Ursachen für Übelkeit, Sodbrennen und Blähungen finden

Ärzte wollen meist gleich operieren. Meine Nichte bekam die Galle schon mit 16 raus, mein Bruder Ende 20 und meine Mutter hatte jahrzehntelang Gallenkoliken dann war alles total vereitert,
Das liegt aber nicht an den Ärzten, sondern an den Genen. In meiner gesamten Verwandtschaft hat niemand je seine Gallenblase entfernt bekommen.
 
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Ansonsten halte ich es eigentlich für fast unmöglich, daß ein Eßlöffel Olivenöl unverträglich ist, es sei denn, die Fettverdauung ist schwer gestört.
Aber bei Gallenproblemen schon?

Wie kann man sich da am besten einen Reim darauf machen, wenn mir 1-2 Std nach dem Essen übel wurde? Ich würde einfach gerne verstehen wollen, was los ist/war.

Warum vor allem nur nach dem Abendessen (dort war als einziges Olivenöl dabei), und einmal nach dem Mittagessen, bis ich das Leinöl mit Kokosnussöl ersetzt hatte. Das scheint ja weniger Einfluss auf die Galle zu nehmen?

Im Labor hat man mir auch einen Lebensmittelunverträglichkeitstest angeboten um über ca. 300 LM zu testen. Wann macht das Sinn? Und inwieweit ist das zu empfehlen. Würde um die 240 Euro Kosten.
 
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Hallo Laurianna,

meinst Du diesen Test?:

Grüsse,
Oregano
 
Es ist ein Test, der hier angeboten wird ohne speziellen Namen nur allgemein Lebensmittelempfindlichkeitstest. Es geht in dem Test nur um LM aus allen Kategorien.

Wobei dann am Ende auch steht - wenn Symptome anhalten, dann sollte auf Intoleranzen wie Laktose, Fructose, Histamin etc und Tip 1 LM - Allergien, Leaky Gut usw. geschaut werden.
 
@Malvegil
Das mag an den Genen liegen, trotzdem wird z. B. bei Gallengries meist nichts gemacht, obwohl es Mittel gibt, die helfen könnten, das Zeug auszuleiten bevor sie zu Steinen werden.
Als ich mal im Krankenhaus war, habe ich die Probleme in der Gallengegend erwähnt, obwohl nur wenig Gallengries hieß es, wenn es weiter zwickt kann man die Galle entfernen, kein „ man könnte dies oder jenes erst mal versuchen“.
Ich habe auch Meulengracht, genetisch. Komischerweise weiss keiner meiner Familie, ob er es selber hat, im Blut wird Bilirubin ja bei Problemen ja schon mal mitgetestet. Die scheinen es nicht zu haben.
Man könnte bei so vielen Sachen schon vorbeugend etwas machen, aber es wird lieber gewartet bis man operieren kann. Es sei denn, man hat einen gut Arzt und Diagnostiker.
 
Ich bin aus allen Wolken gefallen heute bei den Blutergebnissen, obwohl ich nun aufgehört habe Vitamin D zu nehmen und mein Spiegel unter 100 war, ist er auf einmal bei 150 und Ferritin bei 82, obwohl ich kein Eisen nahm und er vorher bei 36 lag? Kann mir jemand bitte das erklären?

Oder liegt es daran, dass ich 3 kg abgenommen hab in der Zwischenzeit? Calcium ist normal bei 9,3
 
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Man könnte bei so vielen Sachen schon vorbeugend etwas machen, aber es wird lieber gewartet bis man operieren kann. Es sei denn, man hat einen gut Arzt und Diagnostiker.
Das ist natürlich richtig. Das liegt sicher auch daran, daß die Gallenblasen-OP als Routine-OP gesehen wird, als wäre es nicht so schlimm, wenn man sie entfernt. Und auf diese Weise ist das ganze Problem für den Arzt "kurz und schmerzlos" erledigt. Vermutlich gibt es aber auch Daten darüber, daß man nach einem Gallensteinproblem nicht mehr jahrelang zuwarten soll, weil es sich normalerweise nicht bessert.
 
