Kein Ausweg

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24.07.09
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PS: Das was ich hier geschrieben hatte, war etwas unklar. Ich sprach konkret vor allem von Nervenschmerzen.

Nervenschmerzen (Neuropathische Schmerzen)

Nervenschmerzen - Deutsche Schmerzhilfe e.V.

Mit ganz bestimmten Antidepressiva, wie Venlafaxin, können diese Schmerzen behandelt werden, nicht weil es psychisch ist, sondern weil die Medikamente auf die Schmerzverarbeitung in den Nerven wirken.

So, war doch etwas klarer?

Ist mir fast etwas peinlich, dass ich hier für Antidepressiva "werbe", und dabei weiss ich auch, dass die Nebenwirkungen ein Problem sein können und so weiter. Bezüglich Schmerzen haben sie mir persönlich aber geholfen.
 
wundermittel
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08.10.06
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Manche Antidepressiva helfen auch im Serotoninhaushalt, der auch bei Entzündunsregulation im ZNS eine Rolle spielt, etc. Sie wirken also auch immer körperlich.

Allerdings gibt es natürlichere Substanzen oder Rohsubstanz, die die selben Vorzüge haben bzw. viel billiger sind. Z.B. würde ich zuerst 5-HTP testen, bevor ich ein SSRI-Medikament versuche. Die Pharma verdient doch eh schon viel zu viel.
 
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13.05.06
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Hallo!
Ich denke, dass nicht nur Orthomolekularärzte angesagt wären, sondern auch sog. Umweltmediziner. Meiner hat alle möglichen Autoimmunprozesse durchgescannt bei mir bei diesem Labor (2006 auf Kasse):

Immunpathologisches Labor

Laborangebote
- serologische Diagnose von organspezifischen und organ-unspezifischen Autoimmunerkrankungen
- immunologische Funktionstests
- Analyse medikamentös-induzierter Nebenwirkungsreaktionen
s. dort auch den Aufsatz:
Klinische und diagnostische Relevanz von Autoantikörpern

Auch Daunderer (Amalgam & Co.: Das Tox Center e.V. informiert.) empfiehlt solche AK-Testungen über das Labor Laboranalytik Mikrobiologie Biochemie Spezialanalysen Bremen, hat auf seiner Site dazu einen Laborbogen, finde ich aber nicht, hier als Anlage dabei.

Kassenüblich Kassenleistung toxikologische

Dr. Joachim Mutter (Privatarzt in Konstanz) listet in seinem neuesten Buch "Gesund statt chronisch krank" alle möglichen aktuellen Diagnosemöglichkeiten auf.
Bei mir wurde letztes Jahr auf Kasse ein genetischer Test zum Lebereiweißstoffwechsel gemacht, d. h. einige Leute können manche Stoffe wenig oder gar nicht verstoffwechseln, Theorie s. hier:
Pharmakogenetik - Genetik der Entgiftung und der Medikamentenverstoffwechslung

Bei dem Labor Berlin könntest Du auch mal mit Dr. Volker von Baehr telefonieren, der Dir die ÄrztInnen nennen kann, die die notwendigen Untersuchungen machen lassen werden, weil sie sich auskennen! Er hält meines Wissens die meisten Vorträge in der Umweltmedizin!

Vielleicht wäre auch wirklich eine Klinik wie die Umweltklinik Neukirchen angesagt, das Fachkrankenhaus Nordfriesland in Bredstedt bei Husum eher weniger, z. Zt. kein Arzt.

Seit ich kein Gluten mehr esse und weniger Kohlenhydrate (KH) habe ich nicht mehr diese Ganzkörperschmerzen, die im Laufe des Tages schlimmer wurden.
B12 nehme ich in 2mg-Dosis sublingual alle 3 Tage als Symptombehandlung, an den Ursachen arbeite ich aber auch (chronische Schwermetallvergiftung, Umweltfass übergelaufen, schlechte Entgifterin). KH-Vermeidung und B12 sind auch die Theorien von Kuklinski, das Buch "HWS-Trauma" ist auch sehr zu empfehlen. Er ist Privatarzt in Rostock und auch auf Monate ausgebucht.

