Eine riesen Sauerei...

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18.03.12
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Langsam schmeckt mir auch das Wenige nicht mehr,was ich so esse.:
Echt eine Sauerei!

Liebe Grüße von Wildaster:wave:
 
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01.06.10
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Hallo, das ist doch alles lange bekannt?
Gemüse ist auch nicht immer in Ordnung...es beschwert sich doch niemand öffentlich ...
 
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18.03.12
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Guten Morgen liebe Kuku:)

natürlich ist das alles bekannt,aber wir sind im Verdrängen gut,gerade ich.
Wenn ich es dann lese wird es mir wieder bewusst.
Ich finde es gut,wenn immer und immer wieder darauf hingewiesen wird.

Sei lieb gegrüßt von Wildaster:wave:
 
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01.06.10
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Liebe Wildaster,

es war nicht als Vorwurf gemeint ! Ich bin auch nicht frei von Schuld, kaufe ich gelegentlich auch abgepacktes Geflügelfleisch.

Dieses "Hui , wer hätte das gedacht..." klingt mir zu gewollt Lustig. Ich finde das Thema nicht lustig.

Bemerke dabei aber, das es oft nur gegen Fleischessen allgemein gerichtet ist.

So wie hier auch zu bemerken :

Aber was nimmt man nicht alles gerne in Kauf für jeden Tag nen Teller voll lecker Fleisch...

Lasst es euch schmecken!
http://www.symptome.ch/vbboard/gifte/113874-akte-aluminium-3sat-25-09-13-a.html#post955487

Mir wäre eine öffentliche Diskussion insgesamt über die Erzeugung und Qualität aller Nahrungsmittel wichtig. Obst und Gemüse aus moderner Massenaufzucht gefällt mir genauso nicht.

:wave:
 
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04.12.05
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Mir wäre eine öffentliche Diskussion insgesamt über die Erzeugung und Qualität aller Nahrungsmittel wichtig. Obst und Gemüse aus moderner Massenaufzucht gefällt mir genauso nicht.
Hallo,

eigentlich wollte ich mich nicht einmischen, bin ja parteiisch, da Vegetarier - aber zwischen Massenaufzucht von Gemüse und Massenaufzucht von Schweinen, Rindern und Geflügel sehe ich einen gravierenden Unterschied:
Für die Fleischerzeugung werden Lebewesen, d.h. Mitgeschöpfe lebenslang gequält und letztendlich umgebracht - also wohl nicht direkt vergleichbar...ist aber nur meine, natürlich subjektive, Sicht der Dinge.

Gruß
Inge
 
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12.05.13
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Hallo,

eigentlich wollte ich mich nicht einmischen, bin ja parteiisch, da Vegetarier - aber zwischen Massenaufzucht von Gemüse und Massenaufzucht von Schweinen, Rindern und Geflügel sehe ich einen gravierenden Unterschied:
Für die Fleischerzeugung werden Lebewesen, d.h. Mitgeschöpfe lebenslang gequält und letztendlich umgebracht - also wohl nicht direkt vergleichbar...ist aber nur meine, natürlich subjektive, Sicht der Dinge.

Gruß
Inge
Danke Inge, sehe ich genauso, aber bei manchen Menschen scheint Empathie ein Fremdwort zu sein und zu sehr eigenartigen Gedankengängen zu verleiten...

Liebe Grüße tarajal :)
 
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01.06.10
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Hallo Inge,

eigentlich wollte ich mich nicht einmischen, bin ja parteiisch, da Vegetarier
Aus dem Grund genau meckert kaum einer öffentlich über insgesamt miese Qualität ( Erzeugungsverhältnisse und Nährstoffe u.a. ) der angebotenen Nahrungsmittel.
 
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04.12.05
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Hallo Inge,



Aus dem Grund genau meckert kaum einer öffentlich über insgesamt miese Qualität ( Erzeugungsverhältnisse und Nährstoffe u.a. ) der angebotenen Nahrungsmittel.
Upps - das verstehe ich jetzt nicht so richtig - die Anzahl der Vegetarier unter den Konsumenten ist doch eher bescheiden...?
Aber ich habe absolut keinen missionarische Eifer, was den Vegetarismus angeht - schon lange nicht mehr - es ging mir nur um die für mich völlig unverständliche Gleichsetzung von Massenaufzucht Gemüse und Massentierhaltung - das kann man meiner Meinung nach absolut nicht auf einer Ebene diskutieren.
Gruß
Inge
 
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04.12.05
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Danke Inge, sehe ich genauso, aber bei manchen Menschen scheint Empathie ein Fremdwort zu sein und zu sehr eigenartigen Gedankengängen zu verleiten...

