Magnesium als Spritze?

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06.03.09
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Hallo zusammen!

Mein Arzt möchte mir wegen schlimmem Magnesiummangel für eine Zeit Magnerot-Spritzen verschreiben; die gibt's wohl in den Muskel gespritzt und sind ziemlich mächtig! Weil ich die Spritzen vorerst häufiger nehmen soll, hat er mich gefragt, ob mein Freund das nach entsprechender Anleitung in der Praxis mit dem Spritzen zu Hause machen würde - wäre mir auch lieber, als jeden Tag in die Praxis zu kommen...

Hat jemand von Euch Erfahrungen mit diesen Spritzen? Viele Leute hier im Forum nehmen Magnesium als Tabletten - geht das nicht auch?

Ich würde mich freuen, wenn mir da jemand helfen könnte!
 
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Hallo Huos,

wurde der Magnesiummangel nicht erst mit Tabletten behandelt?
Das wäre doch der erste Schritt und erst wenn das nicht helfen sollte, kann man Mg auch spritzen. Dass Ärzte gern Spritzen geben, hängt wohl auch damit zusammen, dass sie dabei etwas verdienen.

Ich habe einen starken Magnesiummangel und nehme bis zu 700 mg Magnesium als Tabletten (über den Tag verteilt).
Aber man sollte mit einer niedrigen Dosis (z. B. 200 mg täglich) beginnen und wenn diese zu niedrig ist, langsam steigern, bis man herausgefunden hat, wieviel man braucht.
In Überdosierung kann Magnesium auch schaden (Herz, etc.). Auch Durchfall ist häufiger bei Überdosierung.
Infusionen ins Blut würde ich meiden, da hier die Gefahr der Überdosierung hoch ist. Bei Spritzen in den Muskel erfolgt die Aufnahme langsamer, so dass diese Gefahr geringer ist. Allerdings sollte man auch da nicht gleich mit einer Megadosis anfangen.

Gut, es kann sein, dass man, wenn man gesetzlich versichert ist, die Tabletten selbst bezahlen muss und die Spritzen zahlt möglicherweise die Kasse (?).
Allerdings gibt es die Ausnahmeliste für rezeptfreie Medikamente ( Ausnahme-Liste | NetDoktor.de) und da gibt es bei bestimmten Magnesiummangelerkrankungen auch die Möglichkeit, dass die Kasse die Tabletten bezahlt.
Stichwort:
Angeborene Magnesiumverlusterkrankungen
SHO Mineralimbalancen: Magnesiumverlusterkrankungen
Angeboren ist ein Magnesiummangel öfter, als man denkt. Meist ist dann ein starker Mangel vorhanden.
Aber auch Leberkrankheiten führen zu einem Magnesiummangel.

Gruß
margie
 

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