Klimawandel

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Hallo oli, Chris, Phil und Horaz,

da ich Eure Diskussion als sehr wichtig empfinde, habe ich mir erlaubt, sie hierher zu verschieben!
Ich hoffe, Ihr seid einverstanden!

Herzliche Grüße von

Leòn


CO2, Methan, FCKW...wer ist denn jetzt Schuld ?

Am Ende die Bäume selber ? Ob ich da mitmachen soll ?
 

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13.07.06
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Baumsegen statt CO2-Regen

Es gibt keine guten und keine bösen Kohlendioxidmoleküle! Kein Körper, der unaufhörlich wie auch die Erde Energie abstrahlt, kann sich in einer kälteren Umgebung von selbst erwärmen. Auch die Atmosphäre bringt dieses Wunder nicht zustande. Die darin befindlichen Kohlendioxid-Moleküle, die einen winzigen Teil von 0,03 Prozent am Gesamtvolumen der Luft ausmachen, verhalten sich energetisch völlig passiv. Sie müssen erst Energie absorbieren, und dies können sie nur sehr selektiv, bevor sie diese wieder mit Verlust emittieren. Sie können unmöglich die Erde von -18 Grad um 33 Grad auf +15 Grad erwärmen. Die Behauptung vom natürlichen Treibhauseffekt ist eine raffinierte wissenschaftliche Lüge!
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14.09.01 / Interview: Der Meteorologe Wolfgang Thüne hält den Treibhauseffekt für eine Erfindung der Atomlobby
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Dr. phil. Wolfgang Thüne, geboren 1943 in Rastenburg, Ostpreußen. Er studierte von 1962 bis 1967 in Köln und Berlin Meteorologie und Geophysik sowie Mathematik, Physik und Geographie. Abschluß als Diplom-Meteorologe. Moderierte von 1971 bis 1986 den Wetterbericht im ZDF. 1981 bis 1986 Zweitstudium der Soziologie und Politikwissenschaften, dann Promotion. 1986 bis 1990 Repräsentant der Konrad-Adenauer-Stiftung in Brasilien.

Buch zum Thema: Wolfgang Thüne: „Der Treibhausschwindel - Die Erde steckt in keinem Glashaus“; Oppenheim 2000, ISBN-Nr.: 3-9803768-9
...
Sind Meteorologen unter uns, die diese Aussage bestätigen oder widerlegen können?

Einen Baum kann ich ja trotzdem schon mal pflanzen... :)

LG
Christian :wave:
 
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25.01.05
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Baumsegen statt CO2-Regen

Grüss euch, hallo Oli,

davon habe ich auch schon gelesen. Wer oder was dahinter steckt weiss ich nicht, kann es auch nicht selber beurteilen, bin weder Biologe noch Chemiker.

Verblüffend finde ich hingegen, dass die unten angeführte Grafik über die Temeperaturerwärmung mit der Zunahme an technischer elektromagnetischer Strahlung allzu sehr übereinstimmt. Längst sind wir ja nicht mehr beim guten alten Dampfradio der roaring 20th.

Auf gut Deutsch - je mehr Sender senden und so wärmer wird's. Tja, wer regt nun wen an? Da kann das ganze CO2 gar nicht mithalten, auch wenn es die Zusammensetzung der Luft und ihrer möglichen Eigenschaften verändert.

Wenn wir das Phänomen Licht als elektromagnetische Schwinung zur Erklärung beiziehen, so können wir bereits anhand eines Taschenlampenstrahls beobachten, dass dieser auf seinem Weg erst dann sichtbar wird, wenn er auf Staub oder Dampf trifft. Und ganz gut erkennen können wir das Licht, wenn es auf ein festes Objekt auftrifft. Auch dort wo wir das Licht nicht als solches wahrnehmen können ist es vorhanden.

Aus der bisher nicht vernünftig beantworteten Frage Viktor Schaubergers, "warum es denn auf dem Berg, wo man näher bei der Sonne ist, kühler sei als am Meer?" lässt sich folgern, dass die Erwärmung offensichtlich etwas mit der Erregung der Luftmoleküle durch elektromagnetische Schwinung zu tun hat. Und je dichter die Luft ist, also in Bodennähe, um so wärmer.

