Viel Gesundheit aus dem Garten

wie schwierig ist denn der Anbau? Nimmt man dafür Samen?
Hallo Laurianna,

ich bin mit den Gepflogenheiten dieses Gartens noch nicht so vertraut (im anderen bauen wir derzeit keinen Fenchel an) und erst ab Sommer dabei. Dennoch bin ich sehr sicher, dass er aus Samen gezogen wurde. Hier vor Ort gibt es sogar mindestens einen Saatgut-Tauschtag pro Jahr, wo die Gärten Saatgut tauschen, bevorzugt selbst gewonnenes. Funktionieren sollte das problemlos, siehe z.B.

In Deutschland Aussaat ab April (besser wohl erst nach den "Eisheiligen") direkt ins Beet oder ab Februar zur Vorzucht auf der Fensterbank. In der Türkei müsste das wohl angepasst werden. Beim Hochbeet könnte die Höhe kritisch sein, da die Wurzeln sehr lang werden.
 
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(...) Ich habe Fenchel und viel Fenchelkraut - samt Tipp, daraus Pesto herzustellen (...) - mitgenommen.
Mein Pesto ist ganz lecker geworden. Ich habe gemäß dem Tipp diesmal auch etwas Zitronensaft dran getan (neben den Zutaten wie sonst auch: Salz, Olivenöl, Mandeln). Man muss natürlich den Grundgeschmack von Fenchelkraut mögen. Im Gegensatz zu Pesto aus Kapuzinerkresse oder Knoblauchsrauke hat dies (meine ich) keine Bitternote, dafür eine dezente Anisnote, was wohl am enthaltenen ätherischen Öl Anethol liegt.
 
Meine Garten-Session eben tat wieder sooooo gut, noch dazu bei angenehmstem Wetter.

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Vorn links die Tomate heißt "Schwarzer König". Siehe z.B.

Ich verkoste sie gerade, zusammen mit Zucchini, Auberginen, Rosmarin und etwas Käse drüber - lecker 🍭

Neulich hat mich jemand aus meinem Umfeld dort besucht und war sehr angetan... vom Gelände, aber auch den freundlichen, offenen Menschen. Ja, der Faktor Mensch spielt auch eine große Rolle für mich und das passt da sehr gut - sehr "inklusiv" (verschiedenste Typen, Berufe, Altersklassen) und fern von jeder Spießigkeit :cool:

Ich wünsche Euch einen schönen Abend und einen angenehmen Wochen-Ausklang morgen,
lieben
 
Bunte Tomaten

Hier in der Gegend gibt es jemanden, der alte Tomatensorten züchtet. Neulich hatte ich Gelegenheit, den Marktstand zu besuchen:

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und ich habe natürlich auch ein Probier-Sortiment mitgenommen. Mir gefallen die großen, dunkleren oder dunkel-gestreiften vom Geschmack her besonders gut.

Durch meine Garten-Aktivitäten
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esse ich saisonaler, trotz meiner vielen Einschränkungen durch Histaminintoleranz und Allergien. Tomaten kann ich geringen Mengen durchaus essen und tue das seit einiger Zeit auch sehr bewusst - wegen des Lycopins, aber auch weil sie einfach lecker sind. Die Brombeer-Saison habe ich dieses Jahr auch gut ausgekostet, Myrobalanen (wilde Mirabellen) kennengelernt. Und ab und an gibt's auch Blumen, nicht extra abgepflückt, sondern nur, wenn etwas sowieso entfernt wird (weil die Sonnenblume am umkippen ist oder ein Beet freigemacht wird von "Unkraut" für eine neue Aussaat).

Statt Spinat esse ich gern mal Baumspinat oder - ganz neu probiert (aus dem meinen "Zweit-Garten") - Malabarspinat. Diese nicht mit Spinat verwandten "Ersatz-Spinate" haben weniger Oxalsäure. Tabelle von perplexity.ai (Quellen kriege ich hier nicht reinkopiert, also bitte im Zweifelsfall selbst nochmal recherchieren; der Gehalt hängt wohl auch stark vom Alter der Blätter ab):

Gemüse
Oxalsäuregehalt (mg/100g)
Kategorie
Blattspinat​
442–970​
hoch​
Mangold​
ca. 650​
hoch​
Rhabarber​
460–805​
hoch​
Baumspinat​
300–400​
hoch​
Malabarspinat​
15–60​
niedrig/mittel​

Hier ist auch eine Seite zu Spinat-Alternativen - ich könnte noch Brennnessel ergänzen, die allerdings histaminmäßig nicht ohne ist:
 
Kürzlich im Garten gab es etwas zu bestaunen:

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Ihr dürft raten, was das ist :unsure:🧐

Ein entspanntes Herbstwochende wünsche ich Euch.
 
