"Masern, Corona & Impfpflicht - was Du jetzt wissen solltest!"

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Die IFR von Corona liegt laut Ioannidis bei 0,15-0,2 %.
Die Zahl von Ioannidis bezieht sich auf die Weltbevölkerung, und die ist im Durchschnitt jünger als die mitteleuropäische Bevölkerung. Die Zahl ist also für unsere Verhältnisse hier ziemlich unaussagekräftig bzw. es wäre sinnvoll, statt dessen eine Zahl für Mitteleuropa zu nennen.
 
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25.08.20
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Die Zahl ist also für unsere Verhältnisse hier ziemlich unaussagekräftig bzw. es wäre sinnvoll, statt dessen eine Zahl für Mitteleuropa zu nennen.
Dann nenne doch eine, wenn du eine kennst. Ich gehe davon aus, dass um 0,3 % wie in der Heinsberg-Studie nach wie vor zutreffend sind.
 
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25.08.20
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Ich sehe in der Corona-Pandemie die große Chance der Reinigung vieler Dinge und nicht zuletzt eine Rückbesinnung auf die wirklich wichtigen Dinge des Lebens.
Das ist eben deutschlandzentriert gedacht. Viele Menschen haben vor Corona schon ums Überleben gekämpft in armen Ländern und die werden jetzt millionenfach krepieren, vor allem Kinder.

Was Deutschland betrifft sehe ich ein Abgleiten in den Sozialismus; dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis wir auch auf 3. Welt Niveau ankommen. Die Situation nach dem Krieg war anders würde ich sagen. Die Leute kamen aus dem größten Dreck, mit Zuversicht etwas Neues aufzubauen. Bei uns ist es eher andersherum. Zumindest materiell war bei uns Überfluss ohne Ende da, geistig natürlich nicht.
 
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Ich gehe davon aus, dass um 0,3 % wie in der Heinsberg-Studie nach wie vor zutreffend sind.
Für die damalige Virusvariante, ja. Die neuen Varianten könnten eine höhere Mortalität haben.

Und vielleicht ist für die Jüngeren der Coronatod zwar extrem unwahrscheinlich, aber die Chance auf häßliche Spätfolgen ist gerade für sie gegeben. Ich persönlich bin nicht scharf drauf, mich anzustecken.
 
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25.08.20
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Für die damalige Virusvariante, ja. Die neuen Varianten könnten eine höhere Mortalität haben.
Könnte, hätte, würden - das höre ich seit einem Jahr. Gestern gelesen, dass die britische Variante nach offizieller Verlautbarung (GB) nicht letaler ist. Ich glaube nicht, dass es hier noch um Gesundheit geht.

Und vielleicht ist für die Jüngeren der Coronatod zwar extrem unwahrscheinlich, aber die Chance auf häßliche Spätfolgen ist gerade für sie gegeben.
Mir ist keine halbwegs gut gemachte Studie bekannt, auf deren Basis man sich eine Meinung bilden könnte. Anektdotische Einzelberichte in den Medien helfen nicht weiter. Ziehe ich das mediale Corona-Tamtam seit einem Jahr in Betracht, so ordne ich das Aufblasen von Covid-Spätfolgen bis zum Beweis des Gegenteils als politische Propaganda ein.
 
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05.04.08
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Mir ist keine halbwegs gut gemachte Studie
Diese hier?

Ergebnisse zu Langzeitschäden liefert nun eine britische Studie von Forschern des University College London, des Office for National Statistics und der University of Leicester.
Die Wissenschaftler haben für ihre Forschungen laut eines Berichts der britischen Zeitung The Guardian die Akten von fast 48.000 Personen, die wegen Corona* im Krankenhaus behandelt werden mussten und bis zum 31. August 2020 entlassen wurden, mit den Aufzeichnungen einer Kontrollgruppe aus der Allgemeinbevölkerung verglichen. Das Ergebnis: Fast ein Drittel der Menschen wurde innerhalb von vier Monaten nach Entlassung zur weiteren Behandlung wieder ins Krankenhaus eingewiesen.
 
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12.05.11
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Gestern gelesen, dass die britische Variante nach offizieller Verlautbarung (GB) nicht letaler ist. Ich glaube nicht, dass es hier noch um Gesundheit geht.
Drosten sagt was anderes:
Wir haben gleichzeitig B117 mit einem Nachweis einer erhöhten krankmachenden Wirkung. Wer mit diesem Virus diagnostiziert wird, hat eine höhere Wahrscheinlichkeit, ins Krankenhaus zu müssen und auch zu versterben.
Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten/info...e-ist-ernst,podcastcoronavirus300.html#Indien
 
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Dann gibt doch bitte deine Quelle mal her, damit man entscheiden kann, wer die neueren Daten hat.
 
