HPU / Mitochondriopahtie / Schwermetallbelastung (D.Kuhlmann)

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In diesen Artikeln beschreibt Dr. Dirk Kuhlmann die HPU und die Zusammenhänge mit einer Mitochondriopathie, Schwermetallbelastung und Entgiftung:

"Verdachtsfall HPU" - Naturheilpraxis Dr. Dirk Kuhlmann
"Energieräuber" - Mitochondriale Medizin - Naturheilpraxis Dr. Dirk Kuhlmann
"Wenn die Umwelt krank macht" - Naturheilpraxis Dr. Dirk Kuhlmann
"Stress in den Zellen" - Naturheilpraxis Dr. Dirk Kuhlmann (naturheilpraxis-sh.de/stress-in-den-zellen/)

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Ursachen:
Die HPU gehört zur Gruppe der Porphyrinopathien (Störungen des Porphyrin-Stoffwechsels) und ist in der Regel eine genetisch vererbte Stoffwechselstörung, die dazu führt, dass bestimmte Enzyme der Häm-Synthese nicht richtig arbeiten.
Es ist jedoch auch denkbar, dass eine HPU erworben wird, insbesondere durch eine Schwermetallbelastung, denn Schwermetalle haben eine hohe Affinität zu Proteinstrukturen, binden sich an sie und machen sie so unwirksam (→ siehe auch „Wenn die Umwelt krank macht“). Betrifft dies die Enzyme der Häm-Synthese, entsteht eine HPU.
Nicht bei jedem Menschen, der durch eine genetisch bedingte Enzymschwäche HPU-gefährdet ist, muss diese sich auch in einem klinisch relevanten Symptombild zeigen. Häufig zeigen sich Beschwerden, wenn zusätzliche Triggerfaktoren hinzu kommen, wie psychische Belastungen oder oxidativer und nitrosativer Zellstress (→ siehe auch „Stress in den Zellen“).
Folgen und Symptome:

1. Störung der Häm-Synthese:
Der Häm-Mangel hat insbesondere Auswirkungen auf die Häm-abhängigen Enzyme. Hier sind die Cytochrom-P450-Enzyme zu nennen. Sie spielen eine große Rolle in der Phase-1-Entgiftung, sodass eine Entgiftungsschwäche entsteht. Diese wird noch verstärkt, indem auch andere Entgiftungsenzyme gehemmt werden, wie z.B. die Katalase, die Pyrollase, die Stickstoff-Monoxid-Synthase (NOS) und die Schwefelreduktase. Daraus entsteht die Gefahr einer toxischen Belastung im Körper mit seinen vielseitigen Symptomen, wie z.B. bei einer Schwermetallbelastung (→ siehe „Wenn die Umwelt krank macht“). Eine Zunahme von oxidativem und nitrosativem Stress ist wahrscheinlich (→ siehe “Stress in den Zellen).
Das Häm ist außerdem ein zentraler Bestandteil des Cytochrom C in der mitochondrialen Atmungskette, sodass es zur Entstehung einer Mitochondriopathie kommen kann. Dies wirkt sich unter anderem auf die Energieproduktion aus, sodass Erschöpfungssymptome zu beobachten sind (→ siehe auch „Energieräuber – Mitochondriale Medizin“). Zur Verringerung der Energiebereitstellung trägt auch die Sauerstoffunterversorgung bei, die durch den Hämoglobin- und Myoglobin-Mangel entsteht. Bei einer verringerten Hämoglobin-Konzentration spricht man von einer Anämie. Sie zeigt sich durch Blässe, Leistungsminderung, Konzentrationsschwäche und einer Infektanfälligkeit. Der Myoglobin-Mangel sorgt für verminderten Muskelaufbau und kann u.a. Ursache zahlreicher Gelenkbeschwerden sein (z.B. Kniebeschwerden, Beckeninstabilität, Bandscheibenvorfall).
Häm wird außerdem für die Synthese von Cholesterin, Steroidhormonen, Schilddrüsenhormonen, Vitamin D und Gallensäuren benötigt. Des Weiteren spielt es eine Rolle im Stoffwechsel von Tryptophan, Serotonin und Melatonin, was psychische Beschwerden wie Depressionen hervorrufen kann.
Auch durch die Anreicherung von „falsch“ gebildeten und somit toxischen Häm-Molekülen in Organen können Störungen im Nervensystem entstehen.

2. Mikronährstoffmangel ...

3. Hormonelle Fehlregulation ......

Diagnostik ...

Therapie ...

Grüsse,
Oregano
 
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