Leakygut, M2PK, ATP, Mitochondriopathie, Zunolin, PLT...

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Hi, ich bin mit einer Thematik leicht überfordert.
Mein Doktor sagt ich hätte Mitochondriapatie wegen Leakygut.

Mitochondriopathie wurde nachgewiesen wegen des erhöhten M2PK Wertes der über 100 liegt. Die letzten 2 Jahre zuvor lag der Wert "nur bei 56". Gemessen wurde im Plasma.


Leakygut wurde verifiziert durch den PLT testes.
Dr. Nowak meint leichtes Leakygut.
Zunolin habe ich nachträglich testen lassen. Unauffällig.
Schwermetallvergiftung soll unter anderen zustande gekommen sein wegen Leakygut. Schwermetalle sind nun aber so gut wie raus. Mitochondriopathie (M2PK) hat sich jedoch verschlechtert.
Als nächstes ist auffällig das mein ATP im Normbereich liegt.

Brauchen Mitochondrien ATP oder produzieren sie ATP?

Für mich ist hier absolut kein Zusammenhang geklärt. Weder Leakygut noch Mitchondriopathie.
Die Diagnosestellung anhand eines unspezifischen Tumormarkers ( M2PK) sowie eines Fragwürdigen Testes (PLT) machen für mich noch keine Diagnose.

Insbesondere weil ATP erstmal gegen Mitochondriopathie spricht sowie Zunolin gegen Leakygut.

Beunruigen tut mich der hohe M2PK Wert schon. Gibt Krebsleidende mit einen Wert von 30. Ich liege bei über 100.
Wenn ich so recherchiere, stoße ich immer wieder auf den Begriff Sarkoidose. Da ist M2PK ebenfalls auffällig. Des weiteren auch MRP8/14 der bei mir erhöht ist. Ich habe keinerlei Darmprobleme.

Meine Symptome sind: Müdigkeit, Sehstörung, Konzentrationsprobleme, Muskelprobleme ( fühle mich wie geredert und bei Stress Muskelschmerzen) und habe eine Hormonstörung ( Testosteron), sowie einige Vitalstoffmängel (B6 wegen HPU, Q10, D3, GABA, Noradrenalin/Adrenalin, Glutaminsäure).
Im April bin ich wieder dort und wünsche eine haltbarere Diagnostik zur Mitochondriopathie und dem Leakygutsyndrom. Ich hoffe ihr könnt was zu meinen Werten schreiben sowie etwas wie man eine amtliche Mitochondriopathie sicher diagnostiziert sowie auch Leaky gut. Auf einen einzelnen M2PK Wert kann ich mich nicht stützen. Das kann alles sein, aber vor allem Krebs.
 

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10.01.04
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Hallo knuddz,

wie heisst es doch?: Je mehr Ärzte, desto mehr Diagnosen ... :confused:;).
Ich kann zu den von Dir genannten Werten nichts sagen, aber im Lexikon des Forums zum nitrosativen Stress und benachbarten Themen wirst Du da mehr finden.
Für mich stellt sich die Frage: selbst wenn Dein Arzt Recht hat: was schlägt er als "erfahrene Therapie"vor? Was kannst Du selbst tun, um besser auf die Füsse zu kommen, z.B. in punkto Ernährung? ...


Grüsse,
Oregano
 
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24.02.18
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Danke. Das hilft schon. Bei Ernährung gäbe es etwas zu ändern.
Aber wer will nie wieder Fast Food essen? Ich ernähre mich ausgewogen und ausgeglichen sündige aber auch mal.

Dieses Thema ist so heftig... ... so viele Laborergebnisse... Ich meine knapp die hälfte habe ich schon machen lassen, aber das war auch extrem teuer...
 
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Eine Mitochondriopathie im schulmedizinischen Sinne lässt sich über eine Muskelbiopsie klären, das hast du aber wohl nicht. M2PK ist wie du schon richtig sagst ein Tumormarker. Da der jetzt deutlich erhöht ist sollte man die damit korrelierten Krebserkrankungen ausschließen.

Wie die Ärzte dazu kommen mittels M2PK eine Aussage über Mitochondriopathie zu treffen entzieht sich meiner Kenntnis, aber vieles in dem Bereich halte ich eh für fragwürdig.
 
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Habe heute neue Werte bekommen. Die Werte sehen gut aus.

Calciumkanal Autoantikörper negativ
Kaliumkanalkomplex negativ
GOT, LDH, Aldolase, CK, Myoglobin, Ferritin unauffällig.

