Warum wird Blut von Blutspendern nicht auf Krebszellen untersucht

  • Thema in 'Krebs' Themenstarter Gestartet von Medizinmann-Lukas,
  • Erstellt am

Medizinmann-Lukas

Das ist doch wirklich eine hoch interessante Frage!
Hier steht, Zitat:
Was hat es eigentlich mit Metastasen auf sich?

Metastasen sind nach schulmedizinischer Sichtweise Tumorzellen, welche sich vom Ursprungstumor entfernt und sich an einer anderen Stelle des Körpers angesiedelt haben.
Wenn dies wirklich so ist, warum wird dann das Blut von Blutspendern nicht auf Krebszellen untersucht?
Quelle:
https://www.medizin-unwahrheiten.de/der_krebs-report_____teil_i.html

Wer kann das Geheimnis lüften?

:wave:
 
wundermittel

Malve

Warum wird das Blut von Blutspendern nicht auf Krebszellen unters

Hallo Lukas,

wie kann man Deiner Meinung nach zuverlässig Krebszellen im Blut erkennen?

Liebe Grüße,
Malve
 

Medizinmann-Lukas

Warum wird das Blut von Blutspendern nicht auf Krebszellen unter

Es gibt Tumormarker, die man im Blut feststellen kann.
 
regulat-pro-immune

Malve

Warum wird das Blut von Blutspendern nicht auf Krebszellen unters

Hallo Lukas,

soweit ich informiert bin, macht das Bestimmen von Tumormarkern vor allem beim VERLAUF einer bereits bestehenden Krebserkrankung Sinn; die Marker "einfach so" zu bestimmen ergibt kein zuverlässiges Ergebnis. Es gibt gutartige Erkrankungen, die die Marker erhöhen können, und es gibt Krebserkrankungen, bei denen es keinen Befund dieser Art gibt.

Liebe Grüße,
Malve
 
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Medizinmann-Lukas

Warum wird das Blut von Blutspendern nicht auf Krebszellen unter

Das stimmt natürlich.
Dennoch wird dieses Thema komischerweise kaum erwähnt.
Im Prinzip muss also jeder Blut-Empfänger damit rechnen, dass das Spender-Blut "Krebsverseucht" sein könnte.
Warum aber wird immer wieder behauptet, Krebs sei KEINE ansteckende Krankheit?
HIV (ob es dieses Virus überhaupt gibt sei mal dahingestellt..) soll ja angeblich übers Blut übertragen werden. Daher wird jeder davor gewarnt, mit dem Blut von HIV-infizierten Menschen in Kontakt zu kommen.
Wenn nun aber Metastasen über das Blut durch den ganzen Körper wandern, dann müsste doch Krebs ebenso eine ansteckende Krankheit sein.
Und das verstehe ich nicht.
 

Medizinmann-Lukas

Warum wird das Blut von Blutspendern nicht auf Krebszellen unters

Danke :)

Darin steht:
Sollten wirklich einmal lebende Krebszellen eines Patienten auf die Haut, in den Mund oder den Blutkreislauf eines gesunden Menschen gelangen? Dann ist die Gefahr der Erkrankung trotzdem extrem gering: Das Immunsystem ist darauf spezialisiert, fremde Zellen zu erkennen und zu vernichten.

Das heisst dann wohl, dass die Krebszellen selbst gar kein Problem darstellen, sondern bei Krebspatienten vielmehr das Problem besteht, dass die körpereigene Abwehr die Krebszellen nicht mehr attackiert.
Wenn dem so ist: Wäre es dann nicht das Beste, man würde bei Krebspatienten das Immunsystem wieder aufbauen? Warum wird dem so wenig Beachtung geschenkt?
 
regulat-pro-immune

Medizinmann-Lukas

Warum wird das Blut von Blutspendern nicht auf Krebszellen unter

Ja, ich weiß ;)
Ich finds trotzdem eigenartig, wie die Schulmedizin bei Krebs vorgeht. Das ist in meinen Augen schon kriminell.
Heilungswahrscheinlichkeit einer Chemotherapie beträgt nach aktuellen Studien gerade mal 2-3%.
Jeder Placebo-Effekt hat eine wesentlich höhere Heilungswahrscheinlichkeit.
Das bedeutet: Die Chemotherapie ist so giftig, dass sie sogar den Placebo-Effekt zunichte macht. Und das will schon was heissen. :mad:
 
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06.08.08
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Warum wird das Blut von Blutspendern nicht auf Krebszellen unter

Das heisst dann wohl, dass die Krebszellen selbst gar kein Problem darstellen, sondern bei Krebspatienten vielmehr das Problem besteht, dass die körpereigene Abwehr die Krebszellen nicht mehr attackiert.
Wenn dem so ist: Wäre es dann nicht das Beste, man würde bei Krebspatienten das Immunsystem wieder aufbauen? Warum wird dem so wenig Beachtung geschenkt?

Doch, lieber Lukas, die Krebszellen sind das Problem
und nicht das Immunsystem. Das ist bei Krebspatienten
genau gleich aktiv, wie bei "Gesunden" (Klar, dass es sich
im fortgeschrittenen Zustand der Kachexie nicht mehr
halten kann, aber das liegt an der Auszehrung des Körpers
durch den überhand nehmenden Krebs. Auch andere
Krankheiten bewirken in fortgeschrittenem Zustand Kachexie)

Man bedenke, dass Krebszellen körpereigene Zellen sind.
Täglich eliminiert das Immunsystem tausende Zellen, die
Veränderungen aufweisen. Nun gibt es aber unter diesen
vielen Zellen, die vielleicht zu Krebs heranwachsen könnten,
eine einzige, die an der Oberfläche keine Veränderungen
aufweist, und daher vom Immunsystem nicht erkannt
werden kann. Die teilt sich dann eben unkontrolliert, weil
sie im Innern durch Veränderungen die Kontrolle verloren
hat.
Der Körper, oder komplizierter gesagt, das Immunsystem,
schaut ruhig zu, weil aufgrund der körpereigenen Oberflächen-
merkmale dieser wuchernden Zellen kein Anlass zu bestehen
scheint, einzugreifen. Dies bei vollkommen intaktem
Immunsystem, das eben von diesem einen Zellstamm
"überlistet" wird.

Gelangen solche Zellen in einen fremden Körper, erkennt
jenes Immunsystem sofort, dass es sich um Fremdzellen
handelt und zerstört sie. Eine "Ansteckung" erfolgt daher nicht.

Mäuse in der Krebsforschung haben, um diesen Effekt zu
umgehen, ein gezielt geschwächtes Immunsystem, sodass
die menschlichen Krebszellen in diesen "Xenograft"-Modellen
ungehindert wuchern können. Zu fragen wäre also, ob
transplantierte Menschen aufgrund der gezielten Immun-
schwächung gegen fremde Organe/Zellen allenfalls ein
"Ansteckungsrisiko" hätten.

Ein spannender Ansatz der Krebsforschung ist, die Krebszellen
biochemisch zu erkennen und zu markieren, und dann das
Immunsystem so zu stimulieren, dass es fähig wird, die
markierten Zellen zu erkennen und zerstören.
Das geht dann unter dem Stichwort "Krebsimpfung".

Puistola
 
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