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05.04.08
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Virologe Hendrik Streeck: Britische Corona-Variante B.1.1.7 ist tödlicher
Hendrik Streeck erklärte, dass bei einer Matched-Pairs-Analyse zwei in Bezug auf Alter, Geschlecht und andere Faktoren ähnliche Gruppen miteinander verglichen worden seien. 55.000 Personen waren mit der britische Virus-Variante infiziert, 55.000 mit dem normalen Coronavirus. „Von den Personen, die mit der britischen Variante infiziert waren, waren nach 28 Tagen 227 gestorben, 141 Personen, die mit der regulären Variante infiziert waren, starben“, erläuterte der Virologe aus Bonn.

Der Artikel wurde am 4.4.2021 aktualisiert
 
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Dann gibt doch bitte deine Quelle mal her, damit man entscheiden kann, wer die neueren Daten hat.
Es geht auch um Interpretation von Daten. Und da sind Virologen jetzt nicht unbedingt prädestiniert. Dafür gibt es (Medizin-)Statistiker.

Der Artikel: https://www.cityam.com/kent-covid-variant-no-more-deadly-than-original-coronavirus-strain/

Du müsstest die zugrundeliegende Quelle selbst recherchieren, ist noch nicht Peer Reviewed. Kommt aber von Public Health England (PHE) und ist für mich auf jeden Fall glaubwürdiger als Drosten-Podcast.

Mal davon abgesehen hieß es doch, die Variante sei 30 % lethaler. Oder nicht? Aus 0,3 % IFR wird dann 0,4 % IFR. Was soll das, selbst wenn zutreffend, dann an der grundsätzlichen Einschätzung ändern?
 
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25.08.20
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@Laurianna612 Deine verlinkte Studie taugt m.E. nicht viel bezgl. Longcovid. Man hat dort retrospektiv geschaut, wie häufig Patienten, die wegen Corona im Krankenhaus waren, innerhalb einer bestimmten Zeitspanne wieder ins Krankenhaus müssen. Das heißt, das waren von vorneherein Patienten, die so schwer Covid hatten, dass sie ins Krankenhaus mussten, teilweise beatmet werden mussten. Altersmittel war 65 Jahre. Daraus kann man überhaupt keine Rückschlüsse ziehen, ob und wie häufig leichte oder asymptomatische Fälle ein Long Covid entwickeln, vor allem wenn es sich um junge Leute handelt. Ich habe die Studie nur grob quergelesen, ggfs. selbst nachprüfen.
 
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24.10.05
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Aus der aktuellen Ausgabe des in Zürich erscheinenden Tagesanzeiger:
04:30 Uhr
Deutschland: Spahn kündigt Freiheiten für Geimpfte an
Wer gegen das Coronavirus geimpft ist, soll nach Plänen des deutschen Gesundheitsministers Jens Spahn bald Freiheiten zurückbekommen. «Wer vollständig geimpft wurde, kann in Zukunft wie jemand behandelt werden, der negativ getestet wurde», sagte Spahn der «Bild am Sonntag». Hintergrund sei eine Analyse des Robert-Koch-Instituts (RKI), wonach die Test- und Quarantänepflicht für vollständig Geimpfte zügig aufgehoben werden könne, berichtet das Blatt.
Wenn die dritte Welle der Corona-Pandemie gebrochen sei und weitere auf Schnelltests beruhende Öffnungsschritte wie beim Einzelhandel gegangen würden, käme diese Grundsatzentscheidung zum Tragen. «Wer geimpft ist, kann ohne weiteren Test ins Geschäft oder zum Friseur», sagte Spahn. Zudem müssten nach Einschätzung des RKI vollständig Geimpfte auch nicht mehr in Quarantäne.
Grundlage für die Pläne sei eine Auswertung jüngster wissenschaftlicher Erkenntnisse durch das RKI, schreibt das Blatt. In einem ihm vorliegenden Bericht an das Bundesgesundheitsministerium heisse es: «Nach gegenwärtigem Kenntnisstand ist das Risiko einer Virusübertragung durch Personen, die vollständig geimpft wurden, spätestens zum Zeitpunkt ab dem 15. Tag nach Gabe der zweiten Impfdosis geringer als bei Vorliegen eines negativen Antigen-Schnelltests bei symptomlosen infizierten Personen.»

