Nebennierenschwäche und Salz

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Hallo ndp,

Du kannst ja auch Deine Meinung haben, aber dann diese auch bitte als eine solche kennzeichnen und nicht so absolut formulieren, wie Marcel geschrieben hat. Mich hatte auch genau dieser Satz von Dir gestört, nun konnte ich es nicht so gut formulieren.

Es widerspricht sich ja nicht, dass man Mangel an Nährstoffen oder Neurotransmittern hat und gleichzeitig an Überforderung leidet, wie Du es beschrieben hast, bzw. bei manchen das eine, bei manchen das andere. Und es ist ja auch beides eng miteinander verbunden: Stress erhöht den Nährstoffbedarf von etlichen Stoffen, umgedreht kann Nährstoffmangel dafür sorgen, dass man viel stressanfälliger ist, Depressionen bekommt etc. Von daher sollte man nach beidem schauen: Nach Nährstoffen und danach, was im Umfeld nicht stimmt, man sich überfordert etc.

Viele Grüße
 
wundermittel
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Mein Beitrag entspricht meiner Meinung. Vollständig.
Ich persönlich halte es für blond und blauäugig zu denken oder zu glauben, dass Burnout die Folge einer Mitochondrialen Schädigung wäre. Ja. Es entrüstet mich sogar.
Lies mal das Buch "Mitochondrien: Symptome, Diagnose und Therapie" von Kuklinski, dann legt sich Deine Entrüstung vielleicht ein wenig.
Ob Depression, chronische Erschöpfung oder Burn-out-Syndrom – hinter all diesen Symptomen stecken Energiedefizite, Mt-Dysfunktion und sehr häufig nitrosativer Stress.
Quelle: "Mitochondrien: Symptome, Diagnose und Therapie", Dr. Bodo Kuklinski

Und es gibt auch noch andere, die der gleichen Meinung sind - ich gehöre auch dazu.
https://www.schmerztherapie-dresden.de/burnout-syndrom-aus-ganzheitlicher-medizinischer-sicht/

lg
 

admin

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Hallo Nicht der Papa

Hast Du die zwei von mir verlinkten Artikel gelesen?
Da geht es ja insbesondere auch darum, wie stressbedingte Faktoren weiter in die Negativspirale führen.
Natürlich gibt es verschiedene Hebel, um diese Spirale abzubremsen und ein Ansatz beim Stress selbst, wie in Deiner Studie beschrieben, ist natürlich eine Möglichkeit.
Das sollte m.E. aber nicht zu einem Denken verführen, dass NUR dort angesetzt werden sollte.

Gruss, Marcel
 
regulat-pro-immune

Kate

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Hallo zusammen
Mein Beitrag entspricht meiner Meinung. Vollständig.

Ich persönlich halte es für blond und blauäugig zu denken oder zu glauben, dass Burnout die Folge einer Mitochondrialen Schädigung wäre. Ja. Es entrüstet mich sogar.
... Meinung ... bitte als eine solche kennzeichnen und nicht so absolut formulieren, wie Marcel geschrieben hat. (...)

Es widerspricht sich ja nicht, dass man Mangel an Nährstoffen oder Neurotransmittern hat und gleichzeitig an Überforderung leidet, wie Du es beschrieben hast, bzw. bei manchen das eine, bei manchen das andere. Und es ist ja auch beides eng miteinander verbunden: Stress erhöht den Nährstoffbedarf von etlichen Stoffen, umgedreht kann Nährstoffmangel dafür sorgen, dass man viel stressanfälliger ist, Depressionen bekommt etc. Von daher sollte man nach beidem schauen: Nach Nährstoffen und danach, was im Umfeld nicht stimmt, man sich überfordert etc.
Ich finde, damdam bringt es gleich doppelt auf den Punkt.

Das immer noch verbreitete monokausale Denken ist nach meiner Einschätzung einer der größten Fehler in der Medizin (und auch anderswo), da Krankheitsentstehung fast immer multikausal ist. Leider scheint es oftmals eher um Grabenkämpfe zwischen verschiedenen Ideologien zu gehen als um das Ziel, Menschen zu helfen.

