Themenstarter
- Beitritt
- 23.08.25
- Beiträge
- 23
Hallo zusammen,
mit großer Hoffnung und Freude bin ich auf dieses Forum gestoßen und möchte mich direkt mit meinem aktuellen Problem an euch wenden.
Ich bin eine 36 Jahre alte Frau und habe 2 kleine Kinder.
Vor nun genau 5 Wochen fingen meine Probleme an.
Am Morgen begann das Kribbeln im linken Fuß. Gleichzeitig kam ein Ameisenlaufen/Brennen an unterschiedlichen Stellen (über meinen Augen, am Arm rechts oder links, an der Schulter/Nacken), aber dies hielt jeweils nur für paar Sekunden an.
Die nächsten Tage ging es so weiter. Das Kribbeln im linken Fuß war die ganze Zeit da der Rest immer mal wieder. Dann war für zwei Tage alles wieder vorbei und ich dachte es wäre erledigt.
Danach ging es allerdings wieder mit dem Kribbeln los, so dass ich dann nach einer Woche Symptombeginn eine Neurologin aufsuchte. Sie machte einige Tests und empfand nur die Nervenleitgeschwindigkeit als minimal verringert. Daraufhin wurde ein MRT vom Kopf (unauffällig), HWS und BWS gemacht . Dort konnte man in der Halswirbelsäule eine langkettige Läsion über mehrere Wirbel sehen.
Seitdem habe ich den Stempel MS. Nun wurde auch noch eine Liquorabnahme gemacht vor drei Wochen. Da die Chefärztin im Urlaub ist, vertrösten Sie mich mit dem Ergebnis auf in einer Woche.
Zwischenzeitlich ca. eine Woche nach Diagnosebeginn hatte ich auf einmal am linken Auge ein komisches Gefühl, als ob es sich entzünden würde, aber nicht das Auge selbst schmerzt, sondern mehr im Augenhintergrund und auf einmal wurde mir total schwindlig und schlecht und ein komisches Gefühl blieb am Auge. Allerdings hatte ich keine SehVerschlechterung oder Ähnliches. Dies war nach nächsten Tag schon besser und am zweiten Tag komplett verschwunden.
Auffällig war, dass als sie Probleme mit dem Augen da waren, das Kribbeln verschwand.
Und so wechseln sich die Symptome ab. Das Kribbeln ist mittlerweile weg. Mal ist eins der beiden Augen mit dem komischen Gefühl und neu hinzu kam vor 1,5 Wochen, dass ich ein Schwächegefühl im rechten Bein und rechten Arm habe, das aber auch immer wieder für paar Tage verschwindet.
Der VEP test im KH hatte damals keine Sehnerventzündung gezeigt, was damals meine Befürchtung war und mich noch mehr MS befürchten lassen hat.
Außerdem habe ich am linken Fuß eine schmerzende Stelle, die sehr leicht geschwollen ist und nicht beim Laufen, sondern nur bei Druck schmerzt, was mich auch bisschen auf Borreliose gestoßen hat. Allerdings hatte ich (zumindest bewusst) nur mit ca 16 Jahren einen Zeckenstich, der keine Wanderröte entwickelt hat.
Mein Bluttest beim Deutschen Chroniker Labor war positiv, aber beim VlsE und OspC (das es ja noch genauer untersucht?) negativ.
Das Warten auf die Ergebnisse des Liqors macht mich langsam wahnsinnig, weshalb ich mir hier etwas Hilfe erhoffe.
Ich frage mich, ist es bei MS typisch dass die Beschwerden so sehr abwechseln während eines Schubs? Und eher schlimmer werden? Müsste es nicht nach 5 Wochen langsam abklingen?
Ist eine Neuroborreliose möglich, auch wenn es nun 20 Jahre her ist und ich seitdem eigentlich keine der Symptome hatte, die aufgelistet sind?
Ich würde mich freuen, wenn ich zumindest ein paar Antworten beantwortet bekomme oder einfach nur über Erfahrungen von euch!