Liebe Grüße tarajal :)
Hallo Tarajal,

ich denke schon, dass Empathie vorhanden ist - nur sie bezieht sich nicht auf eben diese gequälten Mitgeschöpfe - man denke nur an das Aufheulen eines großen Teils der Bevölkerung, als ein "Veggiday" von einer politischen Partei gefordert wurde - da gab es sehr viel Mitgefühl unter den Fleischessern...
Aber das ist jetzt off topic...ich verschwinde schon wieder:eek:)
Gruß
Inge
 
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01.06.10
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Hallo Inge,

wir schreiben aneinander vorbei ?

es ging mir nur um die für mich völlig unverständliche Gleichsetzung von Massenaufzucht Gemüse und Massentierhaltung - das kann man meiner Meinung nach absolut nicht auf einer Ebene diskutieren.
Ich habe das im Zusammenhang mit der Qualität der so erzeugten Nahrungsmittel geschrieben. Und nur darum ging es in meinem Beitrag. Es gab auch schon lebensgefährliche Keime auf Gemüse....

Solange sich aber Fleisch- und Nichtfleisch-Esser gegenseitig Vorwürfe machen, braucht sich keiner in der Nahrungsmittelindustrie Gedanken machen, wie Nahrungsmittel wieder Lebensmittel werden könnten.

Hier ein sehr gequältes Geschöpf am warmen Ofen, von seiner Mutter nicht angenommen.
 

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14.08.10
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Off topic?)

Hallo
Im Rahmen meiner damaligen Tätigkeit in einem Tierheim
und meiner Arbeit in einer Tierarztpraxis habe ich einen Schlachthof illegal betreten.
Die Geschichte hab ich mehrfach schon beschrieben.
Kurz: Ab dem Tag war ich über 20 Jahre Vegetarierin.
Heute esse ich selten Fleisch, niemals aus Massentierhaltung und immer im
Bewußtsein, daß ein Tier dafür geschlachtet wurde.
Ich kann mir sehr gut vorstellen demnächst zum Vegetarismus zurückzukehren.
(Aufgrund der Gefühls - und Seelenlage meinerseits zum Thema)

Allerdings mit Eiern, Schaf - und Ziegenmilchprodukten.

Schlimmer als alle Bakterien im Fleisch empfinde ich die barbarische Massentierhaltung.
Sie gehört abgeschafft.
Aber:Was mir unter Vegetariern auffällt, ist die oft herablassende und zynische Art
den Fleischessern gegenüber, und da frage ich mich wieso.
Mit Zynismus und Herablassung ändert man gar nichts.
Nur mit Überzeugungsarbeit, Aufklären und auch Respekt.
Und Respekt heisst dann auch, den anderen nicht abzuwerten, wenn er weiterhin Fleisch
essen wird.
Oder ihn als empathielosen Mörder anzuklagen.
Was ich in Tierschutzthemen von Tierschützern
an menschenverachtenden Äusserungen anderen Menschen gegenüber schon gelesen habe,
welche Strafen sie anderen angedeihen lassen möchten, - da geht bei mir die Sonne unter.
Barbareien, die sie sonst an Tieren nie sehen wollten.
Und das kann es nicht sein.
Und dann noch für uns alle...ein kleine Frage, zwar off topic, aber dennoch berechtigt:
Aus was sind eure Schuhe und Gürtel....ich hoffe, dann doch immer wirklich nur aus Stoff und
Kunststoff.........

Liebe Grüße von Felis
 
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14.08.10
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Und noch eine Frage wirft sich mir auf, ebenfalls off topic.
Womit füttern Vegetarier eigentlich ihre geliebten Hunde und Katzen, wenn
sie sie gemäß der Liebe zum Tier und der Achtung vor den Tieren
artgerecht ernähren?
Tarajal, du hast doch Hunde - was gibst du ihnen?
 
