Die Borax-Verschwörung

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28.01.20
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Hab's für Dich gemacht; grundsätzlich ist der Beitragsverfasser zuständig, wir können das nicht systematisch kontrollieren (es war mir hier nur zufällig aufgefallen).
Vielen Dank liebe Kate, werde künftig die "Zitierfunktion" nutzen.
Hoffentlich krieg ich das auch hin.

Einen schönen Sonntag
zausel
 
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14.06.09
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Auch noch mal der Hinweis auf Entkalkung der Zirbeldrüse mittels Borax. Eine ---> kleine Anleitung dazu.

Die Zirbeldrüse ist wichtig für die Steuerung der Hormondrüsen, für Jungerhalt u.v.m. und soll häufig (meistens ?) von Verkalkung betroffen sein heutzutage. Nicht nur weil Bor verbreitet wohl ein Mangelelement in den konventioellen landwirtschaftlichen Böden u damit bei Mensch u Haustier ist.

Sie soll auch eine wichtige Rolle im Rahmen spiritueller Verbindungen u Bewusstsein spielen. Ein weiterer möglicher Grund für Verschwörung ?
 
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28.01.20
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Hallo zui,
habe das Video gesehen, und einen Fehler/ Versprecher in der Dosierung, die da vorgeschlagen wird, gehört.

Es heisst 300-400 mg Borax pro 1 L Wasser. Doch er wiederholt dann irrtümlich... 3-4Gramm, seinen nötig.

Wichtig zu wissen ist... die richtige Dosierung ist in diesem Fall, wie ja erstens erwähnt... 300-400 "mg" je Liter und Tag.

Liebe Grüsse
zausel
 
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09.09.08
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Wuhu Zausel,
er hat das unter dem Video dann im Beschreibungstext genauso angemerkt, vermutlich weil ihn Leute im Kommentar-Bereich darauf aufmerksam machten!

Ps: Die Kauf-Links unter diesem Video sind eh als solche gekennzeichnet, nur ist das (Borax) dort etwas teuer, bei zB asai.at gibt es das um einiges günstiger...
 
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17.10.18
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Hallo,

eins kann ich nicht verstehen, wenn es um Bor geht. Welche Substanz hat denn diese gesundheitliche Wirkung: Bor oder Borax? In einigen Beiträgen handelt es sich um Bor, in den anderen um Borax, es ist aber nicht das gleiche.

Ich habe jetzt die Artikel von Walter Last „Borax Verschwörung" gelesen.

Mir sind einige Behauptungen aufgefallen, die mich stutzig machen.

„Durch das Natrium hat Borax-Lösung einen pH-Wert von 9-10 (pH 7 ist neutral), ist also stark alkalisch.“

Borax-Lösung ist also stark alkalisch und schon dadurch ist die Wirkung im Körper auch entsprechend: es wirkt im Körper gegen Übersäuerung. In dieser Wirkung ist Borax mit Natron zu vergleichen. Allerdings beruht diese Wirkung nicht darauf, dass es eine Borverbindung ist, sondern darauf, dass diese Lösung stark alkalisch wirkt.

Ich zweifle nicht daran, dass Bor als Element in Pflanzen und im menschlichen Körper in bestimmten Mengen eine Rolle spielen kann.

Nur einige Behauptungen des Autors scheinen mir etwas übertrieben zu sein. Es sieht für mich so aus, als ob man einige Tatsachen etwas „justiert“ hat, etwas andere Akzente gesetzt hat, damit am Ende das richtige Ergebnis herauskommt.

Grüße, Panacea.
 
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14.06.09
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Borax-Lösung ist also stark alkalisch und schon dadurch ist die Wirkung im Körper auch entsprechend: es wirkt im Körper gegen Übersäuerung. In dieser Wirkung ist Borax mit Natron zu vergleichen. Allerdings beruht diese Wirkung nicht darauf, dass es eine Borverbindung ist, sondern darauf, dass diese Lösung stark alkalisch wirkt.