Ich habe 2008 auch eine Rückenmarkspunktion hinter mir wegen Flecken im Hirn-MRT, Beinkribbeln und Verdacht auf MS. Ich konnte danach 10 Tage nicht aufstehen und fühlt mich wie durch den Wolf gedreht mit höllischen Kopfschmerzen! Das kannten weder die in der Klinik noch meine Neurologin so schlimm. Und mein Chef meinte, ich sei jetzt ausgeruht, weil ich ja 10 Tage gelegen hatte???!!!

Ist bei Dir auch auf Borreliose getestet worden? Das sehe ich nicht als Ursache aber eventuell als Grunderkrankung, die dazu kommt und diese Nervenprobleme hervorruft,

Gruß aus dem Norden
Maarit :D
 

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  • Toxlabor Untersuchungsauftrag 11-2006.pdf
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regulat-pro-immune
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08.10.06
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Leider sind AI-Erkrankungen langfristig und lassen sich durch etwas Ruhe und Entspannung nicht kurieren. Niemand versteht das, außer Betroffene.
 
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08.10.06
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hallo,

aufgrund der Empfehlung von Magnus, habe ich meine Schachtel mit den starken B12-Dragees rausgeholt und wieder begonnen, damit zu experimentieren.

ich habe nun den 4. Tag an dem ich wieder B12 hochdosiert anwende. Z.Zt. nehme ich 4mg Cyanocobalamin (4 Dragees je 1000µg). Ich muß sagen, sie hauhen mal wieder so richtig rein. So wie ich sie kenne. D.h. sie wirken sehr anregend und verschlimmern bei mir zunächst die Symptome. Aber ich war nun tapfer und habe sie jetzt 4 Tage in Folge genommen, mit dem Resultat, daß sie auch die Heilung zu beschleunigen scheinen.

Ich habe mich das jetzt getraut, weil ich einerseits dieses Jahr besser beinander bin als in den Jahren zuvor und aufgrund der anderen Medikamente (Ergänzungen) das Gefühl habe, daß ich mein autoagressives Immunsystem so einigermaßen auf den richtigen Weg gebracht habe. Nun habe ich das Gefühl mit B12 (massiv überdosiert) die bereits ablaufenden Prozesse beschleunigen zu können. Weitere Ergebnisse bleiben abzuwarten. Dazu nehme ich noch B6 und Bierhefe.

Meine weiteren Medikamente, mit der besten Wirkung auf meine AI, sind z.Zt.:

Thymus-Extrakt (1 Kapsel Thym-Uvocal tgl.)
200mg Pregnenolon (nur 4 Tage am Stück, danach 4 Tage Einnahmepause)
200mg DHEA (nur 4 Tage am Stück, danach 4 Tage Einnahmepause)
100mg 5-HTP (Serotonin)

sowie

Kombipräparate mit mehreren Spurenelementen
diverse Mineralstoffpulver und Lösungen
Kräuter, Essenzen, Tees (z.B. Katzenkralle, Shiitake-Heilpilz, Mistel, Grüner Tee, etc. pp.)
gelegentlich Dies und Das, Eiweißpulver, Rapsöl (Omega-3) etc.

Kein Stoff ist ohne Nebenwirkungen! Fast alles regt auch den Angriff an und wirkt bei mir auch kontraproduktiv. Ausreichend dosiert wirken die Stoffe aber auch stimulativ auf die Selbstregulation des IS. Dann setzt eine langsame Heilung ein, weil der Körper seinen Irrtum zu erkennen scheint (Antikörperabbau, den ich deutlich spüre, sie wandern vom Kopf über den Nacken in den Körper um dann ausgeschieden zu werden, Ohrrauschen läßt nach, Symptomatik mittel, dann dramatisch, dann etwas weniger als zuvor).
 
