Frauenrollen - Frauenbilder

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Habe gerade beschlossen, meine privatesten Angelegenheiten hier nicht mehr aufzuschreiben. Tut mir leid, wenn ich hier für Chaos gesorgt habe.
 
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03.08.06
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sanne schrieb:
Angeregt von einem lieben Freund und angetrieben von meinem eigenen Bemühen einem bestimmten Frauenbild, einer festgeschriebenen Rolle zu entkommen, möchte ich dieses Thema hier zur Diskussion stellen....
interessant altmodischer aufsatz! meine freundin sagt immer " entweder frau ist emanzipiert oder nicht. in dem moment wo man daß zu einem großen thema in seinem leben macht, ist man es augenscheinlich nicht..."
oder so ähnlich... nach meiner beobachtung haben "jüngere" frauen dieses problem absolut nicht mehr, ja es ist gar kein thema mehr.
 

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Also, erstmal schlägst Du die Seite von Alice Schwarzer auf und erkennst das Lippenstift nicht viel hilft es aber trotzdem an eine bestimmte Gruppe von Menschen verkauft wird. Dann geht es das nächste mal mit dem Blaumann in die Werkstatt wenn am Wagen mal der REifen gewechselt werden muss. Vorsicht bei solchen anstrengenden und technisch aufwändigen Verfahren kann schon mal ein Fingernagel abbrechen. Dann bändelst Du mit Ralf Schuhmacher an und klaust seinen Formel-Eins Flitzer und ballerst mal mit 300 Sachen das Gummi sinnlos von den Reifen. Wenn Du das geschafft hast sollte es ein leichtes sein Religion, Staatswesen und den mental festgenagelten Begriff Familie mit einem gezielten Hammerschlag zu zertrümern. Danach musst Du nur noch das Geld als Synonym für Sicherheit und ein paar andere Kleinigkeiten mit männlichem Kriegsgeschrei und ein paar Atombomben oder Panzerbrigaden erledigen dann ist der Weg frei in Deine Vorstellung einer Emanzipation. Danach könnten wir uns wieder benehmen wie die Natur und nicht der Mensch und sein lächerlicher Versuch einer Volkszählung oder Volkssteuerung es uns mit in das Stammbuch gelegt hat. Vorsicht, wir Männer würden und dann aber wieder in der Öffentlichkeit am Sack kratzen und niemand wäre für die Unterhaltszahlung Deines vaterlosen Geschöpfs zuständig.

That's it!

Achtung der Text ist nicht Personengebunden. Besonders der letzte Satz! Also bitte global umsetzen und nicht auf die eigene Person beziehen!
 
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Hallo sanne,
es mag auch Dein privates Thema sein, aber an und für sich ist das Thema "Emanzipation" meiner Meinung nach heute auch bei einigen jungen Frauen immer noch aktuell. - Nicht, solange alles gut läuft und keine Kinder mit ins Spiel kommen. Dann aber schon. Und da sehe ich immer noch keine wirklich greifende Lösung des Themas "Gleichberechtigung". (Mit dem Begriff "Emanzipation" kann ich je länger ich ihn mir anschaue desto weniger anfangen).

Mike bringt es mal wieder auf den Knallpunkt :eek:) :D , und ich gebe ihm Recht: wenn Frau so viele unerfüllte Wünsche hat aus lauter Angst, eine angebliche Liebe zu verlieren oder nicht zu bekommen, dann muss sie selbst etwas tun und nicht die andere Seite. Ob das nun gerade eine Fahrt mit dem Ferrari sein muss, dürfte Geschmackssache sein. Auf jeden Fall wäre der Anfang zum Zufriedensein und zur Eigeninitiative das Nachdenken darüber, was man nun eigentlich will und nicht, was man nicht will. Dazu gehört auch, daß man sich darüber klar wird, warum man denn nun so abhängig ist von "Liebesbeweis" und "Liebesentzug". Da kann man für sich selbst - evtl. mit Hilfe - viel für sich tun. Und manchmal erledigt sich dann eine Beziehung von selbst.
Dann kommt das Nachdenken darüber, welche "Teile" des jetzigen Lebens man gerne behalten würde, ob das möglich ist oder nicht.
Dann die Frage, wie Frau nun erreichen könnte, was sie sich wünscht. Dabei kann herauskommen, daß Frau lieber doch nicht so forsch voranpreschen will und damit zufrieden ist, was ist. Oder es kann herauskommen, daß sie ihr Leben ganz umkrempelt und sozusagen neu startet.

