"Kartoffeln, Gemüse und Obst - Nur Bio kaufen und essen!"

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"Kartoffeln, Gemüse und Obst - Nur Bio kaufen und essen!"

Nur noch Bio-Kartoffeln essen

Kartoffeln gehören zu den am stärksten behandelten Lebensmitteln.
Sie werden fünf bis sieben Mal mit Pflanzenschutzmitteln behandelt. Die letzte Behandlung findet drei bis vier Wochen vor der Ernte statt: Hierbei wird die Kartoffelpflanze mit Maleinsäurehydrazid besprüht, einem Pestizid, das verhindern soll, dass die Kartoffel auskeimt – dieser Einsatz ist nicht kennzeichnungspflichtig. Bekannt ist, dass Maleinsäurehydrazid für Wasser, Insekten und Vögel schädlich ist. Neben Pestiziden werden Kartoffeln zudem mit Insektiziden behandelt, wenn z.B. der Kartoffelkäfer sich ausbreitet.

In der biologischen Landwirtschaft sind diese Mittel nicht zulässig. Bio-Kartoffeln werden weder vor noch nach der Ernte mit Chemikalien behandelt. Als natürlicher Schutz vor dem Auskeimen kommen nur kümmelöl- und pfefferminzölhaltige Mittel zum Einsatz. Aufgrund der Pestizid- und Insektizidbelastung empfehlen wir Ihnen daher, nur Bio-Kartoffeln zu essen.

Achtung: Bis zum 31. Juli 2019 durften Kartoffeln zusätzlich mit Chlorprophan-Gemischen behandelt werden. Ein weiterer Punkt, der gegen die konventionelle Kartoffel spricht. Chlor steht in Zusammenhang mit dem Verdrängen zahlreicher Spurenelemente aus dem Körper, wodurch zum Beispiel Knochen instabiler werden. Sie erkennen chloprophanbehandelte Kartoffeln an dem Hinweis „nach der Ernte behandelt“. Sollten Sie doch einmal konventionelle Kartoffeln kaufen, dann schälen Sie diese in jedem Fall vor der Zubereitung und wählen Sie Kartoffeln ohne den Zusatz „nach der Ernte behandelt“.
Quelle:
Newsletter Dr. Feil_ https://www.dr-feil.com/ueber-uns

Die hier genannten 5-7-malige Behandlung kommt mir zu niedrig vor. Mir hat ein hiesiger konventioneller Bauer mal gesagt, daß sie ganz wenig spritzen und zwar 12 x ...

Grüsse,
Oregano
 
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wundermittel
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Katoffeln: Nur Bio kaufen und essen !

das ist auch bei gemüse und obst ganz ähnlich. waschen nützt leider nicht viel, weil die gifte auch im fruchtfleisch sitzen.

es gibt auch tests, die zeigen, wie verseucht die sachen sind, u.a. auch z.b. bei äpfeln:

"In deutschen Apfelplantagen wird im Durchschnitt 21 Mal pro Jahr gespritzt, häufig mit mehreren Wirkstoffen gleichzei-tig. "

https://www.karlsruhe.greenpeace.de...-factsheet_pestizide-in-deutschen-aepfeln.pdf

beim eg-bio sind die ganz schlimmen pestizide usw. verboten, aber einige andere n´ungute sachen noch erlaubt.

besser und gut kontrolliert sind produkte von demeter, bioland und naturland.


lg
sunny
 

nullzero

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Kartoffeln: Nur Bio kaufen und essen !

Man nehme
2800 - 3000 Gramm giftige Kartoffeln
4 große Bund Petersilie
2 Bund Schnittlauch
6 mittelgroße Paprika

Die Kartoffeln werden im Siko gekocht und dann geschält. Wenn sie noch warm sind zerdrückt man diese fein von Hand in einen gereinigten Eimer. Die frischen giftigen Paprika werden mit dem V-Hobel fein zerkleiner und alles ab damit in den Eimer. Dann wird der giftige Petersilie und der Schnittlauch fein geschnitten und ab damit in den Eimer. Ca. 50 Gramm einer Gewürzmischung als Meersalz, Kubenpfeffer, Bochshornklee usw. je nach Geschmack dazu. Jetzt wird das ganze von Hand im Eimer alles gut durchgearbeitet und dann zu je 300 Gramm in Gefrierbeutel gegeben. Das müsste ca. 11 Portionen Kartoffelsuppe ergeben. Und dann ab in das Gefrierfach.