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23.05.12
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OT
Mod. ist etwas lange geworden, falls nötig-bitte in meinen Thread verschieben.
Womit füttern Vegetarier eigentlich ihre geliebten Hunde und Katzen, wenn
sie sie gemäß der Liebe zum Tier und der Achtung vor den Tieren
artgerecht ernähren?
Liebe Felis
hatte schon die Antwort geschrieben-ging was bei Google suchen, und dann geht die Antwort immer weg, nun schreibe ich nochmals, aber wohl etwas kürzer.
Ich versuche ja seit einiger Zeit für meine Tiere Biofutter zu bekommen, leider ist da manchmal sehr viel Getreide drin, zb. bei Demeter TF über 50%. Frischfleisch habe ich einen Lieferanten, die Sendung mit gefrorenem Fleisch ist aber nicht einfach, da ich die Post ja nicht direkt bekomme. Werde wohl wieder mit dem Metzter im Nachbarsdorf Kontakt aufnehmen, der die Tiere von hier in der Nähe schlachtet, die haben wenigstes keine langen Transporte und sind meist aus kleinen Höfen.
Für Troy machte ich ja nun lange immer Pouletbrühe, und jedesmal dankte ich dem Huhn, wenn immer möglich nahm ich auch da von der Biokette Poulet-aber nicht immer ging das, nun ist der Kater wieder verschwunden, und ich bin mir nicht sicher ob er wieder retour kommt.
Wenn ich Notfalls auf normales Futter ausweichen muss für meine Hunde und Katzen, das mir die Frau kauft, die mir den Wocheneinkauf bringt, dann bin ich jedesmal dabei nachzudenken was ich da meinen Tieren wieder gebe.
Mache nun praktisch immer das - denn ich kann irgendwie nicht mehr damit umgehen, wenn jemand für etwas das ich esse oder benutzte gelitten hat. Leider ist es aber schon so, dass ich ja viele Sachen bekommen habe, so ist es mir bis Anhin nicht möglich alle Pflanzen- oder Tierprodukte die ich benutze aus artgerechter Haltung zu kaufen (Kleider, Schuhe, Möbel etc). Ich habe mich aber dazu entschieden, die Sachen so lange zu gebrauchen wie es möglich ist, und dann bei Sachen, die ich mir kaufe wirklich auf die Art und Weise der Herstellung zu achten. Unser ganzer Haushalt ist eine Frage "woher kommt die Ursprungsware, wie wurde sie verarbeitet, transportiert - wer hat bei der Herstellung gelitten?" Wenn man da bewusst wird, und anfängt die Kette der Billiggewohnheiten zu unterbrechen, macht man sich schon viel Gedanken.
zb. gestern nahm ich die Packung mit den Bioeiernudeln in die Hand, die mir die Frau empfahl als ich am Mittwoch im Geschäft ein paar Sachen bestellte.
Ich esse ja nur ganz selten Eier oder Weizenprodukte (eigentlich nur Dinkelsauerteigbrot oder ab und zu mal Penne) -aber ich wollte es mal wieder probieren und schaute deshalb woher denn die Zutaten kamen: die Eier aus der Schweiz, der Hartweizen aus Nordamerika.
Da überlegte ich, dass ich solche Sachen in Zukunft nicht mehr kaufe - überlegte sogar wieder meine Teigwaren selbst zu machen, wie früher als ich noch gesund war.
Bei Waschmitteln und Putzmittel etc. gibt es ja mittlerweilen gute Alternativen-wenn auch nicht ganz billig-aber da bin ich sehr konsequent.
Die Frage stellt sich aber auch bei Medikamenten-da will ich auch möglichst ohne sein.
Für mich gibt es nur ein vorwärts-rigoros dazu zu stehen wo meine Seele sich gut fühlt-denn ich glaube nur so kann ich glücklich sein. Bei Kompromissen, welche ich bewusst eingehe, das ist was anderes-aber einfach gleichgültig die Augen zu schliessen, weil ich was nicht sehen will, das geht nicht mehr.
Dankbar bin ich aber auch den Sachen, wo für mich nicht alles ok. ist - zum Beispiel der PC od. andere technische Apparaturen.
So... nun reichts, wollte dazu etwas in meinen Thread schreiben, aber nun ist mal hier was dazu.
sei lieb gegrüsst
Béatrice

