Kieferausfräsen mit seitlichem Kanal für Tamponade, ein Desaster!

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Hallo zusammen,

mein Kiefer unten links mußte leider zum dritten Mal ausgefräst werden. Das hat dieses Mal ein Kieferchirurg, der normalerweise zunäht, gemacht. Er gab sich ganz aufgeschlossen, war bereit es offen zu lassen und wollte auch den Abstrich machen. Lokalanästhesie sollte ich mitbringen, weil er nur das übliche, unverträgliche da hatte.

Bei der OP (3.5/6/7/8) nahm er ordentlich Material weg und wollte auch zwei große Knochenstücke zur Histologie einschicken.

Dann nähte er doch zu („bei so eine große Wunde kann man den Knochen nicht offen lassen“), sagte aber, er würde von vorne ein Loch lassen, damit man von dort den Streifen reinschieben könne. Dann spülte er mit Wasserstoffperoxyd und schob mir einen Streifen mit einem Anästhetikum namens Dynexan rein. (obwohl er wußte, daß ich sehr viele unverträglichkeiten habe) Die Tetracyclinsalbe hatte er nicht da, sollte ich mir erst selbst mit Privatrezept aus der Apotheke holen. Das Dynexan hat jede Menge Zusatzstoffe u.a. Benzalkonium chlorid. Die nächste Nacht überstand ich knapp mit einem rasenden Puls von über 100. :eek:

Mit dem Streifenwechsel kam ich anfangs gar nicht zurecht. Die Wange und auch das Zahnfleisch innen waren dick geschwollen. Beim Fäden ziehen wollte ich es nochmal gezeigt bekommen. Da wurde er unwirsch und fragte mich, wie lange ich den Streifen reinzulegen gedenke. Die Tasche würde sonst gar nicht mehr dranwachsen und hätte dann immer eine Tasche, wo sich der Dreck drin fangen würde. Den Streifen hatte er mir auf die Schnelle ziemlich rabiat bis hinten reingeschoben. Vorher genauso rabiat mit der Spülnadel rein. Wobei das teilweise angewachsene wieder aufgerissen wurde. :schock:

Die Spülung sah nicht hell wie das Wasserstoffperoxid aus, sondern war grünlich. Am nächsten Tag ging mein Blutdruck und der Puls (38) noch weiter runter. Mit heftigen Rythmusstörungen.

Ich sollte dann sukzessive den Streifen kürzer reinschieben, damit es von hinten nach vorne zuwachsen kann. Das größte Problem im Knochen war allerdings weiter hinten. Im hinteren Bereich ist der Tetracyclinstreifen nur drei Mal reingekommen.

Das Ergebnis des Bakterienabstriches kam nach einer Woche: nur wenige vergrünende Streptokokken und wenige Staphilokkus epidermis, beide sensibel auf Tetracyclin. Aber ich konnte ja leider keine Tamponade oben drauflegen.

Vom Daunderer habe ich bisher nur die Antwort, daß das alles Pfusch sei (!!!) und daß das Dynexan nie auf den Knochen kommen darf. Und die Salbe mit dem Prednisolon nur drei Mal drauf darf, danach Tetracyclin ohne Prednisolon.
Neben meine Zeichnung schrieber er: ein Loch pro Zahn.
Hoffe, er antwortet mir nochmal, was ich jetzt machen soll.

Blöderweise habe ich weiter vorne noch die Tamponade reingeschoben. Was seeeehr schmerzhaft ist und das Zahnfleisch dauernd reizt. Außerdem habe ich das Gefühl, daß dadurch total viel von dem Antibiotikum in die Lymphbahn gelangt. Meine Zunge sieht jetzt aus, als hätte ich mir einen schönen Leberschaden zugezogen. So wie hier auf Nr. 4 plus noch dunkle Bereiche wie Nr. 5:
www.zhkplus.de | Zungendiagnostik

Außerdem habe ich leichte Temperatur, Blutdruck ist zwar bißchen besser aber ich fühle mich total schwach und nach ein paar Schritten bleibt mir die Luft weg. Diesen merkwürdigen Doppelherzschlag habe ich auch immer noch.