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01.12.08
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Hallo Johannes,

was mich wundert ist, dass Du Thymusextrakt nimmst.....gehört nach meinem Kenntnisstand in die Kategorie starke Immunstimulanzien....wie Echinacea und die sollte man bei AI-Erkrankungen auf jedem Fall meiden, weil der Pusheffekt zu stark ist, so meine Information. Gute Erfahrungen im Sinne von immunmodulierender Wirkung bestehen mit Colostrum und Olivenblattextrakt (ersteres sogar von vielen Schulmedizinern bestätigt) siehe colostrum-portal.de


lg
cheyenne
 
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13.05.06
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AI-Krankheiten sind unheilbar, wird von der Schulmedizin behauptet. Bei meiner Tochter (TPO teilweise > 3.000) hofften sie anfangs noch auf "Spontanheilung", was aber nicht eintrat.
Da sie von mir Hg-(Amalgam-)vergiftet ist und auch eine schlechte Entgifterin mit vererbtem Mitochondrienschaden (lt. Kuklinski) ist, entgifte ich ihr Hirn mit DMSA-Schnüffeln. Das das wirkt, habe ich auch selbst probiert und bei ihr in Stuhlproben nachgewiesen (vorher/nachher).
Es geht natürlich auch darum, die Symptome auf dem Weg der Genesung in Grenzen zu halten, aber letzendlich muss man herausfinden, welche Belastungen/Gifte zu den AIK führen (Schwermetalle, Chemiekalien, Strahlung, Medikamente, etc.). Die weitere Ursache also beheben! Ich habe ganz radikal keine Backenzähne mehr und einen ausgefrästen Kiefer, durch einigermaßen noch vorhandene Regulation war dies möglich, obwohl ich auch Heilungskrisen hatte nach dem Ziehen/Fräsen. Das war mir wichtig, da ich kein Partkinson o. Alzheimer bekommen will, die Hirn-AK dazu sind erhöht (Serotonin, Ganglioside)!
Andere Erkrankungen wir Borreliose , Zytomegalie oder EBV sind auch zu beachten, weil diese fiesen Bakterien oder Viren im Körper verbleiben und bei schwachem IS wieder zuschlagen und zusätzlich belasten, wie bei mir der Helicobacter pylori nach 6-fach erhöhter Zinnbelastung im Stuhl nur durch Ziehen eines Zahnes vor einem Jahr, der schon gar kein Amalgam mehr hatte!!!
Ja, es ist schwierig zu durchschauen, sehr komplex und jedeR muss ein Gefühl für sich selbst bekommen. B12 ist reine Symptombehandlung, meine ich, hilft aber super, sonst würde ich vor Magensäureproblemen eingehen!
Die o. g. Untersuchungen habe ich angeführt, um einmal die Entgiftungstätigkeit einzuschätzen und auch den Stand der AIK. Meist wird ja nur eine AIK untersucht oder alle, die mit dem Krankheitsbild zusammen hängen. Dass Hirn-AK auch schon positiv sein können und die Dramatik zeigen, evtl. an Alzheimer, Parkinson, MS und all den anderen schlimmen Krankheiten der schwarzen Lotterie erkanken zu können, wenn man nicht gegensteuert.
Dazu habe ich auch noch das "Anti-Krebs-Buch" gelesen.
Ich esse seit 1,5 Jahren weitgehend nach Johanna Budwig, Öl-Eiweiß-Kost und bin wenigstens psychisch wieder besser drauf! Omega3-fettsäuren zusammen mit schwefelhaltigen Aminosäuren (leinöl mit Quark) soll zellengängig sein! Leinöl alleine schmeckt eher eklig...:eek:)
Ich gebe auch keine Ratschläge, sind auch Schläge, sondern beteilige Euch an meinem Genesungsprozess mit Hinweisen :wave:
Gruß
Maarit

Gruß
Maarit :D
 
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08.10.06
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Um eine AI zu bekommen, kann es schon reichen im falschen Moment eine Grippe zu haben. Infektionen aller Art halte ich für die Hauptauslöser von AI-Krankheiten. Aber Gifte und Schwermetalle sind auch denkbar (z.B. Jodüberschuß bei Selenmangel schädigt die Schilddrüse).

