Trevilor, welche Dosierung ist richtig?

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Hallo, ich bitte euch alle um Verständnis, meine Muttersprache ist nicht Deutsch.
Ich nehme mehr als 2 Wochen Trevilor ein. Einige Tage ich habe versucht die Dosierung bis 112,5 mg zu erhöhen oder sogar bis
zu 150 mg, aber ich habe bemerkt, es war dabei immer die Verschlimmerung der Ängsten und der Depression. Eigentlich, ich leide unter Depressionen das Leben lang und alle mögliche AD schon ausprobiert.
Es ist echt sehr interessant. In der Gebrauchinformation und in dem Buch "Rote Liste" wie auch in der Fachinformation von Hersteller steht, dass könnte 75 mg ausreichen. Und gibt es keine Belege, dass die höhere Dosierung nutzlich sein könnte.
Also, meine frage: Sollte ich weiter 75 mg einnehemen, oder diese Verschlimmerung sei vorübergehend und besser wäre, einbisschen die Dosierung zu erhöhen?
Auf eure Anregungen, Fragen, oder beliebige Ratschläge ich bin im voraus dankbar.
LG.
Oleg.
 
Mehr als 30 Zugriffe, aber keine Antwort? Kein Mensch weiss Bescheid? Und gibt es hier keine Leute, die diese oder ähnlische Medikamente einnehmen?
LG.
Oleg.
 
Doch, es wird einige geben, die Trevilor oder ähnliches einnehmen oder einnahmen.
Aber die haben nicht unbedingt Ahnung, ob es höherdosiert Sinn macht.

Ich hab Trevilor 75 über 3 Jahre lang geschluckt. Ich frag mich heute noch warum, geändert/geholfen hat es für mein Empfinden nie. Ich habs dann ausgeschlichen und danach gings mir genauso gut/schlecht wie mit dem Zeug.

Letztendlich stellte sich dann Jahre später raus, dass meine Depressionen körperlich bedingt waren - Schilddrüse.
 
Hallo,

Ärzte bzw. Neurologen, Psychologen und Psychater sind immer sehr schnell mit Medikamente. Und auch mit Antidepresiva. Das ist der einfachere Weg einen Patienten sofort zu helfen als oft stundenlange Gespräche über oft Jahre hinweg zu führen.
Falls man nicht gerade schwer Krank ist, reicht oftmals zweimaliges Sport treiben pro Woche aus um seinen betrübten Zustand zu verbessern.
Hier sollte darauf geachtet werden, bitte vorm Sport treiben mindestens 15 Minuten warm machen. Anschließend mindestens eine dreiviertel Stunde aktiven Sport.

Zur Dosis bei Trevilor kann ich nur sagen, 75mg sollen ausreichen...Jedoch rate ich...Finger weg von diesem Medikament. Tervilor wirkt ähnlich wie die Droge Speed nur eben als Retard. Trevilor macht auch starke körperliche Abhängigkeiten die weit über die Abhängikeit von Heroin hinnaus gehen. Zu dem hat Trevilor zu viele Nebenwirkungen, wie Angst, Unruhezustände und Harnverhalt. Die Nebenwirkungen und die körperliche Abhängigkeit werden oft gern verschwiegen. Fachinfos vom Hersteller: haha, da werden wohl nur die Infos herrausgegeben die unbedingt sein müssen.
Als letztes sollte man wissen, das man das Medikament nicht nur mal eben so nimmt, sonders meistens über Jahre oder gar Jahrzente hinweg. Der Patient gewöhnt sich an die Wirkung und mal eben so absetzen geht wegen den zu starken Absetzsymtomen leider nicht.

Ich persönlich rate eher zur älteren Antidepresiva und ein guter Rat vom Hausarzt ist alle mal besser als ein Seelenklempner.

In Deutschland nimmt ca. jeder vierte ein Antidepresivum oder hat schon mal eins genommen. Besonders Frauen sind davon betroffen. Vielleicht sollten wir uns eher Gedanken über unseren Lebensstil, Arbeitsleben und Konsumverhalten sowie Essverhalten machen statt Antidepresiva zu schlucken.