Zum Kochen der Suppe gibt man zu der 300 Gramm Portion Kartoffelsuppe noch 3-4 Esslöffel von einem rohen Gemüsepesto (Rezept von mir findet man hier im Forum) dazu, denn in dem Gemüsepesto ist reines Olivenöl drin und fertig ist die Mahlzeit. Guten Appetit.

Ein Tipp - laden Sie ja nicht Bekannte ein und servieren sie denen ja nicht die Suppe. Da bleibt ihnen selbst nichts mehr übrig.

Und vor allem Sie tun ihrem Darm was sehr Gutes, denn Sie brauchen kein Vitamin C und kein Vitamin K und ich bin sicher Ihr geschädigter Vitamin D3-Rezeptor kommt wieder in Gang.

Liste der Uni Mainz zu Vitamin K


Was Sie sich selbst sonst noch gutes tun, wenn sie diese giftigen Kartoffeln verzehren, entnehmen sie im Anhang aus der Nährstofftabelle zum Rezept.

Ach ich hätte es beinahe vergessen, die Kosten für die Suppe.

3 Kilo Kartoffeln 3 Euro + 4 Bund Petersile und 2 Bund Schnittlauch zu je 65 Cent pro Bund (frisch vom Markt) gibt 3,90 Euro + 1,19 Euro x 2 = 2,40 für die Paprika. Rechnen wir zusammen ergibt 9,30 Euro für 11 Portionen giftiger Suppe. Rechnen wir den Preis auf die Nährwerte welche die Suppe mitbringt aus der Tabelle um, geteilt durch 11 dann kostet diese giftige Suppe pro Mahlzeit ca. 1 Euro. Und was hat Dr. Feil zu bieten!!! Leute vergesst einfach was hier alles veröffentlicht wird und macht selbst eure Gedanken.

Und so habe ich meine ganze Ernährung und die Heilung erfolgreich ohne BIO durchgeführt.


Gruß nullzero
 

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regulat-pro-immune
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Kartoffeln: Nur Bio kaufen und essen !

Wuhu nullzero,
also Deinen zynischen Sarkasmus in allen Ehren... :rolleyes:

Was hier bei diesem Thema wichtig ist, ist nicht die Info, dass man bei einem bestimmten Info-Publizisten (ganz egal ob der nun "Dr" ist oder nicht) auch dessen Produkte kaufen müsse, um wohl gesünder leben zu können.

Fakt ist, dass "Bio" nicht nur für den menschlichen Organismus selbst gesünder ist, sondern - und vor allem wohl - auch für die Umwelt, alleine das sollte einer/einem verantwortungsbewussten Konsument/in/en wichtiger sein als mit (zumindest finanziell) günstigerer Konventional-Ware des Menschen Schnäppchen-Gen zu befriedigen. BTW: 3 Kilo Bio-Kartoffel gibts im Angebot auch schon mal um 3 Euro.

Äcker mit Bio-Anbau sind idR um etliches gesünder, weil da eben nicht so viel Gifte drauf verteilt werden (dürften - ja eh, es gibt immer auch mal schwarze Schafe bzw "Standards", die der eigentlichen Idee zuwiderlaufen), da gehts also nicht nur um die Grundbirnen / Erdäpfel / Kartoffeln.

So ein Acker besteht nämlich nicht nur aus mehr oder weniger sandigem "wertlosen Dreck", wo ja ohnehin egal wäre, ob der nun mehr oder weniger giftiger wäre; Auch wenn die Erd-Knollen (oder welches Gemüse oder Wurzeln etc pp auch immer) nicht sehr viele von diesen Giften aufnehmen und dann auch für die meisten Menschen verträglich sind - so gibt es extrem vieles was da so kreucht und fleucht und zu "Bio" dazugehört; Ganz zu schweigen vom Grundwasser und auch Flächengewässer...

