Smoothie zur Schwermetall Ausleitung <- Funktioniert das ?

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Der Smoothie zur Schwermetall Ausleitung nach Psycho-Medium Anthony Williams


Der Smoothie zur Schwermetall Ausleitung besteht aus 6 Zutaten:

  1. 2 Bananen
  2. 320 g Wilde Heidelbeeren (gibt es bei Edeka) sollen Schwermetalle aus u.a. aus dem Gehirn ziehen.
  3. 1 Teelöffel Gerstengrassaft-Pulver: leitet Schwermetall besonders gut aus Organen aus (Milz, Schilddrüse, Pankreas, Fortpflanzungsorgane, Verdauungssystem).
  4. 1 Teelöffel Dulse-Flocken: ist in der Lage Schwermetalle (u.a. auch Quecksilber) aufzunehmen und festzuhalten. Besonders wird sie dazu eingesetzt, um Schwermetalle aus dem Verdauungstrakt zu ziehen.
  5. 1 Teelöffel Spirulina Alge: Hawaiian Spirulina wird als Spezialist gehandelt, der Schwermetalle aus dem zentralen Nervensystem, Gehirn und aus der Leber ziehen.
  6. 60 g frischer Koriander: holt alte, fest verankerte Schwermetalle aus dem Körper. Viele Menschen reagieren gerade auch deshalb recht sensibel auf Koriander.
  7. 1 ausgepresste Orange

So wird der Smoothie gemacht (Klick!)


Man soll diesen Smoothie 1 Monat trinken, dann sei man von der Schwermetallbelastung befreit.

Ist das Mumpitz oder funktioniert es?

Was meint Ihr?
 
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Ja es leitet Schwermetalle aus. Ist nur die Frage wieviel und ob es sicher ist.
Das man 12 Smoothies im Jahr trinkt und dann Schwermetallfrei ist ohne Schäden davon getragen zu haben halte ich für Mumpitz.

Schwermetalle ausleiten ist gar kein Problem. Jeder der Algen empfiehlt oder irgendwelche Smoothies betitelt sich ja heutzutage schon als Experte. Die Kunst ist es die Schwermetalle auszuleiten ohne irgendwelche Schäden davon zu tragen und die Konzentrationen von Schwermetalle innerhalb von 1-5 Jahre so zu senken das man als weitgehend unbelastet gilt.

Ein paar Protokolle habe ich schon geprüft.
Shade ( Quciksilver) hats meiner Meinung nach nicht drauf. Das Kaneprotokoll ist ebenfalls nur eingeschränkt tauglich. Williams soll nen guter sein, sein Protokoll kenne ich jedoch nicht. Sicher ist jedoch das man mit so einen Smoothie keinen Krieg gewinnen wird.

Für mich sind Mutter, Dauunderer, Retzek, Klinghardt und Cutler feste Größen sowie als Blogger HC Fricke.

Und bevor man sich an Detox macht, muss man erstmal wissen was man ausleiten will. Und dazu gehört erstmal ein entsprechender Labortest. Damit so ein Test gemacht werden sollte, vergehen aber auch ein paar Wochen und man sollte anderorts noch Geld investieren.

Was hast du davon wenn du mit deinen Smoothie oder Algen die Schwermetalle mobilisierst, aber sie nicht ausgeschieden werden können und sich das Quecksilber aus deiner Niere im Gehirn ansammelt? -> Gefahr bei Zeiten an einer neurodegenerativen Erkrankung oder Autoimmunerkrankung zu erkranken. Ist das deine Absicht?

Jeder taugliche Therapeut sagt: Es ist besser nichts zu tun als das falsche zu tun. Denn etwas falsches zu tun ist einfach was nur ein Resultat hat. Gehirnvergiftung. Und das gilt es unter allen Umständen zu vermeiden.
 
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Was hast du davon wenn du mit deinen Smoothie oder Algen die Schwermetalle mobilisierst, aber sie nicht ausgeschieden werden können und sich das Quecksilber aus deiner Niere im Gehirn ansammelt? -> Gefahr bei Zeiten an einer neurodegenerativen Erkrankung oder Autoimmunerkrankung zu erkranken.

Da hast Du Recht.

Jeder taugliche Therapeut sagt: Es ist besser nichts zu tun als das falsche zu tun. Denn etwas falsches zu tun ist einfach was nur ein Resultat hat. Gehirnvergiftung. Und das gilt es unter allen Umständen zu vermeiden.

Ja, stimmt.
 
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Hier ein Erfahrungsbericht mit dem Smoothie zur Schwermetall Ausleitung:

"Alle fünf Zutaten zusammen mit etwas Obst in den Mixer gegeben und fertig war unser Entgiftungsgetränk. Der Smoothie hatte durch die Algen eine leicht salzige Note und wurde durch das Spirulina-Pulver schön cremig. Sehr lecker!

Diese Entgiftung kostet weder viel Zeit, noch Überwindung. Ich war also guter Dinge. Es war nichts an Zutaten dabei, was ich nicht schon in meiner Rohkostküche verwendet hatte und rohköstlich ernährten wir uns sowieso schon längere Zeit. Alles also kein Problem, dachte ich.

Aber wie so oft, die Mischung macht´s!

