Durch Stress ausgelöste starke Histamin-Reaktion? Oder doch etwas anderes?

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20.11.24
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Hallo, ich habe schon immer das Problem, dass, wenn ich ein schwieriges Gespräch führen oder auch vor einer Gruppe reden muss, ich extrem aufgeregt werde und ich starkes Herzklopfen bekomme. Nun war gestern der Fall, dass ich auf Arbeit ein schwieriges Thema ansprechen musste. Obwohl mein Gegenüber völlig normal und sachlich mit mir gesprochen hat, merkte ich schon wie ich immer aufgeregter wurde und starkes Herzrasen bekam. Ich versuchte mich natürlich innerlich zu beruhigen, trotzdem machte mir die Situation Angst. Das Herzrasen ließ auch schnell wieder nach, dann ging allerdings mein Kreislauf in den Keller und ich musste mich hinlegen, da mir schwarz vor Augen wurde. Auch waren meine Hände wie eingeschlafen und leicht verkrampft. Im Liegen stabilisierte sich dann zwar alles wieder, trotzdem war mir den ganzen Tag schlecht, unruhig, keinen Appetit und ich hatte ständig eine zugeschwollene und laufende Nase. Auch heute fühle ich mich noch nicht wieder richtig fit. Denkt Ihr es könnte sich um eine durch das Gespräch plötzlich ausgelöste starke Histamin-Reaktion handeln oder doch was anderes?
 
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Hallo Aronia,

Denkt Ihr es könnte sich um eine durch das Gespräch plötzlich ausgelöste starke Histamin-Reaktion handeln ...
Hallo Aronia,

ich würde klar sagen: Ja, das kann aufgrund der Histamin-Ausschüttung passieren.
Reagierst Du auch auf Lebensmittel? Dann kann das Histamin sowieso schon hoch sein und durch den Stress dann noch mehr steigen.

Histamin – Emotionen, geistige Leistungsfähigkeit

  • Benommenheit unabhängig von Körperposition („brain fog“)
  • Gedächtnis- und Wortfindungsstörungen
  • Kopfschmerzen, Migräne, Trigeminusneuralgie
  • Angst mit Risiko für Panikattacken
  • Stimmungsschwankungen
  • Depressionen
Ein deutlicher Überschuss an Histamin ist immer auch mit Stress, d.h. mit einer Adrenalin-vermittelten Aktivierung, verbunden. ...

Grüsse,
Oregano
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hallo Oregano,

ja, ich reagiere auch auf Lebensmittel. Meist in Form von zuschwellender und laufender Nase, tränenden Augen und kratzendem Hals. Bei Rotwein werde ich todmüde. Diese Sachen merke ich direkt nach dem Essen. Bei anderen Sachen wie Kreislaufproblemen oder Kopfschmerzen konnte ich bisher noch keinen direkten Zusammenhang zu Lebensmitteln finden.
 
Hallo Aronia,

Du bist auf jeden Fall geplagt und empfindlich auf alle möglichen Stoffe .
Es ist stark anzunehmen, daß bei allen Symptomen Histamin, Salicylate, Allergene und Intoleranzen eine Rolle spielen; - insofern ist es gut, auf diese Auslöser zu achten, zumal sie sich summieren.
Ebenso sollte man ein Auge auf Wohngifte und ähnliche Stoffe haben, weil man denen ja nicht aus dem Weg gehen kann und die ständig wirken und u.a. Einfluß auf die Entgiftungsorgane haben, allen voran die Leber.
Chronische Entzündungen triggern ebenfalls: deshalb sollte man darauf achten, daß u.a. die Zähne in Ordnung sind und dort keine chron. Entzündungen vor sich hin schwelen. Die können durch schlechte ZA-Arbeit entstehen, durch (untereinander) unverträgliche Materialien, durch Wurzelbehandlungen ...
Wichtig auch: Stressvermeidung in jeder Beziehung !

Möglicherweise könnte auch die HPU eine Rolle spielen.

Wann und wie fing diese Empfindlichkeit bei Dir an?

Grüsse,
Oregano
 
Zuletzt bearbeitet:
... Denkt Ihr es könnte sich um eine durch das Gespräch plötzlich ausgelöste starke Histamin-Reaktion handeln oder doch was anderes?
ja, das kann durchaus sein. Ich hatte früher sehr starke Histamin Intoleranz, durch das Weglassen von Milchprodukten (und Einschränken von Säugetierfleisch) ist die völlig weggegangen.
 
Es kann auch einfach nur „Streß“ sein, der hat so oder so starke Auswirkungen. Da schießt das Adrenalin hoch oder man bekommt Symptome wie Unterzucker.

Ich kenne das aus Zeiten, wenn ich mal beim Reiten in Schwierigkeiten kam. Beim Absteigen hatte ich manches Mal Butter in den Beinen.

Unsere Welt hat sich in den letzten Jahren derart nachteilig verändert, auf der Strecke bleibt das „Mensch sein“ wir mutieren nur noch zu funktionierenden Robotern bis der „Strom“ ausfällt.

Die Gefahr ist halt das jetzt total zu verkopfen und panisch zu werden. Dann tendiert man dazu, an tausend Stellschrauben rum zu machen.

Am Streßlevel arbeiten, zur Ruhe kommen, ausgewogen ernähren. NEMs falls man was braucht.

Ich halte mich deswegen aus bestimmten Themen raus, sobald ich merke dass mich das stresst, denn Foren haben halt nicht nur Vorteile, man kann sich auch ordentlich verrückt machen.
 

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