Rezept: Rote-Bete-Salat mit Linsen

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Orientalischer Rote Bete Salat

Die Rote Bete aus der Packung nehmen und in mundgerechte Würfel schneiden.

Die Hälfte des Öls in einem Topf erhitzen, darin die Linsen, Kreuzkümmel und Curry andünsten. Die Brühe dazu geben, aufkochen und alles ca. 5 Minuten köcheln lassen (die Linsen sollen weich werden, aber nicht zerfallen). Dann alles abkühlen lassen.

Die Frühlingszwiebeln waschen und in feine Ringe schneiden. Den Knoblauch schälen und fein schneiden. Die Blätter der gewaschenen Petersilie sowie die Nüsse grob hacken.

Für das Dressing Senf, Essig, Öl, Salz und Pfeffer gut verrühren.

Alle Salatzutaten miteinander vermischen und kurz durchziehen lassen. Abschmecken, dann den Salat auf Tellern anrichten. Dazu passen Fladenbrot und gebratener Ziegenkäse.

Tipp: Noch besser schmeckt der Salat, wenn man die Rote Bete selbst gart. Dafür die Knollen waschen und weich dämpfen. Je nach Größe dauert das ca. 1 Stunde. Danach die Schale mit den Fingern abschieben oder einem Küchenmesser entfernen (dafür am besten Gummihandschuhe anziehen, da die Knollen sehr färben).

Zutaten für 4 Personen (420 g pro Portion)

Menge Zutat
1,5 Packungen (ca. 800 g) Rote Bete, gekocht
5 EL Walnussöl
200 g Rote Linsen
½ TL Kreuzkümmel, gemahlen
1 TL Currypulver
450 ml Gemüsebrühe
2 Frühlingszwiebeln (Lauchzwiebeln)
2 Knoblauchzehen
½ Bund Petersilie
6 EL Walnüsse
1 TL Senf, mild
3 EL Balsamicoessig
etwa Pfeffer, Salz (jodiert)
Rezept des Monats

Grüsse,
Oregano
 
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Rote Beete ist nicht für alle verträglich:

Das sollten Sie bei Rote Bete beachten
Grundsätzlich ist Rote Bete gesund. Doch auch wenn es selten vorkommt, können folgende Nebenwirkungen auftreten:
  • Allergien: Es gibt keine Studienbelege für Allergien auf Rote Bete. Da sie wenig Histamin enthält, können sie auch Menschen mit einer Histaminintoleranz essen. Vereinzelt finden sich jedoch Berichte von Reaktionen wie Asthma, Ausschlag oder Engegefühl im Hals nach dem Kontakt oder dem Verzehr von Rote Bete.
  • Harnsteine: In Rote Bete steckt viel Oxalsäure. Diese hemmt nicht nur die Aufnahme von Mineralstoffen wie Eisen, Magnesium oder Kalzium. Sie fördert auch das Auftreten von Harnsteinen.
  • Nitratvergiftung: Nitrat ist an sich ungefährlich, kann sich bei falscher Lagerung oder beim Aufwärmen in Nitrit umwandeln. In geringen Mengen ist dieser Stoff für gesunde Erwachsene ungefährlich. Kleinkindern und Säuglingen fehlt aber noch ein bestimmtes Enzym, das verhindert, dass das Nitrit den roten Blutfarbstoff Hämoglobin verändert. Die Folge: Der Sauerstofftransport gerät ins Stocken. Das kann lebensgefährlich werden. Auch in der Schwangerschaft sollten Rote Bete und andere nitrathaltige Lebensmittel möglichst nicht auf dem Teller landen.
  • Verfärbung des Urins: Wer mehr als 500 Milliliter Saft oder 700 Gramm pure rote Bete zu sich nimmt, dessen Urin und Stuhl könnte sich rosa verfärben. Das ist aber nicht gefährlich und vergeht von selbst wieder.
  • Bei Bauchspeicheldrüsenerkrankungen wie Pankreatitis, einer akuten Entzündung, sollten Sie Rote Bete nicht oder nur in kleinen Mengen zu sich nehmen, da der Körper nicht genügend Verdauungsenzyme produzieren kann, um sie zu verarbeiten. ...

Rote Bete ist eher ungeeignet bei einer:
  • salicylatarmer Ernährung
  • nickelfreie Ernährung
  • oxalsäurearmer Ernährung ...

Grüsse,
Oregano
 
Das ist interessant @Oregano ,

das wusste ich bisher nicht. Ich dachte immer, Rote Beete wäre so sehr gesund, ein Superfood und was ganz Besonderes.
Wenn ich das so lese, ist sie so gesund nicht, eher weniger, mit all den Einschränkungen.
Eine Liebhaberin bin ich sowieso nicht, höchstens mal Rote Beete Salat oder Aufstrich mit Meerrettich finde lecker.

Demnach braucht man Rote Beete nicht unbedingt essen, schmeckt ja auch nicht so :p
 

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