Während meine vorherigen Entgiftungskuren recht sanft und ohne bemerkenswerte Begleiterscheinungen verliefen, kam es dieses Mal dicke. Am dritten Tag kämpfte mein Mann mit Schweißausbrüchen und Magen- und Darmbeschwerden (zum Glück hatte er die Entgiftungskur vorgeschlagen), während ich versuchte, meine Kopfschmerzen wegzuatmen und das Schwindelgefühl zu ignorieren. Ein paar Tage später gesellten sich bei mir extreme Müdigkeit und Schwere, Herzrasen, Taubheit und Kribbeln in den Händen, den Lippen und im gesamten Kiefer und nerviges Jucken in den Oberarmen dazu. Gegen Ende der Kur quälten mich außerdem - insbesondere in den Nächten - ziemlich unangenehme Nervenschmerzen bis in die Zahnwurzeln. Immer an unterschiedlichen Stellen. Wenn ich mich am Abend zum Schlafen ins Bett legte, atmete ich, als wäre ich gerade die Stufen des Kölner Doms hinaufgestiegen (na gut, ein bisschen übertrieben, aber angenehm war es jedenfalls nicht). Offenbar hatten meine Organe Schwerstarbeit zu vollbringen.

Nach zwei Wochen Entgiftungskur ging es mir wirklich schlecht. Meine Freundin, die in Sachen Ernährung und Gesundheit eine echte Spezialistin ist, riet mir zum sofortigen Abbruch. Offenbar haben die Algen tatsächlich Schwermetalle aus den tiefsten Winkeln meines Körpers herausgeholt und nun war mein Körper mit dem Abtransport schwer beschäftigt bzw. überfordert. Abbrechen oder eine Pause einlegen kommt für einen Widder wie mich eigentlich nicht in Frage und mein Ego sträubte sich noch dagegen. Allerdings war ich inzwischen auch ziemlich beunruhigt und die Erklärung meiner Freundin klang recht plausibel. Ich gönnte mir also eine dreitägige Verschnaufpause. Schon am zweiten Tag waren die Symptome fast verschwunden.

Als ich meine Entgiftung fortsetzte, begrüßten mich allerdings schon am Morgen die bereits bekannten Symptome, die dann nach acht Wochen Entgiftung glücklicherweise endlich komplett verschwunden waren. Mein Mann und ich beschlossen dann nach fast zehn Wochen, dass wir jetzt endlich fertig und "entgiftet" sind.

Warum tue ich mir so etwas an? - Muss Entgiftung wirklich sein?

Genau das habe ich mich in den zehn Wochen sehr häufig gefragt und die Antworten für mich persönlich lauteten immer wieder: Weil das Ergebnis es wert ist! Und Ja! Mir ist es wichtig, mich in der Zeit, die ich hier auf der Erde in diesem Körper verbringe, gut zu fühlen. Mein Ziel ist es, mich kraftvoll und gesund zu fühlen und morgens um 5.00 Uhr frisch, munter und energiegeladen aus dem Bett zu springen und mich auf den Tag und die vorliegenden Projekte zu freuen. Und nach den vielen Entgiftungen tue ich das inzwischen.

Ich kenne aber auch die anderen Zeiten, in denen man regelmäßig mit Kopfschmerzen zu kämpfen hat, sich morgens mit schweren Gliedern aus dem Bett schleppt und wie ein Zombie in die Küche schleicht, in der Hoffnung, dass es der erste Kaffee des Tages irgendwie richten wird, damit man zumindest halbwegs munter in den Tag starten kann.

Mit 45 Jahren fühle ich mich heute besser als mit 20. Allergien, Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen und andere mehr oder weniger kleine „Wehwehchen“ sind verschwunden. Um sich in seiner Haut wohl zu fühlen, ist es nach meinen Erfahrungen hilfreich, sich regelmäßig auch von innen zu reinigen und die Aufnahme von weiteren Schadstoffen (ob z.B. über die Ernährung, Kosmetik oder Putzmittel) zu vermeiden.

Das Fazit

Es geht mir bestens und ich bin voller Energie und Kreativität. Ich hoffe, ich habe tatsächlich erst einmal alle alten Schwermetalle aus den tiefsten Winkeln meines Körpers herausgeholt."




Quelle:
 
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Ja es leitet Schwermetalle aus. Ist nur die Frage wieviel und ob es sicher ist.
Das man 12 Smoothies im Jahr trinkt und dann Schwermetallfrei ist ohne Schäden davon getragen zu haben halte ich für Mumpitz.
Ich hatte das so verstanden, dass einen Monat lang (ich vermute täglich) ein solcher Smoothie getrunken werden soll, das wären dann etwa 30 Stck. im Monat.
Man soll diesen Smoothie 1 Monat trinken, dann sei man von der Schwermetallbelastung befreit.
Ich würds ausprobieren @Aqua75 , wenn du das Zeug runter kriegst, falsch machen kannst du mit diesen Zutaten kaum was vermute ich.
 
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Hier ein Erfahrungsbericht mit dem Smoothie zur Schwermetall Ausleitung:

"Alle fünf Zutaten zusammen mit etwas Obst in den Mixer gegeben und fertig war unser Entgiftungsgetränk. Der Smoothie hatte durch die Algen eine leicht salzige Note und wurde durch das Spirulina-Pulver schön cremig. Sehr lecker!

Diese Entgiftung kostet weder viel Zeit, noch Überwindung. Ich war also guter Dinge. Es war nichts an Zutaten dabei, was ich nicht schon in meiner Rohkostküche verwendet hatte und rohköstlich ernährten wir uns sowieso schon längere Zeit. Alles also kein Problem, dachte ich.

Aber wie so oft, die Mischung macht´s!