Borax u --> Natron mögen vielleicht ähnlich alkalisch sein, aber Borax nimmt man im mg - Bereich zu sich, Natron im Grammbereich. Ein TL Natron dürfte wohl wesentlich alkalisierender wirken als der TL dieser sehr stark verdünnten Borax Lösung, den man meistens am Tag nimmt.

Es geht ja um die Supplementierung des Mangelelementes Bor. Manche nehmen statt Borax auch Borsäure dafür (da ist der Borgehalt ein wenig höher)
 
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17.10.18
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Hallo zui,

„Es geht ja um die Supplementierung des Mangelelementes Bor.“

Und genau hier habe ich meine Zweifel. Es klingt in dem Text alles sehr beeindruckend, was Bor alles so im Körper macht. Nur die Beschreibungen stimmen nicht überein mit dem, was ich in den anderen Quellen gefunden habe.

„W. Last: Knochen und Zahnschmelz. Für gesunde Knochen und Gelenke ist Bor unverzichtbar. Durch seine Wirkung auf die Nebenschilddrüsen regelt es die Aufnahme und den Stoffwechsel von Kalzium, Magnesium und Phosphor. Damit ist Bor für die Nebenschilddrüsen ebenso wichtig wie Jod für die Schilddrüse.

Bormangel verursacht Hyperaktivität der Nebenschilddrüsen, die dann zu viel ihres Hormons ausschütten. Das Hormon setzt Kalzium aus den Knochen und Zähnen frei, wodurch der Kalziumspiegel im Blut ansteigt. Das führt zu Gelenkarthrose und anderen Arthrose-und Arthritisformen sowie Osteoporose und Zahnschäden. Mit zunehmendem Alter führen hohe Kalziumwerte zur Verkalkung von Weichteilgewebe, was Muskelverspannungen und Gelenksteifheit verursacht. Ebenso verkalken die Arterien und die Hormondrüsen, insbesondere die Zirbeldrüse und die Eierstöcke“

In der Diplomarbeit „Säure-Basen-Haushalt und osteoporose“ schreibt K. Glang über den
„…Aufbau und Funktion des menschlichen Skelets sowie über den Knochenstoffwechsel und seine dazugehörige Mechanismen“.

„Wie schon unter 7.2.1. erwähnt, ist ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt die Voraussetzung für einen optimalen Knochenaufbau und Erhalt.“

In dieser Arbeit wurden Bor oder Borverbindungen mit keinem einzigen Wort erwähnt. All das, was gemäß dem Text von Last, wir dem Bor zu verdanken haben, wird in der Diplomarbeit durch den Säure-Basen-Haushalt, Übersäuerung / Alkalisierung begründet.

Ich bin nur ein interessierte Laie, aber sogar mir fällt auf, dass W. Last die physiologische Abläufe im Körper ziemlich ungenau nimmt und die Wirkung von Borax als Lauge wird kurzer Hand als Wirkung (oder Mangel) von Bor präsentiert.

Grüße, Panacea.
 
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12.10.18
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Nur einige Behauptungen des Autors scheinen mir etwas übertrieben zu sein.

das ist doch eh üblich, wenn jemand etwas verkaufen will, egal ob neue "wundermittel" oder ein buch über seine "einzigartigen" neuen erkenntnisse oder seine "wunderheilungen" oder super-nem usw.

auch daß eine alk. lösung o.ä. die "übersäuerung" im körper beseitigt
ist ungenau und übertrieben und teils falsch.

im körper gibt es bereiche, die nicht nur "sauer" sind, sondern auch sein müssen, um z.b. eine gute verdauung herbeizuführen.

vor allem auch der magen.
der liebe gott oder die natur oder die evolution oder wer oder was auch immer zuständig sein mag, hat es nicht umsonst so eingerichtet, daß es im magen die magensäure gibt.

u.a. ist es auch für die enzyme wichtig, die für die verdauung unbedingt erforderlich sind.

