Frauen besser verstehen

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25.07.06
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Hallo liebe Gemeinde,
nachdem das Ganze hierher umgeleitet wurde, fehlt einigen Lesern vielleicht der Hintergrund.

Männer wollen:
Schnelle Autos
Schnellen Sex
Schnelles Geld
Erfolg

Frauen wollen:
Schicke Klamotten
Anerkennung
Lob
Zärtlichkeit
Zuneigung

Eigentlich ganz einfach aber in der Realität kaum abzugleichen.

Schönen Gruß Maximilian
 
wundermittel
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23.07.06
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Was würdest Du sagen, Max,

wenn ich behauptete ich hätte gar nichts gegen das, was Du hier den Männern zuschreibst? Würde Dich das irritieren?


Na ja, lassen wer mal das "schnell" überall weg. Ich will ja leben und bin nicht auf der Flucht. Du?

Licht und Liebe,

Sanne
 
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25.01.05
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Womit einmal mehr klar wäre, dass es weder Frauen noch Männer gibt, lediglich Menschen beiderlei Geschlechtes auf die von beidem zutrifft oder auch nicht.

Die Auswahl beweist nur eines: Vorurteile sterben nicht aus!

Da verstehe sich doch erst mal einer selber.

Vielleicht versteht man dann den andern... auch so?

Eigentlich geht es ja darum, die "andere Hälfte" zu finden, die die passt, mit der zusammen man ein Ganzes wird. Und bis dahin begnügen wir uns schon mal mit dem kleinsten passenden Teil.
Kein Wunder, dass man da den andern nicht versteht, gibt ja auch keine Verständnisbasis so, auf dem kleinsten Teil aufbauend. Mit etwas Glück findet man den oder die, der oder die einigermassen passt. Weil's aber dennoch nicht so richtig passt gibt es kirchliche und staatliche Unterstützung zwecks Zusammenhalt, aber eben bloss so wie der Fassreifen die Daugen zusammenhält, damit die Form gewahrt bleibt und ihre Funktion erfüllt. Denn würde die Passform genau sein, würde sie sich zu einer Einheit vereinen, untrennbar. Wie heisst es doch so schön: eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied.

Phil - aleth
 
regulat-pro-immune
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23.07.06
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Ein sehr hoher Anspruch

steckt hinter dem, was Du da schreibst. Was ist denn, wenn man dieses 100% passende Gegenstück niemals findet. Bist Du Dir sicher, dass es das für JEDEN Menschen gibt. Wer sagt, dass mein Gegenstück nicht hunderte von Kilometern entfernt ist, vielleicht noch mehr. Es zu finden gliche ja dann der Suche nach der berühmten Stecknadel. Und was ist, wenn der andere mich nun nicht "erkennt", ich aber sicher bin, ihn gefunden zu haben?

So viele Fragen,

Sanne
 
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25.01.05
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...und es ist noch nicht mal sicher, dass beide gleichzeitig hier inkarniert sind.
Aber wenn Du Ihm begegnest, wirst es Du merken, da bin ich mir ganz sicher.

Kennst Du das Buch von Marlo Morgan, Traumfänger? Da drinn ist gegen den Schluss des Buches so was beschrieben. Aber auch im Buch "Der Eremit" ist eine solche Situation beschrieben. Aber bis dahin gibt's ja auch noch ein paar "alte Bekannte", die man schon ewig zu kennen glaubt (was auch so sein kann) und mit denen das Leben irgendwie ganz einfach ist, oder eben auch nicht, wenn man aneinander noch was aufzulösen und zu vergeben hat. Und dann kommen noch die Seelengeschwister, zumindest die, die gerade auch hier unten verweilen. Auch diese Begegnungen sind spannend aber weit weniger spektakulär als vermutet. All dies ist aber bereits weit mehr als der kleinste Teil einer gemeinsamen Basis. Da laufen schon ganz andere "Verbindungen" ab.

Aber wenn beide Wesens-Hälften hier unten sind, lässt es sich kaum vermeiden, dass sie sich früher oder später begegnen. Ein absoluter Glücksfall, den Du daran erkennst, dass es wirklich nichts zwischen euch gibt, also absolute Offenheit. Will aber nicht heissen, dass sie als Paar zuammenleben müssen, kann auch ganz anders sein. Aber erkennen tut man sich allemal. Da spürt jeder den andern, das Potential schiesst in die Höhe, man schaukelt sichen gegenseitig hoch. Die Bedürfnisse nach all den Äusserlichkeiten gehen drastisch zurück, man genügt sich selber. Liebe ohne wenn und aber, leise, still, unspektakulär.