Für mich wäre somit die Ursache Nr. 1 für die Erwärmung tatsächlich die massiv angewachsene technisch erzeugte elektromagnetische Schwingung - auch E-Smog genannt. Und die macht ja auch uns selber zunehmend zu schaffen.

mhm... Phil :keineahnung: :keineahnung: :keineahnung:
 

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Horaz

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05.10.06
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Baumsegen statt CO2-Regen

Hallo Christian,

Thüne ist zwar ein umstrittener Wissenschaftler, aber es ist keineswegs so, dass alle Meteorologen, Physiker und sonstigen Klimaforscher auf den CO2 Klima-Sonderzug aufgesprungen sind. Es ist zwar verlockend, weil sehr viel Forschungsgeld in diesen Bereich fließen und auch viele öffentlichen Auftritte winken, aber die Realität ist keineswegs so klar, wie sie Klimaforscher und Medien zur Zeit gerne darstellen.

Ich will jetzt kein umfassendes posting daraus machen; das würde einfach zu lang werden, weil viel anzumerken wäre. Vielleicht entwickelt sich ja eine Diskussion daraus. Deshalb nur ein paar Gedanken:

* CO2 ist pure Pflanzennahrung. Die Bäume, die ihr pflanzt, werden sich über CO2 freuen. Mit dem äußerst geringen Anteil in der Atmosphäre (0,035%) wäre CO2 überfordert, jene Rolle im Klima zu spielen, die ihm einige mainstreamer zumessen.

* Die Durchschnittstemperatur der Erde ist kaum meßbar. Fast alle Meßpunkte befinden sich an Land, über den Meeren (75% der Erdoberfläche) gibt es nur sporadische Meßlungen. Angaben im Kommabereich zur Weltgesamttemperatur sind mit großer Vorsicht zu genießen.

* Das Klima ist ein derart komplexes Gebilde, dass seine Berechnung für die nächste Woche schwierig genug ist. Tendenzen über Jahre hinweg vorwegberechnen zu wollen, scheitert schon an unzähligen Daten, die dafür nicht zur Verfügung stehen können. Selbst das beste Computerprogramm muss mit gelieferten Daten rechnen.

* Das Weltklima war nie stabil (sonst hätte es keine Eiszeiten gegeben); es schwankte immer. Weder das ausgeatmete CO2 der Mammuts noch das der Menschen (inklusive ihrem Autoverkehr) haben und hatten viel Einfluß darauf. Katastrophale Abkühlungen hatten oft mit Vulkanausbrüchen zu tun, die kaum noch Sonne auf die Erde ließen.

* Apropos Sonne! Eine größere Gruppe von Wissenschaftlern um den Dänen Henrik Svensmark haben die Sonne als klimaverantwortlich für die Erde ausgemacht. Ist wohl auch nicht so abwegig der Gedanke! Die Sonne ist keine ruhig glühende Kugel, sondern wird von starken Magnetfeldern gebeutelt. Dann werden enorme Mengen anTeilchen in den Weltraum geschleudert, die als Sonnenwind auch die Erde erreichen; sie beeinflußen sehr wesentlich die Wolkenbildung und damit die Erdtemperatur. Weitestgehend nachgewiesen ist, dass die Schwankungen der Erdtemperatur im letzten Jahrhundert im Einklang mit den Sonnenaktivitäten standen.

Gruss, Horaz
 
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13.07.06
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Baumsegen statt CO2-Regen

Hallo Horaz,

...
Ich will jetzt kein umfassendes posting daraus machen; das würde einfach zu lang werden, weil viel anzumerken wäre. Vielleicht entwickelt sich ja eine Diskussion daraus.
...
Du hast da schon einige sehr wichtige Punkte aufgezählt, über die man sich im Rahmen der aktuellen Klimahysterie Gedanken machen sollte. Vor allem inwieweit Kohlendioxid überhaupt in der Lage ist, einen Treibhauseffekt auszulösen. Allerdings würde ich das gerne in einem anderen Thread diskutieren, da Sema's Anliegen meines Erachtens ein Anderes war. Und Bäume pflanzen ist ja durchaus etwas positives, auch wenn es nur aus Furcht vor dem Klimawandel geschieht... ;)

LG
Christian :wave:
 

Horaz

in memoriam
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05.10.06
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Baumsegen statt CO2-Regen

Hallo Christian,
ich stimme dir zu. Das wäre sicher ein eigenes Thema. Nachdem ich im Moment aber nicht viel Zeit zur Verfügung habe, kann ich von mir aus nicht die Initiative dazu ergreifen.
Gruss, Horaz
 
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13.07.06
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Klimawandel?