"Enzyme sind sehr anfällig, was die äußeren Bedingungen angeht. Sie brauchen, um wirken zu können, optimale Verhältnisse. Für das Pepsin heißt das: ein saures Milieu (pH-Wert 1-2). Dafür sorgt im Magen, wie sollte es anders sein, die Magensäure im Magensaft. Sie aktiviert bei Bedarf das Pepsin aus der in den Hauptzellen der Magenschleimhaut gebildeten Vorstufe, dem Pepsinogen."



auch der gesunde dickdarm ist eher etwas sauer.

"In einem basischen Dickdarm entstehen bei der Eiweißverdauung verstärkt leberbelastende Stoffwechselgifte und ungesunde Darmkeime (Fäulnisbakterien) gewinnen die Oberhand."

"auch starke Basenmittel auf Carbonat-Basis unterstützen diesen Vorgang und bringen den Darm aus der Balance"


schluckt man natron oder was auch immer bringt man schon zu beginn der verdauung alles durcheinander.

teils bringt man es noch früher durcheinander, wenn man z.b. nicht gut kaut usw., weil eine gute verdauung schon im mund beginnt, durch gründlich kauen und die guten baktis im mund und das ptyalin usw.


ebenso zeigt z.b. der oft durchgeführte streifentest im urin nur an, daß säuren ausgeschieden werden, aber überhaupt nicht, daß der körper übersäuert ist.

aber mit solchem hoskuspokus kann man halt kasse machen und das ist leider auch für manche ärzte, hp usw. das wichtigste.

mit einer wirklich gesunden ernährung bekommt man normalerweise von allen notwendigen stoffen genug und bleibt bzw. wird gesund. ich hab es , wie gesagt bei einigen tausend patienten, teils schwerkranken, jahrelang miterlebt.
viele brauchten garkeine medis, nem gab es sowieso nicht und nur die schwerkranken bekamen zusätzlich noch homöop. mittel solang nötig (meist nur rel. kurz).

in beitrag 14 ist ja auch ein artikel verlinkt, der eine tabelle mit dem borgehalt von nahrungsmitteln enthält, die zeigt, daß in einigen mehr als genug enthalten ist.


lg
sunny
 
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17.10.18
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Hallo,

in diesem Artikel (s.o) wird im Wesentlichen wieder das wiederholt, was in anderen Artikeln schon geschrieben wurde.

Es gibt aber einen sehr wichtigen Hinweis darauf, warum Borax eine Wirkung im Körper hat.

„Es ist zwar jedem bewusst, dass es ohne Wasser kein Leben geben kann und dass für die Ursuppe zur Entstehung von Eiweiß Luftelektrizität und ein entsprechender Elektronenfluss dafür unabdingbar sind, nicht aber dass ohne Bor – bzw. fast ausschließlich Borsäure mit seinen OH-Ionen – es überhaupt erst möglich machen, dass Elektronen in Lebewesen geregelt fließen können und damit Leben entstehen kann“.

Das sind diese OH-Ionen, die die Bedeutung für Borax im Körper erklären. Negativ geladene OH-Ionen, genau gesagt, die Zahl solcher Ionen in einer Lösung entscheidet über den pH-Wert dieser Lösung. Also ist man schon wieder bei dem pH-Wert. Borax ist ein Lieferant solcher OH-Ionen. Natron macht auch das gleiche – liefert OH-Ionen.

Das bestätigt nur meine vorherigen Vermutungen.

Grüße, Panacea.
 
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28.01.20
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Es gibt aber einen sehr wichtigen Hinweis darauf, warum Borax eine Wirkung im Körper hat.
Hallo Panacea,
Borax hier als gefährlich oder schädlich hinzustellen, ist m.E. nicht richtig.
Wie bei allen Stoffen gilt auch hier... die Dosis macht, dass ein Stoff giftig ist.

Ich persönlich habe Borax über lange Zeit in hoher Dosis eingenommen und meinen Brustkrebs damit geheilt.
In dieser Zeit hatte ich keinerlei Nebenwirkungen. Weder wurde der Säurebasenhaushalt dadurch gestört, noch hatte ich irgendwelche Magen- Darmprobleme.