Wem eine bessere Umwelt (vollkommen intakt kann man so wie so nicht bei Landwirtschaft ernstaft meinen) und aufgrund dessen das bessere Lebensmittel nicht am Herzen liegt, ist halt dieser ganzen profitablen "Chemie"-Industrie aka Umwelt-Vergiftung auf den Leim gegangen.

Frage zu Deinem "Suppen"-Rezept: Die eingefroren Portion/en wird/werden doch vermutlich noch mit (wieviel?) Wasser aufgekocht - oder bleibt das so ein (sicherlich auch sehr gut schmeckender) Kartoffel-Stampf?
 
Themenstarter
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Kartoffeln: Nur Bio kaufen und essen !

... Spritzen in großen Kartoffelbetrieben

Als konventioneller Landwirt darf man im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen zu chemischen Pflanzenschutzmitteln greifen, prinzipiell wann und wie oft man will (den Beipackzettel mit zig Anwendungsbestimmungen natürlich immer im Blick).

Kartoffel-Pflanzen können behandelt werden gegen tierische Schädlingen (mit Insektiziden), gegen Unkräuter (mit Herbiziden) und gegen Pilze (mit Fungiziden). Daneben kommen im professionellen Kartoffelanbau auch Mittel zum Einsatz zur Beizung der Kartoffelknollen vor der Pflanzung, zur Keimhemmung (bessere Lagerung), zur Krautabtötung (leichtere und termingerechte Ernte) und eine Vielzahl an Mittelchen zur Wachstumsförderung.


Wie ihr seht kann man eine ganze Menge chemische Schrauben drehen, damit die Ernte perfekt wird. So ist es nichts ungewöhnliches, wenn ein normaler Kartoffelbauer 12-15 Mal im Jahr die Chemie-Keule auspackt und mit der Feldspritze die Kartoffeln behandelt. Die Wirksamkeit die Mittel ist teilweise erschreckend gut und man braucht nur 20 Minuten um einen Hektar Kartoffeln zu behandeln – schon toll, was die Pharma-Industrie alles erfunden hat …. und das ist nicht mal ironisch gemeint! ...
https://www.rhoener-kartoffeln.de/duengen-und-pflanzenschutz/spritzen-der-unterschied/

Grüsse,
Oregano
 
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Kartoffeln: Nur Bio kaufen und essen !

3 Kilo Kartoffeln 3 Euro


biokartoffeln gibt es im angebot teils billiger als diese chemie-kartoffeln.

da hatte ich schon einiges zum thema geschrieben (mit etlichen beispielen von niedrigpreisen im bioladen):

https://www.symptome.ch/vbboard/ernaehrung/141321-bio-ernaehrung-wenig-geld.html


und man schützt mit bio-essen nicht nur die eigene gesundheit, sondern auch die umwelt wie alibiorangerl und oregano schon geschrieben haben.

daß in den industrienationen (auch bei einigen völkern in abgelegenen gegenden seit sie nahrungsmittel aus amerika usw. importieren) in den letzten jahren versch. krankheiten wie z.b. allergien, autoimmunkrankheiten, krebs bei jungen leuten usw. immer mehr zugenommen haben, ist kein zufall.

und in einigen ländern (u.a. amerika) gibt es schon riesige flächen, auf denen früher getreide usw gewachsen ist und jetzt nichts mehr, noch nicht mal mehr "unkraut".

und hier sind wir auch nicht mehr weit davon entfernt, weil es auch hier leider viele leute gibt, die auch und gerade beim essen alles billig, billig haben wollen (und dann irgendwann das gesparte geld für chemiepillen und künstliche vitamine usw. ausgeben) ohne die folgen für sich selbst und die umwelt zu bedenken.

Bodenbelastung durch Landwirtschaft | bpb

Die Zerstörung der Böden (Ökosystem Erde)

https://www.umweltbundesamt.de/date...flaeche/folgen-der-flaechennutzung#textpart-1



lg
sunny
 
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Kartoffeln: Nur Bio kaufen und essen !

Wuhu nullzero,
also Deinen zynischen Sarkasmus in allen Ehren... :rolleyes:

er ist ja anscheinend davon gesund geworden oder nicht:confused:
Ich kaufe auch Bio-kartoffel. Im späten Winter, bzw. in den Frühling hinein, esse ich dann gar keine, weil der Grauschimmel (diese grauen Flecken) darauf giftig ist, der könnte beteiligt sein, dass man eine Kartoffelunverträglichkeit erwirbt.
Im frühen Sommer schmecken dann die ersten "Heurigen" umso besser.
 