Phil - harmoniker.
 
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22.04.06
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Das einzige, was uns voranbringt, sind Widersprüche. Aber in dem Alter, in dem die ersten Entscheidungen fallen, wissen wir davon (in der Regel) noch nichts.

Viele Grüsse
Wero
 
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23.07.06
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Danke, Phil,

aber was ist, wenn Du ihn gefunden hast und das alles bringt dich sehr durcheinander? Und Du verpaßt die Chance, weil Dir einfach zu unglaublich scheint? S.
 
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25.01.05
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Durcheinander - durch einander sich erfahren und kennen lernen. Aus dem Durcheinander (Chaos) entsteht Ordnung durch - einander.

Is a bissl filosofisch, i weiss schon. Aber genau das sagt auch die Chaosphysik, einfach wissenschaftlich formuliert.

Heute gehmer Pferdchen anschaun - bis später - herzlichst - Phil
 
regulat-pro-immune
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22.04.06
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Sie hatte sich immer vorgestellt, dass ihr Traum-Mann sie beherrschen müsste. Als es dann so kam, gefiel es ihr gar nicht mehr. Überhaupt nicht. Agatha Christie.

Viele Grüsse
Wero
 
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23.07.06
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Entscheidungen

werden doch täglich gefällt, Lieber W. Und beherrschen? Wer will denn so was? Höchstens doch jeder sich selbst, wenn's sein muss. Muss aber auch nicht immer sein.

Und nochmals Dank, lieber Phil. Bringst immer mehr Ordnung ins Durcheinander. (Und auf Deine Wortakrobatik fahr ich voll ab.)

Licht und Liebe,

Sanne
 
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25.07.06
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Nein, das irritiert mich nicht. Es war auch eine ziemlich, über den Daumen gepeilte Aussage.

Männer wollen:
Schnelle Autos
Schnellen Sex
Schnelles Geld
Erfolg

Frauen wollen:
Schicke Klamotten
Anerkennung
Lob
Zärtlichkeit
Zuneigung

Das hat aber nichts mit Vorurteilen zu tun.

Machs gut Sanne

Schönen Gruß Maximilian
 
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23.07.06
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Na fein,

ich bin offensichtlich ein Mann, schrieb ich ja schon. Ich hab's nur nicht ganz so eilig.
 
regulat-pro-immune
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25.07.06
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Geben und nehmen

So kommt man voran, erst überlegen was man selber möchte und dann sich in verschiedene andere Personen versetzen um zu erfühlen was diese wollen.
Von dem was man selber möchte darf man keine Abstriche machen. Von dem was der Andere möchte sollte man soviel geben wie möglich.

Schönen Gruß Maximilian
 
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05.10.05
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Frauen wollen:
Schicke Klamotten
Anerkennung
Lob
Zärtlichkeit
Zuneigung

ich hasse, es, mir ab und zu Klamotten kaufen zu müssen, aber ansonsten bekenne ich mich zur Frau ;)

Hm, allerdings habe ich nach Schulabschluss erst einmal einen technischen Beruf gelernt (Feinmechaniker bzw. Ingenieur für Feinwerktechnik) Hat mich das als mensch nn weniger fraulich gemacht? Wohl kaum. Eher selbstbwusster, weil ich weiß, dass ich bestimmte Dinge kann, die andere frauen nicht können, auch wenn ich jetzt einen anderen Beruf habe.
Als ich auch begann , mich mit dem thema zu beschäftigen, musste ich überrascht feststellen, dass ich viel "weiblicher" denke als ich gedacht hätte. Allerdings tue ich im gleichen Moment oft nicht gerade das, was alle Frauen um mich herum gerade tun, obwohl diese Eigenschaft wohl auch den frauen oft nachgesagt wird.
Hm, ich glaube, ich werde Marcel wohl nicht weiterhelfen können.

Anne
 
Zuletzt bearbeitet:
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23.07.06
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Lieber Maximilian,

bist Du wirklich davon überzeugt, dass man keine Abstriche machen darf? Könnte das je funktionieren? Ich kann es mir nicht vorstellen. Empathie ist auch in meinen Augen sehr wichtig. Manchmal ist es aber sooo schwer, den anderen und seine Gefühle zu verstehen und zu akzeptieren.

