Was Ist Es?

Das was alle Wesen zueinander treibt ist in erster Linie der Wunsch nach Reproduktion, wozu die Rudelbildung (;)) mit gehört. Damit verbunden, mit der Vermehrung nämlich, aber auch darüberhinaus wirkend, ist die Schutzfunktion, des Rudels bzw. der Familie. Und damit einher geht natürlich auch der innere Trieb nach Machtausübung, territorialer Eroberung, etc. .

Nun sind Menschen, als Kulturwesen, ja ein wenig anders gestrickt, als zum Beispiel Löwen.

Weder das menschliche Männchen noch das Weibchen gehen heutzutage mehr hin und sagen: komm, wir gründen gemeinsam einen Hausstand um uns ganz gepflegt zu reproduzieren. Nein, wir sagen: ach es ist Liebe, deshalb wollen wir zusammen ziehen. Oder: wir sparen dann Fahrtkosten und Miete und steuerlich ist es vielleicht auch besser!
Außerdem ist das Bedürfnis nach emotionaler Nähe von Männchen und Weibchen nicht zu unterschätzen!

Herzliche Grüße von
Leòn
 
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ist es die Gewissheit, dass nix so bleiben wird wie es ist?!

und demzufolge ein Versuch, es nicht so kommen zu lassen wie es kommen wird ;)
 
Kommt ein neuer (Löwe) daher und die „Männer“ kämpfen miteinander und der neue siegt, beißt er als erstes den (eventuell) vorhandenen Nachwuchs tot. Die Löwin lässt es geschehen und umgarnt (nach einer Kunstpause) den Mörder ihrer Kinder. ?????

Ja, so ist es. Wir machen vielleicht den Fehler, diesen Umstand aus der menschlichen Warte moralisch zu bewerten, weil wir es nicht anders können.

Leider interessiert die Löwen nicht, wie homo homo sapiens ihr Verhalten beurteilt. Bei den Tieren spielen Instinkte eine große Rolle, das hat die Natur so angelegt.

Erwähnt werden muss auch, dass der Löwe ein aus unserer Sicht "selbstherrlicher", "unsozialer" Pascha ist, der seiner Frau die ganze Arbeit überlässt (Kinderaufzucht, Jagd). Er zieht es vor, seinen fetten Wamst auf Afrikas Boden zu fläzen und ein Verdauungsnickerchen im Schatten zu genießen. Während Madame mit Schwestern und Tanten Nachschub besorgt.

Was soll ich davon denken ???

Ein netter Exkurs, lasst uns wieder hart am Thema arbeiten (des Schreibers Erstposting).

LG, Bodo
 
Aber das mit den Schwestern und Tanten ist doch kein schlechter Ausgangspunkt.

Viele Grüsse
Wero
 
Ob wir (in der Jugend) alles von Es wissen (sehr fraglich), gar nichts (sehr wahrscheinlich) oder eine Zwischenmenge, mit dem Ergebnis, also mit der Qualität unserer Beziehung in einigen Jahrzehnten, hat das wenig zu tun. Dieses Ergebnis entsteht, wie ein Tropfstein, Tag für Tag. Wenn man sich gar nicht erst zusammenschraubt, entsteht gar nichts.

Viele Grüsse
Wero
 

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