Rote Flecken auf Oberschenkeln beidseitig

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hallo,

dieses Problem plagt mich schon nun länger.

Die Flecken sind beidseitig, an der Innenseite der Oberschenkel, und einfach nur rot. Sie sind so gitterartig. Sie jucken nicht. Es gibt keine Erhebungen (Schwellungen o.än). Dies schreibe ich, weil ich Allergiker bin.

Die Flecken traten vor ein paar Wochen auf, erst links, dann rechts. Seitdem wurden sie dunkler, also stärker rot. Auf der linken Seite hat sich so eine deutlich rote Stelle gebildet. Auch hier ist die Haut geschlossen, es sieht zwar aus wie eine Scheuerstelle, ist aber keine. Ich denke auch nicht daß es mit den Krampfadern, die ich immer hatte und auch haben werde, zusammenhängt. Es ist keine Verbindung dazu zu erkennen.

Beschwerden hab ich dadurch keine. Sieht halt nur irgendwie dramatisch aus.

Erkrankungen: Hashimoto, Fibromyalgie, Bindegewebsschwäche inkl. Venenschwäche, irgendwas rheuma-artiges, vermutlich Psoriasisarthritis, wurde aber nie ausdiagnostiziert. Alle Symptome von CFS und burnout seit 8 Jahren, fortschreitend. In Rente. Ärztliche Behandlung: Keine, weil keine verfügbar vor Ort. Thrombozytopenie. Allergien gegen fast alles. Vermutlich auch Lipödem. Starke Gewichtszunahme die letzten paar Jahre, da sehr eingeschränkte Ernährung (nichts anderes mehr möglich), starke Schlafstörungen, wenn ich nicht genug Kohlehydrate abends esse, und kein sportliches Training mehr möglich. Ich möchte gerne abnehmen, weiß aber nicht wie.

Über Tipps, was es sein kann, und nach Eigenbehandlungsmöglichkeiten, so es die denn gibt, würde ich mich freuen.

Danke schön.
 
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14.03.07
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Hallo jinqwerding,

eher erst einmal eine Ausschlußfrage: eine heiße Wärmflasche oder Heizkissen hast Du vorher nicht auf diese dezeit rötlich gezeichneten Gitter-Stellen gelegt?

Wurdest Du in der Vergangenheit mal auf Borreliose getestet?
Kannst Du Dich an Zeckenstiche erinnern?

Ich hatte über ein Jahr große rot-blau scharf abgegrenzte Flecken auf den Oberschenkeln.
Je nach Lage veränderten diese ihre Farbe und wirkten auf mich auch recht bedrohlich.
Der Hautarzt hatte damals keine Idee und erst als ich wegen einer anderen Entzündung ins Krankenhaus musste und dort Antibiosen eingeleitet wurden, bat ich die Ärzte sich auch mal meine Beine anzusehen und bat darum, wenn eine Antibiose dann doch bitte auch eine Variante damit Borrelien ebenfalls eines aufs Mützchen bekommen.

Nach der 7-tägigen Antibiose im KH verschwanden die großen Fleckenareale und traten (auf Holz klopf) seit 2014 nicht mehr auf. Die Diagnose lautete damals auch nur eine mögliche Acrodermatitis.

Grüße von Kayen
 
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23.01.21
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eher erst einmal eine Ausschlußfrage: eine heiße Wärmflasche oder Heizkissen hast Du vorher nicht auf diese dezeit rötlich gezeichneten Gitter-Stellen gelegt?

Wurdest Du in der Vergangenheit mal auf Borreliose getestet?
Kannst Du Dich an Zeckenstiche erinnern?

Ich hantiere oft mit Wärmeflaschen, da mir sehr oft kalt ist, insbesondere die Beine. Dabei ist es nicht besser geworden mit den Flecken.

Borreliosetests gab es mal vor langer Zeit, die waren so "man weiß nicht so genau", vom Ergebnis.
Welcher Art des Tests das war, weiß ich nicht, müßte ich nachschauen.
Zeckenbisse gab es früher reichlich.
Ich hatte mich mal in das Thema rein gekniet aber, wie üblich, weder Arzt noch Testmöglichkeiten gefunden. Und dann halt sein lassen.
 
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In Deutschland scheint der Begriff "Livedo racemosa" gebräuchlicher zu sein. Das ist ein Symptom, das u. a. mit rheumatischen Erkrankungen zusammenhängt. An Borreliose würde ich hier weniger denken.


Häufig wird synonym auch der Begriff Livedo reticularis verwendet. Dabei muss jedoch beachtet werden, dass Livedo racemosa und Livedo reticularis zwar ähnliche Hautzeichnungen zeigen, wobei aber unterschiedliche Ursachen zugrunde liegen. Während bei der Livedo racemosa Entzündungen und Okklusionen ursächlich sind, spielen bei der Livedo reticularis kurzfristige Fehlregulationen innerhalb der Blutgefäße eine Rolle.

Was ich tun würde: Durch Vergleichen mit den Bildern im Netz versuchen herauszufinden, wie stark und ausgeprägt deine Symptome sind, und davon abhängig: Arzt (Rheumatologe).

In schwacher Form und vorübergehend haben das Frauen oft an den Oberschenkeln, zum Beispiel bei Kälte. Das ist überhaupt nichts Krankhaftes. Aber ab einem bestimmten Grad ist es eben doch behandlungsbedürftig, weil es eine Durchblutungsstörung darstellt.

1611417039592.png
Quelle: https://empendium.com/mcmtextbook/chapter/B31.II.2.35.3.
 
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23.01.21
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So stark wie auf den Fotos ist es nicht, es macht auch keinerlei Probleme. Allerdings habe ich im Netz auch Hinweise darauf gefunden, daß es sich um ein Symptom einer Schilddrüsenunterfunktion handeln kann.
Ich friere ja auch fast immer.

Diese Probleme habe ich aber schon alle durch; angeblich habe ich keine SD-Unterfunktion, obwohl ich alle Symptome einer solchen habe, und, ja, danke, aber Rheumatologen sind hier eh Mangelware, das tu ich mir nicht mehr an.

Also so weit erstmal, und vielen Dank.
 
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Ich hantiere oft mit Wärmeflaschen, da mir sehr oft kalt ist, insbesondere die Beine. Dabei ist es nicht besser geworden mit den Flecken.

Hitze könnte unter Umständen auch gitterartige Hautausschläge, die ansonsten keinen Ärger machen, zu den Ursachen gehören.

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o.k. wollte nur darauf hinweisen, da es bestenfalls die einfachste Lösung wäre, die nach einiger Zeit von selbst verschwindet.

Liebe Grüße
Kayen
 
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