Während meine vorherigen Entgiftungskuren recht sanft und ohne bemerkenswerte Begleiterscheinungen verliefen, kam es dieses Mal dicke. Am dritten Tag kämpfte mein Mann mit Schweißausbrüchen und Magen- und Darmbeschwerden (zum Glück hatte er die Entgiftungskur vorgeschlagen), während ich versuchte, meine Kopfschmerzen wegzuatmen und das Schwindelgefühl zu ignorieren. Ein paar Tage später gesellten sich bei mir extreme Müdigkeit und Schwere, Herzrasen, Taubheit und Kribbeln in den Händen, den Lippen und im gesamten Kiefer und nerviges Jucken in den Oberarmen dazu. Gegen Ende der Kur quälten mich außerdem - insbesondere in den Nächten - ziemlich unangenehme Nervenschmerzen bis in die Zahnwurzeln. Immer an unterschiedlichen Stellen. Wenn ich mich am Abend zum Schlafen ins Bett legte, atmete ich, als wäre ich gerade die Stufen des Kölner Doms hinaufgestiegen (na gut, ein bisschen übertrieben, aber angenehm war es jedenfalls nicht). Offenbar hatten meine Organe Schwerstarbeit zu vollbringen.

Nach zwei Wochen Entgiftungskur ging es mir wirklich schlecht. Meine Freundin, die in Sachen Ernährung und Gesundheit eine echte Spezialistin ist, riet mir zum sofortigen Abbruch. Offenbar haben die Algen tatsächlich Schwermetalle aus den tiefsten Winkeln meines Körpers herausgeholt und nun war mein Körper mit dem Abtransport schwer beschäftigt bzw. überfordert. Abbrechen oder eine Pause einlegen kommt für einen Widder wie mich eigentlich nicht in Frage und mein Ego sträubte sich noch dagegen. Allerdings war ich inzwischen auch ziemlich beunruhigt und die Erklärung meiner Freundin klang recht plausibel. Ich gönnte mir also eine dreitägige Verschnaufpause. Schon am zweiten Tag waren die Symptome fast verschwunden.

Als ich meine Entgiftung fortsetzte, begrüßten mich allerdings schon am Morgen die bereits bekannten Symptome, die dann nach acht Wochen Entgiftung glücklicherweise endlich komplett verschwunden waren. Mein Mann und ich beschlossen dann nach fast zehn Wochen, dass wir jetzt endlich fertig und "entgiftet" sind.

Warum tue ich mir so etwas an? - Muss Entgiftung wirklich sein?

Genau das habe ich mich in den zehn Wochen sehr häufig gefragt und die Antworten für mich persönlich lauteten immer wieder: Weil das Ergebnis es wert ist! Und Ja! Mir ist es wichtig, mich in der Zeit, die ich hier auf der Erde in diesem Körper verbringe, gut zu fühlen. Mein Ziel ist es, mich kraftvoll und gesund zu fühlen und morgens um 5.00 Uhr frisch, munter und energiegeladen aus dem Bett zu springen und mich auf den Tag und die vorliegenden Projekte zu freuen. Und nach den vielen Entgiftungen tue ich das inzwischen.

Ich kenne aber auch die anderen Zeiten, in denen man regelmäßig mit Kopfschmerzen zu kämpfen hat, sich morgens mit schweren Gliedern aus dem Bett schleppt und wie ein Zombie in die Küche schleicht, in der Hoffnung, dass es der erste Kaffee des Tages irgendwie richten wird, damit man zumindest halbwegs munter in den Tag starten kann.

Mit 45 Jahren fühle ich mich heute besser als mit 20. Allergien, Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen und andere mehr oder weniger kleine „Wehwehchen“ sind verschwunden. Um sich in seiner Haut wohl zu fühlen, ist es nach meinen Erfahrungen hilfreich, sich regelmäßig auch von innen zu reinigen und die Aufnahme von weiteren Schadstoffen (ob z.B. über die Ernährung, Kosmetik oder Putzmittel) zu vermeiden.

Das Fazit

Es geht mir bestens und ich bin voller Energie und Kreativität. Ich hoffe, ich habe tatsächlich erst einmal alle alten Schwermetalle aus den tiefsten Winkeln meines Körpers herausgeholt."




Quelle:
Das ist ein typisches Beispiel dafür wie man es nicht machen sollte.

1 .Die gute Frau weiß nicht welche Höhe der Belastung vorliegt.
2. Die gute Frau weiß nicht mit welchen Schadstoff sie es zutun hatte.
3. Offenbar gab es keine umfassende Vordiagnostik
...
Was dazu führt das man nicht weiß welche Begleittherapien überhaupt angebracht sind um eine Entgiftung sicher zu gestalten. Der Hinweis der Nahrungsexpertin war gut und richtig. Dennoch hat die Frau weiter gemacht.
4. Ist der Zahnstatus und Kieferstatus unklar.
5. Gibt es keine Messungen nach der Therapie

Das so ein Smoothie Schwermetalle ausleitet ist kein Wunder bei so viel Koriander ( Welches NIEMALS in der Firstlinetherapie eingesetzt werden sollte weil es Gehirngifte mobilisieren kann und Verschleppung droht [aber auch nicht nur Gehirngifte])

Wie oben bereits erwähnt hat niemand davon etwas wenn man mit irgendwelchen Cocktails oder Protokolle Schwermetalle aufwühlt, aber Leber und Niere damit nicht umgehen können. Der Sinn einer jeden Schwermetallvergiftung ist es das der eigene Körper mit den mobilisierten Giften umgehen können muss.
Tut er das nicht folgt nur eins. Du holst einen Teile aus deinen Organen, ein Teil verlässt den Körper, ein anderer Teil lagert sich erneut ein und speziell ein Teil davon sogar im Gehirn. Und dieser Teil ist größer als jener Teil der das Gehirn bei dem Cocktail verlässt. Die Wahrscheinlichkeit ist ergo groß das man mehr ins Hirn verschleppt als man aus dem Hirn zieht. Das lässt darauf schließen da viele Leute die eine Vergiftung behandeln wollen sich nach 5 Jahren sich noch immer nicht besser fühlen. Obwohl es kurzzeitige Verbesserungen gibt.