Grüsse,
Uta
 

Wolfgang Jensen

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16.03.06
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Hei Sanne - Dein Schritt war mutig, überraschte mich nicht.

Aber das Thema ist echt heiß.

Gestern durfte ich einer Bekannten am Telefon das "Prinzip Hörigkeit" erklären.

Das war für sie vielleicht gut, für mich nicht.

Weil hinter der Erklärung mein Haß lodert.

Solange Alice Schwarzer sagen darf, was IST,

verhält es sich ja so,

als können man von einem Kondom schwanger werden.

Und ich glaube auch, wenn ein paar mehr Frauen
wüßten, was man wirklich mit ihnen macht,
finge dieses System hier Unten wirklich an zu wackeln.

Und das will wohl wirklich keiner.

Darum werde ich hier auch nichts weiter schreiben.
 
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16.02.05
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Ach Wolfgang, endlich hat sich ein geschlechtsspezifischer Teil von Dir entschieden auch mal was zu sagen und dann machst Du den Stall wieder zu. Ausnahmweise hätte ich mich mal gefreut Deinen Beitrag zum Weltunfrieden zu lesen. Lass Ihn bitte wieder an die Tastatur!

(scheisse, ich habe gerade selber einen Lachanfall bekommen...) seltene Momente im Leben soll Mann auskosten... ich geh jetzt mal in den Keller!
 

admin

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01.01.04
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Hallo Sanne

Tatsächlich steht nun die Diskussion etwas im luftleeren Raum.
Was hat Dich dazu bewegt, den Rückzieher zu machen?

Ich verstehe Deine Bedenken, Dich zu privat zu äussern, wenn Du gleichzeitig ein Bild von Dir abbildest. Aber nachdem Du das entfernt hast, könntest Du Dich doch anonym beteiligen und somit auch privates schreiben.
Ich hoffe, vereinzelte Beiträge, die auch mal ins Lustige gezogen werden oder eine Konfrontation suchen, halten Dich nicht davon ab, die generell interessante Diskussion weiterzuführen. Da wären sicherlich noch viele Beiträge gekommen.

Gruss, Marcel
 
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25.01.05
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ich weiss, die Männer sind Schuld und die Frauen sind die Ursach. Oder war's doch umgekehrt? Solange polarisiert wird - unabhängig von welcher Seite - solange wird sich nichts ändern. Wie hiess es doch so schön in einem andern Thread: Schuldzuweisung ist der beste Weg, sein Problem zu behalten.
Wenn aus eigenen Bedürfnissen Ansprüche an den/die Andern/Andere werden - autsch, da wird das Verhältnis, die Partnerschaft schnell freud- und lieblos.

Wir brauchen keine Emanzipation - weder Frau noch Mann - sondern Harmonie. Auf die Gefahr hin mich einmal mehr als harmoniesüchtig betiteln zu lassen, sage ich: der/die stelle sich hin, der/die das Spielen und Hören einer ungestimmten und/oder unpassend gespielten Gitarre als kraftspendendes und angehnemes Klangerlebnis bezeichnet. Also stimmt euch ein. Ich spiele im Orchster mit, derzeit etwas fortissimo, wie unschwer zu erkennen ist.

Einmal mehr gilt das Sätzlein: dem andern gegenüber so sein wie man sich wünscht, dass er/sie zu einem selber ist.

einen stimmigen Tag wünsche ich - Phil
 
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10.01.04
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Einmal mehr gilt das Sätzlein: dem andern gegenüber so sein wie man sich wünscht, dass er/sie zu einem selber ist.

Ein schönes Motto, und die Welt wäre eine freundliche Welt, wenn sich alle daran hielten.

