da hab ich was zu geschrieben:


https://www.symptome.ch/vbboard/borreliose/103257-borreliose-schwermetallvergiftung-mitreden.html

Seither geht es zwar langsam, aber stetig bergauf.
Symptome hatte ich unzählige, Schmerzen im Rücken z.B., so daß ich nur noch liegen konnte, und selbst das tat weh, Herzrhythmusstörungen, Depressionen in Schwachform, ekelhafte Angstzustände, Schwindelgefühle, auch Vieles war so CFS- artig. Ich konnte nicht mal die Treppe rauf ohne Kampf, mir blieb einfach die Luft weg.
Die Psychosachen sind alle verschwunden. Vom Rest sind kleinere Teile - im Vergleich - übrig.
Das war die Kurzform:)
 
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