Verdacht auf Fäulnisdyspepsie

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Danke docwho & gunne,

gunne: den Atemtest mit Methan würde ich sehr gerne machen, ich kann nur leider keine Praxis finden, die das macht, die machen bei uns hier alle den Atemtest mit Wasserstoff. Kennst du einen Kassenarzt, der das anbietet?
 
wundermittel
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Einiges würde auch zu Magnesiummangel passen, aber ich habe es lange damit versucht und es besserte sich nichts.

Habe den Eindruck, dass es mit meiner Schilddrüseneinstellung zusammenhängt.

Nehmen wir an, ich senke/steigere etwas, dann merke ich am selben Tag eine sehr starke Verschlechterung meiner Beschwerden. Einiges erscheint dann wie Beschwerden, die man im Zusammenhang mit Magnesiummangel hat, aber wahrscheinlich ist es das nicht.

Das selbe war, als ich mal Calcium einnahm, meine Schilddrüsenwerte verschlechterten sich dadurch, weil Calcium die Aufnahme hemmen kann und wieder habe ich die erhebliche Verschlechterung meines Befindens.

Ich verstehe nur nicht, weshalb ich derart empfindlich auf Hormonschwankungen reagiere.

Meine Hauptbeschwerden sind dann, niedriger Blutdruck und alles was damit verbunden ist, bin dann beispielsweise sehr blass im Gesicht, starkes frieren, ect. Dann kribbeln auf der Haut, was mich kirre macht, Muskelkrämpfe, Muskelschmerzen (wie ein ziehen, reißen, krampfen, stechen), dicke und schmerzhafte Halslymphkn., Aphten im Mund, sämtliche Reize aller Art belasten mich sehr. Prämenstruelle Beschwerden.
 
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Es ist immer das selbe, mein Blutdruck sackt ab mit den typischen Begleitbeschwerden und dann in dem Zusammenhang habe ich dann auch dieses Kribbeln auf der Haut, was mich Kirre macht, weil es sehr intensiv ist. Dann zieht, reißt, brennt, sticht es in den Muskeln bzw. ich weiß nicht, in welchem Bereich das ist, an mehreren Stellen. Dann erhebliche Krämpfe.
Meine Halslymphkn. sind auch gerade wieder dick und scherzhaft, Aphten im Mund. Starke Empfindlichkeit auf Reize aller Art.
 
regulat-pro-immune
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Hallo Tascha,

Hier noch ein weiterer Grund, der für mehr Vitamin C spricht:
Muskeln, Knochen, Bindegewebe und Gelenke
Für einen optimalen Knochen stoffwechsel sind Vitamin D und Calcium, sowie die Vitamine K, C, E, B6 neben Kupfer und Silicium unentbehrlich. Bei Vitamin-E- und -C-Mangel wird Calcitriol, das Prohormon von Vitamin D, weniger gebildet. Wird bei Frauen nach den Wechseljahren der Vitamin-C-Spiegel erhöht (Injektion von 150 mg Vitamin C täglich) erhöht sich Calcitriol. Eine gute Vitamin-C-Versorgung korreliert stets mit einer signifikant höheren Knochendichte, denn Vitamin C stimuliert die Neusynthese von Kollagen, dem Grundstoff jeden Knochens. Um dessen Querverbindungen herstellen zu können, braucht der Körper außerdem Kupfer und B6, Fehlen diese Cofaktoren, steigen im Urin Desoxy- und Pyridinolin als Hinweis auf einen gesteigerten Knochenabbau an. Der Knochen wird löchriger. Ohne Vitamin K kann Calcium nicht an den Knochen binden. Und Silicium dürfte als Stimulans für den Knochenaufbau bedeutsam sein. Und nicht zu vergessen: Ganz wichtig für einen gesunden Knochen sind abwechselnde Druckbe- und entlastungen, also Bewegung!
Quelle: Kuklinski, Dr. sc. med. Bodo. Mitochondrientherapie - die Alternative: Schulmedizin? Heilung ausgeschlossen!

Hattest Du früher mal chronischen Stress, geraucht, Probleme mit Schwermetallbelastung, hohe Körperliche Leistung erbracht, exzessive Sonnenbäder u.o. chronische Entzündungen bsp. Zahnprobleme - vor Deinen Problemen mit Osteopenie?
Auch Medikament und andere Gifte können eine Rolle spielen.

lg
 
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@docwho: kann man das denn messen, ich will nicht einfach irgendwas einnehmen. Es kann ja auch sein, dass ich keinen Vitamin-c Mangel habe.
 