Mit dem Streifenwechsel habe ich jetzt aufgehört. Denke, durch die seitliche , harte Knochenschicht kann sowieso kein Metall rausgezogen werden.

Beim Fräsen vor einem halben Jahr am 8er mit Tamponade von oben habe ich mich viiiiel besser gefühlt. Ist halt jeden Tag Arbeit und weit hinten im Mund sehr fummelig. Tip: zurechtgebogener Drahtkleiderbügel mit Bindfaden dran, sodaß man mit dem Fuß am Bindfaden mittels Hebelwirkung die Wange wegziehen kann und beide hände frei hat.
Leider war es etwas früh zugewachsen. Und ich hatte immer noch leichte Stiche im Kiefer.

Beim ersten Mal wurde zugenäht. Da wurde wenigstens die Zyste entfernt, hatte aber wochenlang noch Schmerzen.

Aber von den drei Eingriffen war dieser hier der schlimmste. Wobei ich gern mal wissen würde, wie man es richtig macht, wenn über mehrere Zähne auf einmal gefräst wird. Stimmt es, daß man so eine riesen Wunde nicht einfach so auflassen kann? Sollte man (oder besser der ZA) zwischen den nicht mehr vorhandenen Zähnen das Zahnfleisch mit einem einzelnen Stich zusammenhalten. Und dazwischen immer ein Loch für die Tamponade?

Oder sollte der Knochen nicht gesamt geraspelt werden, sondern nur pro Zahn runtergefräßt werden, sodaß kleine Stege stehenbleiben. Wo ev. der Knochen wieder besser dran hochwachsen kann????

Vielleicht kann mir hier jemand noch einen Tip geben.

:wave: Brigitka
 
Ich hole den Beitrag hoch; vielleicht kann jemand weiterhelfen.

Liebe Grüße,
Malve
 
Hallo Leidensgenossen!

Wollte mal einen kurzen Zwischenbericht geben.

nachdem ich vier Wochen mit totaler Schwäche und üblen Herzrythmusstörungen zugebracht habe, habe ich eine 100er Packung Angocin, mit dem Nicht der Papa neulich hier gute Erfahrungen bei dicker Backe gemacht hatte, bestellt. Die Zusatzstoffe drin vertrage ich zwar auch nicht so gut, schien mir aber die bessere Alternative zu Antibiotika zu sein.
Ich dachte ja, ich brauche höchstens 50 St. und habe dann noch eine Reserve. Dann haben noch nicht mal die 100 gereicht. Hätte noch 1-2 tage länger einnehmen können.

Nun ja, aber die Backe war einigermaßen abgeschwollen. Gab zwar noch Stiche im Kiefer. Und das Zahnfleisch sah besonders im vorderen Bereich, an der Kanaleintrittsöffnung, ziemlich rot aus.

Um eine zweite Meinung einzuholen organisierte ich mir kurzfristig einen Termin in einer nahegelegen Zahnklinik, die einen sehr guten Ruf haben. Der Zahnarzt plädierte dafür, den Knochen ein halbes Jahr in Ruhe zu lassen und dann ein gutes 3D Bild zu machen. (kostet wahrscheinlich wieder privat:mad: )

Das war auch die Meinung von Dr. Daunderer. Auf die Frage, ob es überhaupt Sinne mache von der harten, intakten Seite des Knochens Gifte mittels tetracyclintamponade rauszuziehen gab er mir nur den Rat, den benutzten Streifen in Bremen untersuchen zu lassen.
Da ich schon die teure Bakteriologie umsonst bezahlt hatte, wollte ich mich auf den vagen Verdacht nicht nochmal in Unkosten stürzen. Kann mir das auch nicht vorstellen, daß durch die harte Knochenwande groß was durchgeht.