...
Ein Forscherteam der Harvard University hat 240 wissenschaftliche Studien zu den Klimaveränderungen der letzten 1000 Jahre ausgewertet. Ergebnis: Weder die europäischen "Jahrhundertsommer" von 1947 oder 2003 noch die Häufung von Extremwetterlagen mit Orkan, Flut und Überschwemmungen sind - historisch gesehen - in irgendeiner Weise dramatisch. Das Horrorszenario der unkontrollierten "globalen Erderwärmung" wird relativiert: Seit 1850 steigen die Durchschnittstemperaturen tatsächlich wieder, und zwar auf ganz natürliche Weise. Trotzdem gehen viele Wissenschaftler davon aus, dass der sogenannte anthropogene Treibhauseffekt an der Erwärmung maßgeblich beteiligt sei.
...
Klimawandel und Klimaschwindel
LG
Christian :wave:
 
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25.01.05
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Klimawandel?

Man überlege mal: wenn in der Luft mehr CO2 vorhanden ist und Pflanzen CO2 für ihr Wachstum brauchen, dann müsste eigentlich eine zunahme der Pflanzenmasse zu verzeichnen sein.
Zudem wird das Wachstum unter höherer Temperatur beschleunigt, die Vegetationsperiode dauert länger.
Weiter verdunstet dank der höheren Temperatur mehr Wasser, sodass mehr Luftfeuchtigkeit im Umlauf ist, die wiederum die Pflanzen für ihr Wachstum brauchen.
Bäume sind die natürlichen Schattenspender Nr. 1. Sie ermöglichen, dass der Boden die Bedingungen erfüllt, damit er Wasser aufnehmen kann, nämlich a) Humus und b) kühler als der Regen und c) Abkühlung die verhindert, dass das Wasser schnell wieder verdunstet.

Wenn ich mir das als Gesamtsystem beobachte, so denke ich, dass immer, wenn das Gleichgewicht von Mutter Erde gestört ist, sie Fieber entwickelt.
Fieber hat bekanntlich die Aufgabe, die Balance des Organismus wieder herzustellen und ist somit ein Teil der Heilung. Das Fieber ist aber vielleicht lediglich eines der Symptome. Niemandem käme es in den Sinn, eine Krankheit alleine aufgrund des Fiebers zu diagnostizieren. Dennoch, was bei der derzeitigen Klimadiskussion passiert, ist nichts anders als genau das.

Ein weiteres Symptom könnte bspw. Schnupfen sein, und heftiges Niessen.

Und das wird solange andauern, bis die Balance wieder gefunden ist und die Erde und ihre Mikroben (z.B. Menschen) wieder in Symbiose (naturtreu) miteinander leben.

Eigentlich können wir all diese Dinge an uns selber bestens beobachten. Das Analogieprinzip "wie oben so unten" macht das Verstehen für die derzeitigen Vorgänge leicht.

Vielleicht ist es der Mensch, der das Milieu zu sehr verändert, vielleicht ist er es aber auch nicht alleine. Nur, in seiner auf das Wissenschaftliche eingeschränkte Beobachtung wird der Mensch gar so manches schlicht und einfach übersehen... tja.

Phil :hexe:
 
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24.10.05
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Baumsegen statt CO2-Regen

Diese Woche haben wir keinen Baum gepflanzt, sondern den einen Stamm unseres Pflaumenbaums gefällt, nachdem dieser nach Aussage unseres Gärtners innen verfault war. Auch in diesem Forum ist es hohe Zeit darzulegen, daß die von maßgebenden Politikern und davon profitierenden Klimaforschern vorangetriebene Kohlendioxid-Hysterie gezielt inszeniert ist. Hierzu sei auf verschiedene Tatsachen verwiesen, wozu nachstehend unwidersprochen gebliebene in der F.A.Z. veröffentliche Leserbriefe auszugsweise wiedergegeben werden:

1. "Man kann in diesem Lande nicht oft genug sagen, daß es keinerlei wissenschaftlichen Nachweis für eine tatsächliche Beeinflussung der Temperatur durch mehr oder weniger Kohlendioxid in der Atmosphäre gibt. "Beweis" sind lediglich mathematische Modelle, die mit gegenwärtigen wissenschaftlichen Erkenntnissen "gefüttert" wurden - und die sind unvollständig. Man sollte auch nicht vergessen, daß Wetter und damit (als langjähriger Durchschnitt) Klima von Dutzenden unterschiedlichen Einflüssen abhängig sind. Leider wird das in den Medien immer wieder verschwiegen. Und es ist durchaus nicht erwiesen, daß Kohlendioxid überhaupt einen Einfluß hat. Länder mit großen Kohlendioxid-Emissionen als "Luftverschmutzer" zu diffamieren ..., ist zwar "politisch korrekt", wissenschaftlich aber nicht begründbar." Leserbrief von Dr. rer. oec. Ing. Dietmar Ufer: "Unzulängliche Beweise" in F.A.Z. Nr. 270 vom 20.11.2006.

