Eure Meinung zur Vorgehensweise bei HWS/Kopfgelenkinstabilität

Themenstarter
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18.03.15
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Hallo zusammen,

nach einigem mitlesen habe ich mich nun entschieden mich in diesem Forum anzumelden. Ich erhoffe mir natürlich einige Ratschläge und hoffe auch etwas Beitragen zu können.

Nun zu meinem momentanem Anliegen:
Seit etwa 5 Monaten habe ich diverse Symtome wie sie für eine instabilität der HWS bzw. Kopfgelenke typisch zu seien scheinen.

Da ich die Symtome anfangs überhaupt nicht einzuordnen wusste, war ich zunächst beim Hausartzt der mir Schmerzmittel verschrieb. (Begonnen hatte alles mit einem Kopfschmerz). Weiter ging es dann zum Ohrenarzt, da ich nicht wusste, ob die Schmerzen vom Ohr kommen, zudem hatte ich plötzlich so ein Druckgefühl im Ohr (hält bis heute an). Später wurde ich dann zum Orthopäden überwiesen, da die Nackenschmerzen hinzukamen. Alle befunde (Rontgen HWS, MRT Kopf, MRT HWS) ohne einen Befund der laut Orthopäde die Symptome rechtfertigen würde. Allerdings habe ich eine Steilstellung der HWS, weswegen er mir KG verordnete.

Inzwischen bin ich in der 3 Behandlungsphase (3x6 Einheiten). Da es nach jeder der 6 Einheiten zu keiner Besserrung kam, habe ich jeweils den Therapeuten gewechselt und bin nun bei einem Manual-Therapeuten mit sehr guter Ausbildung.

Aber auch hier habe ich da Gefühl, dass sich mein Zustand insgesamt eher verschlechtert als verbessert und ich frage mich inzwischen, ob ich die Behandlunsform nicht komplett einstellen sollte.

Nun ist es so, dass ich inzwischen festgestellt habe, dass wenn ich seitliche Kopfbewegungen meide sich mein Zustand enorm bessert, daher habe ich mitlerweile den Therapeuten gebeten, diese Bewegung nicht mehr mit meinem Kopf auszuführen. Ich brauchte voher jedesmal etwa eine Woche bis sich mein Zustand nach einer Behandlung mit seitlicher Kopfbewegung wieder gebessert hat und ich wieder einigermaßen klar kam.

Inzwischen genügt jedoch bereits eine leichte rotation nach links, oder rechts und ich spüre wie sich in meinem Kopf alles anspannt und nach kurzer Zeit Kopfschmerzen beginnen, das war anfangs lange nicht so extrem.

Nun bin ich mir nicht sicher, ob ich weiterhin jede seitliche Bewegung unterlassen soll, oder ob sich dadurch z.B. meine Muskeln verkürzen und sich der Zustand insgesamt noch weiter verschlechtert.

Zudem frage ich mich, ob die anderen "Dehnübungen etc." nicht ebenfalls kontraproduktiv sind. Meine Befürchtung ist, dass sich mein momentan erträglicher Zustand bei gerader Kopfstellung ebenfalls verschlechtern könnte.

Was also tun? - weitermachen, oder lieber Halskrause und ruhig stellen?

Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir anhand eurer Erfahrungswerte Tipps geben könntet.

Vielen Dank und beste Grüße
David
 
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10.01.04
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AW: Eure Meinung zur Vorgehensweise bei HWS/Kopfgelenkinstabilitä

Hallo david,

noch zwei Fragen dazu:

- warst Du vor Beginn der Beschwerden beim Zahnarzt und hast evtl. eine Krone oder so etwas bekommen?

- hattest Du einen Unfall, bevor die Schmerzen angefangen haben? Hast Du es evtl. beim Sport übertrieben?

Wahrscheinlich warst Du auch schon in osteopathischer Behandlung? Wenn nicht: die würde ich auf jeden Fall ausprobieren.
VOD e.V. - Verband der Osteopathen Deutschland



Grüsse,
Oregano
 

Bei oxidativem/nitrosativen Stress kann Baubiologie hilfreich sein

Forschungen zeigen, dass elektromagnetische Strahlung zu oxidativem Stress führen kann und somit zu schädigenden Oxidationsprozessen in Zellen durch freie Radikale.

Die zerstörerische Wirkung dieser freien Radikale wiederum steht im Verdacht, Ursache zahlreicher Zivilisationskrankheiten zu sein. Da der oxidative Stress bereits bei Strahlung unterhalb der aktuellen Grenzwerte ausgelöst wird, reichen diese Grenzwerte bei weitem nicht aus, um die Gesundheit der Menschen zu schützen.

Der Baubiologe kann die Intensität von elektromagnetischer Strahlung im Wohn- und Arbeitsumfeld messen, beurteilen und Lösungen vorschlagen.
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Themenstarter
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18.03.15
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AW: Eure Meinung zur Vorgehensweise bei HWS/Kopfgelenkinstabilitä

Hallo Oregano,
Danke für deine Antwort.

Beim Zahnarzt war ich länger nicht. Hatte keine Beschwerden. Habe aber nächste Woche einen Termin und werde dort CMD mal ansprechen.

Einen Unfall hatte ich zu der Zeit nicht. Aber vor etwa zwei Jahren bin ich gestürzt und ungünstig hart auf dem Rücken gelandet. Da ich aber keine großartigen Beschwerden hatte wurde nicht weiter untersucht.

Was auffällig ist, ist dass ich zu der Zeit als die Probleme begannen mit Schwimmen begonnen habe, nachdem ich lange überhaupt keinen Sport gemacht habe.