Ursachen liegen tiefer. Normalerweise sollte ein Immunsystem sich im Griff haben, auch bei Belastung. Aber leider nehmen AI zu.

Leinöl schmeckt dann eklig, wenn es älter als 3-6 Monate ist. Hab schon einige Flaschen entsorgen müssen. Es ist leider leicht verderblich. Entweder verbraucht man es frisch oder mischt es mit Olivenöl, welches Vitamin-E enthält. Dadurch bleibt es etwas länger haltbar. Frisches Leinöl auf Pellkartoffeln sind eine Delikatesse.
 
regulat-pro-immune
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08.10.06
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was mich wundert ist, dass Du Thymusextrakt nimmst.....gehört nach meinem Kenntnisstand in die Kategorie starke Immunstimulanzien....wie Echinacea und die sollte man bei AI-Erkrankungen auf jedem Fall meiden, weil der Pusheffekt zu stark ist

Ja Thymus hat einen Pusheffekt. Aber trotzdem kann es bei AI-Krankheiten nützlich sein.

Es gibt Studien (z.B. vom Hersteller von Thym-Uvocal, Fa. Strathman), die belegen, das es das Verhältnis Th1 / Th2 wieder ausgleicht. Helferzellen/Suppressorzellen).

Thymus ist ein mächtiges Präparat. Es enthält ja alle Eiweißfragmente und halbfertigen, sowie fertigen Hormone der Thymusdrüse (vom Bio-Rind oder -Schaf). Dieser Extrakt liefert sowohl die stimulativen als auch regulativen Thymosine. Diese wirken in beide Richtungen. Damit wird also die Immunkompetenz insgesamt gesteigert und es liegt dann beim Immunsystem, zu entscheiden, in welche Richtung es mehr gehen möchte: Angriff oder Supression. Damit ist es für viele Arten von Immunschwäche, also auch bei Krebs, ideal. Die anregende Wirkung hält sich in Grenzen, wenn die regulative Wirkung zur Geltung kommt. Aus Erfahrung weiß ich, daß das Immunsystem auch leider schnell in die andere Richtung kippen kann, je nach äußere Einflüsse. Dann wird es vorübergehend unangenehm. Bis ich es auch mal für Tage oder Wochen absetzen muß.

Mir hat es geholfen. Ich habe drei Jahre Erfahrung mit Thymus. Neben dem deutschen Präparat habe ich Erfahrung mit Präparaten aus USA. Das deutsche in Kapselform ist besser verträglich, wie ich meine, weil es niedermolekulare Thymuspeptide sind, die enzymatisch gewonnen sind und nicht einfach der Gesamtextrakt. Dadurch wird möglicherweise auch die körpereigene Thymusdrüse in die Thymosinsynthese einbezogen und es fördert die richtige Wirkweise, je nach Immunlage.

Die Thymusdrüse degeneriert ab dem 25. Lebensjahr. Im hohen Alter soll sie nur noch zu 10% funktionieren. Auch die DHEA-Spiegel sinken bis ins hohe Alter auf vergleichbar niedriges Niveau ab. Vitalitätsverlust und Kompetenzverlust des IS sind für soviele Alterskrankheiten mitverantwortlich, wenn mal ein Auslöser auftritt. Es liegt nahe, daß Thymusextrakt hier gegensteuert. Es ist damit eigentlich eine rezeptfreie Hormontherapie. Und Hormone haben die stärkste Wirkung im Körper, sofern Nährstoffmängel beseitigt wurden und akute Infektionen, etc.