2. Diesen Gedanken weiterführend notiert ein anderer Schreiber: "Ich gehe noch einen Schritt weiter: Es kann bewiesen werden, jederzeit und an jedem Ort der Erde, daß ein über dem jetzigen Wert erhöhter CO2-Gehalt die ihm vielfach zugeschriebene Klimawirkung nicht haben kann und praktisch klimaunwirksam ist. In jedem größeren chemischen Labor stehen Infrarot-Spektralphotometer, mit denen nachzuweisen ist, daß die spektrale Lichtdurchlässigkeit der Atmosphäre an den Stellen der CO2-Absorption so gut wie Null ist. Das ist schon seit Urzeiten so. Mehr lichtundurchlässig kann die Atmosphäre nicht werden ... Wenn es wirklich einen von der Menschheit verursachten Klimawandel gibt, sollte versucht werden, dort zu steuern, wo es etwas bringt, also die weitere Anreicherung der Atmosphäre mit den Stoffen zu vermeiden, die tatsächlich im Spektralbereich des "atmosphärischen Fensters" Licht absorbieren. Zu diesen Stoffen gehören u. a. Methan und bodennahes Ozon. Es sind aber auch andere Ursachen für die derzeitige Erwärmung denkbar. So besteht etwa eine verblüffende Parallele zwischen Sonnenfleckenaktivität, Wolkenbildung und Durchschnittstemperatur auf der Nordhalbkugel der Erde." Leserbrief von Dr. Horst Hermann: "Klimawirksam" in F.A.Z. Nr. 277 vom 28.11.2006.

3. "Weil also der gegenwärtige Kohlendioxid-Anteil der Lufthülle seinen spektralen Anteil der Wärmerückstrahlung der Erde bereits fast vollständig absorbiert, bleibt für weitere Kohlendioxid-Anteile nichts mehr übrig. Daß der Bundes-Klima-Minister Gabriel davon keine Ahnung hat, ist berufsbedingt, aber schon schlimm genug. Völlig unverständlich bleibt hingegen die angebliche Ahnungslosigkeit der Bundeskanzlerin. Als gelernte Physikerin dürfte sie eigentlich ein derartiges Ausmaß an Ahnungslosigkeit in ihrem Kabinett nicht dulden." Leserbrief von Burghard Schmanck: "Ahnungslosigkeit im Kabinett" in: F.A.Z. Nr. 283 vom 05.12.2006.