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Hallo Tascha,

Vitamin C wird vom Körper in etwa 15 Organen in unterschiedlicher Konzentration gespeichert.
Theoretisch kannst man an diesen Orten Messungen vornehmen, praktisch halte ich das für schwierig.
Meiner Anicht nach ist hier die Sprache der Symptome aussagekräftig genug.

Ich habe Deine Geschichte ein wenig gelesen und vermute, dass Du mehrmals schlecht beraten wurdest.
Angefangen bei der Schilddrüsen-Hormongabe für den Wert von TSH, welcher bei jungen Frauen durchaus erhöht sein kann, bis zur Antibiotika-Gabe Tetracycline, welches an Nebenwirkungen u.a. Störungen des Knochenwachstums, Darmschädigung, Mitochondrien-Schädigung, Mangel an Vitamin C, K, Magnesium und Mangan u.a. haben kann.

Vielleicht machst Du mal einen Oligoscan - eine einfach aber exakte intrazelluläre Messung über Mikronährstoffe u. Schwermetallbelastungen in Deinen Zellen.
Ich denke aber, in Deinem Magen hast Du zu wenig Vitamin C - Symtom dafür Deine Gastritis. Dein Bauch brennt und Vitamin C ist die Feuerwehr dazu.
Du kannst eine einfache Rechnung machen: Wieviel Vitamin C enthält Deine Ernährung heute nach Vitamin-Tabelle? 100 mg ... dann nimmst Du wegen Deiner Gastritis schon zu wenig auf.
200gr Brokkoli oder 15 Bananen würden bei Dir eventuell reichen - pro Tag versteht sich.

Alles Gute
 
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Hans F und dochwo: ich tue mich da bissel schwer mit, etwas jetzt auf Verdacht einzunehmen, wenn dann müsste ich erstmal testen, was mir fehlt,
Hallo Tascha,
in vielen Fällen lässt sich dieser Bedarf messtechnisch allerdings nicht zweifelsfrei nachweisen - da kann der Test dann nur aus der probeweisen Einnahme erfolgen.

Und jeder einzelne wird mir schreiben, dass er Recht hat.
Dass ich mit meiner Idee Recht haben werde würde ich nicht behaupten, das wäre doch ziemlich unseriös.

Gruss
Hans
 
regulat-pro-immune
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Alles spricht dafür, dass es sich um Fäulnis handelt, weil mein Stuhl auch richtig faul & scharf stechend riecht, wie man es im Web unter Fäulnisstuhl nachlesen kann.

Jetzt steht dabei, dass Fäulnisstuhl beispielsweise entstehen kann durch:

- Magensaftmangel
- Mangel an Bauchspeicheldrüsenenzyme
- Entzündungen im Darmbereich
- Darmdysbalance

Magensaftmangel ist es laut ph-Metrie wahrscheinlich nicht, genaue Werte erhalte ich bald. Ein Mangel an Bauchspeicheldrüsenenzyme wäre denkbar, aber mein Elastasewert liegt jedesmal sehr gut. Entzündungen im Darmbereich kann ich auch ausschließen, bei der Darmspiegelung war ja nichts weiter sichtbar.

Dann kann es am ehesten das letztere sein, aber wie stelle ich die Balance wieder her.

Zu deiner Frage Hans: mein Magnesiumwert steigt unter Magnesiumeinnahme sehr gut an.
 
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05.10.17
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Hallo Tascha,

hilfreich sind Ballaststoffe (30gr/Tag) Bsp. Flohsamenschalen, Aktivkohle, weniger Zucker, Chemie, Alkohol, Rauchen und Stress.
Gut kauen, ausgewogen essen und Deinen Magen in Ordnung bringen - u.a. B12-Aufnahme gestört .. Folge: NO-Werte erhöht.
Zu viel NO verändert die Muskulatur von Magen und Darm mit allen negativen Folgen.

Alles Gute
 
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Ich denke, dass vieles mit der Schilddrüse zusammenhängt, ich erkläre ein wenig, weshalb ich das denke.

Seit meiner Kindheit sind die Tsh-Werte schwankend zwischen 3 und 7 mU/l.
Meine Beschwerden die ich damals hatte, passen zu einer Schilddrüsenunterfunkt. (Sd-Uf). Mit 17 Jahren lag das Tsh beispielsweise bei 7, der Hausarzt sah aber kein Behandlungsbedarf, nach dem das Tsh einige Zet danach wieder bei 3 lag. Ab dem 23. Lebensjahr dann anderer Hausarzt, Tsh 4,3 ich bekam direkt ein Rezept für L-Thyr. (t4).

