Entgiftung / Ausleitung mit Rizinusöl? Erfahrungen

Hallo Reinhard,

auch der herr Gräber, der mir bekannt und sympathisch ist, empfiehlt nicht uneingeschränkt Jedem das Fasten. Erst Recht nicht ein so lang Ausgedehntes, wie Du es betrieben hast. Ich würde behaupten, dass es für Dich zu lange war, denn (so) schwach sollte man sich davon nicht fühlen. So normal ist das nicht. Auchw enn ich selbst noch nie gefastet habe, kenne ich einige leute, die regelmässig fasten. Und die, man muss dazu sagen, dass sie gesundheitlich nicht stark beeinträchtigt sind, sind nie schwach davon. Auch bei längerem fasten nicht. Im Gegenteil. Ich möchte Dich damit nicht kritisieren, es macht mir nur Sorgen, wenn du Dich so schwach dabei fühlst. Ich hoffe, Du verstehst das nicht falsch.

lg, laudanum
 
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Wuhu,
ich habe es Dir persönlich nicht unterstellt, sondern meine Gedanken zu dem Thema "Strenges Fasten, dem Zustand nachher sowie eine gewünschte Rizinus-Anwendung" gepostet. Also bitte schön bei den Tatsachen bleiben :rolleyes:
...
Und was ich ganz bestimmt nicht falsch gemacht habe (das bezieht sich jetzt auf einen früheren Beitrag von alibiorangerl) ist, dass ich vor dem Fasten noch nicht ganz genau wusste, wass ich 25 oder 26 Tage später zu mir nehmen werde. Es gibt nach 21 Fastentagen noch 3 bis 4 Aufbautage, die ich auch entsprechend einhalte. Das ist alles gewiss genug Zeit, um darüber nachzudenken, womit man dann anschließt. Wovor sollte mich denn eine solche Vorfestlegung schützen? Vor dem Fasten selbst (man fastet doch nicht, wenn man nicht weiß...)? Oder vor so manchen unüberlegten Antworten hier?
Ich frage mich, was Du mit solchen Bemerkungen _eigentlich_ erreichen willst? NIEMAND hier schreibt etwas "Unüberlegtes" - ich gehe davon aus, Du ebenso wenig?! Ich darf Dich an Deinen Beitrag vom 02.03.2012 erinnern:
Hallo allerseits,

kann eventuell jemand sagen, wie das Verhältnis von Rizinusölanwendungen zu Leberreinigungen mit Olivenöl nach Moritz oder Clark ist? Mit anderen Worten: Putzt das Rizinusöl genauso die Leber wie diese Verfahren? Beziehungsweise welche Unterschiede gibt es?

Ich selbst habe mehr Erfahrungen in der Zwischenzeit mit dem Rizinusöl. Vor drei Wochen hatte ich meinen achten (habe vor Weihnachten damit begonnen und eigentlich wöchentlich fortgesetzt) und bisher letzten diesbezüglichen Tag. Das war gleichzeitig mein Einstieg in eine Fastenperiode, die ich heute - nach 21 Fastentagen - langsam abschließe. Dieses achte Mal hat dank einer sehr guten Vorbereitung, über die ich vielleicht noch einmal extra schreibe, unglaublich gut funktioniert.

Nun habe ich das Gefühl, dass ich möglichst bald wieder eine tiefere Entgiftung bzw. Leberreinigung anschließen möchte. Mein Körper ruft geradezu danach. Ich denke aber, dass ich ihm zwischendurch eine normale Phase gönnen muss, da er ja seit drei Wochen keinerlei Fett mehr gewöhnt ist und überfordert sein könnte. Und ich weiß nicht, ob ich besser mit einer "klassischen" Leberreinigung oder wieder mit dem Rizinusöl anschließe. Was meint ihr? Und hat jemand eine Vorstellung von dem zeitlichen Abstand, den man lassen sollte?