Einen Termin beim Osteopathen habe ich erstmals ebenfalls kommende Woche.

Grüsse
David
 
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10.01.04
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AW: Eure Meinung zur Vorgehensweise bei HWS/Kopfgelenkinstabilitä

Hallo david,

welche Art von Schwimmen betreibst Du?: Brustschwimmen, Kraulen, Rückenschwimmen ...?
Brustschwimmen soll für die HWS nicht gut sein, Rückenschwimmen schon und Kraulen auch.

Ich denke, daß die harte Landung bei dem Sturz schon etwas mit Deinen SChmerzen zu tun haben kann.
Gut, daß der Osteopathie-Termin bald ist !

Grüsse,
Oregano
 
Themenstarter
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18.03.15
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AW: Eure Meinung zur Vorgehensweise bei HWS/Kopfgelenkinstabilitä

Ja, ich bin auch mal auf den Osteopathie Termin gespannt. Ich hatte mit Kraulschwimmen angefangen.

Hat denn jemand einen Tipp, ob es sinnvoll ist den Kopf möglichst wenig zu bewegen, oder trotz zunehmender Beschwerden weiter Physio zu machen?

Grüsse
David
 

Kate

Moderatorin
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16.11.04
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Eure Meinung zur Vorgehensweise bei HWS/Kopfgelenkinstabilitä

Hallo David,

willkommen hier :) Einige Anregungen hast Du ja schon bekommen.
Seit etwa 5 Monaten habe ich diverse Symtome wie sie für eine instabilität der HWS bzw. Kopfgelenke typisch zu seien scheinen.

(...) Alle befunde (Rontgen HWS, MRT Kopf, MRT HWS) ohne einen Befund der laut Orthopäde die Symptome rechtfertigen würde. Allerdings habe ich eine Steilstellung der HWS, weswegen er mir KG verordnete.

(...)

Aber auch hier habe ich da Gefühl, dass sich mein Zustand insgesamt eher verschlechtert als verbessert und ich frage mich inzwischen, ob ich die Behandlunsform nicht komplett einstellen sollte.

Nun ist es so, dass ich inzwischen festgestellt habe, dass wenn ich seitliche Kopfbewegungen meide sich mein Zustand enorm bessert, daher habe ich mitlerweile den Therapeuten gebeten, diese Bewegung nicht mehr mit meinem Kopf auszuführen. Ich brauchte voher jedesmal etwa eine Woche bis sich mein Zustand nach einer Behandlung mit seitlicher Kopfbewegung wieder gebessert hat und ich wieder einigermaßen klar kam.

Inzwischen genügt jedoch bereits eine leichte rotation nach links, oder rechts und ich spüre wie sich in meinem Kopf alles anspannt und nach kurzer Zeit Kopfschmerzen beginnen, das war anfangs lange nicht so extrem.

Nun bin ich mir nicht sicher, ob ich weiterhin jede seitliche Bewegung unterlassen soll, oder ob sich dadurch z.B. meine Muskeln verkürzen und sich der Zustand insgesamt noch weiter verschlechtert.

Zudem frage ich mich, ob die anderen "Dehnübungen etc." nicht ebenfalls kontraproduktiv sind. Meine Befürchtung ist, dass sich mein momentan erträglicher Zustand bei gerader Kopfstellung ebenfalls verschlechtern könnte.

Was also tun? - weitermachen, oder lieber Halskrause und ruhig stellen?
Hat denn jemand einen Tipp, ob es sinnvoll ist den Kopf möglichst wenig zu bewegen, oder trotz zunehmender Beschwerden weiter Physio zu machen?
Es ist schwierig, Dir hier etwas zu raten, verstehe also alles von mir Geschriebene bitte nur als Anregung zum selbst bewerten. Bei so einer Symptomatik würde ich zunächst eine genauere Diagnostik anstreben. Das heißt aus meiner Sicht: eine "funktionelle" Untersuchung. Denn Deine Beschwerden treten offenbar in Funktionspositionen auf und nicht in Ruheposition. Bevor Du nicht weißt, ob und was da kaputt ist, ist Deine Frage aus meiner Sicht garnicht seriös zu beantworten.

Je nachdem, wie der Schaden aussieht, könnte es gut sein, die kritischen Bewegungen tatsächlich so weit wie möglich ganz zu lassen - das hat aber sicher einen Preis (abnehmende Beweglichkeit) und wird Dich dann auch im Alltag einschränken. Du kannst z.B. kaum am Straßenverkehr teilnehmen, wenn Du den Kopf nicht irgendwie (evtl. teilweise auch mittels Oberkörperdrehung) wenden kannst. Dauerhaftes Tragen einer Halskrause wäre aber soweit ich das weiß auch dann nicht angesagt, sondern allenfalls für z.B. Busfahrten o.ä..

Eine Frage wäre noch, ob die Folgen der Bewegungen davon abhängen, wie Du sie durchführst (wie schnell, wie weit,...). Bei mir z.B. tritt Schwindel durch Kopfdrehung nur auf, wenn ich dies schnell durchführe. Bei der Vor- und Rückbeuge dagegen treten je nach Dauer der Haltung bei mir zunehmende Beschwerden auf, zudem bei Rückbeuge teils ansatzweise Blockierungen, so dass ich diese Bewegungen tatsächlich soweit möglich meide. Mein Befund des funktionellen MRT passt übrigens gut zu meinen Beobachtungen. Hier muss ich zwar auch mit Folgen (bei der Beweglichkeit) rechnen, diese Bewegungen finde ich aber im Alltag nicht so unverzichtbar (allenfalls beim Renovieren und da besonders beim Decke streichen).

Gruß
Kate
 
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