Richtig (y)

Soll sogar Heilwirkungen haben:
Der Bittermelone werden einige positive Wirkungen zugeschrieben, weshalb sie teilweise als Nahrungsergänzungsmittel angeboten wird. Allerdings gibt es bisher nur wenige Studien, die diese Effekte wissenschaftlich belegen. Dazu gehören das Senken des Blutzuckerspiegels, der Einfluss auf den Fettstoffwechsel, was gegen Fettsucht hilft, und die Wirkung gegen Wurmbefall. Des Weiteren sollen die Inhaltsstoffe der Bittergurke Entzündungen hemmen und magenstärkend wirken. Da es bei einer Überdosierung von Präparaten aus der Bittermelone auch zu unerwünschten Nebenwirkungen wie Unterzuckerung bei Diabetikern kommen kann, sollte die Einnahme in diesem Fall mit einem Arzt abgestimmt werden. Außerdem kann es zu Magenschmerzen, Durchfall und Krämpfen kommen.

Allerdings auch:
Wegen der teils giftigen Inhaltsstoffe und Bitterstoffe der Bittermelone ist sie im rohen Zustand nicht sehr verträglich. Deshalb sollten die Früchte vor dem Verzehr gekocht, gedünstet oder gebraten werden. Schwangere, Frauen mit Kinderwunsch oder Stillende sollten auf den Konsum der Bittergurke vollständig verzichten, da einzelne Inhaltsstoffe eine fruchtschädigende Wirkung haben.

Das hatten meine Gartenfreunde mir auch auf direkte Nachfrage nicht gesagt und ich frage mich, ob meine akuten Darmprobleme einige Zeit nach dem essen einen kleinen Stücks in roher Form daher kommen. Werde künftig erst recherchieren ;) Einige von den Leuten dort stecken sich alles mögliche direkt vom Strauch in den Mund.
 
Zur Ergänzung:

Bittermelone bei Diabetes

Auch der Bittermelone werden blutzuckersenkende Eigenschaften zugeschrieben. Die Früchte der Pflanze Momordica charantia L. aus der Familie der Cucurbitaceae enthalten unter anderem Triterpen-Bitterstoffe, aber auch Saponine und Polysaccharide. Eine im Jahr 2019 publizierte Metaanalyse (17) von zehn RCT mit 1045 Menschen mit Typ-2-Diabetes kommt zu dem Schluss, dass es schwache Hinweise für eine Senkung des HbA1c-Werts um etwa 0,3 Prozentpunkte und der Nüchternblutglucose um 13 mg/dl gibt. Die Tagesdosis der verwendeten Bittermelonezubereitungen lag im Bereich von 2 bis 6 g, der Behandlungszeitraum zwischen vier Wochen und drei Monaten.
Zur unterstützenden phytotherapeutischen Behandlung des Typ-2-Diabetes werden noch viele weitere pflanzliche Drogen angepriesen. Dazu gehören beispielsweise Bohnenhülsen, grüner Tee, Hintonia-latiflora-Rinde und Ölbaumblätter, für die allerdings keine belastbaren klinischen Daten vorliegen.

Grüsse,
Oregano
 
Wir haben Süßkartoffeln geernet. Sie sehen eigenwillig und wenig genormt aus - im Vergleich zum letzten Jahr ist die Ernte aber üppig. Ansonsten wird es langsam karg, allerdings sind noch Grün- und Schwarzkohl sowie allerlei Wintersalate in der Pipeline.

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Ich bin dabei, aus einem Süßkartoffel-Trieb eine neue Pflanze zu züchten für's nächste Jahr. Er hat in einem Wasserglas schnell gewurzelt und steht jetzt in einem länglichen Blumentopf. Ob das bis zu den Eisheiligen in der Wohnung klappt? 🧐 Auf jeden Fall spannend. Ich dachte auch, wir hätten einen Thread zu dieser Art Vermehrung, von @Oregano eröffnet, wenn ich es richtig erinnere. Ich finde ihn nur gerade nicht.
 
wie schön....
Hier gibt es Gärtner. Mittlerweile bestelle ich meine Beete auch im Winter. Unkraut jäten fällt eher flach und gießen auch.
Gruß Tussa
 
Ja, @Mara1963, @Wildaster fehlt hier...