Mit Dank im Voraus für Antworten und vielen Grüßen,
Reinhard
Du hast Antworten auf Deine Fragen bekommen, die Du mehr oder weniger nachvollziehen konntest. Da Du nun rund vier Tage nach dem strengen Fasten bereits wieder "aufgebaut" hast bzw bist, könntest Du einen Rizinus-Tag einlegen. Fühlst Du Dich aktuell dennoch nicht "kräftig" genug, solltest Du dies eher (noch) nicht tun. Mit dieser - ebenso wie alle anderen meiner "überlegten" - Antwort wünsch ich Dir nun bei Deinem weiteren Tun oder Lassen viel Erfolg.
Und wohl bekomms :bier:
 
Selbstverständlich schwächt ein ausgedehntes Fasten - auch wenn man jeden Tag Sport treibt, wie ich das getan habe. In den letzten Tage bin ich beim Joggen kaum noch vorwärts gekommen und quasi über meine eigenen Füße gefallen.
Ich denke also nicht, dass ich etwas falsch gemacht habe.



Viele Grüße
Reinhard

Also Reinhardt joggen beim 3-wöchigen Fasten:-))) dann kann allerdings die Rizi-Kur wohl kaum noch grössere Schäden verursachen.

Bitte nicht böses sein, :schlag: Es wundert mich dann doch ein wenig ;)
 
Also Reinhardt joggen beim 3-wöchigen Fasten:-))) dann kann allerdings die Rizi-Kur wohl kaum noch grössere Schäden verursachen.

Bitte nicht böses sein, :schlag: Es wundert mich dann doch ein wenig ;)


Verstehe ich nicht: Was ist denn gegen ein moderates Joggen einzuwenden? Zu etwas anderem war ich ja sowieso nicht in der Lage. Die Bewegung, der Sport (ich habe auch mehrmals täglich Gymnastik gemacht) ist doch fast das Wichtigste an dem Ganzen. Das kann man doch nun wirklich überall nachlesen und vor allem auch am eigenen Leibe erfahren.

Viele Grüße
Reinhard
 
Hallo Reinhard,

auch der herr Gräber, der mir bekannt und sympathisch ist, empfiehlt nicht uneingeschränkt Jedem das Fasten. Erst Recht nicht ein so lang Ausgedehntes, wie Du es betrieben hast. ... usw. usw.

Zu den von René Gräber (S. 24 seiner Anleitung) ausdrücklich vom Fasten "auf eigenen Faust" ausgeschlossenen Personenkreis gehöre ich nicht. Zur möglichen Länge des Fastens ist auf Seite 25 dieser Anleitung zu lesen: "Eine einwöchige Fastenkur ist ausgezeichnet. Zehn Tage bis zwei Wochen sind im Allgemeinen das Limit. Wer länger fasten möchte, sollte dies einmal mit einem Fastentherapeuten abklären."

Da ich mich selbst nach zwei Wochen wohl befunden habe, habe ich das Fasten dann auf drei Wochen ausgedehnt, ohne dass sich dabei mein Zustand übrigens wesentlich verändert hätte. Dennoch habe ich meine Hausärztin (die ich auch für diesen Zweck gewechselt habe) konsultiert, die zugleich Fastenärztin ist.

Alles erst einmal klar?

Viele Grüße
Reinhard
 
Hallo Reinhard,

Alles erst einmal klar?

ehrlich gesagt nicht. Denn Deine postings widersprechen sich nun.
Zuerst schreibst Du
In den letzten Tage bin ich beim Joggen kaum noch vorwärts gekommen und quasi über meine eigenen Füße gefallen.

Dann schreibst Du
habe ich das Fasten dann auf drei Wochen ausgedehnt, ohne dass sich dabei mein Zustand übrigens wesentlich verändert hätte.

Klingt für mich nach einer wesentlichen Veränderung.

Und dann frage ich mich noch, wann Du diese Ärztin konsultiert hast. Erst als es schlechter ging? H. Gräber meint damit mit Sicherheit, dass man sich vorab durchchecken und beraten lassen soll, ob man fastentauglich ist (für eine längere Phase oder überhaupt) und bestenfalls therapeutische fastenbegleitung in Anspruch nimmt. Für mich klingt es nun so, als ob Du die Ärztin erst währenddessen aufgesucht hast? Und was meinte Diese? Ich halte das weiterhin für eine schlechte Idee, wenn Du Dich so schwach fühlst, das so lange durchzuziehen. Wer vollkommen gesund ist udn das als prophylaktische maßnahme machen möchte, ok. Aber ejmand, der nicht ganz gesund ist, sollte sich besser an das allgemeine Limit halten, welches nicht umsonst Limit heisst. Aber es ist natürlich deine Entscheidung. Ich mach mir halt meine Gedanken dazu und möchte Dir diese nicht vorenthalten.

lg, laudanum
 
Hallo laudanum,

vielen Dank für deine Antwort. - Es muss ja niemand fasten. Ich tue es jedenfalls und seit einiger Zeit mit sehr viel Überlegung.

