Rotwein doch nicht gesund?

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Benebelte Studien
Schlechte Nachricht nicht nur für Schluckspechte: Dass Alkohol in Maßen gesund sei, ist offenbar ein Mythos. ..
www.sueddeutsche.de/wissen/artikel/463/65398/

mh. Jetzt müssen sich all die Leute, die auf einmal mit noch mehr Genuß ihren Rotwein geschlürft haben, evtl. wieder zurückschrauben. Naja - die Erkenntnisse ändern sich eben doch öfters, manchmal so, daß es einem nicht lieb ist. :mad:

Grüsse,
Uta
 
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Hallo Uta!

Kleinvieh macht auch Mist ...
Trinke trotzdem ab und an ein kleines Gläschen Rotwein. Auch wenn die darin enthaltene Menge nicht ausreicht, um die Gefässe zu reinigen, bisschen Prophylaxe ist ja auch nicht schlecht. Ausserdem schmeckt`s zwischendurch. :p)
Es gibt mittlerweile in Multipräparaten auch Rotweinextrakt. Ob das dann den Alkoholgehalt ausklammert und besser ist als zwischendurch ein Gläschen? :confused:

Lieber Gruss Karin
 

Bei Alkoholsucht kann Hypnosetherapie hilfreich sein

Wenn man wirklich aufhören möchte zu trinken, dann ist die aufdeckende Hypnosetherapie eines der effektivsten Instrumente, diesen Wunsch Realität werden zu lassen. Sie wirkt da, wo die Sucht entstanden ist, nämlich im Unterbewusstsein.

Wenn erst einmal die emotionale Ursache für das Suchtverhalten aufgefunden und neutralisiert wurde, kann der Mensch wieder suchtfrei leben. Aber wie erwähnt muss der Wunsch nach Veränderung vorhanden sein. Niemand kann mit Hypnose dazu gezwungen werden, etwas zu tun, was er selber nicht wirklich möchte.
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Gute Frage, Santa :) . Also Rotweinpillen finde ich irgendwo fast pervers.... Lieber nicht und wenn man will dann so ab und zu ein Gläschen in Ehren...
Gruss,
Uta
 
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Schlechte Nachrichten für Schluckspechte: Die Annahme, dass ein Gläschen am Tag gut fürs Herz ist, entpuppt sich als wissenschaftliche Ente. Alkohol ist auch in Maßen ungesund. Ausgerechnet zu Beginn der glühweinseligen Festtagssaison haben Forscher ein Untersuchungsergebnis veröffentlicht, das Liebhabern eines guten Schlucks wenig schmecken wird: Der gesundheitliche Nutzen von Alkohol ist auch in kleinen Mengen geringer als seine schädlichen Auswirkungen.
http://focus.msn.de/hps/fol/newsausgabe/newsausgabe.htm?id=22205

Also kannst Du Dir die Rotweinpillen erst recht sparen, Santa ;) ...

Gruss,
Uta
 
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Das ist doch alles zu einseitig finde ich.

Alkohol ist nie gesund, das stimmt. Aber ersten kann die Leber EIN Glas Rotwein am Tag locker verkraften ohne dabei Schaden zu nehmen und zweitens kommt es beim "gesunden" Wein icht auf den Alkohol an, sondern auf die sekundären Pflanzenstoffe (u.a. Farbstoffe), die im Körper antioxidant wirken.
Und außerdem ist doch ein Glas guter Rotwein auch gesund für die Seele, oder findet ihr nicht? :D :D

Gruß :wave:
 
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Auch das kann man wieder nicht verallgemeinern. Dem einen bekommt sein Rotwein täglich. Dem anderen - mir z.B. als HI'ler - überhaupt nicht.
Manche Leber mag täglichen Wein, andere Lebern stöhnen dann erst recht. Dazu kommt noch, daß Frauen weniger Entgiftungskapazität haben als Männer.

Nicht ohne Grund war in Frankreich - dem klassischen Rotweintrinkerland zu jeder Mahlzeit - das "mal au foie" die Krankheit: Leberprobleme...

Prost!
Uta
 
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Laut Südd. Zeitung noch einmal bestätigt: Auch Rotwein ist täglich genossen nicht gesund für irgendwas.
Liebhabern eines guten Glases Rotwein wird diese Nachricht nicht schmecken: Rod Jackson und seine Mitarbeiter von der Universität Auckland in Neuseeland sagen, dass Alkohol – anders als immer wieder vermutet – keinen schützenden Einfluss auf Herz und Gefäße hat.