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Kartoffeln: Nur Bio kaufen und essen !

falls du eine passende lagermöglichkeit hast, könntest du doch vor dem winter mehr kartoffeln kaufen und selbst lagern um diese schäden durch falsche lagerung zu vermeiden.

hier in den bioläden gibt es gsd auch im winter gute kartoffeln, wobei ich die trotzdem immer genau kontrolliere bevor ich sie in den einkaufskorb packe, weil heutzutage ja maschinell geerntet wird und dabei gibt es oft kl. beschädigungen der schale und dann sind die kartoffeln schimmelanfällig.

und am ende des winters, wenn die kartoffeln knapp werden und ich die ersten neuen nicht essen mag (sollen bei div. uv nicht so gut sein), mach ich gr. portionen kartoffelpürree und frier es portionsweise in kl. flachen scheiben ein, die ich bei bedarf so gefroren in die heiße pfanne gebe und bei mittlerer temperatur brate bis sie auch innen warm sind. so hab ich (fast) ganzjährig kartoffeln als beilage.:)


lg
sunny
 
regulat-pro-immune
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Kartoffeln: Nur Bio kaufen und essen !

so wie früher als die keller noch kühl und trocken waren und man holzkisten aus einzelnen latten hatte, so daß immer luft an die kartoffeln kam.

https://www.startpage.com/sp/search

heutzutage sind die keller leider zu warm.

in der wohnung kann man kartoffeln leider nicht lange aufbewahren, weil es zu warm ist und im kühlschrank zu kalt. deswegen hatte ich vor ein paar jahren rumprobiert wie man gekochte kartoffeln einfrieren kann.

im bioladen gibt es zwar tk-kartoffelprodukte (pommes, knödel, reibekuchen usw.), aber die enthalten alle irgendwas, das ich nicht essen mag oder kann oder nur sehr selten mal in mikroportionen als ausnahme.

meine kartoffelfladen kann ich schnell und einfach zubereiten und da ich vor einigen jahren einen gr. tk-schrank gekauft hab (gut und trotzdem billig, da restposten) kann ich davon und auch von gemüse, das im bioladen im winter zu teuer ist genug einfrieren.


lg
sunny
 
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Kartoffeln: Nur Bio kaufen und essen !

dann hatten die versch. vewandten, bei denen ich als kind zeitweise gewohnt habe, glück mit ihren kellern. da gab es keine probleme.
und auch sonst hatten sie glück. da früher die schlafzimmer nicht geheizt wurden und es im winter kälter war als heute, haben einige oben auf den kleiderschrank birnen und äpfel gelagert, die zuerst sehr hart waren und dann wohl noch etwas nachgereift sind.
jedenfalls waren sie nach einiger zeit nicht mehr hart und gut eßbar. und sie hatten im winter noch kostenloses obst aus dem eigenen garten (bei einer familie nur sehr klein, aber optimal genutzt) bzw. schrebergarten. und alles bio, da sie im garten keine pestizide usw verwendet haben und auch keinen kunstdünger usw., sondern nur natürliche sachen.

lg
sunny
 
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27.08.13
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Kartoffeln: Nur Bio kaufen und essen !

dann hatten die versch. vewandten, bei denen ich als kind zeitweise gewohnt habe, glück mit ihren kellern....

ich denke, das hast du als Kind einfach nicht mitbekommen, ich aber schon, weil ich beim Aussortieren helfen musste, nicht nur "zeitweise" da zu Besuch war.
Dann hast du wohl auch nicht mitbekommen, dass seinerzeit so gut wie jeder mit DDT gespritzt hat.
 
regulat-pro-immune
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zu meiner zeit war es anders als heute, da mußten die kinder noch helfen, auch wenn sie nur zeitweise da waren. ich hab die kartoffeln aus dem keller geholt und da wären mir schlechte aufgefallen und dann mußte ich sie schälen (spätestens da hätte ich es gesehen) und weil ich auch bei der gartenarbeit geholfen habe (das war aber kein muß, sondern interesse, deswegen hab ich dann später auch etliche bücher über bio-anbau gelesen, obwohl ich da zuerst garkeinen garten hatte) , wäre es mir auch aufgefallen, wenn da was gespritzt worden wäre und man hätte auch nicht so oft unkraut entfernen müssen. außer bei denen, die damals shcon gemulcht haben, da war vieles einfacher.


lg
sunny
 

nicht der papa

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Kartoffeln: Nur Bio kaufen und essen !