Was die anderen Sachen angeht, also: warum ich wann zu der Ärztin gegangen bin (nämlich primär aus anderen Gründen), wie sich das bei mir genau mit dem Joggen verhält, wie ich selbst meinen Gesundheitszustand einschätze usw. und wie es grundsätzlich mit dem Eiweiß- und Fettverbrauch und solchen Sachen beim einem längerfristigen Fasten zugeht, das hier immer weiter darzulegen, ist mir jetzt - offen gestanden - zuviel.

Bleiben wir in diesem thread doch vielleicht besser bei den Erfahrungen, die jemand mit der Rizinusölanwendung macht. Wenn ich noch Ratschläge gebrauchen kann, werde ich mich in diesem Sinne auf jeden Fall melden.

Viele Grüße
Reinhard
 
Ich kann noch etwas beitragen zum Thema Rizinusanwendung bei einem grippalen Infekt.
Meiner Erfahrung nach könnte die Frage ob das guttut oder nicht damit zu tun haben, wie gut der jeweilige Organismus Histamin abbauen kann.
Bei einer Entzündung im Körper steigt ja wegen der Abwehr auch der Histaminspiegel. Bei der Rizinusanwendung geschieht das ebenfalls. Wenn nun eine bekannte oder latente Histaminabbauschwäche vorliegt summiert sich das Histamin und es kommt zu einer Verstärkung der Symptome unteranderem auch zu Schwäche.
Das ist nur meine Theorie, ich habe aber festgestellt, dass die Symptome meiner Erkältungen, sofern ich überhaupt noch welche bekomme viel milder sind, seit ich mich Histaminarm ernähre. Ausserdem tut es mir, mit meiner ausgeprägten Histaminintoleranz nicht gut bei einer Erkältug, bzw Grippe Rizinus zu nehmen.
Deshalb glaube ich, dass es hier einen Zusammenhang gibt.

LG
Claudia
 
Noch ein Wort zum Thema Gerold's Antworten.

Wie ihr alle wisst startete dieser Thread im Jahre 2005. Seit dieser Zeit steht uns Gerold hier ununterbrochen mit seinem Rat zur Verfügung. Und das ohne selbst etwas davon zu haben. Weder kann er Ruhm ernten, da wir hier ja alle anonym sind noch hat er einen persönlichen Gewinn, da er selbst ja schon seit Jahren gesund ist und unseren Rat nicht braucht. Eigentlich hätte er sich hier auch schon längst verabschieden können.
Wer sich die Mühe macht, diesen Thread von Anfang an zu lesen wird feststellen, dass die Antworten am Anfang durchaus ausführlicher und manchmal auch engagierter waren. Aber wer es Gerold verübeln will, dass er sich vielleicht inzwischen etwas knapper ausdrückt, wenn die selben Fragen immer und immer wieder gestellt werden, der sollte erstmal dieselbe Leistung über einen so langen Zeitraum immer zuverlässig erbringen.
Ich persönlich habe auch schon Antworten bekommen, die mich nicht ganz zufrieden gestellt haben. Aber was für ein Recht habe ich, hier irgendetwas einzufordern? Da muss ich eben selbst nachdenken oder mich noch anderweitig informieren.

LG
Claudia
 
Zuletzt bearbeitet:
Meiner Erfahrung nach könnte die Frage ob das guttut oder nicht damit zu tun haben, wie gut der jeweilige Organismus Histamin abbauen kann.
Bei einer Entzündung im Körper steigt ja wegen der Abwehr auch der Histaminspiegel. Bei der Rizinusanwendung geschieht das ebenfalls. Wenn nun eine bekannte oder latente Histaminabbauschwäche vorliegt summiert sich das Histamin und es kommt zu einer Verstärkung der Symptome unteranderem auch zu Schwäche.

Hallo Claudia, ich habe eine starke Histaminintoleranz und haben zu wenig DAO.
Trotzdem macht mir die Rizinusanwendung gar keine Probleme, im Gegenteil. Also kann es nicht sein, dass dadurch der Histaminspiegel angehoben wird.