Das Problem bei Quecksilber ist wie folgt:
Wühlst du es IRGENDWIE auf bekommst du gesundheitliche Probleme innerhalb kürzester Zeit ( kann sein, muss aber nicht) so wie die Dame es beschrieben hat. Dann dauert es einige Tage bis zu 2-4 Wochen bis sich das ganze beruhigt hat da der Körper dann mit der Entgiftung abgeschlossen hat. Auch wie beschrieben. Nach 3 Tage gings ihr besser. Ob es ihr aber nach 1 Jahr noch genauso gut geht, speziell nach 5 Jahren der Therapie ist fraglich. Denn es geht hier nicht um einen kurzfristigen Erfolg sondern um einen langfristigen Erfolg. Neurodegenerative Krankheiten treten bevorzugt im Alter auf. Gifte brauchen Zeit um zu wirken. So zeigen sich die bösesten Folgen einer aktuen Quecksilbervergiftung nicht sofort. Sondern speziell bei Quecksilber erst nach Monaten ( Siehe Fallbericht einer Laborantin die sich mit Methylquecksilber vergiftet hat und nach vielen Monaten erst starb)

Ich habe Studien gelesen aus denen hervorgeht:
Gruppe A Schwermetallentgiftung ohne gute Kiefersanierung
Gruppe B Schwermetallentgiftung mit gute Kiefersanierung

Gruppe A hat sich nach 5 Jahren nicht besser gefühlt. Etwa 50% schlechter und 50% haben sich genauso gefühlt
Gruppe B Die Masse hatte sich nach 5 Jahren besser gefühlt. Obwohl beide Gruppen mittels Chelattherapie ähnliche Zielwerte hatten gab es doch einen sehr großen Unterschied im Befinden für 50% nach Abschluss der Therapie.

Bei einer Therapie sollte man zuvor immer die eigene Entgiftungskapazität prüfen. Leber, Niere, Enzyme. Ausschluss von HPU. B6, B12 Status sowie weitere Vitamine als Antioxidans. Spurenelemente wie Molybden, Chrom, Mangan und Selen sind extrem wichtig. Mineralien wie Zink und Magnesium. Das sind alles Stoffe die bei der Entgiftung benötigt werden. Man sollte Leber und Nierensupplements nehmen um dessen Entgiftungskapazität zu stärken.
Wie gesagt: Wenn es in Phase 1/2/3 stockt, kommt es zum Rückstau und somit zu einer Umverteilung.

Jeder seriöse Therapeut weiß das eine Entgiftung Jahre dauert. Mit ein paar Smoothies oder Pillen ist das seriös nicht abgetan. Und überhaupt. Ohne Diagnose keine Therapie.

Die Dame hat die Sache so angefasst als wäre es ein Lifestyleding. Was es in dieser Form tatsächlich auch ist. Nur können sich Symptome mittelfristig dadurch signifikant verschlechtern. Eine seriöse Entgiftung ist mit Sicherheit kein Lifestyleding. Sondern eine anspruchsvolle Therapie. Eine sehr ansprucshvolle Therapie. Wo schon werden so viele Mittelchen benötigt wo man das komplette System unter die Arme greifen muss? Cutler hat als Mindestmaß 6 Mittel zur Einnahme empfohlen. Folgt man ihn voll, dann übersteigt es weit über 10 Mittelchen für eine optimale Entgiftung.

Jeder der Detox praktiziert sollte die Wirkweise der Mittelchen kennen. Und nicht nur den Fakt das das Mittel Schwermetalle ausleiten kann. Letzteres ist kein Geheimnis und auch nicht DER PUNKT der Entgiftung. Der Punkt der Entgiftung ist es sich bei der Therapie zu schützen. Und dazu gehört es sich auch mit Thiolgruppen zu beschäftigen.

Um das nochmal hervorzuheben weil es wichtig ist:
Nicht jeder belastete ist Therapiebedürftig. Nach allen was ich gelesen habe gibt es im jeden Fall neurasthenische Symptome ab einen Grenzwert von 50mcg/gr Kreatinin nach einer Ampulle DMPS. Bei solchen Werten ist eine Therapie zwingend erforderlich. Bei Leuten mi nur ein oder zwei Amalgamfüllungen mit Werten unter 10mcg/gr Kreatinin würde ich mir eine Entgiftung reichlich überlegen. Mein Therapeut gibt selbst geringst Vergifteten 3 DMPS Infusionen weil halt nur geringe Werte vorliegen... Ich selbst hatte 15 DMPS erhalten und mein Körper sollte nun weitgehend frei sein.( aber nicht das Gehirn).

Dr. Mutters Standardtherapieplan sieht 20-50 Infusionen vor und in schweren Fällen auch mehr. Sowie eine Vielzahl an Supplements. Lieber eine kleine Belastung im Körper haben als eine falsche Therapie und sich damit Schwermetalle ins Hirn zu verschleppen. DENN Quecksilber in den Nieren macht höchsten Krebs was man heutzutage relativ gut therapieren kann. Am radikalsten ist das entfernen der Niere. Aber am Hirn kann man nicht so einfach rumschnippeln. Und man bekommt auch nicht alle Gifte aus dem Gehirn. Selbst mit der besten Schwermetalltherapie nicht. Entgiftungen bewegen ich im Nanogrammbereich. Obduktionen ergaben Quecksilberbelastungen im Hirn von über 1gr. Was ist da schon ein Nanogramm. 1gramm = 1000000000 Nanogramm. Trotzdem wirken Nanogramms positiv wenn bei Entlastung und negativ bei Belastung.
 
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Mit ein paar Smoothies oder Pillen ist das seriös nicht abgetan.

Sie hat den Smoothie ca. 10 Wochen jeden Tag getrunken, also waren es insgesammt ca. 70 Smoothies.

mein Körper sollte nun weitgehend frei sein.( aber nicht das Gehirn).