Als Alternative, Amitriptylin bei 25mg ist ein sehr gutes Medikament. Ist schon seit den 70ern auf dem Markt.
Sehr gut verträglich und bei einer Dosis von 25mg, keine Nebenwirkung und keine Absetzsymtome.
Die einzigen Nebenwirkund sind wie unter eine Käseklocke sitzen. Diese verschwinden aber nach fünf Tagen komplett.
Falls der Arzt sagt, das Amitriptylin zu sehr in den Stoffwechsel eingreift, so ist das glatt gelogen. Das mit dem Stoffwechsel ist nur eine Ausrede um die neueren und natührlich auch viel teueren Medis zu verschreiben oder soll ich besser sagen: dem Patienten aufzuschwatzen.


Also besser Sport treiben und ein paar Gespräche mit einer Bio Energie Therapie ist die beste Medizin

vielen Dank fürs lesen.
 
Hallo ziergras,

Amitriptylin bei 25mg ist ein sehr gutes Medikament. Ist schon seit den 70ern auf dem Markt.
Sehr gut verträglich und bei einer Dosis von 25mg, keine Nebenwirkung und keine Absetzsymtome.

Sind dies wirklich keine Nebenwirkungen?

sehr häufig bei Amitriptylin: Schwindel, Mundtrockenheit, verstopfte Nase, Müdigkeit, Benommenheit, Kopfschmerzen, Schwitzen, Hypotonie, orthostatische Dysregulation, Tachykardie, Herzrhythmusstörungen, Aggression, Sprachstörungen, Tremor, Akkommodationsstörungen, Obstipation, Gewichtszunahme, passageres Ansteigen Leberenzymaktivität. Häufig bei Amitriptylin: Libidoverlust, Miktionsstörungen, innere Unruhe, Hyponatriämie, Durst, Hautausschlag, Impotenz. Bei Älteren delirante Syndrome. Ataxie, Störungen Geschmacksvermögen, Konzentrationsmangel, Mydriasis. Gelegentlich bei Amitriptylin: Kollapszustände, Hypertonie, paralytischer Ileus, Diarrhoe, Harnsperre, Blutbildveränderungen (Leukopenien), Galaktorrhoe, Leberfunktionsstörungen (z.B. cholestatische Hepatose), Erregungsleitungsstörungen. Herzinsuffizienz kann verstärkt werden. Tinnitus, Angst, Paranoia, Manie. Allergische Hautreaktionen, Vaskulitis, Ödeme (Gesicht, Zunge). In einem Fall Hypersensitivitätsmyokarditis. Selten bei Amitriptylin: Gynäkomastie, Alopezie, Anorexie, Vergrößerung Speicheldrüse, Photosensibilisierung, Halluzinationen, Hyperthermie. Sehr selten bei Amitriptylin: zerebrale Krampfanfälle, Agranulozytose, motorische Störungen (Akathisie, Dyskinesie), Polyneuropathien, Glaukomanfälle, allergische Entzündungen Lungenbläschen bzw. Lungengewebe (Alveolitis, Löffler-Syndrom) Kardiomyopathien. QT-Intervall Verlängerung, Torsade de pointes: Behandlung abbrechen. Bei hirnorganischen Psychosyndrom pharmakogenes Delir möglich. Plötzliches Absetzen nach längerer o. hochdosierter Behandlung vermeiden bei Amitriptylin. Erhöhtes Auftreten von Karies bei Kindern möglich.
Amitriptylin Nebenwirkungen

Liebe Grüße,
Malve
 
Hallo ziergras,



Sind dies wirklich keine Nebenwirkungen?

Amitriptylin Nebenwirkungen

Liebe Grüße,
Malve


Hallo Malve,

sicherlich hast Du recht. Jedoch sind das Nebenwirkungen die bei der Höchstdosis festgestellt werden. Das heist bei sechfacher Dosis (150mg)
Um so mehr der Patient nimmt um so deutlicher werden die Nebenwirkung, ganz klar.

Zu dem ist es einfach, den Beipackzettel mit den Nebenwirkung zu kopieren, statt etwas wirklich hilfreiches zu schreiben.

Gern lasse ich mich eines Besseren belehren, falls Du negative Erfahrung mit dem Medikament gemacht haben solltest.

Gruß, Ziergras
 
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LG.
Oleg.
Sag mal, Oleg. Hattest Du nicht schon geschrieben, dass Du seit Jahrzehnten Psychopharmaka schluckst? Und hatte ich dir nicht schon einiges dazu geschrieben?:confused:
Wenn ich schreibe, dann nur, hau weg den Scheiss.
Wieso nimmt man unkritisch diese Medikamente und erhöht sich insbesondere bei diesem Teufelszeug auch noch freiwillig die Dosis?

