Haarmineralanalyse nach Ernährungsumstellung

  • Themenstarter Themenstarter Tito
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Hallo Leute,

seit diesem Jahr (die allbekannten Vorsätze für das neue Jahr) habe ich meine Ernährung radikal umgestellt. Radikal hört sich sehr hart an... ich habe vorher sehr ungesund gegessen: Viel Süßes, wenig Gemüse, wenig Obst, viele nutzlose Kohlenhydrate und von allem auch noch ordentlich Portionen.

Im Dezember laß ich dann das Buch "Grün Essen" von Dr. Mutter und habe mich größtenteils darauf eingestellt.
- Morgens Obst + rohes Gemüse
- Mittags einen Salat
- Nachmittags auch entweder Obst oder rohes Gemüse
- Abends entweder Salat bzw. Rohkost Gericht, oder aber als "Sünde" nen Gemüseauflauf oder wenn es ganz hart kommt gebackenen Schafskäse mit Gemüse.

In Verbindung mit Sport habe ich eigentlich ungewollt, 8 kg in 2 Monaten abgenommen. Ich fühle mich so eigentlich sehr gut. Habe keinen aufgeblähten Bauch, nach einer Mahlzeit bin ich so gut wie nie müde, hab keine Leistungseinbrüche beim Sport.... jedoch scheint es meinen Haaren nicht gut zu gehen.
Sie sind recht dünn geworden und fallen vermehrt aus.

Nun habe ich mich auch noch einer Haarmineralanalyse unterzogen um die sehr hohe Quecksilberbelastung meiner schwerkranken Mutter bei mir auszuschließen.
Seht euch bitte das Ergebnis an.
Schwermetalle sind so ganz ok, jedoch fehlt es mir vor und hinten an guten Dingen wie Mineralien und Spurenelemente.
Meint Ihr, das kommt durch die Ernährungsumstellung?

Ich habe bald einen Termin bei meinem Hausarzt. Dort werde ich mir Blut abnehmen lassen um diese Ergebnisse zu bestätigen.
Welche Präparate würdet ihr in diesem Fall empfehlen?
ich tendiere aufgrund meiner Defizite nun ganz stark zu diesem hier:
MULTI MINERAL 90 Tabletten von BIOVEA® - BIOVEA DEUTSCHLAND

Ich werde das Mittel mit der zusammensetzung mal meinem arzt vorlegen und ihn fragen was er davon hält.

Ach ja, so ganz nebenbei: KPU wurde vor ungefähr 10 Jahren positiv bei mir getestet im Urin.

Gruß
Tito
 

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Ich glaube nicht, dass eine Haarmineralanalyse die richtige Methode ist um zu checken ob Du Mängel hast. Was im Haar ist (oder fehlt) kann im Blut (oder in der Zelle) ganz anders aussehen.
Aber wenn Du merkst, dass es Deinem haar nicht gut tut, könnte es schon sein dass da was fehlt.
Wie lange isst Du jetzt anders? Seit diesem Jahr, also 2 Monate?
Hast Du mal gerechnet wie viele kalorien Du zu Dir nimmst? Isst Du viele gute Fette? Auf den ersten Blick schaut Dein Essensplan schon etwas mager aus, ich weiß aber nicht, welche Mengen Du isst. Vielleicht hilft es, abends ein gesundes gekochtes Essen zu essen, also keine Sünden mit ungesunden Fetten, sondern jeden tag was Gesundes (Gedämpftes Gemüse mit Fisch z.B.).
Wenn das Haar leidet,könnte es Proteinmangel sein, wenn Du keine tierischen Produkte essen möchtest, würde ich VIEL mehr Grün empfehlen, evtl. auch Algen wie Spirulina, dazu Hanf, mehr Nüsse und so. Leinsamen für die Omega 3. Oder abends halt gekochte Linsen (evtl. mit Reis oder so).
In jedem Fall, Glückwunsch zur gesünderen Ernährung, ist trotzdem auf jeden Fall schonmal besser als vorher!

Edit: Haaranalyse sagt übrigens auch nicht soviel über Schwermetallbelastung aus.
 
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Hallo Tito,

die HMA ist ja umstritten, was den Aussagewert angeht. Sie zeigt soviel ich weiß den Inhalt der Haare in den letzten drei Monaten an. Insofern zwar jetzt seit Neujahr den Inhalt Deiner Haare, aber vielleicht doch auch den Zustand der Haare noch vor Neujahr?
Was schreibt denn das Labor dazu?

Haar-Mineral-Analyse - Als Therapiegrundlage nur bedingt tauglich | Suite101.de

Vielleicht wäre es eine Idee, eine Vollblutuntersuchung auf die wichtigen Spurenelemente und Vitamine machen zu lassen?

Grüsse,
Oregano
 

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