Pillen 1./2. Generation: Erfahrungen-Nebenwirkungen - Diskussion

Pillen 1./2. Generation: Erfahrungen-Nebenwirkungen - Diskuss

die Angst vor einer ungewollten Schwanerschaft war gross! "Komm' Du mir ja nicht mit einem Kind daher ..."

Hallo Oregano,

das habe ich mit 18 von Freundinnen gehört, fand ich ganz mies! Als die Post an meine Eltern mal verloren ging, fürchteten sie eben das und ich bekam einen langen Brief: wir sind immer für Dich da, auch falls Du schwanger geworden sein solltest! Erst war ich sauer, daß sie mir derartiges unterstellten, sah dann aber doch: Sorge um mich und jede Unterstützung, egal wobei! War eine solche Einstellung in den 1960ern wirklich eine Ausnahme?

Der Vorschlag, einen Test auf ein erhöhtes Thrombose-Risiko vor Verschreibung der Pille zu machen, ist wohl auch nie umgesetzt worden: Thrombose-Risiko: Die Pille der Unvernunft |*ZEIT ONLINE
Bislang habe ich von keinem Fall gehört, bei dem dieser genetische Test vor Verschreibung erfolgte. Wenn, dann geschieht das erst nach der ersten Thrombose und auch dann nicht immer. Doch diese Tests gab es in den 60ern und 70ern meines Wissens noch nicht. Bei mir wurde das erst 2000 festgestellt, da war das Kind aber schon längst in den Brunnen gefallen.

Grüße,
Clematis
 
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Mit einer großen Werbekampagne wird die Markteinführung der neuen Antibabypille „Bellacara“ vorangetrieben. Man verspricht jungen Mädchen neben einer sicheren Verhütung eine reine Haut, einen prallen Busen, eine schönere Figur und tolle Haare. Eine Antibabypille als Lifestyle-Produkt. Dr. Carsten Gellhaus hat die Aufgabe, das „Medical Document“ mit allen medizinisch relevanten Daten für die behördliche Freigabe zu erstellen. Sein Privatleben ist derweil turbulent: Mit seiner Chefin Dr. Sabine Krüger hat Gellhaus eine Affäre, seine Ehe zerbricht. Noch bevor „Bellacara“ in den Handel kommt, erfährt Gellhaus, dass die Mikropille möglicherweise das Risiko für Thrombosen erhöht. Er ist geschockt und will dem Verdacht nachgehen, stößt aber auf erbitterten Widerstand seiner Chefin und des restlichen Teams.
Gellhaus akzeptiert zunächst die Relativierung der Gefahren, bis er die Pille bei seiner eigenen Tochter findet. Ein Pharma-Konzern entwickelt eine Antibabypille für Teenager, die möglicherweise gesundheitsgefährdend ist. Dr. Carsten Gellhaus, ein Mitarbeiter der Firma, gerät in einen Gewissenskonflikt. Der Film „Was wir wussten – Risiko Pille“ orientiert sich an wahren Begebenheiten, erzählt aber eine fiktionale Geschichte. (Text: One)
Deutsche TV-Premiere23.10.2019Das Erste



Die Einführung der Pille ist schon sehr lange her. In diesem Spielfilm wird die Problematik gezeigt, die damals auch schon existierte: Geld verdienen und Rücksicht auf Nebenwirkungen und die Gesundhet der jungen Frauen.

Grüsse,
Oregano
 

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