Mir scheint nur, daß Sanne genau daran leidet, daß die anderen nicht so sind, wie sie sich das wünscht. Sonst wäre Anpassung und Sichverbiegen doch gar kein Thema?

Gruss,
Uta
 
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23.07.06
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Danke, Uta!



Und Marcel,

leider hat es sich durch verschiedene Umstände ergeben, dass es sich für mich nicht mehr nur um Privates sondern um PRIVATSPHÄRE handelt. Und DIE möchte ich gerne behalten.

S.
 
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02.05.06
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interessant

hi liebe Sanne,
schade das der eintrag weg ist.ich wird sowieso respektieren wenn du es für besser achtest es so zu tun.
du weisst schon was du machst.

ich schreib trotzdem was dazu.
wir werden erzogen als mädchen,was heisst,wir sollen uns benimmen wie mädchen.
behilflich sein,lieb sein,ab un zu weinen.herumzicken usw.
es schöne daran ist,man irgendwan sich vom dem alle freimachen kann.
man muss nicht nur frau sein,und lieb sein oder zicken.
wir dürfen sein wie wir möchten.
ich bin mich bewusst ich lieb bin.
aber ich wähle dafür so zu sein wie ich bin.das ist lieb.
aber ich bin nicht lieb weil man mich dan lieb findet.
wenn jemand mich nicht mag,dan soll er oder sie es gern lassen.es stört mich nicht.
ich war mal lange ganz sauer auf mein mutter,weil sie mich immer manipuliert hat.und es kotzte mich an ,das ich immer lieb war ,weil ich lieb gefunden werden wollte.
ich hab mal ein kurze zeit mein mutter gesagt das ich nich mit sie reden möchte,so das ich ruhig sauer sein könnte,ohne sie zu verletzten,weil ich wusste sie könnte nichts dafür das sie ist wie sie ist.
nach das mein emotionen ausgetobt waren,hab ich sie wieder besucht,.
sie war froh.
das ich lieb gefunden werdenn wollte,war bei mir weil ich misbraucht bin.
daraus lernte ich das man nur lieb ist wenn man zb schläft mit jemand oder gedienstig ist.
es hat sehr lange gedauert vor ich einiges verstand,und auch davon jetzt befreit bin.

du warst offen liebe sanne,ich auch.danke


liebe grüss und knuddel

soul
 
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19.06.06
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Hallo,
das Thema der Unterschiedlichkeit von Frau und Mann ist so alt wie die Welt und immer noch genauso aktuell. Klar wir müssen uns ja definieren und unseren Platz finden. Es gab Zeiten wo alle Unterschiede auf die Erziehung geschoben wurde. Das wurde inzwischen widerlegt. Aber Unterschiede sind keine Wertigkeit und ich sehe es doch lieber als eine Ergänzung. Wobei ich denke Ergänzung ist nur auf gleicher Ebene möglich.
VG Irmi
 
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09.11.04
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Hallo,

schade dass das mit der Gleichberechtigung immer falsch verstanden wird.

Es geht ja nicht darum das Frau genauso sein will wie ein Mann.
Nein, Frauen wollen meistens Frau bleiben, genauso wie sie sind.
Sich schminken, schön anziehen und nicht wie ein "Trampel" durch die Gegend rennen. Genauso wie ein Mann Mann sein und bleiben will.

Es geht um die GLEICHWERTIGKEIT.
Und das ist leider immer noch nicht so.
In vielen Ländern ist die Frau leider immer noch nichts wert.
Selbt in Deutschland ist es doch so dass viele Frauen es schwerer im Beruf haben als die Männer und dazu noch schlechter bezahlt werden.

So, ist die Idee, dass die Männer einen einen Teil des Erziehungsurlaubs nehmen für viele Paare unmöglich, selbst wenn der Staat was dazu bezahlt.

Und wenn es dann doch mal andersrum ist muss die Frau sich anhören sie sei eine Rabenmutter.
Und der Mann wird von seinen Freunden belächelt, bei Behörden doof angeschaut... "wo ist denn die Mutter?".

Und wenn eine Frau sich entscheidet zu Hause zubleiben um die Kinder zu erziehen, also nicht nebenbei noch arbeitet, wird sie gleich als faul abgestempelt.