Ein zuckerkranker 75jähr. Nachbar, der vor 3 Jahren an Prostatakrebs erkrankte, hat sich ebenfalls mit Borax und ebenfalls hoch dosiert selbst geheilt.
Eine Nebenwirkung war: seine Diabetes ist zum Erstaunen seines behandelnden Arztes auch noch besser geworden. Er nimmt es noch Heute in geringer Dosierung, genau wegen dieser Nebenwirkung.
Sein Blutverdünner Makumar konnte nach 3 monatiger Anwendung von Borax UND Natron vom Arzt abgesetzt werden.

Das sind praktische Erfahrungen, die mir persönlich wichtiger erscheinen, als das Produkt selbst hier als schädlich erscheinen zu lassen.
Zudem, wer daran zweifelt oder Bedenken hat, der MUSS es nicht konsumieren.

Im Artikel "die Boraxverschwörung" wird am Ende der Seite über chemische Zusammensetzungen geschrieben, die Dir evtl. Aufschluss geben und Deine Bedenken zerstreuen könnte.

Liebe Grüsse
zausel

PS: Bei meinem Nachbarn handelt es sich nicht um "Prostata" sondern um Prostata- Krebs, habe das oben nachgebessert.
 
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17.10.18
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Hallo zausel,

„Borax hier als gefährlich oder schädlich hinzustellen, ist m.E. nicht richtig.“

Du hast meinen Beitrag leider völlig falsch verstanden. Ich habe Borax nicht als schädlich hingestellt.

Zum einem sollte man sich erst darüber einigen, worüber wir hier reden: über Bor-Mangel oder Borax. Das sind zwei unterschiedliche Themen. Nur wird in den Artikeln, die hier verlinkt sind, leider beides vermischt. In vielen Quellen wird zwischen Bor-Mangel und Wirkung von Borax zu wenig unterschieden, die alkalisierende Borax-Wirkung wird als Bor-Wirkung dargestellt. Das ist der erste Punkt, was ich sehr kritisch bewerte.

Ich lasse vorerst das Thema Bor-Mangel beiseite und widme mich nur Borax.

Du hast positive Erfahrungen mit Borax gemacht. Ich glaube Dir und stelle Deine Erfahrungen auch nicht in Frage. Mich interessiert aber, warum Borax diese Wirkung hat.

„…Weder wurde der Säurebasenhaushalt dadurch gestört, noch hatte ich irgendwelche Magen- Darmprobleme.“

Borax zerstört den Säure-Basen-Haushalt nicht. So habe ich es auch nicht geschrieben. Das ist Deine falsche Schlussfolgerung. Im Gegenteil, eine Borax-Lösung bringt genauso wie Natron den Säure-Basen-Haushalt wieder in Ordnung. Dadurch kommt es ja zu den gesundheitlichen Verbesserungen, die Du beschreibst:

„…und meinen Brustkrebs damit geheilt“

„…seine Diabetes ist zum Erstaunen seines behandelnden Arztes auch noch besser geworden.“

Wenn die Übersäuerung des Körpers beseitigt wird, dann verschwinden auch die Krankheiten. Genau das machen Natron und Borax, weil sie alkalisch im Körper wirken.

Und noch mal muss ich hier wiederholen: diese positive Wirkung bezieht sich auf Borax.

„Das sind praktische Erfahrungen, die mir persönlich wichtiger erscheinen, als das Produkt selbst hier als schädlich erscheinen zu lassen.“

Das stimmt nicht, das ist Deine falsche Interpretation.

Borax als alkalisches Reinigungsmittel hat viele Vorteile:

„Im Grunde brauchen Sie zum Reinigen nichts weiter als Borax und Waschsoda, ob es nun um Ihren Körper, Ihre Wäsche, das Geschirr oder Hausputz geht. Auf all die großartigen Produkte, die im Werbefernsehen für die verschiedensten Verwendungszwecke angepriesen werden, kann man im Grunde verzichten“. (Hulda R.Clark „Heilung ist möglich“).

