Histaminintoleranz und Lebensmittel

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Nahrungsmittel-problematische Substanz bei HI

•Alkohol-Histaminliberator (setzt Histamin frei)
•Ananas-Histaminliberator
•Aubergine-Histamin
•Avokado-vasoaktive Amine
•Banane-Serotonin,Histamin
•Bier-Tyramin,Sulfite,Histamin
•Bohnen (ungekocht)-Lektine, Hämaglutinine
•Eiweiss-Histaminliberatoren
•Erdbeere-Histamin, Aromastoffe, Histaminliberatoren
•Fermentierte Nahrungsmittel-vasoaktive Amine
•Getreide-Histaminliberatoren, Schimmeltoxine (Aflatoxine)
•Hering-Histamin
•Japanische Hirse-Schimmeltoxine (Aflatoxine)
•Kakao (Schokolade)-Histaminliberatoren, Phenyläthylamin
•(alter) Käse-Histamin, Tyramin, Phenyläthylamin, Schimmeltoxine (Aflatoxine)
•Kokosnuss-Schimmeltoxine (Aflatoxine)
•Lachs-Histamin
•Mais-Schimmeltoxine (Aflatoxine)
•Makrele-Histamin
•Nüsse-Schimmeltoxine (Aflatoxine)
•Paprika-Capsaicin
•Säfte-Tartrazin, andere Nahrungsmittelfarbstoffe
•Salami (Wurst)-Histamin, Tyramin, Natriumnitrit
•Schalentiere-Histaminliberatoren
•Schweinefleisch-Histaminliberatoren
•SojabohneSchimmeltoxine (Aflatoxine)
•Spinat-Histamin
•Thunfisch-Histamin
•Tomate-vasoaktive Amine
•Wein-Histamin, chemische Zusätze
•Zitrusfrüchte-vasoaktive Amine, Tyramin, Chlorogensäure
•Zitronen-ätherische Öle


Zusatzstoffe mit Histamin

•Farbstoffe: Tartrazin (E 102), Chinolingelb (E-102), Gelborange S (E 110), Azorubin (E 122), Amaranth (E 123), Cochenillerot A (E 124), Erythrosin (E 127)
•Konservierungsstoffe: Sorbinsäure und Salze (E 200-203), Benzoesäure und Sa
lze (E 210-213), PHB-Ester (E 220-227), Dipheyl und Orthaphenyl (E 231-232), Thrabenrudazol (E 223)
•Sonstige: Nitrate (E 251-252), Glutamate (E 620-625)
•Säureregulatoren (Di-, Tri- und Polyphosphate)
•Antioxidantien: Butylhydroxianisol (BHA), -droxitoluol (BHT)


Histaminreiche Lebensmittel

•Geräuchertes Fleisch,Salami, Schinken
•meisten Fischprodukte von Hering, Sardelle, Makrele, Thunfisch, Sardine, Rollmöpse, Russen, Goldbarsch
•Meeresfrüchte
•Süßwasserfische: Hecht, Lachs, Forelle, Aal, Flußbarsch (z.B. Victoria-), Karpfen, Felchen, Schleie, Wels, Zander, Pangasius, Tilapia, Flußbrassen (Dank an michi)
•Gemüse/Obst: Sauerkraut, Tomaten, Bananen, Rote Pflaumen, Melanzane, Birnen, Orangen, Kiwi, Erdbeeren
•Alkohol, schwarzer Tee
•Bohnen und Hülsenfrüchte (besonders Kichererbsen und Sojabohnen)
•Sojaprodukte (Sojamilch, Sojasahne, Tofu, Sojasoße, ...)
•Produkte aus Weizen und Soja
•Schokolade, Kakao, Knabbergebäck, Süßigkeiten mit Konservierungs- und/oder Farbstoffen
•Weinessig
•Alle eingelegten Gemüse aus der Dose/dem Glas
•Nüsse: Walnüsse, Erdnüsse, Cashewkerne
•Hefe(extrakt)


Histaminarme Lebensmittel

•Fleisch: frisch, gekühlt, gefroren
•Fisch: frisch oder tiefgefroren, besonders: Meeresfische: Adlerfisch, Rascasse, Glattbutt, Heilbutt, Hoki, Kabeljau, Dorsch, Knurrhahn, Meerbarbe, Meerbrassen / Dorade, Merlan, Rotbarsch bzw. Goldbarsch (?), (Alaska-)Seelachs (Köhler), Scholle, Schellfisch, Seehecht, Seeteufel, Seezunge, Limande (Rotzunge), Lengfisch, Petersfisch, Rochen, Schwertfisch, Steinbeißer, Steinbutt, Stint (Dank an michi)
•Obst (Frisch): Melone, Heidelbeeren, Preiselbeeren, Litchi, Mango, Khaki (Sharonfrucht), Rhababer, Kirschen, Blaubeeren, Johannisbeeren, Aprikosen, Äpfel
•Gemüse (Frisch): Grüner Salat, Kohlsorten, Rote Beete, Kürbis, Zwiebel, Radieschen, Rettich, Rapunzel, Paprika, Karotten, Brokkoli, Kartoffeln, Gurke, Lauch, Zuccini, Mais, Spargel, Knoblauch
•Getreide, Teigwaren: Dinkel-, Mais-, Reisnudeln, Hefefreies Roggenbrot, Mais-Reis-Knäckebrot, Reis, Haferflocken, Reiswaffeln, Mais-, Reis-, Hirsemehl
•Milchersatz: Reis-, Hafer-, Kokosmilch
•Getränke: alle nicht citrushalten Obstsäfte, alle Gemüsesäfte (außer Sauerkraut) (aber nicht zu viel), Kräutertee, Grüner Tee, klare Alkoholika, Yogi-Tee
•Proteine: Eigelb, Lopino (?)
•Kaffee, Kräutertee
Symptome:

Symptome: Muskelschmerzen und -Krämpfe (glatte Muskulatur), Schmerzen der Augen, Kopf, Rücken, Bauchraum, Müdigkeit, Schweissausbrüche, Hitzegefühl, Heisses, rotes Gesicht (von Flecken bis zur völligen Rötung),glasige Augen, Herzklopfen/erhöhten Puls, Migräne, Hautjucken, Schwindel, Kreislaufprobleme, Magen/Darmkrämpfe, Durchfall, weitere bzw. auch Quelle, besondere Probleme nach Genuss von Wein, abgestandenen Essen, Fisch, Nüsse, Schokolade

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11.02.07
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Hallo,
wer die o.a. Liste zum ausschließlichen Kriterium macht, ohne danach zu fragen, was ihm persönlich bekommt und nicht besonders darauf Rücksicht nimmt, daß bestimmte Nährstoffe ein entscheidende Rolle spielen, ob sich Histamin negativ auswirkt, dürfte noch einen langen Weg zum Erfolg vor sich haben.

Ein Beispiel: "Bananen".

Sie sind zwar histaminbelastet, enthalten aber auch das bei HI so wichtige Vitamin B 6.

Hiernach gilt es also zu differenzieren, und zwar nicht nur im vorgenannten Beispiel.

Frdl. Gruß
Kurt 'Schmidt
 

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Themenstarter
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Das ist sicher richtig. Diese Liste soll auch nur ein Anhaltspunkt dafür sein, auf welche Lebensmittel man achten sollte. Was nützt mir Vitamin B in der Banane, wenn ich danach anfange zu leiden und mich übergebe oder sonstige "nette" Folgen erlebe?
Natürlich reagiert nicht jeder auf alles. DAs muss dann jeder selbst herausfinden.

Gruss,
Uta
 
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