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Hier geht es aber - siehe z.B. Zusammenfassung - um den rohen Verzehr in kleinen Mengen, ebenso wie beim Kochbanenenmehl. Es muss eingeschlichen werden und - ja - einige vertragen es auch dann nicht.
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isappscience.org
ISAPP hat Konsensdefinitionen für eine Reihe von Biotika erarbeitet, die dem Wirt einen gesundheitlichen Nutzen bringen. Dazu gehören Präbiotika, Probiotika, Synbiotika und Postbiotika. Ich möchte hier jedoch argumentieren, dass Bakteriophagen (Phagen) als neues Mitglied der „Biotika“-Familie gelten könnten.
„ Offenbar dienen die abgetöteten Bakterien anderen, nützlicheren Bakterien als Nahrung, wie weitere Studien gezeigt haben “, sagt er. Beispiele für diese nützlichen Bakterien sind Bifidobakterien und Laktobazillen.
„ Insgesamt betrachten wir diese subtilen Veränderungen als förderlich für die Immunabwehr, da sie das Wachstum nützlicher Mikroben unterstützen “, sagt er.
Aus diesem Grund, so Bowman, sind die Bakteriophagen präbiotisch, weil sie den Darm so vorbereiten, dass gesunde probiotische Bakterien genügend Raum zum Gedeihen haben.
Butyrat wird von bestimmten Darmbakterien aus fermentierbaren Ballaststoffen im Dickdarm produziert. Es dient als zentrale Energiequelle für Kolonozyten, wirkt antientzündlich und unterstützt die Integrität der Darmbarriere. Für seine Bildung sind butyratbildende Bakterien unerlässlich, es gibt allerdings einige Gründe, warum die Butyratspiegel trotz ausreichender Menge dieser Bakterien absinken können.
Substratmangel: Eine unzureichende Zufuhr von fermentierbaren Ballaststoffe über die Nahrung kann die Butyratproduktion einschränken, selbst bei (noch) ausreichender Menge butyratbildender Bakterien.
Mangel an Ballaststoffverwertern: Insbesondere Bacteroides spp. gelten als Primärverwerter von Ballaststoffen, weil sie in der Lage sind, verschiedene und auch sehr komplexe Ballaststoffe zu spalten. Viele Darmbakterien, wie auch die Butyratbildner, können komplexe Ballaststoffe nicht selbst spalten und sind daher auf diese Vorarbeit angewiesen.
Acetatmangel: Viele abundante Darmbakterien, z.B. Bifidobakterien oder Akkermansia muciniphila, produzieren Acetat, das von Butyratbildnern weiter verstoffwechselt werden kann. Fehlen diese Bakterien oder ist die bakterielle Diversität, also der Artenreichtum der Darmbakterien, vermindert, steht weniger Acetat für die Butyratbildung zur Verfügung.
Laktatmangel: Auch Laktat, das von Milchsäurebakterien, wie Lactobacillus spp., und Enterococcus spp., sowie einigen Bifidobakterien gebildet wird, kann in Butyrat umgewandelt werden. Ein Mangel dieser Gruppen kann die Butyratproduktion reduzieren.
Erhöhter pH-Wert: In einem leicht sauren Milieu (Stuhl-pH-Wert 5,5 – 6,0) produziert z.B. Faecalibacterium prausnitzii pro fermentierter Ballaststoffmenge deutlich mehr Butyrat als bei einem neutralen oder leicht basischen pH-Wert.
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