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Smoothie zur Schwermetall Ausleitung <- Funktioniert das ?
Ohne Vitalstoff XYZ wird es schwierig mit der Glutathionssynthese. Dazu gehört vor allem auch B6 und Zink. Darauf guckt in diesen Artikel Klinghardt. Nicht.
Vorsicht:
Zink kann in höheren Dosierungen die giftige Wirkung des Quecksilbers auf das Nervensystem verstärken. Deshalb darf es nur bei nachgewiesenem Zinkmangel zusätzlich eingenommen werden.
(Quelle: Buch "Amalgam – Risiko für die Menschheit: Quecksilbervergiftungen richtig ausleiten")
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Jegliche Art von Überdosierung ist suboptimal. Da nicht ein Element davon abhängig ist wie gut oder schlecht entgiftet wird sondern das ganze System. Funktioniert ein Bauteil übermäßig gut oder schlecht kommt es zum Rückstau. -> Umverteilung.
Es geht nicht um Überdosierung, sondern darum dass Zink nur bei einem nachgewiesenem Zinkmangel genommen werden soll. Da sonst die Gefahr besteht das es die giftige Wirkung des Quecksilbers auf das Nervensystem verstärkt.
Ich sage das ja nur, weil Du erwähnt hast, dass Klinghardt Zink nicht erwähnen würde. Der wird schon wissen warum.
This study was undertaken to evaluate the effect of modified citrus pectin (MCP) on the urinary excretion of toxic elements in healthy individuals. MCP is a reduced molecular weight pectin (weight-average molar mass = 15,400) that is mostly linear homogalacturonan with a 3.8% degree of...
pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
Arsenausscheidung um 130%
Cadmiumausscheidug um 150%
Bleiausscheidung um 580%
Die Probanden haben 15gr pro Tag für 6 Tage gegessen + am Tag 7 20gr.
4gr ergo 6 Kapseln soll man pro Tag nehmen. Damit reicht man 67Tage. Das man dann bei weitem nicht die Ausscheidungswerte wie in der Studie erreicht sollte klar sein. Normalerweise müsste man das vierfache nehmen. Dann reicht so eine Packung 17Tage. 65€ Detox für 17Tage ist schon extrem teuer. Die Kosten sind etwas gleich wie eine DMPS Infusion die man unter Umständen auf Kasse bekommt.
Und wir wie wir wissen durch DMPS bis zu 100x und mehr Quecksilber ausleiten können als ohne Chelat...
Dann kann man sich vorstellen um welchen Faktor man Blei mit DMPS besser ausleiten könnte. Die Affinität von DMPS zu Quecksilber ist ähnlich wie bei Blei. Selbst wenn wir nur eine halb so gute Ausleitung von Blei bei DMPS hätten, läge der Faktor bei 50. Also knapp 10x höher als mit MCP.
Wenn wir also den Fall annehmen das Blei wirklich um das 50fache besser ausgeleitet werden kann. Dann braucht man mit MCP etwa 10x länger als mit DMPS.
Das ist jetzt zwar nur eine Milchmädchenrechnung da man MCP jeden Tag nehmen kann, und DMPS Infusionen 8-1x/Monat. Aber es verdeutlicht doch stark den extremen Unterschied. Wie erwähnt dauert die Infisionstherapie mit DMPS um die 1-2 Jahre + zusätzlicher Intrazellulärer Ausleittherapie für 6-36Monate.
Das MCP mit 15gr ist schon recht hochdosiert. Braucht man aber auch. Die 15gr sind unnatürlich hohe Mengen.
Wie kann man also erwarten das man von ein paar Smoothies nach ein paar Wochen frei ist?! Smoothies können wir nur in natürlichen Mengen trinken. Wie weit man mit frisches Obst und Gemüse kommt habe ich an anderer Stelle anhand der Heidelbeere beschrieben von man täglich 500-1000gr essen müsste. Das geht alles gar nicht.
Der Meinung ist übrigens auch Klinghardt mit seiner Kräutermischung von 10-15gr Chlorella pro Tag.
Es sind ebenfalls unnatürlich hohe Dosen.
Das Thema ernsthaftes Detox mit Smoothies kann so einfach nicht funktionieren. Mit Sicherheit nicht in wenigen Monaten. Dazu gehört wesentlich mehr. Smoothies als Detox ist Lifestyle, keine Therapie.
So ein Smoothie ist natürlich gut und gesund und scheidet Schwermetalle aus da es unter anderen auch die Körpereigene Entgiftung stärkt. Vermutlich wird sich dadurch die Ausscheidung um das 1-3 fache erhöhen was jedoch vermutlich weitgehend ausreicht um den Input der Giftstoffe abzufangen und zusätzlich einen klein Teil Toxine ausleitet die man in den Depots hat.
MCP holt übrigens nichts aus den Zellen raus.
Für mich war MCP auch interessant weil mein Dok meinte ich solle vor einen Schwermetalltest 6 Wochen lang 4gr MCP nehmen. Da ansonsten mit DMSA im Schwermetalltest nicht viel rauskommt.... Diese Studie hat mir gezeigt das es nicht so viel Schwermetalle rausholt. Da nehme ich lieber eine Pille DMSA mehr und muss mir nicht jeden Tag 6 Pillen mehr reinballern.