Im Moment ist bei meinen Katzen "Siebenschläferzeit" - auch wenn ich die Tierchen sehr gerne mag, und am Anfang sehr darunter litt, dass meine Katzen jagten, bin ich nun wirklich sehr froh, dass sie hier Ratten verdrängten und die Mäuse im Schach behalten und auch die Siebenschläfer etwas von den Häusern fern halten. Die können nämlich eine echte Plage werden, wie ich in meinem früheren Haus erfuhr. Somit haben meine Katzen sicher einen grossen Teil auch "artgerechte" Nahrung.
Darum wird mein neues Zuhause wieder irgendwo in der Natur sein, wo sie Katzen sein dürfen- und auch ich mir einen grossen Teil meiner Lebensmittel selbst suchen/pflanzen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
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14.08.10
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Hallo alle :)



Ich versuche ja seit einiger Zeit für meine Tiere Biofutter zu bekommen, leider ist da manchmal sehr viel Getreide drin, zb. bei Demeter TF über 50%. Frischfleisch habe ich einen Lieferanten, die Sendung mit gefrorenem Fleisch ist aber nicht einfach, da ich die Post ja nicht direkt bekomme. Werde wohl wieder mit dem Metzter im Nachbarsdorf Kontakt aufnehmen, der die Tiere von hier in der Nähe schlachtet, die haben wenigstes keine langen Transporte und sind meist aus kleinen Höfen.
Das ist eben ein Punkt, aus dem ich Vegetarier, die eigene fleischfressende
Tiere halten und andere Menschen als empathielos wegen Fleischverzehr bezeichnen nicht herauslassen kann: Wo zieht man die Grenze?
Den eigenen geliebten Tieren setzt man unweigerlich die weniger geliebten zum Futter vor...und die ungeliebten Futtertiere kommen auch irgendwoher.Haben den gleichen Weg beschreiten müssen, wie die Tiere
der Fleischesser.
Und meistens ist in verarbeitetem Hunde und Katzenfutter dann das drin,
was als "Ausschuss" bezeichnet wird und sogar fast garantiert aus Massentierhaltung und Qualzuchten kommt.
Das Menü mit Hühnchen für die Katze beinhaltet die Küken, welche die
Quälerei der Mast nicht überleben.
Bei eigener Herstellung des Futters muss ich darauf achten, wo es herkommt. Und auch da werde ich doch konfrontiert damit, dass für meinen Hund etwas abfällt, was einem anderen Tier gehörte.Dessen
Schnuffel oder Zungen usw. Dessen Leben.
Bitte nicht falsch verstehen. Aber ich sehe es so: Wenn ich andere als
gefühllos bezeichne, weil sie Fleisch konsumieren und mich selbst als
bewusster empfinde, weil ich keines esse - dann müsste ich den Weg konsequent gehen.
Und für Vegetarier aus Gewissensgründen müsste das heißen: Keine Lederschuhe, keine Gürtel und Taschen und: Keine eigenen Tiere,
die darauf anegwiesen sind, von mir das Fleisch vorgesetzt zu bekommen, dass sie zum Leben brauchen.
Das war ja damals der Grund, warum ich in diesen Schlachthof gegangen bin.Die Hunde und Katzen bekamen täglich neu angeliefert eine ziemlich rottriefende Mischung aus dem nahe gelegenen Schlachthof. Und ich wollte wissen, was und wie das dort aussieht. Die grosse Hintertüre abgesperrt mit Zäunen und "Betreten streng verboten" war in der Nähe.



denn ich kann irgendwie nicht mehr damit umgehen, wenn jemand für etwas das ich esse oder benutzte gelitten hat. Leider ist es aber schon so, dass ich ja viele Sachen bekommen habe, so ist es mir bis Anhin nicht möglich alle Pflanzen- oder Tierprodukte die ich benutze aus artgerechter Haltung zu kaufen (Kleider, Schuhe, Möbel etc). Ich habe mich aber dazu entschieden, die Sachen so lange zu gebrauchen wie es möglich ist,
Unser ganzer Haushalt ist eine Frage "woher kommt die Ursprungsware, wie wurde sie verarbeitet, transportiert - wer hat bei der Herstellung gelitten?" Wenn man da bewusst wird, und anfängt die Kette der Billiggewohnheiten zu unterbrechen, macht man sich schon viel Gedanken.
Damit kommt man in ein ganz weites Feld.Vom mit Keimen verseuchten Schlegelchen aus dem Discounter bis zu den anderen vielen Dingen, die wir konsumieren oder brauchen.