In der Ausgabe des Fachmagazins Lancet beschreiben die Mediziner, warum Spirituosen auch in geringen bis mittleren Mengen nicht gesundheitsfördernd sind (Bd.366, S.1911, 2005). „Die Botschaft ist klar“, sagt Jackson: „In keiner Dosis ist der Nutzen des Alkohols größer als der Schaden.“
www.sueddeutsche.de/wissen/artikel/463/65398/

Uta
 
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Hallo,

ich denke diese Tatsache hätte mit genügend Menschenverstand jedem auch so klar sein können.
In Apfelsaft sind die sekundären Pflanzenstoffe die im Rotwein so hoch gejubelt wurden, um ein vielfaches höher.
Und wenn jetzt die Finte mit dem roten Farbstoff kommt, dann kann man genauso gut Traubensaft trinken, oder Rote Beete täglich essen.
Aber wenn man gesund ist und vielleicht einmal die Woche ein Glas Wein trinkt, dann ist das sicherlich nichts schlimmes.
Das tägliche verkonsumieren von Drogen, Alkohol ist eine Droge (sogar ein Nervengift), dass das nicht gesund ist, das dürfte selbst dem größten Deppen einleuchten sein, egal was irgendwelche Studien dazu sagen.

Viele Grüsse von Juliette
 
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Aber vielen schmeckt eben der Rotwein soooo gut, und da ist man bereit, alles zu glauben, um sich dieses Vergnügen nicht vermiesen zu lassen...

Uta
 
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Glaube keiner einzigen studie, wenn ich das Studiendessin inkl. des Betrachtungszeitraumes nicht kenne.
Die Links enthalten so wenig handfestes, dass eine Beurteilung schlecht möglich ist. Trotz der wenigen Worte fällt mir trotzdem einige ungereimtheiten auf, zB:
In der Ausgabe des Fachmagazins Lancet beschreiben die Mediziner, warum Spirituosen auch in geringen bis mittleren Mengen nicht gesundheitsfördernd sind
Seit wann gehört Rotwein zu den Spirituosen, bzw wer die wirkung von Spirituosen auf Rotwein überträgt hat wohl kaum eine Ahnung was im Rotwein alles ist bzw den Alkoholgehaltunterschied nicht zu kennen scheint.
 
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Hallo Beat,
aus dem Zusammenhang scheint mir klar, daß es nicht um Spirituosen = Schnaps geht sondern ganz allgemein um Alkohol... :bier:
Gruss,
Uta
 
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14.01.04
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Hallo Uta

Na ja nur besteht Rotwein eben nur aus 12 bis 14% Alkohol. Wenn also Alkohol angemein ungesund ist (was nebebei nicht so sein muss, denn wenn 40%iges Alkohlprodukt allgemein ungesund ist, heisst dies nicht dass dies auch auf 13% zutrifft), dann könnte Rotwein wegen dem anderen weit aus grösseren Teil in Massen auch gesund sein.
Dann wäre die Frage, ist der ungesunde Alkohol schlimmer als das gesunde des Rotweines?
WEnn ich die Länder anschaue die viel Rotwein trinken und deren gESUNDHEIT WÜRDE ICH EHER SAGEN JA.
 
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Naja, Beat: in Frankreich hatten fast alle Erwachsenen häufig "mal au foi", und Leberkrankheiten waren dort sehr verbreitet. Seitdem nun auch die Franzosen zum Essen eher Wasser oder auf jeden Fall weniger Wein trinken, sind auch die Leberkrankheiten zurückgegangen.
Das ist sicher kein Zufall :) .

gruss,
Uta
 
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OK, aber Frankreich hat weniger Herzerkrankungen und andere Sachen.
Und wie viele der Lebergeschädigten auch Pastis und anderes neben rotwein getrunken haben bliebt offen. Nehme an, dass die lebergschädigten kaum nur rotwein getrunken haben, oder wenn doch, dann in hiohen Mengen.
Dies würde meine Vermutungen bestätigen. Der Alkohol ist nicht gut und zuviel (Frage ist was ist zuviel?) schadet rheblich. Andere Stoffe des rotweins sind aber Gesund. Wenn aber zuviel getrunken wird dann überweigt die negative Wirkung des alkohols.
 
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Also, ich als Laie, der übrigens KEINEN Rotwein mag und nie welchen trinkt, vermute einfach, dass der nicht gesund sein kann, allein wegen der massenhaften Gerbstoffe, Tannin und was sonst noch so darin ist.
Aber in kleinen Mengen wird der Schaden wohl nicht so groß sein, oder?