Mir hat ein Arzt Trevilor mal mit Anfang 20 zur Beruhigung verschrieben, weil ich mich bei Ehestreits öfter sehr über meinen 1. Mann aufgeregt habe. Ungewöhnliche Indikation.:D Aber wer weiss, wie viele genau deshalb seit Jahrzehnten Trevilor oder Valium nehmen.

Davon habe ich einmal während eines Streits, bei dem ich die Wohnung verlassen wollte worauf hin er mich eingeschlossen hat , 2 Stück genommen, weil ich mich tierisch aufgeregt habe.
Im Anschluss an die Einnahme habe ich mich hingelegt und geschlafen.:eek:

Seither habe ich nie mehr wieder solche Mittel genommen und werde es auch freiwillig nicht.
Nichts macht mehr klar, dass man nach der Einnahme solcher Mittel nicht mehr man selbst ist.
Es ist egal welche Psychopharmaka und wieviel man nimmt, die werden ein Leben niemals zum Guten ändern. Sie lösen keine Probleme. Aber sie können wirklich richtig krank machen. Geistig, seelisch und körperlich.

Ich habe mich damals statt dessen von meinem 1.Mann getrennt. Das war mit Sicherheit die gesündere und bessere Lösung.

Wenn man wirkliche Probleme hat, dann sollte man besser die körperliche Ursache herausfinden und beseitigen.
 
Hallo ziergras,

im Rahmen einer Schmerztherapie wurde mir vor etlichen Jahren Amitriptilyn verschrieben, ich weiß also schon, von was ich rede:rolleyes:.

Ich habe das Mittel nur kurzfristig genommen weil

a) es bei der damaligen Problematik nichts genützt hat
b) ich heftiges Herzrasen (Tachykardie), Kopfschmerzen, Mundtrockenheit etc. bekommen habe

- und das bei einer niedrigen Dosierung:eek:).

Es ist also keinesfalls so, dass Amitriptilyn auch in niedrigen Dosen nebenwirkungsfrei ist.

Liebe Grüße,
Malve
 
Danke euch allen, ich habe wirklich die Hoffnung verloren, die Antwort zu bekommen.
@Nicht der papa. Das ist alles Gift, das weiss ich doch. Meine Ärztin arbeitet in der Ambulanz der grossen Psychiatrischen Klinik, also sie, bestimmt, keine Seeleklempnerin. Acht Jahre ich
schluckte Prozak, am ende er wirkte als Psychodelik, ich habe die Halluzinationen bekommen, und die innere Unruhe und angst machten mich fertig. Ich habe fast alle SSRI und früher TZA, also AD von der alten Generation ausprobiert. Deswegen ich habe auf den Trevilor zurückgegriffen. Natürlich, ich habe alles mögliche gelesen, nicht nur die Foren, auch die fachlitheratur. Über diese Pille gibt es wirklich die enorme Information, auf deutsch und auf russisch auch, leider, englich ich habe vergessen. Diese moderne Medi haben aus mich das willenloses Wesen gemacht, und fast Impotenten. Aber was bleibt den Menschen, die wirklich unter Depressionen leiden? Ich habe auch alle mögliche Psycho-therapien gemacht, gefastet, Joga, in der Ukraine ich habe in November schon im Fluss Dnepr geschwommen, jetzt ich habe keine Kraft mehr. Ich bin fast 50, und ich habe keine Hoffnung verloren, von diesen Krebs der Seele irgendwann loszuwerden. Trevilor wirkt irgendwie, und ich weiss, ich werde sehr teuer dafür bezahlen. Denn es ist schlimmer als Heroin, was der Hersteller richtig verheimlicht. Die Ärzte verschreiben uns die gefährlichen Drogen. Ich glaube an keine Verschwörungstheorie, ich denke, es geht hier, in unseren modernen Kapitalistischen Gesellschaft aussschliesslich um die Geldmacherei, und um jeden Preis. Das ist bitter und enttäuschend, das ist alles zum Kotzen, aber, verdammt tausend mal, was bleibt wirklich den kranken Menschen?
Amitriptilin und alle andere ich habe schon im UdSSR ausprobiert, als ich etwas älter, als 20 war. Das ist für die Katz. Bei schwerer Depri man hat keine Ktaft, nichts, sogar aufzustehen und pinkeln zu gehen. Man ist nicht imstande zu wollen. Der Wille ist wie gelähmt. Genau das ist das Ziel diesen Pharma-Konzernen, sie machen uns abhängig von diesem Gift. Und machen weiter und weiter. Ohne medis ich gehe sofort zu Grunde. Mit ihnen ich schleppe mich noch durch das leben, obwohl , eigentlich, es ist kein wirkliches leben, es ist die Hölle.
@Oregano. danke dir, vielleicht ich würde auf meinem anderem Thread weiter schreiben.
Ich danke euch allen.
LG.
Oleg.
 