Und dann brach alles zusammen, alles was bisher da war an Beschwerden verschlechterte sich erheblich, aber etliche Beschwerden, die ich bis zu dem Tag nicht kannte, kamen dazu. Eines der seltsamsten Beschwerden waren Muskelzucken im linken Arm. Im Laufe der Zeit stellten sich nach und nach etliche andere Beschwerden ein, in einer Art und Weise, dass ich dachte, es nicht auszuhalten. Es sind bestimmt an die zwanzig verschiedenen Beschwerden, die ich seitdem habe. Mit LT ging es mir derart schlecht, dass ich meinen Beruf aufgegeben habe und fast nur im Bett verbrachte.

Es gibt aber einen Weg mit LT, denn es gab mal einen Zeitraum, in dem ich dann mit LT auch wieder arbeiten war. Aber dann kam der Zeckenbiss, ich bekam Medikamente dagegen und genau seitdem ging es dann wieder sehr steil bergab und ich denke mittlerweile nicht mal ausschließlich wegen der Medikamente, eher weil sich hier meine Sd-Werte wieder verschlechterten.

Das selbe, als ich mit Calcium angefangen habe, auch hier veränderten sich meine Sd-Werte und wieder diese erhebliche Verschlechterung meines Befindens. Und ich denke, es liegt dann wahrscheinlich auch nicht nur an der Menge des LT, es liegt an der Schwankung, die dann entsteht, darauf reagiere ich massiv. Denn selbst bei sehr guten Sd-Werten hatte ich Beschwerden. Bis sich das einpendelt, kann bei mir bis zu einem halben Jahr dauern und das verstehe ich nicht. Weshalb reagiere ich derart auf Schwankungen, während die meisten anderen Sd-Patienten beim Senken und Steigern kaum etwas bemerken und weshalb dauert das Einpendeln sehr lange.

Nehmen wir an, ich steigere bzw. senke das Lt um 12µg, dann merke ich das direkt am selben Tag. Mein Blutdruck sackt ab, mit allen denkbaren Beschwerden des zu niedrigen Blutdruckes. Dann kribbelt meine Haut sehr, habe starke Krämpfe, Muskelzuckungen, andere nervliche Beschwerden, die ich schlecht beschreiben kann. Meine Halslymphkn. werden dick und schmerzhaft, Aphten im Mund, manchmal leichte Herzrhythmusveränderungen, sehr starkes frieren jeden Tag, es gibt nur Augenblicke, in denen ich mal kurz Wärme empfinden kann. Das belastet mich auch sehr, dass mir andauernd richtig arg kalt ist, meine Hände sind sehr kalt, bestätigen mir auch andere, nicht nur subjektiv. Eine ganze Palette an prämenstruellen Beschwerden.

Das mit der Verdauung war bereits damals als Kind und Jugendliche da, auch der schlechte Atem. Das ist das, was mir sehr peinlich ist, dass ich einfach nichts gehen den schlechten Atem machen kann.

Ein Versuch das Lt mal abzusetzen scheiterte, meine Werte schwanken dann wieder sehr, habe das ein Jahr lange versucht. Die Werte waren in dem Zeitraum dann auch teilweise nicht nur latent im Bereich Sd-Uf, auch manifeste Sd-Uf.

Es gibt den Weg mit Lt, da bin ich sicher, da es ja mal einen Zeitraum damit gab und das wichtigste ist dabei, dass ich ein und dieselbe Lt-Menge nehme, was ich zurzeit auch mache. Aber wenn ich dann beispielsweise zwischendurch mal wieder einen Versuch mit Calcium mache, weil alles kribbelt und krampft, dann verändern sich die Sd-Werte wieder und der Kreislauf nimmt kein Ende. Es braucht eine Entscheidung, wie ich es andauernd schreibe, aber ich lerne nicht daraus, ich stehe mir selber im Weg. Entweder jetzt ein weiteres mal mit Mineralien eine Weile versuchen bzw. es lassen und dann schauen, inwieweit sich mein Befinden bessert.
 
Themenstarter
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Ich erinnere mich, dass ich als Kind auch ab und an Kreislaufbeschwerden hatte. Sah dann Sternchen, dann nichts mehr und musste mich schnell flach hinlegen. Das war damals aber nicht weiter belastend, die Beschwerden waren wesentlich besser auszuhalten als jetzt im Erwachsenenalter.