Licht und Liebe,

Sanne

Übrigens sthe ich natürlich auch auf Lob und Anerkennung und Zärtlichkeit und das ganze Zeugs. Natürlich tu ich das.
 
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14.01.04
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Hallo Zusammen

Ich gehe davon aus, dass es nicht nur körperlich viele Unterschiede zwischen Frau und Mann gibt, wobei jeder immer etwas auch vom anderen Geschlecht hat.
In diesem Zusammenhang hat mich die aussage von Phil angeregt:
Vielleicht wäre, anstatt ständig nach den Schwächen und Unterschieden des andern zu schielen mal angesagt, die gemeinsamen Stärken und das Gemeinsame zu entwickeln und daran zu wachsen.
Für mich heisst dies, den Blickwinkel zu ändern. Unterschiede nicht auszublenden, aber sie nicht als störend oder sogar als Schwäche zu betrachten. Die Unterschiede als Chanche zur mögliche Ergänzung zu betrachten, gegenseitig zu lernen und daran zu wachsen.
In der Industrie ist es schon länger üblich, Projektteams aus menschen mit unterschiedlichen Hintergrund und Know How zu gründen. Damit kann ein neues produkt, aber auch eine neuere bessere Ausrichtung der Firma kreiert werden. Voraussetzung ist aber auch da, dass man bereit ist, auf den anderen einzugehen, daraus zu lernen, das Anderssein des anderen als gemeinsame Stärke und Möglichkeit zu betrachten.
 
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25.01.05
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Kürzlich gehört: Es ist ungünstig beim Gespräch einander GEGEN-über zu sitzen, vorteilhafter ist es, nebeneinander zu sitzen und gemeinsam in die SELBE RICHTUNG zu blicken.

Dies gilt übrigens auch für alle Personalgespräche usw. Nur, so wie der Chef heute vis-à-vis des Mitarbeiters sitzt, passt das zur Denkeweise im Unternehmen.

Da muss man sich also nicht wundern, wenn Reibung entsteht; an so kleinen Details kann viel liegen. Aus energetischer Sicht in Bezug auf den mit dem Gespräch und dem Gesprächsziel gewünschten Effekt scheint mir dies plausibel.

herzlichst - Phil

Was passieren kann, wenn man einander tief in die Augen schaut (...schau mir in die Augen, Kleines...) ist wiederum was anderes.
 
regulat-pro-immune
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14.01.04
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Nach meinen guten Erfahrungen und gemäss gewissen Anleitung gilt für das Personalgespräch etc:
Etwas abgewinkelt sitzen, damit man dem Andern zwar ins Gesicht sehen kann, aber eben nicht gegenüber sitzt
 
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23.07.06
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Ein Mann geht an der Küste von Südfrankreich spazieren und findet eine Flasche. Es ist eine wirklich schöne bauchige Flasche und so will er sie
seiner Frau mitnehmen. Er versucht sie ein wenig zu reinigen und reibt daran
herum. Plötzlich erscheint ein Flaschengeist. Der Geist sieht den Mann an
und sagt: "Danke, dass Du mich aus der Flasche befreit hast, dafür
erfülle ich Dir einen Wunsch". Der Mann überlegt, bei nur einem Wunsch,
möchte er den schon sehr gut wählen, schliesslich sagt er: "Also, ich habe
folgendes Problem: Ich möchte so gern mal nach Amerika, aber ich habe
furchtbare Flugangst und ich werde so schnell seekrank, dass ich nicht
Schiff fahren kann. Kannst Du vielleicht ein Autobahn bauen, von Europa nach
Amerika." Der Geist sieht ihn an: "Ich bin nur ein schwacher Geist, so etwas
kann ich nicht. Wünsch Dir was anderes." Der Mann überlegt und sagt: "Na gut,dann mach bitte, dass ich die Probleme meiner Frau verstehe!" Der
Geist: "Mmmh, Autobahn ja? Vierspurig oder sechsspurig?"

https://www.palverlag.de/Lachen-ist-gesund6.html


Tja, ja, versteh mir einer die Frauen... Aber was der Typ wohl unbedingt in Amerika will?

Sanne
 
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