Smoothie-Zeit ;)

Man sagt dass das vollständige Quintett der Smoothie-Zutaten einfach unschlagbar bei der Ausleitung von Schwermetallen ist und eines der wertvollsten Hilfsmittel, die es zur Wiederherstellung der Gesundheit gibt.
 
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Da sind sich alle einig das ihr Protokoll das beste ist.
Egal ob 1 Smoothie oder 70 Smoothie. Es geht nicht daraum Schwermetalle IRGENDWIE herauszuholen. Sondern sicher.

Allerdings kann man es niemanden verbieten sich in seinen eigenen 4 Wänden zu vergiften ;-)
Es kann gut gehen, muss aber nicht. Jedes Huhn trinkt auch mal nen Korn ;-)
Ich würde mich aber nicht drauf verlassen es bei mir gut geht. Das ist schlichtweg wie Lotto.
Und meistens gewinnen sowieso die anderen...
 
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Beispiel von Metallherden im Gehirn:

MetallherdeimGehirnundApoplex.jpg

(Quelle: www.toxcenter.de)


Immer noch keine Lust auf Smoothie?
Irgendwas muss passieren, oder?
 
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Ich mache das.
Ich bin seit einigen Wochen auf der Suche nach ein Labor das Methylquecksilber im Stuhl quantifizieren kann. Gehe das Buch von Cutler durch und werde nach meiner Reha mit den Cutlerprotokoll beginnen. Im Januar steht ein Besuch in der Radiologie an um NICO's auszuschließen. ect. pp.
 
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Ich würde dir gerne detailliert darauf antworten, aber ich kann es nicht. Da ich sein Buch noch nicht vollständig gelesen habe. Ich hänge aber mal 5 Screenshots an.

Das Wesen des Protokolls ist es jedoch das langsam aber stetig Giftstoffe ausgeschieden werden die der Körper verarbeiten kann. Also keine großen Dosen DMSA von 500mg 1-2x pro Woche. Sondern als Beispiel 10mg DMSA alle 3 Stunde für 3 Tage mit dann darauffolgender Pause von 4 Tage.

Der Hintergrund ist jener:
Schluckst du einmal 500mg DMSA leitest du zwar viele Schwermetalle aus, aber die Wahrscheinlichkeit besteht das die chelatierten Schwermetalle sich nach einigen Stunden vom DMSA lösen und dann im Körper frei herumschwirren ( Speziell das ist bei Chlorella auch gegeben aber noch wesentlich schlimmer weil deutlich weniger Bindungskraft). Was die Wahrscheinlichkeit einer Umverteilung erhöht. Wenn du aber nach ein paar Stunden DMSA nachschiebst wird dieses freie Schwermetall vom DMSA wieder abgefangen und kann ausgeleitet werden.

Hinzu kommt das als Finalstep Alphalipinsäure eingesetzt wird um auch die Gehirngifte chelatieren zu können. Man soll damit beginnen wenn 80% der Gesamtbelastung bereits ausgeschieden wurde. Um das zu wissen ist zwingend ein Labortest nötig. Cutler verwendet den Haartest. Ein Haartest gibt aber keine Punktgenaue Belastung wieder. Im Gegensatz zu einen guten Schwermetalltest im Urin. Allerdings sieht man im Urintest keine Gehirngifte. Bei einen Haartest aber schon.

Weiter gibt es eine Vielzahl von Supplements die man nebenher einnehmen muss um sich selbst zu schützen und um die körpereigene Entgiftung zu stärken. Dieser Schritt hat das selbe Gewicht wie die aktive Entgiftung mit Chelate selbst. Ferner soll im Buch auch ein weiteres Vorgehen beschrieben worden sein. Beispiel Zahn und Kieferstatus. Auch das wichtige Thema HPU/KPU wird dort angerissen was zwangsläufig zur körpereigenen Entgiftungsstörung führt.

Das sind aber auch alles nur Sachen die ich gehört habe. Die machen für mich aber Sinn. Was dort in welchen Umfang drin steht weiß ich aber im Sommer. In meiner 3 Monatigen Reha in Asien werde ich viel Zeit haben das Buch zu lesen und kann dann nach der Reha damit beginnen meine Gehirngifte auszuleiten. Das setzt allerdings auch voraus das ich bis dahin ein Labor finde welches meine Gehirngifte quantifizieren kann. Bisher gab es keinerlei positive Rückmeldung :-( Schwaden kann, hat aber keine Referenzwerte. Über 10 Labore in den USA können nicht. Spanien soll können, warte da auf Rückmeldung. Ein Hersteller dieser Laborgeräte kann, warte aber auch noch auf Rückmeldung. Viele Mails wurden noch nicht beantwortet. Ist aber auch logisch über Weihnachten und Neujahr.

Cutler ist harte Arbeit und kostet viel Geld. Er gibt seine Therapiezeit mit bis zu 36 Monate an. Als hochbelasteter brauch man die auch. Wenns um Sachen Braindetox geht, ist Cutler bei mir ganz vorne. Im Rahmen von dem was ich kenne ist seine Vorgehensweise auch die sicherste, wenn nicht gleich die schnellste. Am schnellsten wären DMPS Infusionen. so habe ich meinen Körper von Schwermetalle frei bekommen. Nach 15 DMPS Infusionen ist nun alles weitgehent frei. DMPS holt aber nichts aus dem Hirn. Nur indirekt... ... deswegen ist Cutler als Finalstep nötig.

Vielleicht werde ich nach Cutler dennoch DMSA schnüffeln. Werde ich sehen...
 

