Neuraltherapie - Ablauf

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ory

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das ziel der neuraltherapie ist insbesondere, chronisch belastende, übergeordnete blockaden (störfelder) zu durchbrechen und (endgültig) auszuschalten

Die Vorbehandlung

Zunächst sollte eine gründliche Aufnahme der Krankengeschichte sowie der Vorerkrankungen erfolgen.
Danach wird der Körper durch Abtasten untersucht und der Ort des Schmerzes genau bestimmt.

Die „richtige“ Einstichstelle entscheidet über den Erfolg.

Besondere Berücksichtigung finden Narben und der Zustand der Haut, Verhärtungen im Gewebe oder Muskeln und Unregelmäßigkeiten der Knochen.

Vor der Behandlung sollte getestet werden, ob eine Überempfindlichkeit, Allergie gegenüber den verwendeten Betäubungsmitteln oder deren Abbauprodukten vorliegen.

Erst dann wird Procain, Lidocainlösung oder Novocain eingesetzt.

Injektionsstellen der Neuraltherapie

Die Neuraltherapie hat mittlerweile ein ganzes Arsenal an Techniken entwickelt.
Man spritzt z. B. an die Knochenhaut, in den Band-, Sehnen und Muskelansatz oder legt in der Tiefe des Gewebes Bänder mit Betäubungsmittel.

Auch intravenöse und intraarterielle Injektionen sind möglich.
Zur Segmentbehandlung deponiert man das Medikament auch an und in Verhärtungen der Muskel (Myogelosen), Nerven und Nervenknoten.

Erfolg und Misserfolg der Neuraltherapie

Versagt die Behandlung, so ist auch eine weitere Behandlung desselben Segments ohne Aussicht auf Erfolg.
In diesem Fall muss das Störfeld direkt gesucht werden.
Besonders schwierig gestaltet sich die Suche, wenn die Störfelder außerhalb der Segmentordnung liegen.
Die Therapeuten schätzen dass etwa 30% der Fälle zu den „Fernerkrankungen“ außerhalb des jeweiligen Segments gehören.

Wenn das Störfeld aufgefunden wurde, erfolgt die Injektion direkt in diese Stelle.

Die Beschwerden lassen dann auf der Stelle nach.

Diese Reaktion heißt daher auch „Sekundenphänomen“.

Häufige Störfelder sind: Zähne, Mandeln, Nebenhöhlen und Narben.
Im Prinzip kann jede Stelle des Körpers zum Störfeld werden.

Der Erfolg der Behandlung hält häufig nur 8-20 Stunden an.

Hat die Behandlung aber Erfolg zu verzeichnen, kann der Effekt durch weitere Behandlungen anhaltend verstärkt werden und zur vollständigen Heilung führen.
Ist durch die Behandlung kein anhaltender Effekt zu erzielen, muss ein operativer Eingriff den Störherd (Narbe, Mandel, Zahn) entfernen.

Bei akuten Leiden erfolgt die Behandlung in kurzen Abständen, ist die Erkrankung chronisch, beginnt man mit einem einwöchigen Behandlungszyklus der später, zur Erhaltung des Zustands, auf längere Intervalle ausgedehnt wird.

Bei der Neuraltherapie ist der Arzt immer darauf angewiesen, dass sein Patient nach einer Behandlung genau berichtet, ob sich etwas und was sich geändert hat.

ergänzende Maßnahmen

Die Neuraltherapie kann mit anderen Therapiemaßnahmen ergänzt und verstärkt werden.
So ist eine Kombination mit einer Sauerstoff-, Ozon-, Thymus-Therapie oder Akupunktur möglich.
Fastenkuren (Heilfasten oder Schrotkuren) können mit ihrer umstimmenden und entschlackenden Eigenschaft die Neuraltherapie sinnvoll unterstützen.

Kosten:Die Krankenkassen übernehmen die Behandlungskosten nicht.


Neuraltherapie - Ablauf, ergänzende Maßnahmen, Kosten - PhytoDoc


lg ory
 
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der lachende smiley hat sich unbeabsichtlich dort eingeschlichen .

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