LG Kerstin
 
Hallo Dawin,

das hast Du sehr schön gesagt und ich bin ganz Deiner meinung. Ich halte es Gerold auch sehr zu Gute, dass er immernoch zuverlässig antwortet und uns zur Seite steht, nach all der zeit und den vielen, immer wiederkehrenden, gleichen Fragen. Dass die Antworten knapper ausfallen, ist nur all zu verständlich. Er könnte auch einfach schreiben, man soll es in den 500 Seiten nachlesen, oder eben garnicht mehr antworten. Ich habe auch nicht alle 500 Seiten anchgelesen, aber doch Einige, um einen guten Überblick zu bekommen. Natürlich ahbe ich das alles auchs chon wieder vergessen...naja. Anderes Problem :)

@Reinhard: Du hast dich entschieden. Man kann mir jetzt wenigstens nicht vorwerfen, ich wäre nicht vorsichtig genug gewesen :)

lg, laudanum
 
@Reinhard: Du hast dich entschieden... /QUOTE]

Wofür soll ich mich denn entschieden haben? In der Frage, die ich hier einzig zur Diskussion gestellt habe und die überhaupt noch zu entscheiden ist, nämlich die danach, in welchem zeitlichen Abstand nach meinem 21-tägigen und seit Freitag letzter Woche abgeschlossenen Fasten ich die nächste Rizinusölanwendung durchführe, habe ich mich überhaupt noch nicht entschieden.

Die Lage ist im Moment so, dass ich zwar gut wieder zu Kräften komme (ich bin heute zum Beispiel schon wieder eine Stunde recht straff gejoggt), aber wenn ich etwas zu viel Öl oder anderes Fett zu mir nehme, habe ich ein anhaltendes Sodbrennen, wie ich es sonst nie habe. Das sagt mir, dass ich noch warten sollte. Derzeit bereite ich mit täglich einem Liter Apfelsaft (ich bin einer, der das gut verträgt) zunächst eine klassische Leberreinigung mit Olivenöl vor, weil die nach meiner Erfahrung leichter verläuft. Erst dann möchte ich (mit 5 oder 6 Tagen Abstand - das ist bei mir ein Erfahrungswert) die Rizinusölanwendung nachschieben.

Viele Grüße
Reinhard
 
Hallo Reinhard,

ich hätte auch schreiben können "Mach wie Du denkst!"
Bisher hat Dir keine Antwort genügt oder hast sie mit Dankbarkeit angenommen (das kann man auch tun, wenn man mit der Antwort nicht ganz konform geht). Ob es sich nun um Rizi, oder Fasten handelte. Außerdem beantwortest du Dir Deine Fragen selbst. Ich frage mich, wieso Du überhaupt gefragt hast?
Ich habe Dir und deinen Themen nichts mehr zu sagen und bin raus.

Adieu, Laudanum
 
Noch ein Wort zum Thema Gerold's Antworten.

Wie ihr alle wisst startete dieser Thread im Jahre 2005. Seit dieser Zeit steht uns Gerold hier ununterbrochen mit seinem Rat zur Verfügung. Und das ohne selbst etwas davon zu haben ...
Aber wer es Gerold verübeln will, dass er sich vielleicht inzwischen etwas knapper ausdrückt, wenn die selben Fragen immer und immer wieder gestellt werden, der sollte erstmal dieselbe Leistung über einen so langen Zeitraum immer zuverlässig erbringen.
Ich persönlich habe auch schon Antworten bekommen, die mich nicht ganz zufrieden gestellt haben. Aber was für ein Recht habe ich, hier irgendetwas einzufordern? Da muss ich eben selbst nachdenken oder mich noch anderweitig informieren.

LG
Claudia

Claudia,

daß ich mich hier seit einiger Zeit kürzer und vor allem vorsichtiger ausdrücke hängt damit zusammen, daß ich mich hier immer wieder einmal üblen Angriffen ausgesetzt gesehen habe, die als verletzend anzusehen waren. Deshalb bin ich besonders dankbar, wie ich hier im Zusammenhang mit diesen Vorwürfen von etlichen Forumsmitgliedern stets verteidigt und gestützt worden bin; sonst wäre ich hier längst verschwunden. Ich erlaube mir, all diesen auf diesem Wege herzlich zu danken.

Alles Gute!