Vielen lieben Dank im Voraus und liebe Grüße aus München
mit großer Hoffnung und Freude bin ich auf dieses Forum gestoßen und möchte mich direkt mit meinem aktuellen Problem an euch wenden.
Ich bin eine 36 Jahre alte Frau und habe 2 kleine Kinder.
Vor nun genau 5 Wochen fingen meine Probleme an.
Am Morgen begann das Kribbeln im linken Fuß. Gleichzeitig kam ein Ameisenlaufen/Brennen an unterschiedlichen Stellen (über meinen Augen, am Arm rechts oder links, an der Schulter/Nacken), aber dies hielt jeweils nur für paar Sekunden an.
Die nächsten Tage ging es so weiter. Das Kribbeln im linken Fuß war die ganze Zeit da der Rest immer mal wieder. Dann war für zwei Tage alles wieder vorbei und ich dachte es wäre erledigt.
Danach ging es allerdings wieder mit dem Kribbeln los, so dass ich dann nach einer Woche Symptombeginn eine Neurologin aufsuchte. Sie machte einige Tests und empfand nur die Nervenleitgeschwindigkeit als minimal verringert. Daraufhin wurde ein MRT vom Kopf (unauffällig), HWS und BWS gemacht . Dort konnte man in der Halswirbelsäule eine langkettige Läsion über mehrere Wirbel sehen.
Seitdem habe ich den Stempel MS. Nun wurde auch noch eine Liquorabnahme gemacht vor drei Wochen. Da die Chefärztin im Urlaub ist, vertrösten Sie mich mit dem Ergebnis auf in einer Woche.
Zwischenzeitlich ca. eine Woche nach Diagnosebeginn hatte ich auf einmal am linken Auge ein komisches Gefühl, als ob es sich entzünden würde, aber nicht das Auge selbst schmerzt, sondern mehr im Augenhintergrund und auf einmal wurde mir total schwindlig und schlecht und ein komisches Gefühl blieb am Auge. Allerdings hatte ich keine SehVerschlechterung oder Ähnliches. Dies war nach nächsten Tag schon besser und am zweiten Tag komplett verschwunden.
Auffällig war, dass als sie Probleme mit dem Augen da waren, das Kribbeln verschwand.
Und so wechseln sich die Symptome ab. Das Kribbeln ist mittlerweile weg. Mal ist eins der beiden Augen mit dem komischen Gefühl und neu hinzu kam vor 1,5 Wochen, dass ich ein Schwächegefühl im rechten Bein und rechten Arm habe, das aber auch immer wieder für paar Tage verschwindet.
Der VEP test im KH hatte damals keine Sehnerventzündung gezeigt, was damals meine Befürchtung war und mich noch mehr MS befürchten lassen hat.
Außerdem habe ich am linken Fuß eine schmerzende Stelle, die sehr leicht geschwollen ist und nicht beim Laufen, sondern nur bei Druck schmerzt, was mich auch bisschen auf Borreliose gestoßen hat. Allerdings hatte ich (zumindest bewusst) nur mit ca 16 Jahren einen Zeckenstich, der keine Wanderröte entwickelt hat.
Mein Bluttest beim Deutschen Chroniker Labor war positiv, aber beim VlsE und OspC (das es ja noch genauer untersucht?) negativ.
Das Warten auf die Ergebnisse des Liqors macht mich langsam wahnsinnig, weshalb ich mir hier etwas Hilfe erhoffe.
Ich frage mich, ist es bei MS typisch dass die Beschwerden so sehr abwechseln während eines Schubs? Und eher schlimmer werden? Müsste es nicht nach 5 Wochen langsam abklingen?
Ist eine Neuroborreliose möglich, auch wenn es nun 20 Jahre her ist und ich seitdem eigentlich keine der Symptome hatte, die aufgelistet sind?
Ich würde mich freuen, wenn ich zumindest ein paar Antworten beantwortet bekomme oder einfach nur über Erfahrungen von euch!
Vielen lieben Dank im Voraus und liebe Grüße aus München