Auch sonst würde ich mich über Eure Garten-Erlebnisse und -Erfahrungen freuen. Ich bin doch nicht die Einzige mit Garten-Aktivität hier. Bin zwar im November anderweitig eingebunden und dann ist eh im Garten nicht mehr so viel los - wir wollen uns aber u.a. mit Saatgutgewinnung und Planung beschäftigen.
 
Hallo :) ,

Ich habe ja keinen Gemüsegarten außer ein paar Kräutern und dem kleinen Quittenbaum. Die Quitten sind geerntet und teilweise verschenkt, weil es mir einfach zu viele waren. Die Beschenkten freuten sich sehr ;)!

Zur Zeit reche ich regelmäßig die vielen Blätter des Nußbaums zusammen und verteile sie unter unserer langen Hecke. Im Teich fische ich Algen heraus und ebenfalls Blätter, einschl. der Seerosenblätter.
Nächste oder übernächste Woche bekomme ich meine jährliche Lieferug von Pappelblättern, die ich dann unter den Rosen und auf den Beeten verteile.
Die Topinambur-Pflanzen sind ganz schwarz und welk geworden: die werden klein geschnippelt und ebenfalls unter der Hecke verteilt.

Unter dem Nußbaum hatte ich etliche Nüsse vereilt: die finde ich jetzt immer wieder mit einem großen Loch wieder. Ich hoffe, es schmeckt !

Ich habe einen sehr alten Rosenstrauch im Garten. Bisher habe ich ihn nur ein bißchen zurück geschnitten. Dieses Jahr werde ich ihn ganz herunter schneiden und hoffen, daß er wieder von unten her austreibt und mir das nicht übel nimmt.

Grüsse,
Oregano
 

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:love:

Schöne bunte Fotos. Und Du bist offenbar sehr aktiv (y) Das sind ja alles wichtige Aktivitäten - ob mit oder ohne Gemüse. Und sie können auch zur "Gesundheit aus dem Garten" beitragen.

Wir machen auch so ähnliche Sachen mit unserem Laub. Allerdings neulich laut "Chef" schon wieder nicht ganz optimal: Wir hätten noch Humus unter der Mulchschicht verteilen sollen. Da ich mittlerweile mit der Schubkarre gut umgehen kann, und meine Handschmerzen nach einer ausgiebigen Aktion neulich auch wieder nachgelassen haben :rolleyes:, hätten wir das gut machen können. Naja, nicht schlimm.

Bei meiner Aufzählung der noch vorhandenen Gemüsesorten habe ich neulich etwas eigentlich naheliegendes vergessen:
🎃 🎃 🎃
Die sind allerdings noch nicht "fertig": Dazu muss der Strunk vertrocknet sein, wie ich gelernt habe. So kaufe ich sie derzeit im Bioladen.
 
Heute gab es eine kleine spontane Garten-Verabredung.

Vor allem war Entfernen von invasiven Arten wie Armenische Brombeere und auch Brennesseln aus einem bestimmten Areal dran - eine schweißtreibende Arbeit, so dass mir trotz 13 Grad und Nieselregen nicht kalt wurde -, um dort anderes ansiedeln zu können. Das hat meine wegen einer anderen Angelegenheit etwas düstere Laune deutlich aufgehellt 🔦

Als es dann schon so stark dämmerte, dass wir absehbar nur noch mit Stirnlampen 🤖 hätten werkeln können, habe ich probeweise meine erste Haferwurzel geernet. Siehe auch:
Auf meinen Wunsch hin werden dies Jahr mehr Zucchini und Hokkaido angebaut, außerdem Haferwurz(el).
Bin sehr gespannt auf die von mir eingebrachte Haferwurzel,...
Die Haferwurzel kannte ich bis jetzt nicht:
Klingt aber ganz gut (y).

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(ungewaschen / gewaschen)

Die verzweigte Form ist wohl den Bedingungen im Garten geschuldet 🤔 Auch die Süßkartoffeln sahen ja schon so ähnlich aus. Eins der dünnen Enden habe ich eben geschält und roh verkostet. Schmeckte sehr dezent und mild. Den Rest werde ich wohl dünsten bei Gelegenheit.
 
Mir war der Ertrag zu mager. Ich hatte sie auch mal versuchsweise im Garten. Die Blüte fand ich sehr hübsch.


Gruß Tussa
 
Ich hab jetzt meine Chillie Pflanzen reingenommen, meint Ihr die Übung lohnt sich? Wie lange werden die Überleben?
LG
 

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