Dabei ist man heute längst weiter, was die Ergründung von Zusammenhängen zwischen Stress - welcher Art auch immer - und Stoffwechselveränderungen betrifft. Da sich die Frage nach "Henne und Ei" auch nicht immer beantworten lässt, könnte es eine sinnvolle Strategie sein, an allen greifbaren Stellen anzusetzen. So arbeitet z.B. die Functional Medicine (im deutschsprachigen Raum manchmal mit Funktionale Medizin übersetzt). Es gibt hierzu auch seit Jahren Wiki-Artikel hier im Forum, z.B. über Martin Palls Forschungsansatz, ebenso wie differenzierte Diskussionen.

Gruß
Kate
 
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Mit meiner Felis war ich nie wieder online seit ich damals offline ging. Und das wird auch so bleiben. Marcel ist von mir informiert worden, auch, wer Marron ist, warum er meiner Bitte auf Löschung nicht nachkam, das weiß ich nicht.

Togian, sei in Zukunft einfach ehrlicher. Du bist unehrlich. Das macht zwar dein EGO vielleicht satter, aber es kann anderen Menschen schaden.
Das ist eigentlich alles was ich dir noch zu sagen habe.
Was g e n a u können wir jetzt daraus zum Thread-Thema hier lernen?
Nichts.
Brauchst du das wirklich für d e i n Ego, Felis, diese Auftritte hier?
Von mir völliges Unverständnis und Entsetzen!
Egal gegen w e n oder gegen w a s !
Warum nicht per PN?
Direkt und ehrlich und offen.
Wolltest du jetzt dringend mal über deine Sonderdoppelrolle hier berichten?
Und alles sind jetzt die anderen schuld?
Ein ganz großer Kopfschüttelsmiley von mir!
 
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Was g e n a u können wir jetzt daraus zum Thread-Thema hier lernen?
Nichts.
Brauchst du das wirklich für d e i n Ego, Felis, diese Auftritte hier?
Von mir völliges Unverständnis und Entsetzen!
Egal gegen w e n oder gegen w a s !
Warum nicht per PN?
Direkt und ehrlich und offen.
Wolltest du jetzt dringend mal über deine Sonderdoppelrolle hier berichten?
Und alles sind jetzt die anderen schuld?
Ein ganz großer Kopfschüttelsmiley von mir!


Hallo Gerd,

Ach vielleicht nicht lernen aber hinsehen und mal resümieren. . .

Du schreibst zum Beispiel auch nicht Marron oder Felis eine offene, herzliche, freundliche PN und lässt Dein Ego ungehalten offen hier aus.
So eine Geste wäre doch eine Selbstverständlichkeit, so oft wie Felis Dir zur Seite stand.
Schon vergessen oder nicht mehr so wichtig? oder was ist das was wirklich zählt?

Ein Kopfschüttelsmilie ebenfalls von mir:cool:

Beste Grüße von Kayen
 
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admin

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Gründe für Kopfschütteln mag es geben.
Trotzdem kann man sich dazu entscheiden, das Kopfschütteln zu lassen und aufeinander zuzugehen.
Immer mehr auseinander ... oder ein Schritt aufeinander zu. Der Unterschied kommt von einem einfachen Entscheid.
Und ich würde mich freuen, wenn wir 2020 wieder vermehrt aufeinander zugehen würden. ;)

Gruss, Marcel
 

nicht der papa

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18.11.09
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Hallo Nicht der Papa

Hast Du die zwei von mir verlinkten Artikel gelesen?
Da geht es ja insbesondere auch darum, wie stressbedingte Faktoren weiter in die Negativspirale führen.
Natürlich gibt es verschiedene Hebel, um diese Spirale abzubremsen und ein Ansatz beim Stress selbst, wie in Deiner Studie beschrieben, ist natürlich eine Möglichkeit.
Das sollte m.E. aber nicht zu einem Denken verführen, dass NUR dort angesetzt werden sollte.