Die ersten zwei Jahre habe bin ich mit Thymus sehr gut gefahren. Da hatte ich wohl noch viele Antikörper. Ich habe es teilweise sogar ziemlich hoch dosiert (bis zu 10 Kapseln tgl).

In den letzten Monaten habe ich es zeitweise nicht mehr vertragen, weil die anregende Wirkung domoniert hatte. Ich habe es auch schon gehaßt. Und trotzdem komme ich nicht davon weg. Zum einen erkläre ich mir das dadurch, daß ich einen großen Teil der Antikörper abgebaut habe und die verbliebenen Antikörper leichter überstimuliert werden können. Aber es kann auch sein, daß eben auch andere Vitalstoffe und Nährstoffemängel die richtige Wirkweise behinderten.

Seit dem ich die Steroidhormone DHEA und Pregnenolon dazunehme (nur hochdosiert), vertrage ich den Thymus wieder recht gut. Die anregende Wirkung hält sich in Grenzen, die regulative Komponente ist spürbar. Die Heilung geht langsam weiter. Wenn ich nichts mache, tut sich nur wenig. DHEA und Pregnenolon sind Hormone, die die Regulation des Immunsystems ankurbeln und damit auch die Verwertung der Thymosine beeinflussen. Außerdem wirken Steroidhormone direkt im Gehirn als wichtige Energielieferanten.

Echinacea stimuliert nur oberflächlich und vertrage ich überhaupt nicht. Dann lieber Katzenkralle (Cat's Claw, welches die Regulation anregt) und damit auch einen Nutzen bei AI hat. Mistel und Shiitake tun das auch, sind aber auch ziemlich anregend. Und das kann auch mal daneben gehen (Schub).

Gute Erfahrungen im Sinne von immunmodulierender Wirkung bestehen mit Colostrum und Olivenblattextrakt (ersteres sogar von vielen Schulmedizinern bestätigt) siehe colostrum-portal.de

Colostrum habe ich noch im Kühlschrank. Es wirk sehr anregend und die immunmodulierende Wirkung war nicht dem Thymus überlegen. Aber ich habe es nur 2 oder 3 mal eingesetzt, nach dem ich den ganzen Tag danach aufgedreht war. Colostrum (immunglobulinreiche Erstmilch für Kälber) hat sicher einen immunmodulierende Wirkung. Jedoch in welche Richtung? Immunglobuline sind keine Thymosine. Sie haben eine relativ kurzfristige Wirkung, während Thymosine tiefer wirksam sind. Colostrum soll ja dem Kalb helfen, die ersten Tage ohne voll funktionsfähigem Immunsystem über die Runden zu kommen. Sich sage aber nicht, daß ich alles darüber weiß. Habe aber damit experimentiert.

Olivenblattextrakt mag über die natürlichen COX-Hemmer antientzündlich wirken. Sicher nicht schlecht. Gehört aber mehr in die Ecke von Nahrungsergänzung, oder?

Leider ist nichts ohne Nebenwirkungen. Alles hat mehrfache Wirkungen und man muß behutsam vorgehen. Besonders wenn die AI Körpergewebe zerstört.
 
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08.10.06
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Evt. kann man auch mal Thymus + Colostrum gemeinsam einsetzen!? Es sind beides interessante immunologische Wirkstoffgemische.

Ideal wäre es, wenn forschende Mediziner wirklich den Durchblick hätten und Medis auf den Markt bringen würden, die ganz gezielt gegen Autoimmunkrankheiten vorgehen würden, ohne unangenehme Nebenwirkungen. Theoretisch halte ich das für möglich. Praktisch sind zuviele Hürden zu nehmen, so daß damit in nächster Zeit nicht zu rechnen sein wird. Das wäre eine riesen Marktlücke, ein Milliarden-Markt. Aber ich erinnere mich, nicht jeder Pharmakonzern sieht es gern, wenn Krankheiten einfach geheilt werden können....mann mann, was für eine welt
 
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08.10.06
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Gestern und heute habe ich mal wieder vom Colostrum genommen (ca. 1 Teelöffel). Es haut rein ohne Ende, so wie ich es kenne. Aber scheint auch was zu bewegen.