Gerold
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Lage ist im Moment so, dass ich zwar gut wieder zu Kräften komme (ich bin heute zum Beispiel schon wieder eine Stunde recht straff gejoggt), aber wenn ich etwas zu viel Öl oder anderes Fett zu mir nehme, habe ich ein anhaltendes Sodbrennen, wie ich es sonst nie habe. Das sagt mir, dass ich noch warten sollte. Derzeit bereite ich mit täglich einem Liter Apfelsaft (ich bin einer, der das gut verträgt) zunächst eine klassische Leberreinigung mit Olivenöl vor, weil die nach meiner Erfahrung leichter verläuft. Erst dann möchte ich (mit 5 oder 6 Tagen Abstand - das ist bei mir ein Erfahrungswert) die Rizinusölanwendung nachschieben.

Viele Grüße
Reinhard


Verstehe ich das richtig, jetzt nach 3 wöchigem Fasten und Joggen die Leberreinung mit Olivenöl, Apfelsaft, Bittersalz zum Abführen und danach mit etwas Abstand Rizi-Kur, na holla die Waldfee, Du bist mutig :D
 
Da Rizinusöl normalerweise zum Abführen verwendet wird, sei auf nachstehende Beobachtung hingewiesen: Kürzlich habe ich die Grenzen des Abführens durch die Einnahme von Rizinusöl erfahren: Sofern einem eine Mahlzeit nicht gut bekommen ist und man sich danach mit massiven Blähungen herumzuplagen hat, ist es nicht empfehlenswert, mit Rizinusöl abzuführen, um sich von dieser Plage zu befreien:
1. Muß man mit der Einnahme von Rizinusöl warten, bis der Magen völlig leer ist, und das kann Stunden gehen.
2. Verzögern die Blähungen den Wirkungseintritt nach der Einnahme einer angemessenen Dosis Rizinusöl ungemein.

In solchen Fällen dürfte es sinnvoller sein, eine isotone Lösung von Natriumsulfat (Glaubersalz) einzunehmen. Da die Körperisotinie von Natriumsulfat 3,2 % beträgt, hat man z. B. 16 g Natriumsulfat in 500 ml Wasser einzurühren und dieses anschließend zu trinken.

Alles Gute!

Gerold
 
Hallo Claudia, ich habe eine starke Histaminintoleranz und haben zu wenig DAO.
Trotzdem macht mir die Rizinusanwendung gar keine Probleme, im Gegenteil. Also kann es nicht sein, dass dadurch der Histaminspiegel angehoben wird.

LG Kerstin

Darauf wollte ich noch antworten.

Es ist auf jeden Fall so, dass die abführende Wirkung des Rizinus (Darmkontraktur) durch eine Histaminausschüttung (durch das Rizinus) ausgelöst wird. Im Darm steig dadurch auf jeden Fall die Histaminkonzentration. Ob dieses Histamin dann auch in's Blut gelangt hängt vielleicht von verschiedenen Faktoren ab (Verweildauer, Leaky Gut, ect.) Ich merke keine so starke Reaktion wie bei manch anderen Entgiftingsmaßnahmen, aber sie ist auf jeden Fall deutlich spürbar.

LG
Claudia
 
Hallo,

ich lese hier schon längere Zeit mit und möchte nun meine Erfahrungen kundtun:

Abführen und Krankheit: auch ich habe gelesen, dass im Falle eines Infektes der Körper ja über die Lymphe entgiftet und diese in den Darm entlässt. Es wäre nur logisch, dass ein schnelleres Ausscheiden der Gifte den Körper entlastet. Weiters empfiehlt die Naturheilkunde eben einen Einlauf, um genau diese Reinigung zu erzielen und den Körper zu entlasten. Also scheint es mir durchaus logisch und zielführend, das RÖl zu verwenden.

Ich gehe seit einigen Monaten zu einer Osteopathin und mir hat diese Behandlung sehr gut geholfen. Vor allem mein Darm tut, was er soll und ich bin über diese Neuerung ausgesprochen erfreut. Da ich es vermeide, spätabends zu essen, kann ich am nächsten Vormittag ausscheiden und ist offenbar mein Darm ziemlich leer, da ich mit Senfkörnern und Flohsamenschalen die Ausscheidung anrege.

