Telefonieren im Auto

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Ich habe bei einem Beitrag von Michael aufgeschnappt (leider in einer Geopathie-Rubrik), dass telefonieren im Auto ziemlich schlecht ist. Das würde ich gerne hier nochmals genauer thematisieren.

Danke!
Gruss, Marcel
 
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26.02.04
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Ich könnte mir vorstellen, weil man im Auto in einem Metallkäfig sitzt (außer im Trabi :D) und dadurch die Strahlenwirkung durch Streuung verstärkt wird. Außerdem senkt telefonieren im Auto nachweislich die Aufmerksamkeit im Strassenverkehr und das kann sehr ungesund enden ~0
 

Bei Elektrosmog kann der Baubiologe hilfreich sein

Die hoch- und niederfrequenten Felder von Telefon, WLAN, Mobilfunk, Babyphone usw. aber auch die häusliche Elektroinstallation sowie Lichtsysteme können nicht nur bei sensiblen Menschen zu gesundheitlichen Problemen führen.
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28.01.04
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Hallo

Michael hatte beschrieben das es sich bei einem Auto um einen faradayschen Käfig handelt der keine Strahlung durchlässt (ausser über die Scheiben).
Da dies natürlich auch auf die Strahlung zutrifft die von innen kommt ergibt sich das höhere Gesundheitsrisiko.
Die Strahlung des Handys wird solange reflektiert bis sie restlos über die Scheiben abgestrahlt ist. Das kann natürlich dauern.
Ist wie ein mehrfaches Echo.
Dazu kommt das das Handy auf Grund des schlechteren Empfangs auf höhere Sendeleistung umschaltet.

Andreas
 
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Hallo Zusammen

Andreas, Du triffst den Nagel genau auf den kopf, ich kann da nichts mehr hinzufügen, höchstens ergänzen.

Weil das GSM System so ausgelegt ist, wird auch eine sehr hohe Strahlenbelastung freigesetzt, nicht nur beim Telefonieren, sondern auch wenn das Natel nur eingeschaltet ist. Das Gerät sucht andauernd nach der bestmöglichen kommunikations Verbindung mit Maximal Leistung.

Also wenn der "Knochen" unbedingt im Auto betrieben werden muss, sollte eine Aussenantenne am Fahrzeug montiert werden, mit dem Vernünftigerweise, idealem Freisprechsystem!!!

Nach dem Motto: Wenn schon, denn schon!!!

Gruss, Michael
 

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Das heisst also, dass bei jedermann, der ein Handy auch nur schon im Auto rumliegen hat (was ja nun doch die Mehrheit ist), permanent wegen der Netzsuche stärker bestrahlt wird? Ist das mal gemessen worden? Liegt es im Bereich dessen, worüber man sich Gedanken machen sollte? Oder ist es wirklich nur das Thema "telefonieren im Auto", das man mittels Aussenantenne etc. angehen sollte? Ist das mit dem Telefonieren im Auto selbst allenfalls mal gemessen worden?
Ich kann nur sagen ... wenn ich länger als 5 Minuten mit dem Handy telefoniere (ohne Headset), dann fühlt sich meine linke Kopfseite noch eine Stunde später etwas seltsam an. Ich hab dann ein leichtes Vibrieren auf dieser Seite und das beunruhigt mich schon etwas.

Gruss, Marcel
 
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09.01.04
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Hallo Marcel

ich denke mal, dass Du nach 5 Min. Telefonaten noch keine nennenswerten Schäden davonträgst. Deine linke Kopfseite wird vorwiegend durch das ans Ohrpressen und die feinen Fahrvibrationen einer gewissen Reizung ausgesetzt. Bei einer überhöhten Sensibilität könnte allenfals eine Art "Tinitus" Reaktion ausgelöst werden. Der Umstand, dass durch die sehr schlechte Dynamic - Quallität der kleinen Handy Lautsprecher kann auch eine gewisse Beeinträchtigung der Gehörgänge stattfinden.

Die Leistungsmessungen in einem Fahreug sind fast nicht möglich, auf jeden Fall nicht aussagekräftig. Durch die Innenverkleidung und die dieversen Dämmstoffe und sind imens viele Reflexionen vorhanden.