Leider ist einen tag nach der Zahnklinik meine Backe wieder angeschwollen. Vor drei Tagen dachte ich endlich wärs besser, aber jetzt habe ich schon wieder einen Knubbel. Über vier Monate nach der OP!

Irgendwann habe ich den Verursacher des ganzen Desasters davon unterrichtet. Und jetzt kommt der Hammer: Er hat mir noch die Schuld daran gegeben!!!!
Er habe das auf meinen Wunsch gemacht! Und es sei klar, wenn die Wunde nicht zugenäht würde, gäbe es immer Komplikationen. Und der Heilungsprozess würde Monate brauchen. Und helfen wollte er mir auch nicht.

Er wurde hier übrigens empfohlen! Und es sind einige von weither zu ihm gefahren! Er praktiziert in W.
Mein Knochen wird nie wieder nachwachsen. Wegen meiner Allergien müßte ich einen sehr teuren Knochenaufbau machen, mit Entnahme von eigenmaterial aus der Hüfte, unter Vollnarkose. Weiß gar nicht, ob ich das mit meiner HWS Problematik überstehen würde :eek:

Wenn jemand noch einen Tip wegen der Enzündung hat....

Gruß, Brigitka
 
Hallo Brigitka,

was für eine üble Geschichte :mad:.

Was ich wegen der Entzündung versuchen würde:
Meckel-Spenglersan KOLLOID G. Du könntest das auf die Backe sprühen. Wenn Du mutig bist sogar in den Mund, aber lieber nur ganz vorsichtig...

SPENGLERSAN Kolloid G 10 ml MECKEL-SPENGLERSAN GmbH

Sicher gibt es auch homöopathische Mittel, die man in einem solchen FAll nehmen kann. Aber da kenne ich mich bei so "alten" Wunden nicht aus. Am Anfang wäre Arnica gut gewesen.

Grüsse,
Oregano
 
Danke Origano für den Tip :)

habs heute schon drauf gemacht, ich hatte das nämlich da, aber vergessen :eek:)

Bis jetzt tut sich aber noch nix, mal schauen....

Mit der Arnika wärs wahrscheinlich nicht schlecht gewesen, weils bei mir mit der Durchblutung immer ein wenig hapert.


Um nochmal auf den Pfusch in meinem Mund zurückzukommen: was da gemacht wurde nennt sich Dekortikation, das hatte mir der Kieferchirurg auf einen Zettel nach der OP geschrieben. Also auf deutsch Entknöcherung!

Ist das eigentlich schulmedizinische Praxis, wie sie gelehrt wird?

Bei der Besprechung vorher habe ich davon aber kein Sterbenswörtchen von gehört. Und die Einverständniserklärung zur OP mit Bestätigung über die Risiken aufgeklärt worden zu sein (wurde in der Vorbesprechung natürlich auch nicht drüber geredet) habe ich erst 5 Minuten vor der OP zum unterschreiben bekommen. :rolleyes:

Während nach Daunderer mit metallfreiem Fräser ein Loch pro Zahn gefräst werden soll. Dann kann eher wieder Knochen hoch wachsen.

Wenn man ein Bein amputiert, wächst das schließlich auch nicht mehr nach.

Viele Grüße, Brigitka
 
Hallo Brigitka,

ja das ist die Krux an der ganzen Zahnherdsanierung. Im Vorfeld wird dir Versprochen das all deine Probleme weg sind und hinterher ist es bei den wenigste so. Ich hatte scho viel darüber hier geschrieben.

Binnie hatte auch große Probleme mit der Zahnherdsanierung und einige mehr noch.

Vielleicht unterstützen dich jetzt mal die die dir zur Zahnherdbeseitigung geraten haben.

Meine leidvolle Erfahrung ist das wenig hilft und man viel Geduld haben muß.