Wenn ich heute bemerke, dass mein Kreislauf erniedrigt ist, sehe ich und andere mir das an, weil ich dann keine Farbe mehr im Gesicht habe, aber nicht nur für den Augenblick wie damals als Kind, es hält ewig am Tag an. Außerdem friere ich sehr stark, dann nehme ich als ein leichtes Rauschen wahr. Mir ist schlecht. Meine Wahrnehmung ist anders, alles ist irgendwie weit weg. Manchmal kriege ich schlecht Luft, Druck auch im Brustbereich. Sternchen sehe ich auch manchmal, aber eher weniger.

Und jedesmal wenn ich das habe, kribbelt es ganz stark auf der Haut, dass ist etwas, was mich wirklich Kirre mache, dieses Kribbeln. Und ich kriege sehr starke Krämpfe. Auffallend ist auch, dass meine Lippen dann dezent blau werden, wie wenn man im Winter draußen sehr stark friert.

Entstehen die Krämpfe nun, weil mein Blutdruck sehr weit unten ist, aber weshalb hatte ich dann als Kind die Beschwerden nicht, auch wenn ich teilweise umfiel. Da wäre mir das umfallen wirklich angenehmer, als das hier jedesmal aufs neue alles zu erleben.

Das was ich jetzt wieder wahrnehme ist derart schlecht aushaltbar, dass ich jedesmal denke, am liebsten in ein Krankenhaus zu fahren, was aber nicht hilft. Ich wette, es kann da auch wieder keiner herausfinden, was es ist.

Ist es der niedrige Blutdruck, der das Kribbeln und die Krämpfe macht bzw. eher dann der erniedrigte Calciumwert, vielleicht weiß das jemand.

Am Herzen an sich ist nichts, war beim Facharzt, Ultraschall, EKG alles bestens. Nur eben niedrigen Blutdruck.

Wäre es wie als Kind, wäre es gut wegzustecken, aber nicht diese gesamten Beschwerden, die ich jetzt andauernd habe.

Und genau das, was ich beschreibe, habe ich ganz verstärkt, wenn ich was am Lt verändere, beispielsweise um 12,5 µg senke/steigere. Jetzt nehme ich einerseits seit einer Weile ein und dieselbe Menge, nahm aber die Tage Calcium ein, ich wette, es gab deshalb wieder eine kleine Veränderung an den Sd-Werten, die ich dann jetzt sehr stark merke.
 
Themenstarter
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10.12.12
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Was mir auch gerade eingefallen ist: als Jugendliche hatte ich manchmal, in bestimmten Abständen, aus heiterem Himmel relativ starke Bauchkrämpfe.

Beim Stuhlgang dann auch richtig starke Krämpfe, die auf den Kreislauf gingen.
Erst tagelang kein Stuhlgang und dann diese Krämpfe mit Durchfall.

Danach war es dann erstmal wieder besser, bis zum nächsten mal.

Erinnerte mich gerade daran, weil genau das seit langem in der Art und Weise mal wieder auftaucht.

Vielleicht brauche ich wirklich Magnesium, denn diese Krämpfe sind richtig stark, wie ein ziehen, reißen, krampfen, meine auch in sämtlichen anderen Bereich, Arme, Beide ect.

Wenn es nicht am Magnesium liegt, dann sind es andere Krämpfe, die sich dann eben auch auf die Verdauung auswirken.
 
regulat-pro-immune
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Liebe Tascha,
ich glaube nicht, dass deine Schilderungen und Vermutungen dich wirklich weiter bringen, wenn das auch verständlich ist. Du musst schauen, dass Du mit weiteren Untersuchungen und Initiativen zu Ergebnissen kommst. Einige Ratschläge wurde hier ja schon erteilt- Heilpraktiker, Darmflorastaus, Sibo- Atemtest mit Methan ( macht aber keinen Kassenarzt- Sibolab ist noch am günstigsten). Vielleicht auch einen aktuellen Bluttest mit Kontrollle ab B- Vitamin- Mangel. Zonulin ( wegen leaky gut) geht auch über Bluttest, sonst über Stuhl testen lassen mit der Darmflora. Du schreibst von einem Zeckenbiss- war das Borreliose?- geht auch nicht immer mit einer ersten AB- Behandlung weg- vielleicht auch nochmals testen.
 
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Danke gunne,

zu einem Heilpraktiker werde ich nicht gehen.

Ja, ich hatte 2008 einen Zeckenbiss mit Erythema migrans. Erreger waren im Elisa und Westernbl. nachweisbar.

Ich denke, dass meine Beschwerden damit nicht zusammenhängen, zumal sich alles ab dem 23. Lebensjahr erheblich veränderte, ab dem Tag, am dem ich das erste mal das Schilddrüsenpräparat bekam.

