Kopfhautjucken und Haarausfall: Hämochromatose schuld?

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Hallo bin Anfang 20 und bei mir ist im Frühjahr beim Gentest Hämochromatose festgestellt worden, war vorher schon sehr wahrscheinlich, da Ferritin bei 450.

Entdeckt wurde das Ganze zufällig weil meine Hautärztin einen Bluttest auf eine lange Liste von Sachen angeordnet hat um einen Grund für mein Kopfhautjucken und Haarausfall zu finden. Als dann aber klar war, dass ich Hämochromatose habe, meinten Hautärztin und Hausarzt, diese könne nicht der Grund für meine Beschwerden sein. Auf Basis der Symptome wurde nun eben eine chronische Hautkrankheit diagnostiziert. Verordnete Behandlungen dafür zeigen keine nachhaltige Wirkung.

Ich bin bei dieser Diagnose etwas skeptisch, und meine aus dem Gefühl raus, dass das doch etwas mit der Hämochromatose zu tun haben könnte?

Ferritin ist nach zweimaliger Blutspende bei 270.
 
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Hallo,

ewenn Du Hämochromatose hast, also eine schwere Leberkrankheit, hast Du vermutlich einen Mangel an Vitamin A, Zink und Magnesium.
Diese 3 Mängel treten relativ häufig bei schweren Leberkrankheiten auf.

Vitamin A-Mangel führt zu trockener Haut und trockene Haut kann jucken.
Zinkmangel kann zu Haarausfall führen.
Magnesiummangel würde den Haarausfall und das Kopfhautjucken nicht erklären können.

Bevor Du nun aber Vitamin A oder Zink zu Dir nimmst, rate ich Dir, erst den Mangel durch eine Blutuntersuchung überprüfen zu lassen.
Gerade Vitamin A darf man nicht überdosieren, weil es sonst auch schaden kann.
Vitamin A gehört zu den fettlöslichen Vitaminen, die bei einem Überschuss im Körper nicht sofort ausgeschieden, sondern gespeichert werden. Daher ist ein zu hoher Überschuss auch gefährlich.

Der Ferritinwert sollte niedriger gesenkt werden als 270.
Ein Arzt für Hämochromatose sagte mal, als ich meinen Bruder (er hat Hämochromatose) begleitete, dass ein Wert von ca. 50 beim Ferritin angestrebt werden sollte.

Gruß
margie
 

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