„Im Artikel "die Boraxverschwörung" …“

In diesem Artikel wird eine positive Wirkung von Borax bei Pilzinfektionen beschrieben, wobei Borax wirkungsvoller als Borsäure ist. Die Erklärung dafür ist:

„Borax war wegen seiner Alkalität effektiver als Borsäure“.

Es geht schon wieder um die Alkalitäts-Wirkung und nicht um Bor-Wirkungen und Bor-Mangel.

Grüße, Panacea.
 
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09.09.08
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Wuhu,
... Es geht schon wieder um die Alkalitäts-Wirkung und nicht um Bor-Wirkungen und Bor-Mangel...
freilich hat Borax als natürlicher Mineralkomplex eine Anscheins erweiterte Wirkung als andere Bor-Verbindungen oder gar elementares Bor. Natürlich hat auch die/eine alkalische "Neben"-Wirkung von Borax als Therapie-Mittel seine Berechtigung, aber selbstverständlich kann auch mit Borax ein etwaiger Bor-Mangel behoben werden.
 
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28.01.20
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Es geht schon wieder um die Alkalitäts-Wirkung und nicht um Bor-Wirkungen und Bor-Mangel.
Hallo Panacea,
dann habe ich das missverstanden, Sorry.
Zur Alkalitäts-Wirkung kann ich nichts sagen, da ich d.b. keine chemische Ausbildung/Fachkenntnisse habe. Somit ist mir jede weitere Antwort auf folgende Beiträge, und Stellungnahmen dazu leider nicht möglich.
Danke.

Liebe Grüsse
zausel
 
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28.01.20
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Ich habe Borax nicht als schädlich hingestellt.
Hallo Panacea,
in gewissem Sinne schon.
Zum einem sollte man sich erst darüber einigen, worüber wir hier reden: über Bor-Mangel oder Borax. Das sind zwei unterschiedliche Themen. Nur wird in den Artikeln, die hier verlinkt sind, leider beides vermischt.
Bormangel und Borax sind aus meiner Sicht gar nicht so leicht trennbar, WENN man es anwenden will. Und die Infos dazu kann man nicht einfach so in verschiedenen Themen/Threads auseinanderreissen.
Denn für absolute Laien (zu denen ich Dich nicht zähle) und zu Borax interessierte Personen wäre das nicht von Vorteil.

Borax zerstört den Säure-Basen-Haushalt nicht. So habe ich es auch nicht geschrieben.
ich auch nicht.
Weder wurde der Säurebasenhaushalt dadurch gestört, noch hatte ich irgendwelche Magen- Darmprobleme.
Ich schrieb... gestört.

Das stimmt nicht, das ist Deine falsche Interpretation.
Ich interpretiere schon richtig, denn ich habe Erfahrungen mit Borax.

Vielleicht wäre es besser zu Deinen Fragen einen eigenen Thread zu öffnen, damit Theorien/ Annahmen von Praxis/ Erfahrungen getrennt werden. Denn...
Es geht schon wieder um die Alkalitäts-Wirkung
und
Borax ist ein Lieferant solcher OH-Ionen. Natron macht auch das gleiche – liefert OH-Ionen.

So wird, befürchte ich, wieder ein Pro/Kontra Thread entstehen. In dem sachliche oder auch unsachliche Argumente totgeredet werden.
Beispiele für solche Verläufe und deren moderatorischen Auswirkungen gibs, glaube ich, genug.

Liebe Grüsse
zausel
 
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17.10.18
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Hallo alibiorangerl,

möglicherweise hast Du Recht und das ist wirklich so.

„freilich hat Borax als natürlicher Mineralkomplex allen Anscheins erweiterte Wirkung als andere Bor-Verbindungen oder gar elementares Bor.“

Vielleicht gibt es Bor-Mangel, vielleicht muss man ihn auch beheben. Ich weiß es nicht. Ich weiß, dass Borverbindungen für das Pflanzenwachstum wichtig sind. Das ist bekannt und gut erforscht. Welche Funktion Bor im menschlichen Körper spielt, ist kaum bekannt. Wenn Bor im Körper wirklich so eine große Rolle spielen sollte, ist es ein Wunder, dass man davon in der Forschung nichts genaues weiß.