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Man könnte ja auch die simple Schwermetall-Smartphone-Therapie ausprobieren:

5 Minuten mit dem Smartphone telefonieren und dann DMSA einnehmen.
Dann alle 1-2 Stunden 5 Minuten mit dem Smartphone telefonieren.
Das Smartphone öffnet nämlich die Blut-Hirn-Schranke und lässt dadurch DMSA ins Hirn, um Quecksilber rauszuholen.

Freiwillige vor !
 
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Ich meine, man redet von der Blut-Hirn-Schranke als Hindernis aber die ist bei den Leuten wegen den Handys doch eh offen.

Wenn ich mir ansehe mit welchen Zeitplänen Du arbeitest (z.B. 36 Monate), muss ich sagen erscheint es doch sinnvoller mal 2 Monate die Zähne zusammen zu beißen und jeden Tag den leckeren Smoothie zu trinken. Dann ist die Sache gegessen und zieht sich nicht ellenlang hin wie ein Kaugummi. Denn eine Therapie die 36 Monate dauert ist auch nicht ohne Risiko und wer weiß schon was in 3 Jahren ist.
 
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Wie offen die Bluthirnschranke ist kann man messen.
Der anderen Aussagen entnehme ich das du nichts verstanden hast.
DMPS Infusionen holen extrem viel mehr Schwermetalle aus den Körper als man alles an Smoothies saufen könnte.


Bis zu 100 facher Quecksilberausscheidung nach DMPS iV.

Ich kenne die Werte von Kräutern nicht. Man kann aber davon ausgehen das wenn man die 20-30 fache Menge ausleitet schon wirklich gut ist. Seriöse Studien dazu gibt es kaum. Fakt ist jedoch das ein paar Kräuter bei weitem nicht so potent sind wie Chemie. Sonst würde man irgendwelche Kräuter (nicht mal Extrakte) bei Akutvergifteten einsetzen und kein DMPS.

Mit etwas Glück kannst du hier etwas finden wie gut Chlorella tatsächlich ausleitet.

Wenn dir DMPS zu lange dauert, dann fang mit Kräutern gar nichts erst an.

Außerdem leitet man zuerst die Gifte im Körper aus exklusiv Gehirn. Ist man damit zu 80% fertig, kommen die Gehirngifte dran. Und ob dein Cocktail auch die Leber und Niere stärkt und auch deine Zellen schützt ( 1500mg (Omega 3/Tag), musst du selbst herausfinden. So ein Smoothie sagt auch nichts über deine Entgiftungskapazität aus noch bekommst du dadurch diverse Diagnose ala HPU, NICO's oder Zysten im Kiefer. Für mich sind solche Cocktails nichts. Es gibt keine Studien, es gibt keine Referenzwerte, die Affinität zu Metallen ist unbekannt.

Bevor man eine chronische Entgiftung angeht schmeist man mindestens 1000€ raus an Vordiagnostik bevor man überhaupt seinen eigenen Status kennt der aber benötigt wird um sicher entgiften zu können. Ferner braucht man einige Wochen für den Nieren und Leberaufbau.

Wie ich sehe kann ich dich nicht überzeugen. Cheers
Ich kann dir nur empfehlen: Ohne Diagnose keine Therapie. Und wenn du mit Smoothies entgiften willst dann mach das. Aber checke vorher erstmal seinen Status ab und pfeif dir zusätzlich diverse Supplements rein. Zum Beispiel Vitamin C 2-4gr sowie Omega 3 1500mg und andere Sachen die dein Smoothie nicht enthält aber wichtig sind. Du wirst selber wissen was du brauchst wenn du weist wie es richtig geht und was alles für Zeug in deinen Smoothie drinne steckt. Dir ein eigenes Protokoll zu erstellen ist allerdings auch harte Arbeit.
 
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Der anderen Aussagen entnehme ich das du nichts verstanden hast.

Doch: Du bist Autodidakt und gibst fröhlich Ratschläge.

Es passt aber noch nicht alles so richtig zusammen.

Klinghardt & Mutter arbeiten in erster Linie erfolgreich mit Chlorella, nur bei sehr hoher Belastung therapieren sie mit DMPS.
Warum sollten Mediziner die es mit Chlorella nicht schaffen plötzlich der Maßstab sein, wenn es andere (z.B. die Beiden erwähnten) schaffen? Es fängt ja schon mal damit an, dass das Chlorella-Pulver 2-5 Mal so effektiv Schwermetalle ausleitet wie die Chlorella-Tabletten und viele med-Spezis das gar nicht wissen.

Und wenn du mit Smoothies entgiften willst dann mach das. Aber checke vorher erstmal seinen Status ab und pfeif dir zusätzlich diverse Supplements rein. Zum Beispiel Vitamin C 2-4gr sowie Omega 3 1500mg und andere Sachen die dein Smoothie nicht enthält aber wichtig sind.

In meinen Augen ist das viel zu viel, zumal die Früchte auch Vitamin C enthalten und andere Vitamine und sehr viele Zellschutzstoffe. Gerade die Heidelbeere ist extrem gut diesbezüglich. Die Heidelbeere ist nicht zu Unrecht die Frucht des Jahres 2015 geworden. In der traditionellen europäischen Medizin werden Heidelbeeren schon seit etwa 1.000 Jahren verwendet. Die roten und blauen Pflanzenfarbstoffe Anthocyane, die vor allem unter der Schale von Heidelbeeren stecken, haben z.B. unter den Früchten mit das höchste antioxidative Potenzial. Antioxidantien absorbieren die freien Radikale im menschlichen Körper und machen diese unschädlich.

Wie ich sehe kann ich dich nicht überzeugen.

So würde ich das nicht sehen, es fließt in meine Entscheidungsprozesse ein.