Weil wie du schon sagst was erstmal weg ist wächst auch nicht mehr so i dem Umfang nach.
Gruß
Spooky
 
ja das ist die Krux an der ganzen Zahnherdsanierung. Im Vorfeld wird dir Versprochen das all deine Probleme weg sind und hinterher ist es bei den wenigste so. Ich hatte scho viel darüber hier geschrieben.

Ja, man muß immer mehrere Problemherde angehen, da stimme ich Dir zu. Allerdings habe ich den Eindruck, daß die Methode des Zunähens ganz besonders schlechte Resultate hervorbringt (Ich habe ja jetzt verschiedene Methoden zum Vergleich)

Meine Proble beim 3.8er waren durch die Zyste schon so groß, da mußte mich niemand mit Versprechungen locken. Habe das dann buchstäblich in letzter Minute machen lassen. Leider mit Zunähen bei der O. in D. Von meinen andauernden Schmerzen hinterher (zwar viel weniger) wollte sie nichts wissen. das wären Heilungsschmerzen.
Und ich weiß auch von einigen anderen, denen das Zunähen nicht gut bekommen ist.

Binnie hatte auch große Probleme mit der Zahnherdsanierung und einige mehr noch.

Bei ihr ist auch zugenäht worden. Und ganz schön viel auf einmal wurde da gemacht.

Vielleicht unterstützen dich jetzt mal die die dir zur Zahnherdbeseitigung geraten haben.

Hier aus dem Forum nicht unbedingt. Aber es wundert mich schon, warum sich nicht ein paar mehr melden und sich über Methoden austauschen.

Meine leidvolle Erfahrung ist das wenig hilft und man viel Geduld haben muß.
Würde das eher dahin differenzieren, daß es wenige gibt, die da Ahnung haben. Und noch weniger, die gewillt sind, das richtig zu behandeln und wirklich heilen wollen, ansstatt hauptsächlich an die clevere Anwendung der GOÄ zu denken.
Weil wie du schon sagst was erstmal weg ist wächst auch nicht mehr so i dem Umfang nach.

So isses, hinterher ist man immer schlauer :mad:

Gruß, Brigitka
 
Hallo brigitka,

Warst Du nun bei Frau O. in D. oder bei dem Kieferchirurg (Doktor N.nehme ich an) in Worms?
Oder bei beiden?
 
Ich war erst bei O. , dann in München, da wurde es nach Daunderer gemacht und ich habe fast drei Wochen eine Tamponade reingelegt. Und dann bei N. in W.

Deswegen kann ich ja vergleichen zwischen den Methoden.

Viele Grüße, Brigitka
 
Ja das leidige Thema was war zuerst da Henne oder Ei.

Welcher der Therapeuten hat es denn deiner Meinung nach am besten gemacht. Ich würde Frau Dr. O. auch nicht mehr weiter empfehlen, würde aber auch nicht mehr zum völlig gestressten Do. in Speyer gehen, den hat der Forenrun in seinem Alter doch extrem gestresst. Ich kannte ihn noch bevor er in Foren bekannt war da war er doch irgendwie anders wie jetzt.

Ich glaube jetzt würde ich mir mein DVT und OPG von der Zahnklinik Konstanz von Dr. Scho. u. Dr. Mutter befunden lassen, dass sollte die gesunde Mischunga us radikalität und nicht beachten sein.

Aber auch bei mir ist der Drops gelutscht.

Gruß
Spooky

Gruß
Spooky
 
Ich habe auch vor zu Do. nach Speyer und danach zu Fr. O zu fahren.
Wegen Rausholen meines Implantates.

Warum würdest Du Spooky oder Brigitka Fr. O. nicht mehr empfehlen?

Herr Do. machte mir keinen gestressten Eindruck, der hat mit mir 3 mal mehr als eine halbe Stunde telefoniert und sehr vieles erklärt.

Die Zahnklinik Konstanz ist 700 km entfernt von mir. Ist das möglich per Post oder Email ein OPT zu schicken zur Beurteilung?
 