Es ist eben ein natürliches Gemisch, wie Thymus auch, und enthält eine Vielzahl an immunologisch wirksamen Substanzen. Daher kann es gar nicht nur förderlich auf eine Autoimmunerkrankung wirken. Das soll nicht heißen, daß man es auch da nicht von Zeit zu Zeit einsetzen sollte/kann.

Hier einige Auszüge, aus dem Link von Cheyenne:

"PRP (Prolin-reiches Polypeptid) in Rindercolostrum hat die selbe Fähigkeit, die Aktivität des Immunsystems zu regulieren, wie das Hormone bei der Thymusdrüse tun. Es aktiviert ein unteraktives Immunsystem indem es ihm hilft, gegen krankheitserregene Organismen vorzugehen. PRP unterdrückt auch ein überaktives Immunsystem, wie man es oft bei den Autoimmunerkrankungen kennt. PRP ist höchst entzündungshemmend und es scheint auch auf T-Zellen Precursoren zu agieren um Helfer T-Zellen und Unterdrücker T-Zellen zu produzieren."
...
"Colostrum enthält große Mengen an Interleukin-10 (ein starker Entzündungshemmer) der große Bedeutung in der Reduktion von Entzündungen in arthritischen Gelenken und Verletzungensgegenden zeigt."
...
"Immunglobuline im Colostrum wurde erfolgreich benutzt um Thrombozytopenie, Anämie, Neutropenie, Myasthenie Gravis, Guilain Barre Syndrom, Multiple Sklerose Systemischer lupus, Rheumatische Arthritis, Bullus Pamphigoid, Kawasaki’s Syndrom, Chronisches Müdigkeitssyndrom und Crohn’s Erkrankung unter anderem zu behandeln."
...
Man hat festgestellt, dass PRP nicht Spezien-spezifisch ist (Transferrierbar für menschlichen Gebrauch). Es verändert weisse Blutzellen zu funktionell aktiven T-Zellen. Die Resultate wurden bei der Behandlung von Autoimmunerkrankungen und Krebs aufgezeigt. Ein wichtiger Immunmodulator stimuliert ein underaktives Immunsystems und beruhigt ein überaktives.
...
"Rindercolostrum enthält TGF-1, das einen wichtigen unterdrückenden Effekt auf zytotoxische Substanzen hat (entzündungshemmend). "
www.colostrum-portal.de/html/arzte.html

"Staroscik, et.al. 1983 Molecular Immunology, Vol. 20 No 12, S.1277-82f.: "Dr. Staroscik und seine Mitarbeiter im Institut für Immunologie in Wroclaw/ Polen haben eine kleine Eiweißkette (Polyprotein-rich-peptide = PRP) von 9 Aminosäuren in Colostrum entdeckt. Diese Kette hat die selbe Fähigkeit die Aktivitäten des Immunsystems zu regulieren wie die Thymusdrüse. Es aktiviert das geschwächte Immunsystem und hilft dabei, es dazu zu veranlassen, sich gegen krankheitsverursachende Organismen zu wehren. PRP beruhigt aber auch das überschießende Immunsystem, wie wir es oft bei Autoimmunkrankheiten finden. PRP ist hochgradig entzündungshemmend und scheint auch die Vorstufen von T-Zellen zu ermuntern, Helfer-T-zellen und Unterdrücker-T-Zellen zu bilden. Die Wirkungen gleichen den Thymus-Hormonen."
www.colostrum-portal.de/html/studien.html

es gibt genausoviele Belege, die die anregende Wirkung herauststellen. Es wirkt auch in beide Richtungen. Leider nicht nur angenehm. Schließlich sind neugeborene Kälber eher nicht autoimmunkrank...
 