Und da hat dann schon auch der konventionelle Gemüseanbau seinen
gemeinsamen Nenner zur Massentierhaltung:
Der Wert, die Einstellung, die Bewusstheit die wir in unserem Konsumverhalten den Dingen geben und ihnen gegenüber haben:

Alles was in großen Massen "produziert" wird geht auf Kosten irgendeines lebenden Wesens oder der Umwelt.Und niemand kann sagen, dass der Anbau von Obst und Gemüse - z.B. gerade aus dem Ausland importierte Waren - nicht sogar Menschenleben kostet.
Wer einmal die Arbeitsbedingungen der Bananenplantagenarbeiter gesehen hat, weiss, dass sie schwer krank werden samt ihren Kindern durch die Art und den Einsatz der verwendeten Pestizide.Und so weiter..

Massenproduktion und Billigwaren.Überall.In allen Bereichen.

Wie schön wäre es, so leben zu können, wie es mir mein Gewissen sagt.
Aber dazu bräuchte ich ein Vielfaches von dem, was ich zur Verfügung habe.Finanziell. Oder ich bin in der Lage asketisch zu leben in vielen
Bereichen bzw nicht alles brauchen zu wollen, was man meint brauchen zu müssen
So bleibt nur eines: Das zu tun, was man tun kann.
Meinem Gewissen entkomme ich nicht.Wenn die Bewusstheit über gewisse Abläufe in mich gedrungen ist, komme ich nimmer raus.:)
Stellt sich damit die Frage: was tun, wo ziehe ich die Grenze.

Das alles klingt nun hoch moralisch, wird aber zur Grundeinstellung,
wenn es ins Innere Einzug gehalten hat. So zumindest geht es mir.
Im Kleineren geht es um den Hühnerschlegel, im Grösseren um den gesamten Umgang mit Mensch, Natur, Umwelt. Produktionsweisen.
Profit. Geld. Konsumverhalten.

So, das war nun alles off topic. Es ist aber einfach so - wenn man
sich Gedanken macht über verseuchte Hühnerbeinchen, die dort in Massen
gestapelt liegen, ist mir unmöglich, die anderen Bereiche aus zu sparen.
Soviel von mir zum Thema (oder den vielen Themen im Grunde )


Liebe Grüße von Felis
 
Beitritt
31.08.08
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Hallo guten Morgen ,

Danke für diesen Thread.
Es hat mir viel gegeben, eure zum Teil sehr gefühlvollen Gedanken zu diesem Thema zu erfahren.

Es hat seinen Grund ,das ich hier in diesem Forum gelandet bin.
Es fühlt sich richtig an.

Sonntägliche Grüße

Glücksdrachen
 
Beitritt
27.03.13
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Ich bin auch nur glueckliche Tiere essender Vegetarier... Wenn ich Fleisch esse, dann weiss ich woher es kommt. Ich weiss wie sie gehalten werden (Ja ich meide auch das Billig-Bio aus den Supermarktketten) und verweiger mich lieber Fleisch als dass ich etwas aus Massentierhaltung esse.

Fuer mich hab 'MKF' fuer mich entdeckt, da kann ich sogar schauen, wie die Schweine aufwachsen, aus denen meine Wurst ist! Hier sieht man die Freilandschweine von Bauer Bernd Schulz. Kamera geht nicht? Schweinerei!<br/>Die Kamera wird über Solarpanele mit Strom versorgt, deshalb ist sie gerade im Winter nicht immer online. Danke fürs Verständnis. :) 'Mein' Schwein schaut mich dann auch jedesmal von dem Wurstglas an!

