Meine Krankheitsgeschichte und wie ich wieder gesund wurde

Das stimmt nicht. In unserer Kultur gibt es Menschen, die sich sehr fleischlastig ernähren, und andere, die vegan leben. Er gibt Leute, die viel zu viel essen (-> Übergewicht), und andere, die offensichtlich eine Essstörung in die andere Richtung haben.

Ja, das ist aber nicht die Regel.

In Deutschland gibt es sicher eine größere Breite an Eßgewohnheiten und sonstigen Lebensgestaltungen als beispielsweise bei einem Stamm am Amazonas. Dennoch gibt es auch hier so einige grundlegende Übereinstimmungen.
 
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Würden sie nicht ähnlich essen, bei aller individueller Unterschiedlichkeit, wäre Schulessen, Kantine, Mensa, gar nicht möglich. Es ist zumindest ähnlich genug, daß das möglich ist.
 
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Wenn das so wäre, dann wären Zwillingsstudien sinnlos. Die versuchen ja gerade herauszufinden, was von den (identischen) Genen und was dagegen von den (unterschiedlichen) Lebensbedingungen verursacht wird. Denn die untersuchten Zwillinge leben fast grundsätzlich in derselben Kultur, aber bei verschiedenen Familien.
 
Dass die Zwillinge in der gleichen Kultur leben ist kein Problem, bzw. es wird ja der Abstand der Konkordanzraten genommen, d.h. der Umwelt-Anteil wird wegsubtrahiert. Über letzteren Anteil kann man dann nur spekulieren bzw. das lässt sich statistisch nicht mehr auseinanderdröseln.
Herauszufinden welche Gene für eine Krankheit maßgeblich sind ist mit quantitativer Genetik einfach, aber nicht welche Funktion diese Gene haben; das bleibt i.d.R. größtenteils unverstanden.
 
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Warum sollte etwas wegsubtrahiert werden, was es nach deiner Auffassung gar nicht geben sollte, nämlich ein Umwelt-Anteil? Übrigens gibt es Zwillingsstudien nicht nur für Schizophrenie, sondern für alles Mögliche, wie z. B. Intelligenz. Und da ist der errechnete Umweltanteil groß.
 
Man müßte aber vermutlich diese verschiedenen Studien genauer kennen, denn auch die sind ja nicht immer völlig gleich im Aufbau.

Ohne jetzt Zwillingsstudien zu kennen, könnte ich mir vorstellen, daß es bei solchen Untersuchungen auch darum geht, mögliche feinere Unterschiede zu finden, die dann aber vielleicht doch ausschlaggebend sein könnten?
 
Wenn das so wäre, dann wären Zwillingsstudien sinnlos. Die versuchen ja gerade herauszufinden, was von den (identischen) Genen und was dagegen von den (unterschiedlichen) Lebensbedingungen verursacht wird. Denn die untersuchten Zwillinge leben fast grundsätzlich in derselben Kultur, aber bei verschiedenen Familien.
Das ist egal, der Umwelt-Anteil wird ja wegsubtrahiert.
Warum sollte etwas wegsubtrahiert werden, was es nach deiner Auffassung gar nicht geben sollte, nämlich ein Umwelt-Anteil? Übrigens gibt es Zwillingsstudien nicht nur für Schizophrenie, sondern für alles Mögliche, wie z. B. Intelligenz. Und da ist der errechnete Umweltanteil groß.
Wieso sollte es meiner Meinung nach keinen Umweltanteil geben ?
Das mit den Studien zur Intelligenz ist ein wenig differenzierer. Es gibt Kinder denen die Intelligenz quasi in die Wiege gelegt wurde und wo die Umweltfaktoren nicht entscheiden. Vom Rest kann der IQ aber bei guter Förderung um 15 Punkte höher sein.
Ohne jetzt Zwillingsstudien zu kennen, könnte ich mir vorstellen, daß es bei solchen Untersuchungen auch darum geht, mögliche feinere Unterschiede zu finden, die dann aber vielleicht doch ausschlaggebend sein könnten?
Bei Schizophrenie und noch um so mehr bei Bipolarer Störung sind die Unterschiede nicht fein.
 
Das stimmt nicht. In unserer Kultur gibt es Menschen, die sich sehr fleischlastig ernähren, und andere, die vegan leben. Er gibt Leute, die viel zu viel essen (-> Übergewicht), und andere, die offensichtlich eine Essstörung in die andere Richtung haben.

In ein paar Tagen startet die Fussball - WM. Sie findet statt in quasi "den dicksten Ländern der Erde"..
Mexiko, USA, Kanada.. 🫣
 
Wieso sollte es meiner Meinung nach keinen Umweltanteil geben ?
Weil du doch ständig behauptest, die Lebensweise innerhalb einer Kultur ist weitestgehend einheitlich.

Das mit den Studien zur Intelligenz ist ein wenig differenzierer. Es gibt Kinder denen die Intelligenz quasi in die Wiege gelegt wurde und wo die Umweltfaktoren nicht entscheiden. Vom Rest kann der IQ aber bei guter Förderung um 15 Punkte höher sein.
Es ist genau umgekehrt. Bei den Kindern, die ein extrem hohes Intelligenzpotential haben, ist es sehr leicht, das durch Umweltfaktoren zu reduzieren (Unterernährung, Alkohol bei der Mutter, Krankheiten, mangelnde Förderung etc.). Vielleicht verstehst du den Begriff "Umweltfaktoren" zu eng. Es ist alles gemeint, was nicht genetisch ist. Der Anteil der Umwelt an der Intelligenz wird üblicherweise mit 50 bis 20 % veranschlagt, aber bei Benachteiligung (Armut) kann er bis auf 100% steigen.
 
Ersteres stimmt einfach größtenteils.
Zweiteres stimmt nicht bzw. es ist wirklich so wie ich sage, dass manche Kinder ihr hohes Intelligenzlevel größtenteils unabhängig von Umweltfaktoren haben, andere es erst durch Förderung erhalten. Die genannten Faktoren von dir sind nicht häufig und daher nicht relvant. Die Intelligenz entwickelt sich übrigens auch mit dem Lebensalte bzw. der IQ ist ja eine altersrelative Angabe. Je älter man wird, desto höher ist der genetische Anteil. Bei Kindern ist der zu 20-40% erblich, das Intelligenzlevel bei Erwachsenen zu 60-80% (https://www.nature.com/articles/mp2014105).
Eine Größe von Umweltfaktoren von 100% gibt es bei keinem Persönlichkeitsmerkmal. Bei den Big Five Traits z.B. liegt die Erblichkeit zwischen 40 und 60%.
 
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