Rechne selbst:
Wenn Du 3 Jahre mit der Reinigung des Quecksilberhirns brauchst, werden in dieser Zeit durch die Schwermetalle fortlaufend Neurotoxine gebildet, die u.a. Deine Nerven angreifen und Parasiten + Pilze in Deinem Körper ernähren, die widerrum Giftstoffe produzieren die sogar Dein Verhalten und Denken beeinflussen können. Das sind schon ziemlich viele Gifte, die während dieser 36 Monate produziert werden.
Machst Du hingegen mit dem Smoothie eine radikale Ausleitung, ist der Spuk nach 2,5 Monaten vorbei. In dieser kurzen Zeit werden natürlich wesentlich weniger Giftstoffe produziert wie bei der langen 36 monatigen Ausleitungsmethode von Dir. Der Nachteil ist halt bei der kurzen Methode, dass die Schwermetalle zeitweilig den Körper stark belasten, weil sie vermehrt freigesetzt werden. Unterm Strich halte ich die Smoothie-Methode aber für gesünder, weil weniger Giftig.
Und wer weiß was in 36 Monaten ist, das können die Russen in Berlin stehen.
 
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Rund wird es nicht, wenn man noch keinen Durchblick hat.

Mutter Therapeut in erster Linie MS, ALS und Co. Also schwere Fälle. Der hat gar keine Zeit um pseudovergiftete mit 3 DMPS Infusionen zu therapieren. Und jene Fälle gibt er 20-60 DMPS Infusionen und auch mehr.

Schauen wir uns mal Klinghardts Protokoll an
Vier Wochen:

1) 3 x täglich 20 Tropfen Bärlauchwürze
2) 3 x täglich 2 g Algen (5 Bio Chlorella Tabletten à 400 mg oder 8 Afa Algen Presslinge à 250 mg)
3) 1 x täglich 1 Kapsel à 1.000 mg MSM
4) 1 x täglich eine 15 mg Zink Tablette vor dem Schlafengehen

Am 9. und 10. Tag die doppelte Algenmenge, um die im Darm jetzt reichlich auftretenden Quecksilbermengen aufzufangen und diese mit dem Stuhl auszuscheiden.

Am 11. und 12. Tag Ausleitungspause (auch keine Algen).

Zellentgiftung mit Koriandertinktur
Die Ausleitung von Quecksilber aus den Zellen mit Koriandertinktur (Koriandertropfen) sollte erst nach vierwöchiger Gewebsausleitung erfolgen. Hierdurch entsteht eine Sogwirkung vom Gewebe auf die Organe und man vermeidet, dass sich zu viel Quecksilber im Gewebe ansammelt.

Quecksilber ist an die Ionenkanälchen der Zellen fest gebunden (an Stelle des Calciums) und wird laut Dr. Klinghardt nur durch die aromatischen Inhaltsstoffe des Korianders gelöst. Als Reaktion auf die Entgiftung können in einigen Fällen Hüsteln (bis zum Hustenanfall), Schweißausbrüche oder Kopfschmerzen eintreten.[48]

4 Tage:

1) 2 x täglich 5 Tropfen Koriandertinktur* (die Koriandertinktur erst 30 min. nach dem Verzehr der Algen einnehmen)
2) 3 x täglich 1-1,5 g Algen (3 Bio Chlorella Tabletten à 400 mg oder 5 Afa Algen Presslinge à 250 mg)
dann 10 Tage:
1) 3 x täglich 20 Tropfen Bärlauchwürze*
2) 3 x täglich 2 g Algen (5 Bio Chlorella Tabletten à 400 mg oder 8 Afa Algen Presslinge à 250 mg)
3) 1 x täglich 1 Kapsel à 1.000 mg MSM sowie eine 15 mg Zink Tablette vor dem Schlafengehen
4) täglich 330 ml Bio Kokoswasser pur

Diesen Wechsel von Bärlauch- und Korianderwürze für zwei bis drei Monate durchführen und mit 4 – 6 Wochen Pause solange wiederholen, bis Beschwerdefreiheit**
erreicht ist.

Wenn man sich Klingharts Supplements anschaut wird eine Menge von 5-8 Tabs empfohlen. Da man weiß wie Chlorella wirkt, würde ich lieber 8 Tabs anstatt 5 Tabs nehmen. Das wären ergo 3x 3.2gr. Hinzu kommt noch 1gr MSM pro Tag.

Weist du was zu Allergien führt? Eine chronisch zu hohe Aufnahme eines Stoffes. Viele haben sich durch MSM und Chlorella eine Schwefelallergie angezüchtet. Dann viel Spass. Damit sind echte Chelate wie DMPS und DMSA passee...

Weiter wird angemerkt das man 2-4gr Omega 3 nehmen soll.
Klinghardt empfieht zusätzlich 4-6 Kapseln Fischöl (DHA+EPA) zu den Mahlzeiten zu nehmen. Von Fischöl rate ich jedoch ab – die bessere Alternative sind hier Kapseln mit DHA+EPA aus gezüchteten Algen.

Warum wohl? Weil Omega 3 die Zellen schützt. Die Zellen die man sich durch "unsachgemäße" Quecksilbermobilisation schützen muss. Selbst Mutter mit seinen DMPS Infusionen empfiehlt bei weitem nicht diese Menge an Omega 3. Warum wohl? Weil seine Chelate eine stärkere Bindung zu DMPS liefern als irgendwelche Kräuter.

Und weist du was das aller schlimmste an diesen Artikel ist? Es wird nirgendwo erwähnt das das aller wichtigste ist viel zu trinken. Als kleine Frau so minimum 2l. Als Großer Mann solltens schon 3L sein. Was nützt dir eine Mobilisation wenn du es nicht auspinkeln kannst?!