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08.10.06
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ok, ich lese gerade in dem Forum unter c...portal, man soll bei spezieller Anwendung und Therapie komplizierter Erkrankungen ausreichend hoch dosieren. Im Fall von Flüssigextrakt werden 4-6 Eßlöffel pro Tag Colostrum empfohlen.

Puh, das wird dann aber richtig teuer. Denn meine Flasche kostete über 22 EUR und enthält nur 125ml.

Allein schon deshalb würde ich mit anderen immunrelevanten Wirkstoffen, Vitalstoffen und Thymosinen kombinieren.
 
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13.05.06
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@ Joh70:

zum Leinöl:
Ich (vor-)bestelle mein Bio-Leinöl frisch aus der Mühle in die Flasche und nachhause in die Dunkelheit und Kühlung in den Keller und verbrauche sie in ein paar Wochen bis zur nächsten Pressung (250 ml in 4-5 Tagen), frischer geht es eigentlich nicht, wenn ich nicht neben der Mühle wohne ;)
Ich mag es trotzdem nicht sonderlich gerne pur, sehr gerne jedoch mit Quark vermischt. Meine Geschmacksnerven und mein Appetit haben sich im Laufe der letzten Jahre durch die diversen "Diäten" sehr gewandelt.
Ich stehe auf Zwiebeln, Knobi (aus als "Oleolux", s. Öl-Eiweiß-Kost), Kohl, Broccoli, etc. :D
Den Kindern mische ich manchmal heimlich das milde Leinöl aus der goldenen Leinsaat unter, das kaufe ich dann in meiner Bio-Coop :eek:). Besser als nichts...
Ich kenne jedoch viele Leute, die bei Leinöl einen Ekel kriegen, vor allem die ältere Generation, die das mit der Ernährung nach dem Krieg verbinden. Aber auch Ernährungswissenschaftlerinnen :confused: ("schenk mir bloß nicht so ein Öl zum Geburtstag !?", okay, sie bekam ein Keramikmesser...:rolleyes:)

Hab grad mein lekckeres Budwig-Müsli verspeist...also Quark-Leinöl zum Obst, Süßungsmittel brauche ich dazu nicht, das Obst reicht!
Gruß
Maarit :D
Maarit
 
regulat-pro-immune
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01.12.08
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Hallo Joh70,

billig ist es ganz bestimmt nicht, dass ist richtig....pulverisierte Form gibt es im Internet, damit kommt man länger hin. Kombination mit anderen Dingen macht auf jeden Fall Sinn, es ist auch eine Überlegung es nur bei einem akuten Schub einzusetzen bzw. wenn man etwas getan hat, von dem man weiss, dass es einen Schub auslösen kann.

Zusätzlich zu dem, was du aus dem Link eingestellt hast: Colostrum enthält Cartilage A -Faktor, das ist der Knorpelfaktor. Damit ist Colostrum eins der wenigen Mittel, das Knorpel wieder regenerieren kann, nicht ganz unwichtig bei AIs. Chrondo und Glucosamin können das nur bedingt.

Lg
Cheyenne
 
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08.10.06
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Was, wenn Colostrum den Schub auslöst?

Ich habe gestern, um ca. 17 Uhr, 2 Eßlöffel davon genommen, und habe den Abend vor dem TV nur noch im "Nebel" verbracht. Totale Benommenheit und Schub. Mein Antihistaminikum hat da gar nicht mehr angeschlagen (Cetirizin). Echt brutal.

Aber ich bin auf das PRP aus. Wenn dieses Peptid tatsächlich die Selbstregulation irgendwie hochfahren kann, dann will ich es damit noch etwas weiter versuchen und die Nebenwirkungen aushalten. Zum Glück habe ich keine Schmerzen. Meine AI besteht vor allem aus Symptomen, weniger Gewebeabbau (hoffe ich jedenfalls).

Dass es eine Wirkung hat, kann ich jedenfalls bestätigen. Es hilft auch etwas, wie ich meine. Alles weitere bleibt abzuwarten.
 