Was ist schlimm daran wenn eine Frau sich für die klassische Mutterrolle entscheidet???

Das Problem ist doch das Frauen heutzutage in die sogenannte "Emanzipation" gedrängt werden. Also muss Frau beides schaffen Beruf und Haushalt.

Bitte versteht mich nicht falsch, ich bin nicht gegen die Gleichberechtigung,
aber für mich ist Gleichberechtigung wenn die Frau frei wählen kann wie sie ihr Leben leben will. Zu Zeit wird erwartet das die Frau beides ist, die klassische Hausfrau und die Frau dieihren "Mann" steht.
Das geht auf Dauer aber nicht!

PS. ich mag es auch mal schwach zu sein, sich von den Männern betütteln zu lassen......
 

Malve

Hallo Sternchen,

ich stimme in Sachen "Gleichwertigkeit" mit Dir überein, eine Aussage in Deinem Beitrag allerdings bedient das übliche Klischee:

Nein, Frauen wollen meistens Frau bleiben, genauso wie sie sind.
Sich schminken, schön anziehen und nicht wie ein "Trampel" durch die Gegend rennen.
Davon abgesehen - heutzutage gibt es immer mehr Männer, die Kosmetik benutzen und sehr auf ihre Garderobe achten ;)

Liebe Grüsse,

uma :)
 
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24.09.04
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Liebe Soul, du hast geschrieben:
das ich lieb gefunden werdenn wollte,war bei mir weil ich misbraucht bin.
daraus lernte ich das man nur lieb ist wenn man zb schläft mit jemand oder gedienstig ist.
es hat sehr lange gedauert vor ich einiges verstand,und auch davon jetzt befreit bin.
Danke für deine Offenheit, Soul. Deine Zeilen enthalten sehr viel Lebenserfahrung mit den entsprechenden Turbulenzen.....
aber auch der Erfahrung der möglichen Befreiung daraus!

Dieses Thema kennen und belastet noch viele direkt betroffene Menschen und die daraus entstandenen Folgen auch deren Umgebung/Partner etc. manchmal bis zur Überforderung.
Es braucht viel Mut, es anzugehen und sich auf die dabei erfahrenen Gefühle einzulassen, sie anzunehmen und sich so davon zu befreien.

Ich habe selber auch mehrere Übergriffe von Männern erfahren, als ich Jugentlicher war. Diesen musste ich aber danach nicht mehr begegnen, weil es jeweils "auswärts" "passiert" war.
Daher kenne ich das zwiespältige Gefühl: "Schön, dass sich jemand um mich interessiert, mich annimmt" und zugleich, "seltsam, da stimmt doch etwas nicht", was sich auch darin zeigte, dass ich bewusst diesen Männern nicht mehr begegnen wollte, sofern das noch möglich gewesen wäre und es auch sicher 20 Jahre nie jemandem gesagt hatte, bis es zum Glück in einem Seminar hervor kam, als ich mich von einem in der Gruppe anwesenden Mann "bedroht" fühlte und ich dank ihm an meine alte, verdrängte Geschichte heran gekommen bin.
Danach konnte ich ihn herzlich umarmen, weil ich dankbar war und auch spürte, dass ER mit MEINEM Gefühl der Bedrohung nichts zu tun hatte. Er war nur meine Projektionsfläche, löste MEINE Erinnerung in mir aus, was gut war, damit ich sie endlich Integrieren konnte.

Darunter war aber noch ein tiefer liegendes, schmerzhaftes Thema in mir vorhanden, das sich erst später auch noch zeigte bzw. erst danach zeigen konnte und noch viel wesentlicher war, dass ich es integrieren konnte. :fans:
 
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09.11.04
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Die "richtige" Freundin für den Sohn!?

Hallo,

dieses Thema ist sehr interessant und begegnet einem alle Tage wieder.

Geliebt werden weil man Erwartungen erfüllt?

