Visueller Schwindel?

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Seit ich am PC durch die Musikproduktion wieder länger sitze, manchmal stundenlang am Tag, hatte ich immer wieder mal so ein seitliches wegdriften Gefühl - ganz seltsam. Kein Drehschwindel. Irgendwie gefühlt, als ob der ganze Körper seitlich versetzt wird, aber nicht unbedingt wirklich als visuelle Veränderung bemerkbar.

Hat jemand so eine Erfahrung schon gemacht? Beim Recherchieren bin ich auf visuellen Schwindel gestoßen, da ich auch bemerkt habe, dass ich draußen - und ich war in den letzten Wochen fast immer drin wegen Hitze - vom Anblick der vorbei fahrenden Autos überfordert war. Im Supermarkt allerdings ging es.

Habe auch gelesen, die Übung mehrmals einen Stuhl schnell umrunden, sei hilfreich. Allerdings bekomme ich spätestens in der 5. Runde bereits Schwindelgefühle. Ist das normal? Habt ihr das mal ausprobiert?

Kann mir vorstellen, dass meine Augen von dieser Arbeit am PC einseitig belastet sind, habt ihr Ideen dazu?
 
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Ich habe das auch. Ekelhaft. Durch die PNP, Angststörung und meine Pupillotonie.

Ich mache Augenübungen. Je nach Verfassung kann man erst im Liegen dann Sitzen dann Stehen anfangen. Erst ganz langsam dann, wenn es geht schneller.
Man fixiert eine Stelle vor sich mit den Augen und bewegt den Kopf vertikal, horizontal und diagonal, die Augen bleiben fixiert.
Oder den Finger ausgestreckt vor sich halten zur Nasenspitze führen, fast zum schielen und wieder zurück.
Langsam anfangen und wie man es verträgt. Bei mir ist die horizontale Übung ätzend.

Geünde sind vll muskuläre Verspannung, falsche oder fehlende Brille oder PNP.
 
Danke, die Augenübungen werde ich auf jeden Fall machen.

Bei mir sind definitiv auch muskuläre Verspannungen mit dabei. Fast jeden Morgen beim Aufwachen das Gefühl die rechte Halsmuskulatur ist wie ein Stahlseil oder Stock. Mein rechtes Kiefergelenk und CMD spielt auch noch mit rein.

Aber das ist etwas Neues, was ich so noch nicht hatte - aber naja so lange vorm PC rächt sich halt.

Da hat man etwas für sich gefunden was richtig Spass macht und kriegt Bremsklötze wieder zwischen die Beine 😅Gemein sowas - richtige Balance halt finden.
 
muskuläre Verspannungen mit dabei. Fast jeden Morgen beim Aufwachen das Gefühl die rechte Halsmuskulatur ist wie ein Stahlseil oder Stock
Wurde denn bereits eine Ursache für die Beschwerden gefunden? Bei muskulären Verspannungen würde man beispielsweise an Eisenmangel denken. Allerhand Schwindelsymptome würde man auch oft bezüglich Eisenmangel sehen. Magnesiummangel, wobei Elektrolyte einen Verbund bilden und man womöglich eine Elektrolyte Mischung ohne Zuckerzusatz versuchen könnte?
 
@Laurianna612
Bei mir dasselbe, CMD, myo-fasziale Probleme, die Disk im re. Kiefergelenk springt rein und raus. Dank jahrelangem Tragen von Aufbißschienen und schlecht angepaßte Füllungen und Kronen.
Lt. Physio ist bei mir praktisch die kpl. Re. seite betroffen.
 
Wurde denn bereits eine Ursache für die Beschwerden gefunden?
Mein Unterkiefer rutscht in Rückenlage - und ich kann nur in Rückenlage schlafen - nach hinten. Ich weiß nicht, wie ich das beheben soll. Da kann auch sein, dass was abgeklemmt oder behindert wird. Vielleicht mit so einem Kinnschnarchband?

Dazu kommt noch, dass das Kiefergelenk auch seitlich ausdriftet während Schlaf und dann richtig knackt beim Mund-auf und zu machen. Das behebe ich dann, indem ich die Zunge oben mittig an den Räumen lege. Aber im Schlaf kann ich es natürlich nicht kontrollieren.

Ich weiß deshalb auch nie, wie ich am morgen aufwache. Das ist die Sache mit dem Schlaf und dazu die Fehlhaltung am Tag vorm PC, nehme ich an.

Mein Eisenspiegel ist niedrig, im unteren Referenzbereich, aber höher als auf 50 komme ich nicht, meistens zwischen 28 und 35, auch mit Supplement. Elektrolyte sind in Ordnung.
 
Komisch. Ich habe auch meist nachts liegend Probleme. Bin überwiegend Seitenschläfer. Embryonalstellung. Passen fast drei von mir auf ne 90er Matratze. Alles voller Kissen, weil ich ständig wechsle. Mal zu hart, mal Knubbel drin. Dann platschen sie zu arg zusammen. Furchtbar. Gut getan hat mir die Physio. Letztes Mal hatte ich monatelang Ruhe. Lt. Klinik hiess es weiches essen, wenig reden auch mal 10 Tage Schmerzmittel wegen Entzündung oder Botox. Aktuell ist es schlimm wegen Zahnarztbesuch und Mund lange auf halten.
 
Mein Eisenspiegel ist niedrig, im unteren Referenzbereich, aber höher als auf 50 komme ich nicht, meistens zwischen 28 und 35, auch mit Supplement.
Wurde herausgefunden, warum der Eisenspiegel nicht steigt?

Der Eisenhaushalt basiert auf Eiweiß. Man könnte überlegen, ob der Komsum von mehr Eiweiß zu einem höheren Transferrinwert führen würde.

Vitamin C, B Vitamine, Kupfer, Molybdän, Vitamin A, man würde überlegen, ob möglicherweise Kofaktoren fehlen.

Man würde überlegen, Lactoferrin, Curryblatt, Eisenbisglycinat oder eine Kombination zu versuchen. Ferritin unter 50 kann durchaus Symptome verursachen. Wie hoch ist die Transferrinsättigung?
 
Wurde herausgefunden, warum der Eisenspiegel nicht steigt?
Danke der Nachfrage.
Es könnte auch damit zusammen hängen, dass ich nicht genug Abstand gelassen habe zum Essen. Versuche jetzt mal 2 Std. beizubehalten. Ich habe da schon einige Eisenräuber im Essen.

Curryblatt vertrage ich irgendwie nicht - ich kann es nicht mit Sicherheit sagen, ob das tatsächlich vom Curryblatt kommt, hatte danach aber immer heftige Gelenkschmerzen.

Kupfer nehme ich jetzt auch wieder, da etwas zu niedrig und mein Zinkspiegel war zu hoch.

Vit C, B, A ist genug, Molybdän auch kein Mangel.
 

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