Hybris der Medizin - Schul und Alternativmedizin

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Nur ganz kurz, ihr könnt den Thread ja mit euren Erfahrungen füllen. Ich plädiere für eine Differenzierte Herangehensweise, sehr oft sehe ich, wie die Schulmedizin auf die Alternativmedizin schimpft und ihr Wissen als das "einzig echte" bezeichnet, gleichzeitig die Alternativmedizin aber zum Teil noch heftiger gegen die Schulmedizin schießt.

Doch warum? 1.) Die Medizin tut gar nichts, es sind die Mediziner. Es geht ums Ego. Man will nicht eingestehen, dass der andere was weiß, was man selber nicht weiß, oder gar grobe Fehler eingestehen. Die Schulmedizin rettet Millionen von Leben, sie tötet aber auch unzählige. Die Alternativmedizin tötet aktiv wesentlich weniger, das liegt daran, dass hoch wirksame Medikamente nicht zur Verfügung stehen, die Todesfälle müssen somit oft mit deutlichen Überdosierungen (bist auf wenige Ausnahmen) zustande kommen, oder es muss schon eine ausgeprägte Leber/ Nierenerkrankung oä vorliegen. So kenne ich 2 Personen die nach Glutathion verstarben ohne Allergie, das ist bei gesunden oder eher gesunden selten, da muss es schon zu hohen Dosierungen kommen. (z.B bei Selen). Allerdings werden regelmäßig sehr hohe Dosen als ungefährlich eingestuft, im Krankenhaus sah ich viele mit Vitamin- Überdosis (auch wasserlösliche, sobald der eGFR deutlich reduziert ist).

Der Patient ist für sich verantwortlich!

Grundsätzlich denke ich, WIR sind für UNS verantwortlich. Ist man schwer akut krank und kommt mit der Rettung, ev Notarzt und blau uns KH, dann nicht mehr, dann hilft aber der Alternativmediziner auch nicht mehr, da hat man Glück oder Pech. Ist man nur etwas stabil, denke ich, sollte man alle Tipps genau prüfen. Zb kann ein Niacin bei Masto einen tödlichen Schub auslösen, auch führen "Entgiftungskuren" oft dazu, dass es Schwermetalle ins Hirn schiebt usw.

Ich denke man sollte sich bewusst sein, dass ein großer Teil der Mediziner - auf beiden Seiten - zur Selbstüberschätzung neigt. Generell findet aber Alternativmedizin in die Schulmedizin, wenn sie länger evident ist, siehe Vitamin D, siehe Vitamin B12, siehe Weihrauch bei MS usw. Ich würde abschließend empfehlen, egal welcher Arzt, ein Arzt der suggeriert er wüsste alle, sollte möglichst gemieden werden.

LG
 
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