4. "Das Erdklima hat sich immerzu verändert, seit Jahrmillionen, auf und ab zwischen Kalt- und Warmzeiten. Derzeit nimmt offenbar die globale Temperatur wieder einmal zu. Ohne sogenannte Treibhausgase - Wasserdampf (Wolken), Methan, Kohlendioxid und andere - die einen Teil der Sonnenwärme in der Atmosphäre festhalten, herrschte auf der Erde immerzu Eiszeit. Die Strahlkraft und das Magnetfeld der Sonne ändern sich von Zeit zu Zeit, damit verbunden auch Weltraumstrahlung und Wolkenbildung. Dies alles und noch viel mehr bewirkt letztendlich die chaotischen Schwankungen im Erdklima.
Seit einigen Jahren behauptet nun eine Gruppe von Klimatologen, die Hauptursache für die derzeitige Erwärmung des Erdklimas zweifelsfrei ausgemacht zu haben: Ihre Berechnungen mit Hilfe von Klimamodellen hätten ergeben, daß "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" das durch Verbrennung von Erdöl, Erdgas und Kohle freigesetzte CO2 eine Klimaänderung hervorrufe, während alle anderen Einflüsse eine untergeordnete Rolle spielten. Dem widersprechen viele namhafte Forscher vehement und mit gewichtigen Argumenten (siehe "Kontroverse um die globale Erwärmung" in Wikipedia). Ungerührt erklärten die Klimatologen im Internationalen Ausschuß für den Klimawandel (IPCC) kategorisch: Falls die CO2-Produktion nicht erheblich eingeschränkt wird, droht unabweislich eine Klimakatastrophe. In der öffentlichen hektischen Erregung über diese Kassandrarufe ging unter, daß die Computersimulationen der "Experten" nicht fähig sind, die starken Klimaschwankungen in der erdgeschichtlichen Vergangenheit nachzubilden, als es noch keine Kraftwerke, Automobile und Flugzeuge gab. Aber die Angstmache zeigte Wirkung. Im Kyoto-Protokoll wurden die CO2-Reduktionen verpflichtend festgezurrt. Seither glauben die meisten Politiker felsenfest, daß sie damit zur Rettung der Welt beitragen. Auch viele der sonst kritischen Journalisten zeigen kaum noch Skepsis gegenüber weltbewegenden Folgerungen aus undurchschaubaren Computerspielen.
Ein Widerspruch gegen das CO2-Urteil der Experten gilt inzwischen als "politisch nicht korrekt". Skeptiker werden von den "Experten" zu unbelehrbaren Dummköpfen gestempelt, gegen ketzerische Wissenschaftler aus Physik, Astrophysik, Chemie und Klimatologie wird der Verdacht gestreut, ihre Aussagen seien von der Industrie und von Ölkonzernen gekauft. Die symbolischen Scheiterhaufen der Klimahysterie sind bereits aufgeschichtet. Inzwischen genügen schon ein warmer Winter und ein paar kräftige Stürme als Beweis für den Ausbruch der menschengemachten CO2-Katastrophe. Verantwortliche Politiker sollten ob dieses Verwirrspiels einen klaren Kopf behalten. Fraglich ist überhaupt nicht, ob das Klima sich wandelt, aber es ist höchst zweifelhaft, daß dabei CO2 eine entscheidende oder überhaupt nennenswerte Rolle spielt. Die gebetsmühlenartige Verwendung des Begriffs Klimaschutz in Zusammenhang mit CO2 ist nicht gerechtfertigt. Die erste Seifenblase vom sich anbahnenden Abreißen des Golfstroms ist bereits geplatzt." Leserbrief von Prof. Dr. Heinz K. Müller: "Klimaveränderung und Angstmache" in F.A.Z. Nr. 33 vom 08.02.2007.

Einen aus meiner Sicht objektiven, unverfälschten und gut lesbaren Einblick in die mit dem Klimawandel zusammenhängenden Fakten gibt folgende Schrift:

Ulrich Berner und Hansjörg Streif (Hrsg.): Klimafakten: Der Rückblick - ein Schlüssel für die Zukunft - 2. Aufl. / Stuttgart: Schweizerbart, 2000.

Alles Gute!
Gerold
 
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25.01.05
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Baumsegen statt CO2-Regen

Wenn ich das so lese, dann fallen gewisse Parallelen zur Dynamik religiöser Systeme auf. Wo bleibt eigentlich das Wissen schaffen der Wissenschaftler? Sind sie nicht längst schon zu Priestern einer neuen Glaubensform mit dem Credo "wissenschaftlich bewiesen" verkommen, wo der Glauben wichtiger ist, als das Wissen um die Sache selber?

herzlichst - Phil
 
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24.10.05
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Baumsegen statt CO2-Regen

Wenn ich das so lese, dann fallen gewisse Parallelen zur Dynamik religiöser Systeme auf. Wo bleibt eigentlich das Wissen schaffen der Wissenschaftler? Sind sie nicht längst schon zu Priestern einer neuen Glaubensform mit dem Credo "wissenschaftlich bewiesen" verkommen, wo der Glauben wichtiger ist, als das Wissen um die Sache selber?

herzlichst - Phil
Völlig richtig! Leider gibt es genügend Wissenschaftler, die es nicht als ihre Aufgabe ansehen, kompomißlos der Wahrheit zu dienen, sondern sich durch geeignete Aufträge und damit Zuwendungen der Mächtigen unentbehrlich zu machen und deren Anerkennung zu finden, auf Steuerzahlerkosten in klimatisch günstig gelegenen Orten Tagungen oder Kongresse durchzuführen und dabei Unmengen an bedrucktem Papier zu produzieren, darüber hinaus ein sehr angenehmes Leben zu führen.

Ergänzend zu meinen obigen Ausführungen erlaube ich mir, auf einen unter dem Titel "Den "Treibhauseffekt" zu widerlegen, ist in Niedersachsen unerwünscht" veröffentlichten Beitrag in der F.A.Z. Nr. 147 vom 28.06.2001 hinzuweisen, wo über das Vorgehen des damaligen niedersächsischen Umweltministers Jüttner nach dem Erscheinen des oben genannten Buches wie folgt berichtet wird: "Der niedersächsische Umweltminister erzürnte sich. So etwas sei politisch verantwortungslos ... Die Bagatellisierung des CO2-Effektes sei anmaßend und höchst gefährlich, sagte er. Die Geoforscher hätten ein Bundesamt mißbraucht, um eine wissenschaftliche Minderheitenposition an die Öffentlichkeit zu bringen. Da die Bundesantstalt für Geowissenschaften eine Behörde sei, entstehe der Eindruck, Deutschland verwerfe die Treibhaustheorie, sagte der Minister. Dann ließ er einen harschen Brief an die Geowissenschaftler schreiben, in denen das Buch und die Pressemitteilung als "gravierender Vorgang" abgekanzelt wurden."