Dann hast du wohl auch nicht mitbekommen, dass seinerzeit so gut wie jeder mit DDT gespritzt hat.
Da muss ich dir recht geben. Früher wird gerne verklärt.
Früher gab es DDT, Lindan- auch HCH genannt, PCB, jede Menge hochgiftiger Chlororganischer Pestizide, Naphtalin in Mottenkugeln, hochgiftige Holzschutzmittel und viele andere mittlerweile verbotene giftige Chemikalien, Besteck und Töpfe aus Aluminium, unbeschichtete Aluminiumdosen, viele Hauswasserleitungen aus Blei, stark mit Chemikalien belastete tierische und pflanzliche Lebensmittel, aber auch Farben und Lacke, Röntgenapparate in Schuhgeschäften, wegen der vielen Atomwaffentests eine radioaktive Belastung wie nach Tschernobyl, Autos ohne Katalysator und Industrieanlagen ohne Filter, usw., usw.

Ja, früher war bestimmt nicht alles besser. Eher noch giftiger. Vor allem weil es noch kein ökologisches Bewusstsein und keine Grenzwerte gab. Und man wusste es damals oft nicht. Gab ja noch kein Internet, nur Fachbücher und Nachrichten.

Doch wenn man genauer schaut, dann ist es bei etlichen Giften noch nicht so lange her, dass sie in der EU komplett verboten sind.
Und dafür mag ich die EU in Brüssel ganz besonders.
Wenn jemand gegen das Verbot des Einsatzes dieser Gifte verstößt, dann sind es gemäß den entsprechenden Meldungen leider oft Produzenten aus den reicheren EU-Staaten.

Wenn wir die Forderungen der EU in D umsetzen würden, dann ginge es auch den Nutztieren viel besser. Doch leider ist gerade D das Land, dass große Mängel in der Umsetzung der EU-Forderungen in der Landwirtschaft zeigt.
 
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Kartoffeln: Nur Bio kaufen und essen !

die gifte, die in der eu verboten sind, werden aber immer noch hier produziert und dann in anderen ländern verwendet und von dort kommt dann obst usw. in deutsche supermärkte......

https://www.deutschlandfunkkultur.d...tizide-bei.976.de.html?dram:article_id=443984

https://taz.de/Export-gesundheitsschaedlicher-Pestizide/!5630080/

daß in den letzten jahren allergien, autoimmunkrankheiten, krebs bei jungen leuten usw so zugenommen haben ist kein zufall.


lg
sunny
 
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die gifte, die in der eu verboten sind, werden aber immer noch hier produziert und dann in anderen ländern verwendet und von dort kommt dann obst usw. in deutsche supermärkte......

Nicht nur das Obst, vor allem die Futtermittel für die Tiere in der Landwirtschaft, deren Fleisch dann die meisten essen, bis auf die, die Biofleisch kaufen, das ist aber immer noch eher die Ausnahme.
Deutschland:
Bio-Anteil bei Rotfleisch (Rind, Schaf, Ziege) lag 2018 bei gut zwei Prozent.
Fleischwaren allgemein (Wurst...) ein Prozent Bio-Ware.
Geflügelfleisch auch ein Prozent, Schweinefleisch etwas weniger.

https://www.fleischwirtschaft.de/wi...Bio-Markt-Der-Umsatz-waechst-38580?crefresh=1
 

nicht der papa

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Kartoffeln: Nur Bio kaufen und essen !

die gifte, die in der eu verboten sind, werden aber immer noch hier produziert und dann in anderen ländern verwendet und von dort kommt dann obst usw. in deutsche supermärkte......

https://www.deutschlandfunkkultur.d...tizide-bei.976.de.html?dram:article_id=443984

https://taz.de/Export-gesundheitsschaedlicher-Pestizide/!5630080/

daß in den letzten jahren allergien, autoimmunkrankheiten, krebs bei jungen leuten usw so zugenommen haben ist kein zufall.


lg
sunny
Dass es noch genug andere giftige Pestizide gibt, ist klar. Auch wenn die schlimmsten bekannten bei uns verboten wurden.
Es ging mir ja nur darum, daß früher nicht alles besser war.