Ich bin aus allen Wolken gefallen heute bei den Blutergebnissen
Für mich ist das auch schwer erklärbar. Ist denn parallel das CRP gemessen worden? Ferritin steigt, wenn CRP steigt, beides sind Akute-Phase-Proteine.

Vitamin D wird im Fettgewebe gespeichert. Aber ob 3 kg Abnahme den Spiegel so in die Höhe treiben können, finde ich fraglich. Die Einheit ist dieselbe, nicht daß es jetzt 150 nmol waren?
 
Ich bin aus allen Wolken gefallen heute bei den Blutergebnissen, obwohl ich nun aufgehört habe Vitamin D zu nehmen und mein Spiegel unter 100 war, ist er auf einmal bei 150 und Ferritin bei 82, obwohl ich kein Eisen nahm und er vorher bei 36 lag? Kann mir jemand bitte das erklären?

Oder liegt es daran, dass ich 3 kg abgenommen hab in der Zwischenzeit?
Puuh, das irritiert natürlich. Gleiches Labor, Laurianna? Wurde auch der Calcium-Wert bestimmt? Vielleicht gibt es im Körper noch Zwischenspeicher, die sich bei bestimmten Bedingungen öffnen, aber ich weiß es nicht. Ich habe Chatti mal befragt, diese von Dir genannten Symptome können bei einem zu hohen VD Spiegel auftreten; insbesondere wenn zu wenig Magnesium vorhanden ist.
Ja, ein zu hoher Vitamin-D-Spiegel kann Übelkeit, Blähungen und Sodbrennen verursachen, da er häufig zu einer Hyperkalzämie (erhöhtem Kalzium im Blut) führt, die Magen-Darm-Beschwerden auslöst.[1][2]
Typische Symptome
Bei Vitamin-D-Überdosierung treten oft Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder Verstopfungen auf, die durch den Kalziumüberschuss entstehen. Blähungen und Sodbrennen werden ebenfalls berichtet, insbesondere bei Magnesiummangel als Begleiterscheinung. Diese Symptome klingen meist nach Absetzen ab, können aber Nierenschäden verursachen, wenn unbehandelt.[2][7][1]

## Ursachen und Handhabung
Hochdosierte Supplements (über 4.000 IE täglich langfristig) sind die Hauptursache; Sonnenlicht oder Nahrung reichen selten aus. Lassen Sie Ihren Spiegel (25-OH-Vitamin D) und Kalziumwert ärztlich prüfen, setzen Sie Vitamin D ab und trinken Sie viel. Ergänzen Sie ggf. Magnesium, um Symptome zu lindern.[4][5]

[1](https://www.alta-klinik.de/ratgeber/vitamin-d/vitamin-d-ueberdosierung/)
[2](https://www.vitamine-im-zentrum.info/vitamin-d-nebenwirkungen.html)
[3](https://www.srf.ch/wissen/wissens-chats/vitamin-d-kann-zu-viel-vitamin-d3-schaden)
[4](https://www.internisten-im-netz.de/aktuelle-meldungen/aktuell/vorsicht-vor-hochdosiertem-vitamin-d.html)
[5](https://www.vitaminexpress.org/de/vitamin-d-nebenwirkungen)
[6](https://www.vitaminexpress.org/de/vitamin-d-ueberdosierung)
[7](https://www.netdoktor.de/laborwerte/vitamin-d/ueberdosierung/)
[8](https://www.bfr.bund.de/stellungnahme/einnahme-hoher-einzeldosen-vitamin-d-ueber-nahrungsergaenzungsmittel-im-abstand-von-tagen-oder-wochen-birgt-gesundheitliche-risiken/)
[9](https://www.prisma.de/magazin/gesundheit/Vitamin-D-Nebenwirkungen-die-auftreten-koennen,30676872)
[10](https://www.akdae.de/arzneimittelsicherheit/drug-safety-mail/newsdetail/drug-safety-mail-2023-48)
 
Ich habe in anderen Foren öfters gelesen, Calcium besser nur über die Nahrung aufzunehmen. Supplem. wird kritisch gesehen.
Meine Freundin hat wegen Allergien immer gesuppt und Steine bekommen. Sehr unangenehm.
 