Dort kann man sich mal die Vitalstoffe von den Kräutern anschauen.
Wichtig ist vor allem Cystein und Methionin, Vitamin C, Schwefel, Vitamin B12/B6, Zink und Glycin.
Du darfst dir jetzt selbst nachrechnen wieviel µg/mg du von diesen Wirkstoffen bei einen Smoothie pro Tag aufnehmen würdest.
Dosierung in der konventionellen Schwermetallentgiftung ( die Zahlen die in Klammern stehen sind jene Werte wenn man von jeden Pulver was im Link empfohlen steht 10gr nimmt):
Vitamin B6: 10-20mg (0,000209g) man bräuchte ca. das 50.000fache
Zink: 20-30mg (0.00039g) man bräuchte ca. das 50.000fache
Vitamin C: 1-4gr (0.004g) man bräuchte ca. das 250fache
Vitamin B12: 200-1000µg (10µg) Mindestens das 50 fache...
Methionin: 1.5-5gr (230mg) mindestens das 6.5 fache...
Cystein: 1-3gr (184mg) mindestens das 6 fache...
Schwefel: 2-5gr (244mg) mindestens das 8 fache...
Glycin: 3-10gr (571mg) mindestens das 6 fache...
Wie man ergo sieht, ist so ein Detoxsmoothie was Detoxentgiftungsstoffe angeht sehr dünn besäht.
Die allgemein übliche Aufnahme diverse Nährstöffe pro Smoothie ist um Fakto 6-50000fach unterdosiert.
Ich frage dich jetzt nochmal. Bist du sicher das du mit Smoothies in 2 Monaten dein Zeug ausgeleitet hast?
Die Supplements für oben stärken nur die Körpereigene Entgiftung und müssen teilweise täglich in diesen Dosen für die gesamte Ausleittherapie genommen + DMSA/DMPS Pillen/Infusionen für viele Monate - wenige Jahre.
Ok, Dulse ist nicht mit in die Rechnung eingeflossen. Aber das macht den Kohl nicht fett. Allerdings auch in erster Linie eher als Antioxidants und nicht als Chelator gedacht. Chlorophyll wurde jetzt mal nicht mit eingerechnet. So Kriegsentscheident ist Chlorophyll nun auch nicht. Dann würden ja alle mit Biokost keine Schwermetallvergiftung haben. Was defakto so nicht ist. Gute Therapeuten raten rund 1000-1500g Obst und Gemüse/Tag zu essen. Begleitend zur Schwermetallausleitung. Das ist wesentlich mehr als der Smoothie hergibt...
Dauunderer hat recht. Gegen eine amtliche Schwermetallvergiftung hilft nur Chemie. Entweder DMSA/DMPS oder irgendwelche Kapseln ala 500mg Cystein oder Pulver ala 1000mg Vitamin C oder Tropfen ala 200µg B12. Das Entgiftungspotential aus Ernährung ist nicht stark genug.
Wenn du anderer Meinung bist darfst du uns das vorrechnen.
Da ich das nun auseinander klamüsert habe bin ich umso mehr überzeugt das so ein Smoothie nur Lifestyle ist.
Du könntest ergo beruhigt 2 Smoothies trinken ohne etwas befürchten zu müssen. Aber damit wärst du in 2 Monate auch nicht fertig.
Allerdings OBACHT:
Es gibt auch ein Protokoll für den Smoothie. Nicht alle Zutaten ab Tag 1 trinken.
Für verschiedene Entgiftungsstadien gibt es verschiedene Dosierungen und Zutaten.
Eine Entgiftung geschieht immer individuell nach den Patienten. Sehr geschwächte Patienten dürfen keine harte Entgiftung beginnen. Die Dosis muss reduziert werden. Erst anhand von Laborwerte und des Wohlbefindens darf die Dosierung angepasst werden. Das berücksichtigt dieser Smoothie nicht. Ist ja logisch. Ist Lifestyle und keine Therapie.
Ergänzung.
Leider finde ich die Seite nicht wieder.
Fallbeschreibung:
~150µg/ g Kreatinin Quecksilber + Alzheimer + Prostatakarzinom + Knochenmetastasen.
Also quasi so gut wie tod.
Nach 7 Monate täglich 15gr MCP Quecksilber um 73% reduziert, Alzheimer weg, Prostatakarzinom weg, Knochenmetastasen weg.
9Monate kein MCP genommen: Quecksilber wieder hoch bei 90µg/g Kreatinin.
Entgiftung mit MCP wieder aufgenommen.
Der Bericht zeigt eindeutig, das wenn Quecksilber weitgehend ausgeleitet wurde ( also aus dem Extrazellulären Raum) strömt das intrazelluläre Quecksilber nach, in den Extrazellulären Raum, was dann wiederum einfacher entgiftet werden kann.
Ist also wieder nichts mit 8 Wochen Smoothie. Wäre toll wenns so wäre. Ich würde ganz vorne stehen. Sei dir da sicher.
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