Ich persönlich habe für alle Eventualitäten ein Handy immer im Auto, dieses ist aber ausgeschaltet und wird wirklich nur für Notfälle in Betrieb genommen. Bei diesen Notfällen steht unter allen Umständen mein Auto, gewollt oder Pannenbedingt!
Die Hundert "Stutz" reuen mich einfach, wenn ich beim "Natelitis" erwischt werden sollte!! ;-))

Gruss, Michael
 

Urs

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05.02.04
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Hallo miteinander

Das Thema find ich sehr interessant:
Stellen wir uns mal den gleichen Effekt in einem überfüllten Verkehrsbus mit 15 bis 25 Handies auf Empfang und einigen im Gesprächsmodus während der täglichen Fahrt zur Arbeit vor.
Kann man hier überhaupt noch von unbedenklich reden?

@ Marcel und Michael:
Auf der Site www.buergerwelle.de las ich grad eine Arbeit von Neil Cherry (pdf unter Links Mobilfunk-Ressourcen). eine Listung passt zu den heissen oder tauben Ohren.

Titel "Neurologische Beeinflussungen" durch Mobilfunkstrahlung:

• Eine 15-minütige Exposition verstärkt die auditive Gehirnstammantwort (dem Gehör zugehörig) und verursacht Gehörminderung im 2 bis 10 KHZBereich, Kellenyi u.a. (1999).

Michael, verstehst Du vielleicht genau, was die "auditive Gehirnstammantwort" bedeutet?

Grüsse, Urs

[geändert von Urs am 03-06-04 at 12:06 PM]
 
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09.01.04
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Hallo Urs

entschuldige die lange Verzögerung

"auditive Gehirnstammantwort" keine Ahnung, ich versuche mich mal schlau zu machen!!??

Gruss, Michael
 
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09.01.04
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Hallo Urs

ich habe mich mal in die Thematik reingekniet, verschiedene Mediziner, Neurologen, Fakultäten habe ich angefragt. Nicht einmal die hässliche Dame mit der Warze auf der Nase und der schwarzen Katze auf dem Buckel konnte den Begriff in Ihrer Glaskugel deuten.
Nur Google, aber bei denen hast Du ja auch den Begriff herbekommen.

Wenn ich die "Versinnbildung" des Begriffes "auditive Gehirnstammantwort" nicht mit einem Achselzucken beantworten könnte, würde ich ganz salopp behaupten, es handle sich um die Umwandlung von Audio Signalen im menschlichen Gehör!!??
Soviel, wie ich von der menschlichen Anatomie verstehe, werden Schallwellen, die vom Ohr aufgenommen werden, in elektrische Impulse umgewandelt und vom Gehirn als Töne intepretiert.
Es kann, rein Theoretisch, der ungünstige Fall eintreten, dass ein Sender zufällig die selben übertragungs Frequenzen beschneidet, wie das Gehirn auch verwändet. In so einem Fall, immer noch rein Theoretisch, wüsste das Gehirn nicht was es mit den Signalen anfangen sollte. Aus reiner Selbstschutz würde das Gehirn diese Signale als Störimpulse detektieren und die Empfindlichkeit des Gehörs reduzieren.
So ein Phänomen tritt auch bei Ultraschall Gebern auf (Fernbedienungen von alten TV, Bewegungsmelder etz.), wenn man den Schallwandler sehr nahe ans Ohr hält und die diversen Frequenzen durchschaltet, stellt man plötzlich fest, dass das jeweilige Ohr taub ist, nach einigen Sekunden ist der Spuk schon überstanden.

Ich könnte mir noch die Möglichkeit vorstellen, dass durch ein Elektromagnetische Bestrahlung sich das Gewebe aufwärmen könnte, nach dem Prinzip von Induktivität, wie es immer öfter in modernen Küchenkombinationen eingesetzt werden (Induktions Kochfeld).

Also, ich habe mal meine Fantasie ein bisschen herumschweifen lassen, wenn es erklärt ist gut und wenn nicht, dann hast Du bestimmt eine präzisere Aussage ;-))

Gruss, Michael

Ps: ich suche immer noch einen "handlichen" und bezahlbaren Störsender für die GSM Frequenzen. Meine diversen Anfragen wurden lapidar mit der Begründung zurückgewiesen "..ist verboten". Schusswaffen sind auch verboten, aber jeder Diensttaugliche Eidgenosse hat eines zuhause im Wäscheschrank, zwangsweise!!??
 
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30.10.04
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Hallo Sasa,
nichts gegen den Trabi, das Grundgerüst aus Metall, hat die gleiche Wirkung
wie ein geschlossener Metallkäfig.
schöne Grüße
Harald ;)
 
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