Hallo Oleg,

Dein Thread ist nicht so lang und ich habe alle Beiträge gelesen. Deine Frage wie viel Trevilor gut ist, kann kein Mensch noch Arzt in einer mg Angabe machen. Du weist es doch selbst, ausprobieren und weiter ausprobieren. Die Wirkung von Antidepressiva lässt sich nun mal nicht nachweisen. Depressionen und dies schon sehr lange, ich kann das nachfühlen. Und ich habe schlimme Fälle in den Psychiatrien gesehen.
Trevilor hatte ich in einer Dosis von 300mg eingenommen und dazu noch 45 mg Remagel. Gesagt wurde mir von den Ärzten, dass diese Dosis keine Nebenwirkungen hat. Praktisch bin ich belogen wurden. Das Zeug hat mich krank gemacht und zwar richtig. Ich spüre heute noch die Folgen. Das alles muss auf dich nicht zutreffen. Mit einer Dosis unter 150 mg Trevilor gibt es auch Nebenwirkungen, aber nach meinen Erfahrungen durch andere Patienten mit diesem Medikament kommt der größte Teil davon mit diesem Mittel zurecht. Der größte Teil und der Rest?
Ich weis auch was Du meinst, wenn Du sagst "Mit Antidepressiva geht’s nicht und ohne geht’s auch nicht".
Es sind zwei Monate vergangen seit dem Eröffnen des Thread. Nimmst Du noch Trevilor und wie geht’s Dir überhaupt?
Hast du einen anderen Thread?
Amitryptelin hat bei mir zu schlimmen Nebenwirkungen geführt und ich glaube deshalb in meiner nicht so guten Lage zu stecken. Es war das erste Antidepressivum, eine ärztliche Fehlbehandlung. Seit dem gehe ich nicht mehr zur Arbeit. Depressionen hatte ich damals nicht.
Auch andere Antidepressiva haben genügend schlimme Nebenwirkungen, körperliche schlimme Nebenwirkungen und dazu noch negative Folgen auf die Persönlichkeit.
Ich kann Dir anschließend nur den Hinweis geben, die Dosis macht’s, Nicht so viel davon.

Liebe Grüße von Jennifer
 
Hallo, Jennifer. Ich war so lange nicht hier. Das ist alles Mist, natürlch, alle diese Pillen. Nach 8 Jahren mit dem berüchtigten Prozak ich hatte genug Ängste, Schlafstörungen, Probleme mit der Konzentration, und so weiter.
Aber dann es war Schluss. Die Depression war unerträglich. Ich konnte überhaupt nicht mein Haus verlassen. Während mehr als 25 jahre ich habe genug Tabletten ausprobiert. Und ich bin keiner Neuling auf dieser Domäne, denke ich.
Also, ich habe gegriffen, sozusagen, an den letzten halm.
Trevilor etwas mildert meine Syptomatik. Ich komme zurecht nur mit 75 mg pro tag. Die nebenwirkungen betriffen den sexuellen bereich, das macht mir zu schaffen, ich konnnte keine Verkehr mehr. Aber was sollte? Ich bin doch fast 50. Wie die deutschen sagen :"Jedem das Seine." Und kein Wunder ist passiert. Aber wenigstens ich winde mich nicht mehr von immensen Panik-Attacken. Und kann mein sinnloses Leben weiter hier, im fremden Land fristen.
Mein anderer Thread kannst du auch finden, wenn du Lust hättest, mit solchem Menschen wie ich kommunizieren. Das Wort "Mensch" ist hier , denke ich, wenig angebracht.
Danke für den Beitrag.
Oleg.
 
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