Die Römer waren sehr nüchtern und haben deshalb immer gefragt: "Wem nutzt es?" Deshalb sei ein jeder eingeladen, darüber nachzudenken, wer alles seinen Vorteil davon hat, wenn dieser Unfug weltweit als neue Religion verkündet wird.

Alles Gute!
Gerold
 
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17.11.05
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Klimawandel?

Hallo,

vorweg möchte ich meine grundsätzliche Einstellung zu diesem Thema darlegen, da sie vielleciht manchmal hilft, mein Geschriebenes zu verstehen: Die paar Menschen werden es nicht schaffen diesen Planeten zu zerstören. Wir werden uns vielleciht selber raus kegeln, aber nicht den Planeten mitnehemen, dennoch sollten wir mit ein Wenig mehr Respek mit unserem Lebensraum umgehen. Wir haben es scheinbat geschafft einige Tier- und Planzenarten auszurotten. Was soll der Mist?

Gut, kommen wir zum "Klimawandel"

Erste Frage, die hier auch schon mal aufgeworfen wurde: Woran machen wir den Klimawandel fest? Diese Woche saß ein Schülerpraktikant (9.Klasse) in meinem Büro, der meinte: Das habe ich ja schon in meinem Leben mitbekommen, dass sich das Klima ändert! ICh frug: woran? Er antwortete: Na, der Winter ist doch total warm! Ich habe ihm versucht zu erkläre, dass es halt manchmal dazu kommt, dass es einen wirklich warmen Winter gibt. Das würde jedes Jahrhundert kennen und das man aus einem Jahr noch keine so weitreichende Schlüsse ziehen solle.

Damit stieß ich aber nicht auf offene Ohren. Ich frage mich, wie viel Macht denn nun hier wer hat? Ist es die Presse, sind es Politiker, ist es die Wirtschaft, die unseren Verstand ausschalten, bzw. scheinbar so viel Macht ist von uns selbst weggenommen, wir sind scheinbar so unfrei, dass wir das alles, ohne es durch unseren Verstand haben prüfen lassen, einfach glauben.
Ich möchte nicht behaupten, dass es keinen Klimawandel geben wird in nächster Zeit. Ich kann aber auch nicht behaupten, dass ich davon überzeugt bin! :schaukel:

2007 wird ein Jahr sein, in dem sich sehr viele Klimaforscher (hoffentlich auch welche mit Verstand) auf in die Arktis machen und dort forschen wollen. Ich habe z.B. letztens in diesem Zuge was ganz interesssantes mitbekommen: alle machen sich einen Kopf darüber, dass Grönland apschmilzt, aber niemand hat mehr als die äußeren 50 Meter untersucht! Es scheint in der Vergangenheit so gewesen zu sein, dass wenn der Nordpol ein Wenig Eis in Wasser abgegeben hat, dass dann gleizeitig die SChicht auf der anderen Seite wieder dicker wurde. Und anderum. Es gäbe also so etwas wie eine Ausgleichsfunktion zwischen den beiden Polen....

Wir werden sehen, was uns die Forscher noch alles präsentieren werden, und müssen wie oben bereits angedeutet alles mit unserem Verstand prüfen!

In diesem Sinne: keep cool

Bastian
 
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24.10.05
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Klimawandel?

Vermutlich liegt die Ursache der weltweit inszenierten gezielten Desinformationskampagne des Kohlendioxids als Ursache für die nahende Klimakatastrophe darin begründet,
1. daß sich auf diese Weise sehr viel Geld umsetzen läßt,
2. daß der Staat ohne weitere Steuererhöhung zu höheren Geldeinnahmen kommt.

zu 1.: Der Titelbeitrag der Beilage "Finanzmarkt" zur F.A.Z. Nr. 65 vom 17.03.2007, S. 21 trägt die Überschrift: "Geld verdienen mit dem Klimawandel."

zu 2.: Als wir vor zehn Jahren unseren Diesel gekauft hatten, galt dieser als besonders umweltfreundlich. Entsprechend der jetzt beschlossenen Einführung der "Umwelt-Zonen" entspricht dieser gerade noch der Stufe 2. Indem die zulässigen Grenzwerte der Abgase alle paar Jahre systematisch niedriger angesetzt werden, wird jeder Autofahrer gezwungen, sich in kürzeren Zeitabschnitten als bisher ein neues Auto zu kaufen.