Das ist ja auch der Grund warum man seit jeher Bio kaufen sollte.
Aber das halten mindestens genau so viele Menschen nur für Geldmacherei, wie Klimaschutz. Und deshalb muss man sich nicht wundern, wenn es nicht mehr Bio und weniger Gifte gibt.
Es ist vielmehr der EU geschuldet, dass sie trotzdem schon so viele Gifte europaweit verboten hat.

Damit, dass in der EU oder den USA ein Pestizid verboten wird, ist der erste Schritt zum weltweiten Verbot gemacht. Auch wenn es dann immer noch dauern kann.
Aber auch die Käufer entscheiden. Und wenn denen total egal ist, wie viele giftige Pestizide bei Nutella eingesetzt werden und sie es trotzdem kaufen, dann tragen Sie einen hohen Anteil an dieser Tatsache und der Verantwortung dafür.
Was meinst Du wie schnell sich das ändern würde, wenn der Verbraucher sagen würde Nutella, nein danke, und das würde sich nicht mehr verkaufen. Ruckizucki.:D

Und wenn du dir die einzelnen Pestizide anschaust, dann ist z.b. Paraquat erst seit 2007 in der EU verboten und noch in 100 Ländern erlaubt. Auch in USA, Kanada, Neuseeland.
https://de.wikipedia.org/wiki/Paraquat

Dass es einen Anstieg der Allergien, Autoimmunerkrankungen usw. gibt, hat meiner Ansicht nach auch viel damit zu tun, dass wir den diversen Giften nun bereits über mehrere Generationen ausgesetzt sind. Das darf man nicht vergessen.
 
regulat-pro-immune

nicht der papa

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Kartoffeln: Nur Bio kaufen und essen !

zu meiner zeit war es anders als heute, da mußten die kinder noch helfen, auch wenn sie nur zeitweise da waren. ich hab die kartoffeln aus dem keller geholt und da wären mir schlechte aufgefallen und dann mußte ich sie schälen

lg
sunny
Abgesehen davon, dass du es nicht mitbekommen hättest, wenn die Erwachsenen die Kartoffeln geprüft und regelmäßig welche aussortiert hätten, gibt es die Kartoffeln von damals heute meiner Meinung nach gar nicht mehr.
Ich jedenfalls bin überzeugt davon, dass es die Kartoffeln mit Butter und Salz, die ich als Kind bei meiner Oma gegessen habe, schon lange nicht mehr so gibt.
Die Qualität wird immer schlechter.
Aber ich kann mich auch nicht erinnern, dass Kartoffeln früher gefault wären. Die sind ausgetrieben und geschrumpelt. Aber doch nicht verfault.
 
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Kartoffeln: Nur Bio kaufen und essen !

Aber ich kann mich auch nicht erinnern, dass Kartoffeln früher gefault wären. Die sind ausgetrieben und geschrumpelt. Aber doch nicht verfault.

Ja, sie sind manchmal ausgetrieben und waren nicht mehr zum Essen geeignet, man musste sie auch getrennt von Obst lagern, gut belüften, gleichzeitig aber vor Licht und Mäusen schützen und achten, dass sie keine Druckstellen, Schimmel oder faule Stellen haben und die schlechten natürlich trotzdem aussortieren.
Wenn das alles so einfach wäre, wundert es mich, dass nicht alle, die ein Haus haben, sich einen Erdkeller graben. Die meisten haben ein fertiges Hochbeet gekauft, wo sie fertige Erde einfüllen und vorgefertige Pflanzen anbauen, gibt es auch schon fertige keimfähige Kartoffeln, könnte jeder in einer Kartoffelkiste auch am Balkon anbauen.
Ich gehe jetzt in den Garten und grabe meine Kartoffeln aus, bevor es in den nächsten Tagen vielleicht noch friert, alles ganz einfach und kaum Arbeit :)
 
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