Prost, Leòn
 
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14.05.05
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Hallo Ihr
Ich kenne jetzt schon sehr viele Studien und Gegenstudien, dass ich mir die Umstände einer Studie sehr genau ansehe, bevor ich zu einem Urteil komme. Und wenn man bedenkt, dass die Studien entstehen, weil die Ärzte damit Punkte sammeln, die jährlich erbracht werden müssen, um ein bestimmtes Soll an Forschung zu erbringen, dann kann man keine einzige davon noch ernst nehmen. Da werden leider nur sehr wenige Umstände bedacht und daraus Schlüsse gezogen. Meist widerspricht das jedem Hausverstand. Aber einmal in den Medien veröffentlicht, ist es aus den Köpfen des Normalbürgers nicht mehr herauszubekommen.
Wie bei allen Dingen ist es beim Rotwein wie beim Weißwein, was dem einen nutzt, kann dem anderen ein Schaden sein. Mensch ist nicht gleich Mensch, wenn mir die Bohnen gut bekommen und keine Beschwerden verursachen, heißt das noch lange nicht, dass sie auch allen anderen von Nutzen sind. Wenn ich unter niedrigem Blutdruck leide, dann kann ich mit Weßwein sehr gut leben, einem anderen bekommt der Rotwein besser, erst recht, wenn er nicht unter HI leidet. Ist also alles nur relativ, da muß jedes Individuum seinen eigenen Weg finden. Es gibt nicht die gesunde Ernährung, so, wie wir auch eine verschiedene Haarfarben haben, so unterschiedlich sind auch unsere Nahrungsmittel-Verträglichkeiten und die für jede Person eigene gesunde Ernährung.
Jeder ist gut beraten, wenn er für sich ganz persönlich, die für ihn guten und schlechten Lebensmittel herausfindet, eine allgemeingültige gesunde Ernährungsweise gibt es nicht. Für jeden gelten andere Prinzipien.
Als Grundlage finde ich die Blutgruppendiät sinnvoll, aber auch da müssen die Nahrungsmittel ausgeschlossen werden, die man wegen einer Allergie oder Intoleranz nicht verträgt.
Nur wenn man alle diese Aspekte berücksichtigt, findet man zu einer Diät, die für einen selbst ganz speziell die richtige ist.

Liebe Grüße
Gaby
 
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hallo

Stimme Gaby insofern zu, dass man wie geschrieben bei allen studien das Studiendessign kennen muss, bevor man beurteilen soll. Schon im Publikumsgerechter Aufmachung gibt es gerade zu dieser Studie Fragezeichen.
Es scheint eine studie zu Alkohol zu sein, aber gleichzeitig werden die negativen Resultate einfach auf Rotwein übertragen. Das ist nicht nur aus Liensich, sondern auch aus wissenschaftlicher sicht völlig untzulässig.

Nebenbei Gerbstoffe, Leon, können sehr wohl gesundheitsfördernd sein.
 
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25.01.05
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Essen wie Gott in Frankreich!

Die Trinkgewohnheiten sind in Frankreich sicherlich anders als bei den Germanen. Was dem einen sein Wein, ist dem andern sein Bier. Soweit so gut.
Was das Fett anbelangt, wo ja Leber und Galle ganz schön ran müssen, dürfte die deutsche Küche nicht besser wegkommen als die französische. In der französischen ist das Fett vielleicht raffinierter und appetitlicher verpackt...

Ich vermute, die Unterschiede zwischen den beiden Ländern liegen wohl eher darin, dass das Bier den besseren Spülfaktor darstellt als der Wein. Mir jedenfalls ist bisher nicht aufgefallen, dass Weintrinker eben so oft das stille Örtchen aufsuchen wie Biertrinker. Hildegard von Bingen soll angeblich empfohlen haben, den Wein mit Wasser zu verdünnen, was ihn bekömmlicher mache. Gewöhnungsbedürftig, sicher, und jedem Weinliebhaber ein Graus, dennoch, auch das hab' ich probiert und es schmeckt - mit einem guten frisch energetisierten Wasser oder Quellwasser - ganz gut, und es fühlt sich tatsächlich verträglich an. Man hüte sich allerdings vor Mineralwässern!

Was mich wundert ist, dass die Untersuchung sich dem Roten widmet, wo doch der Weisse weit weniger bekömmlich ist: Ablagerungen, Übersäuerung, Gicht etc.

herzlichst - Phil
 
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01.03.06
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Meine Halbschwester hatte sicher auch HPU und sie war sowieso suchtgefährdet durch eine unglückliche Kindheit. Sie trank nur Rotwein und starb an einer Bauchspeicheldrüsenentzündung,bevor ich es mitbekam.
Sonst hätte ich sie viel eher ins KH eingewiesen .
Aber sie hat es gut vor mir verheimlicht das sie Schmerzen hatte.
Also ich denke es macht die Dosis und die Veranlagung.
M
 
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Hallo Phil,
das ist es ja: der Rotwein schmeckt den meisten besser und wird sowieso gern getrunken. - Wenn dann noch per Studien "bewiesen" wird, daß Rotwein trinken gesund ist, steigt der Konsum bei so manch einem erst recht an, der es lieber lassen sollte.
Ich habe einen Bekannten, der sehr gesundheitsbewußt ist. Seltsamerweise überliest er immer, daß Alkohol auch schädlich ist und bleibt bei seinen zwei Glas Rotwein am Abend, die ihm ja soooo gut tun...

Gruss,
Uta
 
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