Pankreas Elastase, Calprotein, M2-PK im Stuhl unauffällig.

Somit weder ein Hinweis auf Mitochondriopathie noch auf Reizdarmsyndrom.
Bei Mitochondriopathie fehlt mir jedoch noch ein Test.
Laktattest auf Ergometer. Muss jetzt erstmal raussuchen wie der Test heist und muss einen Arzt suchen.
Vielleicht ist dort etwas auffällig was den extrem hohen M2-PK wert im Blut erklären könnte.

Hat jemand eine Ahnung wie der Test heist?
Auf einen Ergometer wird alle 3 Minuten Laktat abgenommen. Meist am Ohrläppchen.
 
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Hat jemand eine Ahnung wie der Test heist?
Auf einen Ergometer wird alle 3 Minuten Laktat abgenommen. Meist am Ohrläppchen.
Das ist eine standard-sportmedizinische Untersuchung, ist aber Selbstzahler. Ergometrie mit Laktatmessung. Alternativ gibt es noch die Spiroergometrie, da werden die Atemgase analysiert. Was für deine Fragestellung am besten geeignet ist müsstest du mit dem Arzt klären. Ich würde das in einer Uni-Ambulanz machen, ist auch nicht teurer als bei einem niedergelassenen Arzt und bei mir hat die Kasse 130 € von den 190 € bezahlt. Dabei war auch ein Ruhe-EKG, Lungenfunktion, Arztgespräch und ausführlicher Bericht.
 

jinqwerding

Hm
Mitochondriopathie "amtlich"?
Leaky gut "amtlich"?
Was soll das sein?

Kuklinski sagt, Mitochondriopathie sei B12-Mangel. Hast Du mal messen lassen (Speicherform?) Ich halte das für ein Gerücht denn ich habe seit Jahren alle Symptome des CFS und ich habe ein hohes B12 da ich viel Fleisch esse.

Leaky gut, wie soll man das messen? Zonulin kann falsch hoch sein. Habe ich jetzt leider grade keinen LInk für, habe ich aber so gelesen. Mein Z. war mittig. Daraufhin wurde Leaky gut bei mir ausgeschlossen. Meine anderen Werte wie calprotectin sind aber sehr auffällig, trotzdem war das nie ein Grund für die Diagnose "leaky gut".

Will sagen, die Schulmedizin tut sich mit diesen Diagnosen sehr schwer. Was würde sich ändern, wenn du sie hättest?
 
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24.02.18
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Meiner Meinung nach habe ich keine Mitochondriopathie. Wenn es so wäre hätte ich erniedrigtes ATP was ich nicht habe. Die Diagnose stützt sich auf einen extrem hohen M2PK Wert der so ziemlich alles sein kann...
Die Werte die ich heute eingestellt habe waren alle ok. Das bedeutet das es unwahrscheinlich ist das ich beides habe. Zunolin war übrigens unauffällig. LGSymptome habe ich keine. Mitochondriopathie habe ich als Symptom nur Müdigkeit. Das kann aber auch von vielen anderen Dingen kommen.
B12 Mangel habe ich nicht.

Morgen erstmal Lungenfacharzt, übermorgen Darmarzt. Wobei ich aus meiner Sicht beim Darmarzt jetzt gar nicht mehr hin müsste nach den Werten die ich jetzt bekommen habe. Lungenfacharzt ist mir aber wichtig.
 
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Inzwischen habe ich alle Tests machen lassen die dafür Schulmedizinisch sinnvoll sind. Bis auf einen Belastungstest der Pyrivat im Punktat unter Belastung ermittelt. Wegen Corona zur Zeit nicht möglich. Untersuchung folgt.

Alternativmedizinisch habe ich schon rund 70% an Labor durch was gegen eine Mitochondriopathie spricht.
Auch Leakygut ist Unwarscheinlich laut Labor und Symptomatik.

Meine Symptomatik deutet eher auf Muskelprobleme hin sowie eine Stoffwechselstörung die bereits bekannt ist HPU.
 
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18.01.18
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Ich habe seit meiner Kindheit Leaky Gut und dadurch viele zusätzliche Probleme...Ich kämpfe dagegen seit ewigen ZEiten..ich habe Zölikaie, Candida, alle Intoleranzen die es so gibt, besonders unangenehm eine starke Hit..
Was mich da wirklich vorwärts gebracht hat und mir eine starke Verbesserung gebracht hat sind unter anderem Sonnenblumen Lecithin und Schwarzkümmelölkapseln..Das ist einfach eine spürbare Verbesserung..
 
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