Nur solche Krankheiten wie Gelenkarthrose und -Arthritis, Osteoporose, Verkalkung von Weichgewebe, Muskelverspannung, Nierensteine, Störungen im Hormonmetabolismus, Wechseljahre - Beschwerden, Herzprobleme, Tumorwachstum, Lupus, Candida, Mykoplasma und viele mehr auf einen Mangel an Bor zurückzuführen, finde ich ziemlich gewagt und sehr irreführend. Alle diese Krankheiten dadurch zu „heilen“, dass man einen Bor-Mangel behebt, halte ich nicht für realistisch, aber mit Zuführen von fehlenden OH-Ionen (gegen Übersäuerung) ist es möglich (siehe dazu Erfahrungsberichte).

„Natürlich hat auch die/eine alkalische "Neben"-Wirkung von Borax als Therapie-Mittel seine Berechtigung, aber selbstverständlich kann auch mit Borax ein etwaiger Bor-Mangel behoben werden.“

Es ist viel wahrscheinlicher, dass es eher andersherum läuft.

Offenbar ist es gar keine „Nebenwirkung“, sondern die Hauptwirkung und nebenbei behebt man (oder auch nicht) einen möglichen Bor-Mangel.

Grüße, Panacea.
 
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09.09.08
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Wuhu,
... Vielleicht gibt es Bor-Mangel, vielleicht muss man ihn auch beheben. Ich weiß es nicht. Ich weiß, dass Borverbindungen für das Pflanzenwachstum wichtig sind. Das ist bekannt und gut erforscht. Welche Funktion Bor im menschlichen Körper spielt, ist kaum bekannt. Wenn Bor im Körper wirklich so eine große Rolle spielen sollte, ist es ein Wunder, dass man davon in der Forschung nichts genaues weiß.
es ist halt ein (Spuren-) Mineral von vielen anderen auch, die wahrscheinlich sehr viele Lebewesen benötigen, nicht nur Pflanzen; Wenn sich diese Lebewesen sehr arm an Mineralien ernähr(t)en, dann kanns da schon zu Mangelerscheinungen kommen, die man aber ad hoc - wie bei vielem - nicht sofort sehen/entdecken kann; Aber natürlich hat nicht unbedingt jeder Mensch somit einen Bor-Mangel, das hab ich so auch nicht behauptet... ;)

Einige Leute meinen ja, dass es sogar essentiell wäre - mehr Forschung wär ja mal was... :cool:


Nur solche Krankheiten wie Gelenkarthrose und -Arthritis, Osteoporose, Verkalkung von Weichgewebe, Muskelverspannung, Nierensteine, Störungen im Hormonmetabolismus, Wechseljahre - Beschwerden, Herzprobleme, Tumorwachstum, Lupus, Candida, Mykoplasma und viele mehr auf einen Mangel an Bor zurückzuführen, finde ich ziemlich gewagt und sehr irreführend. Alle diese Krankheiten dadurch zu „heilen“, dass man einen Bor-Mangel behebt, halte ich nicht für realistisch, aber mit Zuführen von fehlenden OH-Ionen (gegen Übersäuerung) ist es möglich (siehe dazu Erfahrungsberichte).
Das kann freilich sein, dass man vieles an Krankheiten mit einer Basen-Therapie in den Griff bekommen kann, und es kann freilich auch sehr gut möglich sein, dass vieles davon nur dadurch und nicht wegen einem angenommenen und mit Borax behobenen Bor-Mangel gebessert bis geheilt wurde bzw wird. Das kann man ja so auch stehen lassen, dagegen hab ich ja auch gar nichts gegenteiliges gemeint - somit ist das:
Es ist viel wahrscheinlicher, dass es eher andersherum läuft.