Ich habe auch vor zu Do. nach Speyer und danach zu Fr. O zu fahren.
Wegen Rausholen meines Implantates.



Warum würdest Du Spooky oder Brigitka Fr. O. nicht mehr empfehlen?
Ich hatte bei sämtlichen Zähnen die Frau O. rausoperiert hat massive komplkationen, immer eine Restotitis, bei einem anderen Zahnarzt hatte ich diese Probleme nicht nach den OPs und auch keine Restotitis

Herr Do. machte mir keinen gestressten Eindruck, der hat mit mir 3 mal mehr als eine halbe Stunde telefoniert und sehr vieles erklärt.
da soll sich jeder selbst sein Urteil bilden ich habe ihn damals einfach anders und sicher kennengelernt wie er jetzt befundet. Fakt ist wenn ein Zahn gezogen ist ist er weg auch wenn er gesund war.

Die Zahnklinik Konstanz ist 700 km entfernt von mir. Ist das möglich per Post oder Email ein OPT zu schicken zur Beurteilung?

soviel ich weiß arbeiten die mit DVT das machen die halt vor Ort, wenn ich an die Folgekosten dank Restotiten, CMD daraus resultierender Schienentherapie usw. denke würde ich die Fahrt und die Kosten sofort auf mich nehmen bevor ich wieder mindestens 2 Zähne umsonst bei einem Zahnarzt lasse.

Ich habe deine Fragen direkt beantwortet.

Lg
Spooky
 
Danke Spooky,

Gibt es noch so eine Klinik in Deutschland?

Warst Du da in Behandlung, wenn ja kannst Du davon berichten? Sind die auf Zahnherde spezialisiert?

Wie hoch sind die Kosten?

Schöne Gruesse
 
Danke Spooky,

Gibt es noch so eine Klinik in Deutschland?

Warst Du da in Behandlung, wenn ja kannst Du davon berichten? Sind die auf Zahnherde spezialisiert?

Wie hoch sind die Kosten?

Schöne Gruesse

Nein hinterher ist man immer schlauer. Ich habe das durchgemacht was ich oben gechrieben habe bei den von dir genannten Behandlern und danach einen netten Zahnarzt getroffen der sich etwas damit auskennt und mir die Dinge vernünftig nachoperiert hat. Der hatte das aber nur gemacht weil ich schon einige Jahre zu ihm gegangen bin und macht es nicht einfach so und auch möchte er nicht im Internet genannt werden.

Wenn ich nochmal die Wahl hätte würde ich Geld sparen und nach Konstanz fahren die arbeiten mit Dr. Mutter zusammen und werden sich da schon auskennen, dazu haben sie ein sehr neues und gutes DVT Gerät und können damit Zahnherde, Restotitden und Fremdkörper im Kiefer erkennen aber nicht aus einer dogmatischen Sicht einens Zahnherddiagnostikers wo jeder Zahnherddiagnostiker immer andere Zähne bei ein und demselben Röntgenbild als auffällig sieht.

Gruß
Spooky
 
Hallo Jinaina,

Frau O. näht zu. Ob das bei einer Entzündung unterm Implantat (nehme ich jetzt mal so an?) so gut ist, bezweifle ich. (das Zunähen taucht übrigens auf der Rechnung als "komplizierte Hautlappenplastik für über 300,- auf. Mein Mütterchen, die Schneiderin war, hätte gestaunt, wie man mit ein paar wenigen Stichen soviel verdienen kann :D) Bei meinem Zahn war alles auf Kasse, wegen der Zyste.
Rein klempnermäßig halte ich sie für gut, in der Herdbefundung bisher auch.

Ein anderes Kriterium ist die Keimfreiheit. Bei N. in W. gabs zwar einen extra OP-Raum, der wurde aber mit Straßenschuhen betreten. Nur meine auf der Brust gefaltetetn Hände wurden mit einem Tuch abgedeckt.