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01.12.08
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2.004
hmmm....vielleicht einschleichen, wenn du so stark darauf reagierst, so eine reaktion habe ich noch nicht gehört oder erlebt..... du hast allergien?
 
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01.12.08
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2.004
Colostrum-Portal :: Thema anzeigen - Erstverschlimmerung?

habe noch mal ein wenig gegoogelt und dabei das forum gefunden, das zum portal gehört, war mir bisher auch nicht bekannt......

es gibt zwei threads mit erstverschlimmerungen, einer ist beantwortet (siehe link oben)....verdacht auf leaky gut als ursache für die erstverschlimmerung wurde dort genannt.

andere wiederum sagen, dass sie mit flüssigem colostrum nicht klar kamen, und deshalb auf kapseln umgestiegen sind.

lg
cheyenne
 
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08.10.06
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Ja klar, mach dir keinen Kopf, ich kenne meine Autoimmunreaktinon, ähhlich wie eine Allergie. Die Symptome kommen vom Immunsystem. Ich habe sie täglich. Durch das Colostrum wurden sie ziemlich verstärkt. Aber das wußte ich ja bereits im Voraus. Trotzdem will ich noch weiter damit arbeiten, weil es eben auch heilsame Stoffe enthalten könnte. Insgesamt sind die Symptome bei mir so, daß ich es besser aushalte, als früher. Vor einigen Monaten was es noch total unerträglich, und deshalb landete das Colostrum im Kühlschrank. Es hat definitiv einen Pusheffekt! Ist ja auch logisch, weil es viele Immunglobuline enthält, die das IS vordergründig ankurbeln. Kann man nix machen.
 
regulat-pro-immune
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01.12.08
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na ja, egal ist es mir sicher nicht, wenn ich etwas empfehle und das hat andere effekte als mir bisher bekannt, und klar das jeder anders reagiert, und gut, wenn du deine reaktionen kennst und einschätzen kannst, das ist beruhigend. Jeder handelt auf eigene Verantwortung auch klar, aber dennoch... So, das ist der persönliche teil.

Und der sachliche Teil: ich finde es erstaunlich, dass Du einerseits sehr starke reaktionen hast, aber auf der anderen SEite sagst, dass kein gewebe kaputt geht..... jede entgleiste autoimmunreaktion zerstört etwas, das müssen nicht unbedingt Kollagenosen sein.

lg
cheyenne
 
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08.10.06
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Es gibt auch AI gegen Hormone. Wenn Gewebe angregriffen wird, dann Hirnhaut (hatte damals auch eine Hirnhautentzündung) oder Haut (etwas Neurodermitis). Aber im MRT war damals nichts zu sehen. Also geht es gegen Stoffe im Blut. Hatte auch nie andere Symptome als diese, also niemals neurologische Ausfälle o.ä. Aber es ist trotzdem schlimm genug. Jeden Tag Benommenheit, Müdigkeit, Ohrrauschen, Wetterfühligkeit, Abgeschlagenheit, Konzentrationsprobleme. Dass es das Immunsystem ist, merke ich auch daran, daß alle Immunstimulanzien eine Wirkung haben und alle Immunologischen Veränderung eine Wirkung haben, z.B. eine Grippe. So komisch das klingt, aber wenn ich eine neue Influenza bekomme, lindert es die AI-Symptome für 2 oder 3 Tage. Die Influenza verläuft dafür sehr heftig und ist nach einer Woche vorbei, wenn überhaupt. Insgesamt ist mein IS sehr viel stärker als früher, leider aber auch ziemlich aktiv, hyperaktiv, wie ich meine. Wenn ich diese speziellen Beschwerden nicht mehr hätte, würde ich mich recht vital und gesund fühlen. An manchen Tagen geht es mir recht gut. Durch all die Therapien und Medis habe ich eine bessere allgemeine Verfassung als je zuvor. Leider sind die bescheuerten Beschwerden nach fast 6 Jahren immer noch nicht ganz weg. Es hat sich aber gebessert.
 
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