Offenbar ist es gar keine „Nebenwirkung“, sondern die Hauptwirkung und nebenbei behebt man (oder auch nicht) einen möglichen Bor-Mangel.
bei Dir falsch angekommen - ich hab das "Neben" ja auch unter Anführungszeichen gesetzt ;)

Man kann halt auch beides haben: zuvor erwähnte Krankheiten, die man durch eine Basen-Therapie bessern/heilen kann - und gleichzeitig auch einen Bor-Mangel (in wie weit oder fern der da auch mitbeteiligt sein könnte, nicht muss); Nimmt man in so einem Fall Borax, dann schlägt man zwei (oder mehr) Fliegen mit einer Klatsche ;)
 
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17.10.18
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Hallo alibiorangl,

„es ist halt ein (Spuren-) Mineral von vielen anderen auch, die wahrscheinlich sehr viele Lebewesen benötigen, nicht nur Pflanzen; Wenn sich diese Lebewesen sehr arm an Mineralien ernähr(t)en, dann kanns da schon zu Mangelerscheinungen kommen, die man aber ad hoc –„

Natürlich kann der Mensch Mangel haben und nicht nur am Bor. Der Mensch steht schließlich am Ende einer Nahrungskette. Je weniger ich pflanzliche Kost esse, desto grösser können Mineraliendefizite werden. Wenn die Pflanzen dieses Bor nicht haben, dann habe ich es auch nicht. Bis hierher ist alles klar.

Ab jetzt wird es interessanter: wenn Pflanzen zu wenig Bor haben, dann kommen solche Pflanzen gar nicht auf den Tisch, weil sie schon vorher verfaulen oder sonst auf irgendeine Weise eingehen. Ich frage mich, warum ist Bor-Mangel so gut bei Pflanzen bekannt und erforscht? Weil ohne Bor es gar keine Ernte gibt, keinen Gewinn und kein Geschäft für den Bauern. Um eine Ernte zu haben muss man die Pflanzen mit Bor versorgen.

Ich habe jetzt eine Flasche mit einem Universal-Pflanzendünger vor mir. Ich benutze ihn für meine Pflanzen. In diesem Dünger sind folgende Spurenelementen: Kupfer, Eisen, Mangan, Molybdän, Zink und auch Bor.

Unsere Böden sind schon lange verarmt. Das weiß ich. Ohne solchen Dünger könnte man gar keine Ernte mehr haben. Deswegen ist diese Pflanzen-Forschung so wichtig, um zu wissen, wie und womit man Pflanzen düngen soll. Wenn die Pflanzen mit Bor gedüngt sind, dann haben sie keinen Mangel mehr, und wenn ich diese Pflanzen esse (z.B. rote Beete), dann bekomme ich auch mehr oder weniger von diesem Bor.

Nur essen die allermeisten Menschen zu wenig Pflanzen, Gemüse und Kräuter.

Grüße, Panacea.
 
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12.05.11
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Panacea, zwischen "genug Bor" und verfaulen gibt es schon auch Zwischenstufen. Zum Beispiel zeigt Brokkoli bei Bormangel einen Riß in der Mitte des Strunks. (https://www.yara.de/pflanzenernaehrung/brokkoli/nahrstoffmangel-brokkoli/bormangel-brokkoli/) Das sieht man oft genug im Supermarkt. Und ähnlich wird es auch mit anderen Gemüsen aussehen.

Jedenfalls: wer sich vorwiegend von Gemüse ernährt, wird ziemlich sicher keinen Bormangel haben. Feldsalat z.B. hat angeblich einen sehr hohen Borgehalt.

Wie es sein kann, daß man weiß, daß Bor für Säugetiere essentiell ist, und sich beim Menschen darüber noch unsicher ist, ist für mich so erklärbar, daß man keine langfristigen Menschenversuche mit borfreier Nahrung machen kann. Aber dann sollte man als medizinischer fachautor doch nicht schreiben, daß es nicht erwiesen ist, daß der Mensch Bor braucht, sondern daß es nicht erwiesen ist, daß er keines braucht.

An die These mit der primär basischen Wirkweise glaube ich nicht. Die Mengen sind dafür ja viel zu gering.

Dagegen spricht auch, daß zu viel Bor schnell schädlich wirkt, anders als andere basische Mineralien. Genauso wie bei Pflanzen übrigens.
 
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