Anderes Labor, Einheit soll angeblich stimmen, Calcium normal wie gesagt bei 9,4. Mg auch normal.

Aber ich werde das nochmals mit CRP kontrollieren lassen, schon seltsam irgendwie.
 
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Morgen lass ich nochmals die Werte kontrollieren. Die letzten Tage war okay, hab nur Kokosöl benutzt als Fett (In meinen Hirsekeksen auch) - nur nachmittags wieder Übelkeit heute. Und meine Gedanken kreisten wieder über den seltsam hohen Vitamin D Wert. Und irgendwie dachte ich auch an Kokosöl.

Und dann fand ich dieses:

Die Patientin nahm täglich bemerkenswerte 1300 IE Vitamin D3 ein. Zudem konsumierte sie täglich 13 Gramm gesättigte Fettsäuren allein durch die Verwendung von Kokosöl beim Kochen. Umfassende Laboruntersuchungen ergaben einen erhöhten Kalziumspiegel (11,7 mg/dl, Normwert 8,5–10,3 mg/dl), einen erniedrigten Parathormonspiegel (<3 pg/ml, Normwert 7–53 pg/ml) und einen toxischen Vitamin-D3-Spiegel (349,2 ng/ml, Normwert 30–100 ng/ml). Der Patientin wurde geraten, die Einnahme aller Kalzium- und Vitamin-D-Präparate unverzüglich zu beenden.

Sie hat "nur" 1300 Einheiten genommen und einen Wert von 349,2 ng/ml Vitamin D bei tgl. 13 gr. Kokosöl.

Kokosöl kann die Vitamin-D-Aufnahme verbessern. Obwohl die empfohlene Tagesdosis an Vitamin D bei 2000 IE liegt, kann die gleichzeitige Einnahme von Kokosöl den Vitamin-D-Spiegel unbemerkt auf toxische Werte erhöhen.


Was haltet ihr davon? Das ist schon heftig, wenn sie nur 1300 Einheiten nahm.

Was ich mit Sicherheit weiß, ich hatte die Zufuhr von Kokosöl in den letzten Wochen/Monaten erhöht, weil ich das Backpapier weg gelassen hatte, um damit das Backblech für meine Hirsekekse einzustreichen. Und in den Keksen selbst auch mehr Kokosöl, weil ich das Olivenöl weg ließ.

Und heute hatte ich auch etwas mehr Kokosöl aus Versehen im Müsli wie sonst.

Denkt ihr, das ist möglich, dass Kokosöl den Wert so drastisch erhöhen kann?
 
Ich wäre jedenfalls offen dafür dies mal zu testen. Ende Januar steht bei mir wieder eine Vitamin D Messung an, weil der letzte Wert so mickrig war. Da ich kaum Vitamin D erhöhen kann (1 Tag 1000 i.E. 2. Tag 500 i.E.) wäre es doch mal interessant, ob sich bei mir was ändert. Jedenfalls vielen Dank für die Info, Laurianna.
 
Ja, ich dachte auch, für Leute, die Probleme mit der Supplementation hätten, wäre das eine Überlegung wert.

Ich fand das auch hochinteressant, und noch nie vorher gehört, aber es könnte tatsächlich, zumindest was den Vitamin D - Wert angeht zutreffen.