Ferner wird man diesen Protokoll auch einer potentiellen Rückvergiftung ins Gehirn ausgesetzt.
Gehirngifte, sollte man immer zuletzt als eigenständigen Schritt ausleiten. Man kann dem nur entgehen wenn Toxine gut gebunden werden. Ob Chlorella das gut kann, kann ich nicht beurteilen. Retzek ist davon jedenfalls weg. Ferner hat Klinghardt ein starkes Antioxidants vergessen. Bei einer schweren Quecksilbermobilisierung sind starke Antioxidantien nötig. Cutler gibt 2-4gr Vitamin C an. Auch Mutter empfiehlt mehrere Gramm Vitamin C am Tag. Nicht umsonst. Wenn die Bindungsfähigkeit tatsächlich aufbricht, und kein Bindeminttel ala Chlorella oder medizinal Kohle da ist dann brauchen wir Antioxidantien um das Quecksilber zu entschärfen. Selbst ohne vom Wege abgekommenes Quecksilber muss entschärft werden da hochtoxische Stoffe in der Leber bei der Entgiftung entstehen.

Wenn 2-4gr Vitamin C und Klinghardts 2-4gr Omega 3 zu viel sind, wieso vertraust du da auf irgendwelche Beeren. Klar wird die Beere seit 1000 Jahre verwendet. Vor 1000 Jahre hatten wir aber 100 oder 1000 fache weniger Quecksilber in unserer Umgebung. Die Medizin ist alles andere als Zeitgemäß. Genauso wie unserer Körper. Wir leben heute in einer ganz anderen Welt als noch vor 1000 Jahre wo unser Entgiftungssystem bei weitem nicht so viele toxische Stoffe ausgesetzt war.

Btw. Klingshardt empfiehlt keine Heidelbeere. Heidelbeere hat 20mg Vitamin C auf 100gr. Mit 5 Kilo Heidelbeeren pro Tag ( wird teuer) hast du dann eine brauchbare Antioxidative Wirkung ;-) Die empfohlene Tagesdosis für den Normalmensch beträgt 160-320mg Anthocyane. Da wären 50-100gr für den Ottonormalverbraucher an Heidelbeere schon mal Pflicht.

Man sagt ja das man gut 100mg Vitamin C pro Tag braucht. Bei Entgiftung empfiehlt man so Minimum das 10-20 fache. Bist du was Anthocyane angeht schonmal bei gut 500-1000gr Heidelbeere/Tag dabei. Klar kannst du deine Kräuter zu dir nehmen, du wirst es aber in Bioform aus den Rewe nicht bezahlen können über den Monat. Geschweige denn es schaffen so viel Obst und Gemüse zu essen das der Bedarf einer Entgiftungstherapie gedeckt würde. Deswegen gibt es ja Kräuterextrakte und Pillen.

Es gibt keine Abkürzung bei der Entgiftung. Das sagen alle seriösen Entgiftertherapeuten. Klinghardt mit sein Chlorellakram ( wobei auch er bevorzugt Chelate eingesetzt hat...), Mutter mit seinen DMPS Infusionen, Dauunderer mit seinen DMPS Infusionen, Retzek mit seiner Multimodalen Therapie, ud auch Cutler. Antony Willimas ist jetzt nicht gerade einer der sich auf das Thema Schwermetalldetox spezialisiert hat. I Gegensatz zu Williams haben sich alle Therapeuten auf Schwermetalldetox spezialisiert. Außer Klinghardt. Das ist aber auch wirklich ein Ausnahmetalent. Der kommt nicht von hier...

Und ja, du bist nach 2.5 Monate mit deinen Smoothies, wenn du eine geringe Belastung hast Hg frei. Ein ALS Patient wird es damit nicht schaffen. Das Zeug holt einfach zu wenig aus den Körper. Das solltest du spätestens jetzt mitbekommen nach dem ich dir vorgerechnet habe wie potent deine Heidelbeere ist im Vergleich zu den Mengen die man eigentlich bräuchte um eine sinnvolle Therapeutische Wirkweise der Substanzen zu erhalten die man bei einen solchen Schritt braucht.

Hast du denn mal geschaut wieviel µg/gr Kreatinen Chlorella an Quecksilber so rausholt?
Und ich sags nochmal. Keine Therapie ohne Diagnose. Das dürfte bei der Pseudowissenschafft von Williams schon nicht ganz so einfach werden...

Bevor du dir etwas runterquälst und dir die Arbeit machst würde ich erstmal den Istzustand prüfen. Und nach deinen 2.5 Monaten kannst du dann deinen Zustand vergleichen. Dann ist es auch authentisch.
Ja Klinghardt scheint zu funktionieren, aber ob es genau dieses Protokoll ist weiß ich nicht. Klinghardt wechselt öfter mal Supplements und die Dosierungen... Wie gesagt bin ich kein Klinghardt pro.

Was bei diesen Artikel auch fehlt ist die Körpereigene Entgiftung. Dazu gehört zur Ausschlussdiagnose auch HPU.
Ohne Vitalstoff XYZ wird es schwierig mit der Glutathionssynthese. Dazu gehört vor allem auch B6 und Zink. Darauf guckt in diesen Artikel Klinghardt. Nicht. Auch der Smoothie sagt dir nichts darüber ob du Vitalsoffmängel hast oder nicht. Du hast mit den Smoothie oder klinghardtartikel auch keine Leber und Nierenwerte die du brauchst. Es gab Fälle mit Nierenschäden weil zu viele gifte auf einmal mobilisiert wurden.

Das Thema ist alles andere als lustig und Lifestyle. Das ist toter ernst. Das merkt man spätestens dann, wenn man sich seinen Zustand durch Detox verschlechtert hat. Und da wäre man mit Müdigkeit noch gut bedient. Es wird von Denkstörungen und Berufsunfähigkeit berichtet...
 
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