Hierzu sollte man wissen, daß das RKI nach dessen Webseite dem Bundesminister für Gesundheit untergeordnet ist, womit alles, was von diesem sich nach außen wissenschaftlich und neutral gebenden Institut der Öffentlichkeit mitgeteilt wird, von diesem nach dem Besteller-Ersteller-Prinzip gefertigt worden ist.
 
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Kate

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16.11.04
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Hallo Zausel,

beziehst Du Dich hiermit
Hier ein tolles Ostergeschenk für das dumme Fussvolk. Unsere Regierenden "erhalten" einen anderen Impfstoff, als die "Regierten"!
... allein auf diesen Text:
09:07 | Spiegel, 2009: Schweinegrippeimpfung: "anderes Mittel vorgesehen als für das gemeine Volk"


Auch das Bundesinnenministerium hat für die Mitglieder der Bundesregierung, der Ministerien und nachgeordneter Behörden eine spezielle Lieferung bestellt. "Wir haben 200.000 Dosen des nichtadjuvantierten Impfstoffs Celvapan der Firma Baxter gekauft", gab Ministeriumssprecher Christoph Hübner gegenüber dem SPIEGEL zu: Nicht nur für die Kanzlerin ist also ein anderes Mittel vorgesehen als für das gemeine Volk, sondern auch für die Mitarbeiter des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI), die für die Zulassung von Impfstoffen zuständig sind. Für Arzneimittelkommissionschef Ludwig ist das "ein Skandal", der den Menschen kaum zu vermitteln sei. Auch Angela Spelsberg von der Anti-Korruptionsinitiative Transparency International empört sich: "Die Sache stinkt zum Himmel."

Der Artikel ist aus dem Jahr 2009. Damals bestellte man einen "Impfstoff" für das Volk und einen anderen für die geliebten Politiker. Die Politiker waren schon damals gleicher.
?

Falls ja, finde ich Deine "Anmoderation" unangemessen, denn sie klingt, als wenn Du Kenntnisse darüber hättest, dass es jetzt ("Ostergeschenk", Gegenwartsform "erhalten") wieder so läuft. Nur dass Du "denkst, dass solche Praktiken auch jetzt wieder stattfinden" (werden), ist ein magerer Grund für eine derart reißerische, genaugenommen falsche, Aussage.

Bitte überdenke Deinen Beitrag nochmal...

Gruß
Kate
 
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05.04.08
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@Laurianna612 Deine verlinkte Studie taugt m.E. nicht viel bezgl. Longcovid. Man hat dort retrospektiv geschaut, wie häufig Patienten, die wegen Corona im Krankenhaus waren, innerhalb einer bestimmten Zeitspanne wieder ins Krankenhaus müssen. Das heißt, das waren von vorneherein Patienten, die so schwer Covid hatten, dass sie ins Krankenhaus mussten, teilweise beatmet werden mussten. Altersmittel war 65 Jahre. Daraus kann man überhaupt keine Rückschlüsse ziehen, ob und wie häufig leichte oder asymptomatische Fälle ein Long Covid entwickeln, vor allem wenn es sich um junge Leute handelt. Ich habe die Studie nur grob quergelesen, ggfs. selbst nachprüfen.
Es hieß dort, das Risiko war nicht auf ältere beschränkt und auch nicht nur Intensivpatienten. Ich denke, dass auch leichtere Fälle kurzzeitig hospitalisiert sein könnten.

Für milde Verläufe ohne vorherigen KH-Aufenthalt wäre die Studie wohl weniger passend - da gäbe es eventuell die Studie mit über 4000 Personen, die sich per App gemeldet haben.


Ich hatte auch schon für eine Long Covid Betroffene hier im Forum diese Liste von FB-Gruppen eingestellt:


Teilweise mit an die 40 000 Mitglieder in einer Gruppe... Das Problem scheint nicht zu unterschätzen zu sein...
 
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12.05.11
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Hierzu sollte man wissen, daß das RKI nach dessen Webseite dem Bundesminister für Gesundheit untergeordnet ist, womit alles, was von diesem sich nach außen wissenschaftlich und neutral gebenden Institut der Öffentlichkeit mitgeteilt wird, von diesem nach dem Besteller-Ersteller-Prinzip gefertigt worden ist.
Sagen wir doch mal: du vermutest das. Denn belegen oder beweisen kannst du es sicherlich nicht.

Ich vermute übrigens das Gegenteil.
 
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togian
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