LG Tascha
 
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Hallo Tascha,

wie heißt es in der "Feuerzangenbowle" so schön : "das stelle mir uns mal janz dumm ....".
Ich denke wie Gunne, daß quasi ein Neustart der Untersuchungen nützlich wäre, ohne an die früheren Erfahrungen zu denken und zu erinnern.

Wurde eigentlich der Zeckenbiß damals behandelt? Und wie?

Grüsse,
Oregano
 
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Hallo Oregano,

ja, der Zeckenbiss wurde damals behandelt, auch ausreichend lange.

Habe mich mit dem Thema sehr lange befasst.

Eine andere Frage:

Wenn ich mich richtig erinnere, hatte hier mal jemand einen genetischen Test am Rande erwähnt, im Zusammenhang mit der Darm-Dysbalance.

Kennst du diesen Test?

LG Tascha
 
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Damit ist wahrscheinlich der genetische Darmmikrobiom- Stuhltest gemeint. Die Ärzte waren ja bei den herkömmlichen Tests immer skeptisch bis ablehnend u.a. mit dem Argument, dass man ehe nicht wisse wie eine Darmflora aussehen müsse und dass die meisten Bakterien ohnehin auf dem Transport absterben würden. Das Argument ist für diese Test natürlich ohne Relevanz, weil nur die genetischen Merkmale der Bakterien festgestellt werden und somit das Darmmikrobiom schon recht gut bewertet werden kann. Außerdem weiß man inzwischen über die Funktion und Zusammensetzung der Darmflora deutlich mehr wie früher. Leider haben die meisten Ärzte von dieser Entwicklung nur wenig mitbekommen- ist auch keine Kassenleistung!
 
regulat-pro-immune
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Hallo,
ich glaube nicht, dass deine Schilderungen und Vermutungen dich wirklich weiter bringen, wenn das auch verständlich ist. Du musst schauen, dass Du mit weiteren Untersuchungen und Initiativen zu Ergebnissen kommst.
Das denke ich auch. Man muss ja nicht zu einem Heilpraktiker, es gibt auch alternativmedizinische Ärzte (meist privat), die dennoch wissenschaftliche Verfahren anwenden. Der Begriff "Alternativmedizin" ist auch so eine Sache. Der meint ja nicht automatisch irgendwas esoterisches (ich meine das jedenfalls nicht, aber einige verstehen es so), sondern eher Dinge, die wissenschaftlich untersucht wurden, aber eben in der Schulmedizin (noch) keine Anwendung findet, da gibt es sehr viele. Bis es seinen Weg in die Leitlinien der Schulmedizin findet, das dauert meist mind. 10 Jahre, wenn überhaupt. Die Darmgeschichten sind so ein Beispiel dafür. Vor 10 Jahren war es null Thema in der Schulmedizin, erst in den letzten 1-2 Jahren kommt es auch bei manchen schulmedizinisch orientierten Ärzten an, dass da was dran ist, auch wenn sie sich selbst mit der Behandlung oft noch nicht auskennen.

Viele Grüße
 
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10.12.12
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Danke gunne, damdam und alle anderen,

nach meinen Beschwerden handelt es sich bei mir um eine Fäulnis-Dyspepsie.

Jetzt versuchte ich schrittweise herauszufinden, an was es liegen kann.

Elastase war mehrmals im sehr guten Bereich.

Darmspiegelung ergab auch keinen nennenswerten Befund. Die Magenspiegelungen ergaben bisher nur eine chr. Gastritis-Typ c.

Hatte gerade die Tage eine weitere Magenspiegelung, da sah man an sich erstmal nichts, aber das ist eigentlich jedesmal das selbe, man kann erstmal nichts erkennen, dann bei der Gewebeentnahme die chr. Magenschleimhautentzündung erkennbar, was ich nicht verstehe. Wenn die Schleimhaut chr. verändert ist, weshalb kann man das dann nicht mit dem Auge bei der Spiegelung erkennen.

Der Arzt meine, dass es ein wenig klafft im Eingang, aber das hatte ich bisher nie. Mal sehen, was er dann im Bericht schreiben wird und wie die Tage das Ergebnis der Gewebeentnahme sein wird.

Dann eine weitere Untersuchung war die ph-Metrie, auch hier keine Hinweise auf meine Beschwerden, lasse mir jetzt aber mal die einzelnen ph-Werte zusenden.

Was bleibt dann, wenn alles keinen Befund ergab, die allgemeine Dysbalance, aber wie ist sie entstanden, zumal ich den schlechten Atem und die allgemeinen Verdauungsbeschwerden seit meinem jugendlichen Alter habe.

LG Tascha
 
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