Gruss, Marcel
Hallo Marcel,
wenn ich Verschwörungstheoretiker wäre, würde ich mich fragen, wem nützt es, einen Burnout, der nur in Zusammenhang mit den psychischen Voraussetzungen der Betroffenen auftritt, in die rein körperliche Ecke zu schieben.
Denn die in den Links beschriebenen Voraussetzungen alleine sind es eben nicht, die zu einem Burnout führen.
Auch hast du sehr schön überlesen, dass es in der Studie um ein Mentales=Psychisches Training ging.

Ich habe gar nichts dagegen seinen Körper optimal zu versorgen. Im Gegenteil.

Aber aus schlechten Arbeitsbedingungen, Mobbing, falschen in der Kindheit anerlernten Glaubenssätzen, übersteigerter Identifikation mit der Arbeit und fehlender Distanzierung, permanenter Herabsetzung, was einige der psychischen Gründe für Burnout sind, ein rein koerperliches Problem machen zu wollen, hilft niemandem.
Weder den Betroffenen, da sie die notwendigen Therapien zur Änderung ihres Verhaltens als nicht notwendig erachten, noch den Arbeitnehmern insgesamt, da sich die Arbeitsbedingungen nicht in dem Maße ändern können, dass sie vor Mobbing, Herabsetzung und anderem krankmachenden Verhalten am Arbeitsplatz geschützt werden.
Es hilft eigentlich nur den Herstellern der diversen NEM.:cool:

Daher ist es für mein Empfinden ein verwerfliches Verhalten, wie Neidert zu behaupten Burnout wäre rein körperlich, dass nur dazu führt, dass sich nicht wirklich etwas ändern kann.
 
regulat-pro-immune
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02.10.10
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Hallo ndp,
nicht der papa schrieb:
Daher ist es für mein Empfinden ein verwerfliches Verhalten, wie Neidert zu behaupten Burnout wäre rein körperlich
Wo steht das denn?
Das steht oben im Zitat von Dr. Neidert (#17):
DocWho schrieb:
Auf der Website von Dr. Neidert, einer der wenigen Schulmediziner, die Burnout nicht nur als eine rein
psychische Erkrankung sehen, werden sehr schön die Zusammenhänge zwischen Nebennieren und derPsyche erklärt. Wer also so einen Arzt, der bei Burnout nicht nur an der Psyche ansetzt, in seiner näheren Umgebung hat, sollte dort hingehen.
Ich sehe da nirgends die Ausschliesslichkeit, die Du postulierst.

Viele Grüße
 

Marron

Brauchst du das wirklich für d e i n Ego, Felis, diese Auftritte hier?
Von mir völliges Unverständnis und Entsetzen!
Egal gegen w e n oder gegen w a s !
Warum nicht per PN?
OT


Ich wollte gar nicht mehr schreiben, nirgendwo, hab es doch erklärt warum und weshalb.
Mit der Pn, ja, das versuchte ich vor mehreren Tagen (müsste jetzt schauen, ob es nicht schon einiges vor Weihnachten war, aber es schaut so aus, als wäre ich auf einer Pn Sperrliste von togian oder das Forum hat "gesponnen").
Probiert habe ich es jedenfalls mehrfach.

Das einzige, was ich hier brauchte, Gerd, waren keine Schläge von jemandem, den ich eigentlich als Forumsfreund bezeichnet habe.
Ich verstehe dich irgendwo auf einer Ebene.
Weh tut es trotzdem.

Und Ego hab ich auch, natürlich.

Kayen, Danke.
 
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20.08.09
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Ein ganz großer Kopfschüttelsmiley von mir!

Gehört auch zum OT:

Es steht glaube ich überhaupt niemandem hier zu, hier über irgendjemand negativ zu posten, wir haben alle schon unsere Emotionen im Forum gelassen (im positiven und im negativen Sinn).

Und die meisten hier haben es mitbekommen, wie Felis zu posten aufgehört hat, vielen (inklusive mir) hat es sehr leidgetan.
 
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