Alles Gute!
Gerold
 
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10.01.04
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Klimawandel?

Es ist also alles ganz harmlos, das Klima verändert sich nicht, die Bäume sterben nicht - alles in Butter???

Gruss,
Uta
 
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19.03.06
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Klimawandel?

Ja, Uta - auf die Idee könnte man kommen, wenn man den einen oder anderen Beitrag hier so liest - und die Automobilindustrie freut sich!

Aber ich wäre schon noch daran interessiert zu erfahren, welche Ursachen - für die Klimaerwärmung - egal ob von Menschen gemacht oder nicht - hier so gesehen werden.

Mit herzlichen Grüßen von

Leòn
 
Beitritt
24.10.05
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Klimawandel?

Es ist also alles ganz harmlos, das Klima verändert sich nicht, die Bäume sterben nicht - alles in Butter???

Gruss,
Uta
Klimawandel und Baumsterben haben nichts miteinander zu tun und sollten um der Redlichkeit willen streng getrennt werden. Gerne werde ich nachstehend zum derzeit in den Hintergrund getretenen Baumsterben eine Beobachtung notieren.

Es fällt auf, daß die Bäume entlang der stark belasteten Autobahn in der Oberrheinebene offensichtlich ohne Schäden wachsen und gedeihen, daß man dagegen in der Nähe des Feldbergs hoch oben im Schwarzwald, wo weit und breit keine Autobahn zu sehen ist, über größere Flächen kaum mehr einen gesunden Baum mehr vorzufinden vermag, dagegen häßliche Brachen. Tatsächlich ist die Ursache des Baumsterbens in den höheren Lagen des Schwarzwaldes im starken Autoverkehr in der Ebene zu suchen.

Untersuchungen dieses Phänomens haben gezeigt, daß die von den Verbrennungsmotoren der Autos emittierten heißen Abgase aufsteigen, in den Wassertröpfchen der Wolken in Lösung gehen und dort Säuren geben. Und genau diese säurehaltigen Wolken machen in den Höhen des Schwarzwaldes die Bäume kaputt.

Zusammenfassend sei nochmals festgehalten, daß dies nichts mit dem Klimawandel zu tun hat, vielmehr mit dem Umgang des Menschen mit der Natur.

Alles Gute!
Gerold
 
Beitritt
10.01.04
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Klimawandel?

Wenn es die Autos sind, die zum Waldsterben beitragen, dann ist das Kohlendioxid doch nicht so harmlos, oder verstehe ich da schon wieder etwas falsch?
Bei der Verbrennung von einem Liter Benzin entsteht 2,32 kg CO2. Das entspricht einem Volumen von ca. 1000 L!
Kohlendioxid – Greenhouse Effect oder Greening of Planet Earth?

Wenn die Bäume - egal wo - absterben, weil zu viel CO2 abgegeben wird, dann verändert sich doch das räumliche Klima auch da?

Gruss,
Uta
 

Horaz

in memoriam
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05.10.06
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Klimawandel?

Was Gerold zu CO2 weiter oben notierte ist Faktenlage. Die momentane Klimahysterie ist vergleichbar mit der seinerzeitigen Waldsterben-Hysterie. Die hat inzwischen das öffentliche Bewußtsein weitestgehend verlassen. Die Theorie vom sauren Regen ist spätestens nach der sogenannten "Höglwald-Forschung" experimentell widerlegt (wem`s interessiert bitte googeln). Aber wer gesteht schon gerne ein, dass er jahrzehntelang falschen Feinden nachjagte. Die wahrscheinlichste Erklärung ist folgende:

Das Sterben von Bäumen auf Bergeshöhen (z.B. Schwarzwald, Fichtelgebirge) hat weder mit Abgasen noch mit CO2 zu tun (bitte nicht vergessen, dass CO2 pure Pflanzennahrung ist, deshalb stirbt an der Autobahn kein Baum). Ursache dafür ist die biologische Wirkung elektromagnetischer Felder (manche sagen Elektrosmog dazu). Bäume, insbesondere Nadeln und Blattrippen wirken auf Bergeshöhen wie Antennen, die mit Mikrowellen in Resonanz gehen. Wenn Bäume auf Richtfunkstrecken im Weg stehen, wenn Strahlungen von Radar, Richt- und Mobilfunk, Fernsehen und so weiter wirken, dann werden sie durch ionale Ströme erst krank und dann sterben sie (und zwar von oben nach unten). Funker im 2. Weltkrieg wußten schon, dass mit Hilfe eines Antennenkabels ein Baum für Sende- und Empfangsbetrieb als Antenne funktioniert.