Jedenfalls habe ich 30 ml RÖl zu mir genommen und es ist 2 Stunden später in der Kloschüssel in Form von Fettringen erschienen. Sonst ist nicht viel passiert. Ich denke, dass ich es zu wenig geschüttelt habe und glaube, dass mein Darm gut entleert ist. Da ich mit der Fettverdauung keine Probleme habe (außer wenn ich mal in einem Lokal schlechtes Fett erwische), gehe ich davon aus, dass der Grund im Zu-Wenig-Schütteln gelegen ist.

Allerdings werde ich in absehbarer Zeit wieder einen Durchgang starten, um zur Gallenausscheidung zu gelangen. Dazu muss ich das Gefühl haben, dass es der richtige Zeitpunkt ist und der kommt sicher. Wie seht Ihr das? Weiters ein herzliches Dankeschön fürs Zusammenstehen und Austauschen!

Danke und LG Momo
 
Jedenfalls habe ich 30 ml RÖl zu mir genommen und es ist 2 Stunden später in der Kloschüssel in Form von Fettringen erschienen. Sonst ist nicht viel passiert. Ich denke, dass ich es zu wenig geschüttelt habe und glaube, dass mein Darm gut entleert ist. Da ich mit der Fettverdauung keine Probleme habe (außer wenn ich mal in einem Lokal schlechtes Fett erwische), gehe ich davon aus, dass der Grund im Zu-Wenig-Schütteln gelegen ist.

Mit dem Schütteln hat das Ergebnis nichts zu tun, vielmehr ist durch die Galle und die Lipasen der Bauchspeicheldrüse anscheinend nur ein Teil der eingenommenen Dosis Rizinusöl in Ricinolsäure und Glycerin gespalten worden und der Rest so abgegangen; und dies wundert mich.

Alles Gute!

Gerold
 
Jedenfalls habe ich 30 ml RÖl zu mir genommen und es ist 2 Stunden später in der Kloschüssel in Form von Fettringen erschienen. Sonst ist nicht viel passiert. Ich denke, dass ich es zu wenig geschüttelt habe...

Hallo Momo,

ich kann zwar auch nicht sagen, woran das liegen könnte, aber vielleicht kommst du ja mit abwandelnden Versuchen weiter. Meine eigene Erfahrung ist jedenfalls, dass bei einer so geringen Menge wie 30 ml (womit ich auch begonnen habe) das 10- bis 15-minütige "Kauen" (gründliche Einspeicheln) von je ca. 15 ml des Öls für mich die effektivste und verträglichste Methode gewesen ist. Davon habe ich erst gelassen, als ich einmal bei der Einnahme von 80 ml auf diese Weise etwa 90 Minuten zu tun hatte. Danach bin ich auf das Mischen mit Grapefruitsaft umgestiegen. Vielleicht versuchst du es beim nächsten Mal mit der Kau-Methode? Da passiert nämlich recht viel schon im Mund. Man findet Genaueres dazu auch hier im thread, vor allem zu Beginn irgendwo.

Was das Abführen beim Infekt noch einmal angeht: Das sehe ich ja auch so. Und das erste, was ich mache, wenn ich spüre, da könnte etwas im Anzug sein, ist einen hohen Einlauf machen, und als nächstes würde ich auch mit Rizinusöl abführen. Hier ging es aber eher darum, ob die Rizinusölmethode ohne weiteres empfohlen werden kann, wenn der Körper an der Infektfront bereits richtig beschäftigt ist (etwa seit einer Woche, wie es hier genannt wurde) oder man eben - wie ich selbst - von einem langen (und völlig fettfreien) Fasten noch geschwächt ist. Und da würde ich mit vielen weiß Gott erfahrenen Naturheilkundlern eben sagen: nein, nicht unbedingt - es kann zwar sein, dass es gut geht, es kann auch sein, dass es wirklich hilft, aber es kann auch - abhängig von vielen anderen Bedingungen - zu einer gewissen Konfusion des Körpers führen. Ich selbst (und ich verfüge an sich über eine recht kräftige Konstitution) habe jedenfalls nach meinem 21-tägigen Fasten genau eine Woche gewartet, bis ich zunächst wieder eine Leberreinigung gemacht habe. Und das war gut so, denn ich fühlte mich erst da wieder richtig bei Kräften. Und in drei Tagen werde ich nun die nächste Rizinusölanwendung angehen - wo ich jetzt nicht mehr unsicher bin, sondern mich gleichsam darauf freue. Und ich finde, diese Sicherheit etc. gehört irgendwie dazu...

Viele Grüße
Reinhard
 

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