Meinen Eltern habe ich auch so ein Glas geschenkt, ihnen gefaellt die Idee gar nicht zu wissen, woher die Wurst kommt. Meiner Schwiegerfamilie ist das alles sowieso egal :(

Wenn ich Fleisch esse, dann sehr bewusst, das gleiche gilt auch fuer Fisch, der ja oftmals aus der Massentierhalten rausflutscht, obwohl das auch so gezuechtet wird :(
 
Beitritt
23.05.12
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Liebe Felis
Danke für Deine ausführlichen Zeilen-ich glaube in vielem denken/fühlen wir das Gleiche oder ähnlich.
Alles was in großen Massen "produziert" wird geht auf Kosten irgendeines lebenden Wesens oder der Umwelt.Und niemand kann sagen, dass der Anbau von Obst und Gemüse - z.B. gerade aus dem Ausland importierte Waren - nicht sogar Menschenleben kostet.
Für mich wurde es immer wichtiger das was ich esse aus meinem Umfeld zu bekommen (die Natur gibt so viel) denn wie Du schreibst - gibt es in anderen Ländern immer noch ganz miese Kultivierungs und Arbeitsbedingungen und die die langen Flüge sind ja auch nicht gut fürs Essen.


Massenproduktion und Billigwaren.Überall.In allen Bereichen.
Ja, leider sind auch da Bioprodukte von grossen Verkaufsketten nicht mehr ausgeschlossen-deren Preise gehen nur durch Massenproduktion, und die Bioregeln sind da sehr schwammig.

Wie schön wäre es, so leben zu können, wie es mir mein Gewissen sagt.
Aber dazu bräuchte ich ein Vielfaches von dem, was ich zur Verfügung habe.Finanziell. Oder ich bin in der Lage asketisch zu leben in vielen
Bereichen bzw nicht alles brauchen zu wollen, was man meint brauchen zu müssen
Ich habe durch meine langjährige Isolation durch Krankheit gemerkt wie wenig eigentlich ein Mensch zum glücklich sein braucht - das meiste kann man nämlich gar nicht kaufen.
Darum möchte ich auch so schnell wie möglich aus der Fürsorge raus-da wird man hier nicht als Person in Schwierigkeiten angesehen, die konkrete Unterstützung in gewissen Belangen braucht, sondern als Nr.
Hoffe Gott steht mir bei, dass ich da bald raus kann.

So bleibt nur eines: Das zu tun, was man tun kann.
Meinem Gewissen entkomme ich nicht.Wenn die Bewusstheit über gewisse Abläufe in mich gedrungen ist, komme ich nimmer raus.:)
Stellt sich damit die Frage: was tun, wo ziehe ich die Grenze.
:) Ja, das ist so-und da geht es darum Unterstützung durch Gleichgesinnte zu bekommen, und so gut wie möglich andere aufzuklären. Aendern können wir die anderen Menschen nicht-sie haben ihre Wirklichkeit, aber manchmal hilft es einfach vorzuleben, und sie mal auf ihre Gewohnheiten aufmerksam zu machen. Wenns in ihnen drinnen Klingelt, und sie fangen auch zuerst mit kleinen Schritten an etwas zu verändern. Schön.

Das alles klingt nun hoch moralisch, wird aber zur Grundeinstellung,wenn es ins Innere Einzug gehalten hat.
:). So zumindest geht es mir.

Im Kleineren geht es um den Hühnerschlegel, im Grösseren um den gesamten Umgang mit Mensch, Natur, Umwelt. Produktionsweisen.
Profit. Geld. Konsumverhalten.


So, das war nun alles off topic. Es ist aber einfach so - wenn man
sich Gedanken macht über verseuchte Hühnerbeinchen, die dort in Massen
gestapelt liegen, ist mir unmöglich, die anderen Bereiche aus zu sparen.
Soviel von mir zum Thema (oder den vielen Themen im Grunde )
Manchmal dachte ich mir, ob es helfen würde, oberhalb der Verkaufstelle Fotos aufzustellen-woher die Tiere kommen, wie sie lebend aussahen. Menschen sehen nicht mehr dass sie da ein Tier verspeisen-es wurde einfach zur Ware-die Glüste und Hunger stillen sollen. Wenn man bedenkt, was dann in Fertigprodukten für Zusatzstoffe sind, die ähnlich süchtig machen-kann ich dann aber auch verstehen, wie es für solche Menschen schwierig ist, wieder davon los zu kommen.

Danke Felis-schön dass Du das alles schreibst.
Herzliche Grüsse an alle:wave:
Béatrice
 
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