Gruss, Horaz
 
Beitritt
18.12.06
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Klimawandel?

Warum nach grönland fahren und messeungen vornehmen? fragt doch mal bergbauern und einheimische wie es mit den gletschern bei uns aussieht.

was hier allerdings überhaupt nicht erwähnt wurde, ist die tatsache das ein polsprung schon seit einigen 100.000 jahren überfällig ist, und das das erdmagnetfeld alleine in den letzten einhundert jahren um über 10% abgenommen hat.

untersuchungen dieser auswirkung auf das weltklima stecken zwar noch in den kinderschuhen, allerdings bin ich überzeugt das in den nächsten jahren untersuchungsergebnisse einen kausalen zusammenhang bestätigen werden.


grüße
richter
 
Beitritt
10.01.04
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Klimawandel?

Woher nimmst Du Deine Infos, Horaz?

Ökologische Forschung

Prof. Christian Körner von der Uni Basel befasst sich in der NZZ (255/2000) in einem ausführlichen Artikel mit der Frage, wie sich der verstärkte CO2-Ausstoss auswirkt. Wir zitieren hier einige Stellen.

Das Landökosystem enthält, gebunden in Humus und Biomasse, viermal soviel Kohlenstoff wie die Erdatmosphäre. Der Vorrat in den Ozeanorganismen ist hingegen vernachlässigbar.


In den atmosphärischen Pool von derzeit 760 Gt1 Kohlenstoff (C) strömen jährlich etwa 7,3 Gt „neuer“ Kohlenstoff in Form von CO2. Rund 5,6 Gt stammen aus fossilen Energiequellen, die übrigen 1,7 Gt aus der Abholzung von Wäldern. Davon absorbiert der Ozean 2 Gt, 2,3 Gt „verschwinden“ irgendwo auf dem Festland („missing carbon“). Der atmosphärische Vorrat nimmt also jährlich um 3 Gt zu.
(1Gt = Gigatonnen = 109t, 2ppm = Millionstel Teilchen)


Im 18. Jh. (vor der Industrialisierung) enthielt die Atmosphäre 280 ppm2 CO2. Heute sind wir bei 365 ppm angelangt und im Laufe des 21. Jh. dürfte eine „560-ppm-Welt“ Realität werden; es hat also doppelt soviel CO2 in der Atmosphäre wie zu Beginn der Industrialisierung. CO2 ist nicht nur Pflanzennahrung sondern auch Treibhausgas. Es absorbiert langwellige Strahlungen und erwärmt so die bodennahen Luftschichten.

Wirkung von mehr CO2
Bei vermehrtem CO2-Angebot kann die Photosynthese der Blätter auch mehr C binden. Bei einem einzelnen Blatt wird bei einem Drittel mehr CO2 die Photosynthese kurzfristig fast um einen Drittel gesteigert. Diese Reaktion eines einzelnen Blattes schlägt aber offensichtlich nicht auf die ganze Biosphäre durch, sonst gäbe es ja keinen atmosphärischen CO2-Anstieg. Die Stimulierung der Photosynthese durch CO2 ist kein geeignetes Mass für eine mögliche zusätzliche CO2-Fixierung in der Biosphäre.


Bei erhöhtem CO2-Gehalt speichert die Pflanze mehr Kohlenhydrate und nimmt die Proteinkonzentration zurück. Als Folge wird die Futterqualität schlechter, das Holz weniger elastisch (es bricht rascher).


Es führt kein Weg daran vorbei, den Verbrauch von fossiler Energie und die Waldzerstörung einzuschränken, um den CO2-Anstieg zu dämpfen. Die Natur steht bereits in einem langfristigen „Experiment“ und gibt uns bereits die ernüchternde Antwort, dass sie unseren gasförmigen Industriemüll nur in kleinen Häppchen schluckt.
www.ecopop.ch/A2BULLETINS/bulletin32.htm

Die Tatsache, daß die Gletscher in den Alpen immer weniger werden, ist nicht wegzudebattieren....

Gruss,
Uta
 
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