Ende Oktober letzten Jahres gemessen und da hab mich schon etwas gewundert. Aber der Zeitraum passt, ich hatte einige Zeit zuvor den Kokosölkonsum erhöht. Und dann sogar noch gesteigert, als ich auch im November Kokosnussmus aus Deutschland mitgebracht habe.

Wenn ich alles zusammenrechne komme ich bestimmt auf 13 gr, wenn nicht noch darüber.

Ich bin auf die Ergebnisse morgen gespannt und teile sie dann mit.

Bin auch gespannt, wenn du das probierst, wie dann deine Ergebnisse aussehen werden...
 
Also ich hab die Werte von meinem üblichen Labor - und das passt schon besser ins Bild:

Vitamin D: 105,4 ng/mL - auch wenn ich nun 5 Tage kein Vitamin D genommen habe und 3 kg abgenommen, kann es nicht von 152 auf 105 gerutscht sein.

Dennoch denke ich, dass das Kokosöl eine nicht unbedeutende Rolle spielt, denn ich hatte ja bereits Ende Oktober diesen Wert und schon Dosis reduziert.

Das Ferritin sieht nun auch anders aus: 32,6 ng/mL und passt zum vorigen Wert von 36. CRP bei unter 0,5. Und Calcium bei 9,0.

Haben die wirklich so falsch gemessen? Gut, bei meinem üblichen Labor nimmt mein Partner mir das Blut in den frühen Morgenstunden ab und nimmt es dann mit ins Krankenhaus. Bei dem anderen Labor war ich nachmittags, hatte aber kaum was gegessen und Vitamin D eh nicht. Das kann nicht so einen großen Unterschied machen?

Bin aber nun, was die Übelkeit anging, auch nicht viel schlauer. GGT, ALT, so wie immer, nur AST ist bei 20, vorher immer 17 - aber das liegt auch noch im NormBereich (0-34).

Einzig könnte sein, den Magen und Magenschleimhaut überlastet mit den Eisentabletten, dem Calciumcarbonat und zuviel Hanf Protein. Seit ich das reduziert habe, bzw. Hanfprotein teilweise durch Reisprotein ersetzt und vor allem das Hanfprotein nicht einfach darüber gestreut, sondern eingerührt und etwas quellen lasse - Reflux und Rumpeln fast weg.

Mein Olivenöl ist jetzt auch da und ich werde es so langsam einbauen und schauen.
 
Also, ich wollte etwas warten und ausprobieren. Übelkeit kam und ging, bis ich 2 Dinge ganz wegließ: Calciumcarbonat und Weihrauch. Bei letzterem hatte ich nachgelesen, dass manche sogar einen Magenschutz dazu nehmen, damit sie es vertragen.

Mein Reflex und mein Magengrummeln und -blubbern ist auch weg, das ich davor auch schon sehr lange hatte. Insofern bin ich froh, dass ich akute Beschwerden hatte, um alles neu durchzudenken.

Das sukrosomale Eisen nehme ich jeden 3. Tag und werde ich jeden 2. Tag probieren, wenn ich es weiterhin so gut vertrage.

Das einzigste ist nun das Calcium. Bin auf Citrat umgeschwenkt, für Magen wirklich viel besser, nur für die HIT - meine Nase schwillt seither wieder stärker zu, ich denke das kommt davon. Ich versuche das in einem Glas Wasser eingerührt, über den Tag verteilt zu trinken. Aber manchmal vergesse ich es und nehms dann konzentrierter. Hier bekomme ich kein Ca-Threonat. Habe auch schon gedacht auf Schafmilchjoghurt umzusteigen? Und etwas Schafskäse...

Vielleicht hat noch jemand Ideen wegen Calcium. Mandeln vertrage ich wenige. Hülsenfrüchte oder Brokkoli geht leider nicht. Eventuell Hütten Käse? Soll anscheinend bei HIT auch gehen...Joghurt an sich, das steht bei Histaminreaktion 1...
 
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