Ich hatte mal von einem Pärchen erzählt das sich gerade trennt.
Sie sagte zu mir, dass seine Eltern sehr traurig darüber sind,
sie mögen sie ja so sehr. UND sie ist ja bis jetzt "die beste" Freundin die er je hatte , sie hätte ja den Haushalt sooo gut im Griff wie noch keine.

Die Freundin fühlte sich dadurch bestätigt, dass sie alles so richtig gemacht hat...und ich bin froh dass meine Schwiegerelten nicht so sind.
Ich bin nämlich genau das Gegenteil (etwas unordentlich) aber ich kann gut damit leben.

Allerdings kommt es bei der "älteren Generation" oft mal so durch.
Besonders beim Kochen, da wird dann ganz erstaunt gefragt wieso man
dieses und jenes noch nie gekocht hat, oder warum man es denn so anders gemacht hat....

Vielleicht haben sie angst dass der Sohn zu kurz kommt:idee:
Aber die Partnerin ist nicht die Mutter....!!!
Ich habe das Gefühl Mütter passen besonders gut auf ihre Söhne auf,
und bei einigen ist es eben besonders schlimm:wave:

Und dadurch kommt auch diese blöde Einstellung der Männer:
"Ich habe eine neue Freundin, die kann super kochen und putzen tut sie auch"

grrrrrr.....solche Männer kenne ich und ich ärgere mich darüber jedes Mal, obwohl ich diese Männer eh nicht ändern kann....grrrrr:mad:

(mein Mann hat es schon sehr schwer mit mir:))) )
 
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19.03.06
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Hallo, einen Gruß an Alle;

dieser - schon etwas ältere Thread - beschäftigt sich auch mit Fragen zu Rollenverhalten.

Herzliche Grüße von
Leòn
 
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18.12.08
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Hm wie Definiert Man eine Frau oder einen Mann?

Was macht eine Frau wirklich aus...ist es nur der Körperbau oder das Wesen....was macht ein Mann aus?

Was ist nun wenn in einen Frauenkörper ein Mann gefangen ist.....was ist er/sie dann Mann oder Frau?

Was ist wenn in einen Mannkörper eine Frau gefangen ist...was ist er/sie dann Frau oder Mann?

Sind die Seelen der Frauen anders lieblicher als die der Männer eher beschützender?
Könnte das der Grund sein warum manchmal Frauen Frauen lieben und Männer Männer?
Weil sie nach dem eigenen suchen?

Knuddels

Nicole
 
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19.03.06
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Hallo Melfine,

danke, dass Du das Thema wieder aufgreifst! Und danke für die sehr wesentlichen Fragen, die Du stellst. (Wie fragte doch auch Herbert Grönemeyer: "Wann ist der Mann ein Mann?") ;)

Zu den grundlegenden, auch genetischen, Unterschieden wurde auch hier http://www.symptome.ch/vbboard/fami...dchen-jungen-zusammenfassung-themen-chat.html diskutiert.

Vielleicht gibt es ja noch ein paar andere UserInnen, die sich zu diesem Thema äußern möchten?



Herzliche Grüße von
Leòn
 
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10.01.04
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Ich greife mal eine Frage von Melfine auf:
Hm wie Definiert Man eine Frau oder einen Mann?
Wie man Mann oder Frau definiert, finde ich letztlich nicht so wichtig. Wichtiger finde ich, wie sich Mann oder Frau selbst definiert.

An der "Man-"Definition von Mann und Frau sind schon viele Menschen zerbrochen. Ein bekanntes, wenn auch schon älteres Beispiel ist die Effie Briest. Aber ich denke, deren Beispiel gilt teilweise auch heute noch. Da waren die gesellschaftlichen Zwänge groß,und sie machten es so gut wie unmöglich, eigene Sehnsüchte, Wünsche und Möglichkeiten zu leben.

Vielleicht hat sich das ganze heute eher umgedreht und wird dadurch auch wieder schwierig: Frau will auch die vorher quasi rein männlichen Seiten leben (Erfolg im Beruf, Karriere, voller Einsatz, Unabhängigkeit), will aber oft auch die "weibliche" Seite leben (Familie, Kinder, Gefühlsleben, soziales Leben...). Das kann zu viel werden.

Gruss,
Uta
 
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