Der Daunderer empfiehlt zwar auch Keimfreiheit, aber die gibts nur in einigen wenigen Zahnkliniken. Die Klinik hier bei mir in der Nähe haben Rein-OP Räume (Luft wird gefiltert) Und ein sehr gutes Gerät für 3D Aufnahmen.
Das werde ich wohl machen lassen. Eine andere Diagnostik kann auf jeden Fall nicht schaden...

VG, Brigitka
 
Ich habe mir jetzt lieber nicht alles durchgelesen.:eek: :schock:

Möchte dir nur kurz schreiben wegen der Schwellungen soll dieses Bromelainpräparat super helfen. Es hat eine abschwellende und anti-entzündliche Wirkung.
Hat mir damals die Apothekerin einen ewigen Vortrag drüber gehalten, da sie es selbst erfolgreich nach einem schweren zahnärztlichen Eingriff genommen hat und die Schwellungen alle innerhalb kürzester Zeit verschwunden sind.
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Ist auf den Flyern auf der HP genau beschrieben, wie es wirkt.
Hatte es mir auch geholt, da ich aber seither keine Schwellung mehr hatte, hab ich es bisher nicht genommen.

Im Vergleich zu Angocin braucht man nur sehr wenig. Glaube eine am Tag.

Tut mir direkt leid, dass ich das nicht vorher geschrieben habe:eek:), sonst hättest Du das gleich nehmen können. Was Du da mitmachst ist eh schon voll übel.
 
Hallo ndp,

lieb von Dir mir noch was zukommen zu lassen. Habe eben mal auf der HP geguckt, die pdf konnte ich nicht laden.
Seit Jahren nehme ich immer mal wieder Phlogenzym, da ist auch Bromelain drin. Das war eine Empfehlung von Frau S. von de Pilze SHG in Berlin.
Letztlich habe ich noch einen Rest aufgebraucht, aber es kann sein, daß es schon zu alt war. Außerdem habe ich es meistens nur morgends genommen. Und sonst vergessen. man muß es ja immer eine halbe Stunde mindestens vor den Mahlzeiten nehmen. Und von den Phlogenzym muß man mindestens 3x2 nehmen.
Werde da mal anrufen bei der Fa. Das interessiert mich, ob da von der Dosierung mehr drin ist.
Meiner mutter hat das Phlogenzym das Marcumar nach der Hüft-OP ersetzt. (Höchstdosis von 3x4) Das Marcumar hatte sie gar nicht vertragen. Aber ich habe Blut und Wasser geschwitzt, es war auf meine Verantwortung.

Jetzt bei der immer wiederkehrenden Schwellung bin ich aber am zweifeln. Weil wenn Bakterien die Ursache sind, wird es wohl nicht reichen.

Gleich nach der OP wäre das gut gewesen, meine Backe war 2cm dick. Das hört sich wenig an, aber im Gesicht ist das enorm.

LG, Brigitka
 
Hi,

bei mir haben zum Schluss Kochsalz+ Ozon und Kochsalz mit Hochdosis Vitamin C meine Beschwerden in der OP Gegen verschwinden lassen. (leider kostet dass auch ganz schön viel)

Alles Gute,
und ich weiss was du durchmachst

Ozzelot
 
Ich habe auch schlechte Erfahrungen mit dem Zunähen bei Dr. O. gemacht. Ich wollte es nicht zunähen lassen, aber sie hatte es geschafft, mir "klarzumachen", dass es doch besser ist. Entgegen der aussage auf einem Dandererwisch, dass sie auf bitten die Wunde offen lasse, musste ich die Erfahrung machen, dass sie dies strikt ablehnt und richtig sauer wird, wenn man es möchte. Sie akzeptiert es auch dann nicht, wenn es einem nach dem Eingriff viel schlechter geht.
Ihrer Aussage nach, hat sie kaum Nachoperationen (vielleicht weil die Patienten lieber nicht mehr hingehen?), bei mir waren aber beim späteren Wiedereröffnen des Kiefers Bakterien im Abstrich.
 
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