Der Globale Pakt für sichere, ordnungs- und planmäßige Migration

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Gehts noch, Alexo
Was Du hier als Kulturprägung ansprichst, ist nicht die meine. Ich rede von Gewaltenteilung, der Kritik der reinen Vernunft und der Nächstenliebe. Es war mir bis zur Flüchtlingskrise nicht so sehr bewusst, dass ich mich auf die Seite des christlichen Abendlandes stelle. Ich wollte immer zum Islam konvertieren, was sich mit dessen Radikalisierung völlig erübrigt hat.
Hier wird auch was verwechselt. Es geht nicht um Rassismus. N.d.P., das ist nur lächerlich. Ein blonder blauäugiger Idiot, der sich für den Nabel der Menschheit hält ist genauso indiskutabel wie sein "andersaussehender" Gesinnungsgenosse.
Es geht in zweiter Line um Einwanderung. In erster Linie geht es um die Einwanderung von Gesinnungen, die wir die letzten drei-bis fünfhundert Jahre blutig losgeworden sind. So dachte ich.
Die alten Eulen kommen wieder. Eigentlich sind sie schon da. Auch ohne Einwanderer. Die sind scheins nur der Katalysator.
https://vera-lengsfeld.de/2018/11/1...akt-notwendig-ist-eine-verschwoerungstheorie/
Der freie und frei denkende Mensch sieht seine Würde darin, nicht (fremd)zweckgebunden, frei, selbstverantwortlich und in freiwilliger Kooperation für die Grundlagen seines Lebens und darüber hinaus zu sorgen. Also das Lebens- und Überlebens- und Reifens-Notwendige selber zu organisieren und dadurch für sich selbst und andere auch und gerade in der kritischen Auseinandersetzung mit dem, was er tut, Wohlstand und Fortschritt zu schaffen. Die Gesellschafts-Ingenieure – hier als zusammenfassender Begriff der Kollektivisten – behauptet nun seit Jahren, all dieses Notwendige, also die Grundlagen des Lebens und Überlebens selber zu erschaffen, sei menschen-unwürdig. Der Mensch habe ein „Recht“ darauf, dass ihm dieses notwendige ohne Eigenleistung zufalle damit er sich selbst veredeln und verwirklichen könne.

Diese beiden Haltungen bringen zwei ganz unterschiedliche Typen von Menschen hervor: Die einen wissen um ihr Können, ihre Möglichkeiten aber auch um ihre Grenzen, was sie stark macht. Kritik und Fehler sind ihnen Antrieb und nicht persönliches Scheitern oder Urteil. Sie sind in der Minderheit. Die anderen sind/werden faule, verantwortungscheue und kindische Menschen, die ihr Wollen nicht in Eigenleistung, sondern gezwungenermassen nur in der Masse eines Mobs oder durch institutionalisierte Gewalt (Gesetz) verwirklichen können. Sie sind in der Mehrheit.
Aber das Spiel geht woanders fröhlich weiter:
https://vera-lengsfeld.de/2018/11/17/die-globale-hetzjagd-ein-pakt-jagt-den-anderen/
Hand auf’s Herz. Haben Sie’s gewusst? Wussten Sie, dass im Dezember 2018 nicht ein Globaler Pakt unterzeichnet werden soll, sondern zwei?

Während Gegner und Befürworter des “Globalen Pakts zur (Förderung der) Migration” (Migrationspakt) noch heftig in Aktionen zur Aufklärung bzw. dem Verschweigen und der Abwehrschlacht vertieft sind, gibt es bereits einen neuen Grund zur erhöhten Aufmerksamkeit: im Dezember soll der “Globale Pakt über Flüchtlinge” unter Dach und Fach gebracht werden......
Aus:https://vera-lengsfeld.de/2018/11/1...akt-notwendig-ist-eine-verschwoerungstheorie/
Der Ökonom Roland Baader, sprach bereits Ende der Achtzigerjahre von einer „dritten Welle“ des Sozialismus, als er ein mögliches Zukunfts-Szenario für Europa skizzierte, wobei er auch die Möglichkeit, dass es sich dabei um die Vollendung der „zweiten Welle“ handeln könne, die ihren Anfang mit den Nationalsozialisten genommen hatte, für denkbar hielt. James Burnham, Philosoph, Soziologe und Polit-Theoretiker, datierte den Beginn der „Zeitenwende“, die er eine“Revolution der Manager“ (managerial revolution) nannte und die er über verschiedene Formen des Sozialismus führen sah, auf die Zeit nach dem ersten Weltkrieg. Die Folgerungen der beiden Gelehrten sind denn auch ähnlich: Am Ende der Entwicklung, also bei ihrer Vollendung, steht ein Gesellschafts- und Wirtschaftssystem, in dem eine kleine Elite die umfassende Kontrolle und damit Macht über Produktionsmittel und Menschen innehat. Ein neues Super-Regime. Total und damit totalitär. Sozial-Sozialismus mit massiv professioneller gestalteten Kulissen: Demokratie und Privateigentum als Illusion von Kontrolle und Mitsprache. Aber der Reihe nach.

Zurück zu den Gewöhnungen. Es würde den Rahmen eines handlichen Textes sprengen, ins Detail zu gehen, was die Gesamtzahl der „Gewöhnungen“ via Multipla-Effekt der letzten Jahrzehnte anbelangt. Erinnert sei hier nur an die grösstenteils eingeschlafene Empörung über Konzepte wie die Gendertheorie, die „Solidarität“ innerhalb der EU, „Decashing“ (Bargeldabschaffung), „Klimagerechtigkeit“, „Digitalisierungsgerechtigkeit“ oder jenes des aktuell zur Debatte stehende „Migrationspakts“, der ja auf Papier eigentlich nur nachvollzieht, was die Politik längst zur Realität gemacht und woran man sich irgendwie gewöhnt hat. Auch mit der Tatsache, dass individuelle Leistung schleichend ersetzt worden ist durch als „gut“ definierte Persönlichkeitsmerkmale sowie mit einer länder-, friedens- und wohlstandszersetzende Währung hat man sich abgefunden.

Bei genauerem Hinsehen wird erschreckend klar, dass all diese Konzepte Gemeinsamkeiten aufweisen: Sie seien erstens, so heisst es, „zum Wohl der Gesellschaft“ als Ganzes, sie dienten zweitens einem klar definierten Zweck (Wohl, Gerechtigkeit, Gleicheit) und sie seien drittens – sofern die Mehrheit es wolle – organisierbar durch eine kleine Gruppe besonders begabter Menschen (Politiker, UN-Funktionäre, ect). Als Belohnung wird der nickenden Mehrheit Alimentierung in irgendeiner Form zugesprochen und das gute Gefühl, oberste Rechts- und Moralinstanz zu sein. Dort stehen wir heute und wir stellen fest: Wir stehen mitten in einer Art Sozialismus, dessen erstes Anliegen und innerster Kern stets die Abschaffung und Verunglimpfung aller individuellen Triebkräfte, Zwecke und Interessen sein muss.
Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Es war und ist ein Kennzeichen totalitärer Strukturen, dass das einzelne Individuum mit seinen individuellen Überzeugungen entwertet wird zugunsten des " grossen Ganzen und einer Idee".
Bizzi
 
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Ich mag nimmer mitschreiben :eek:). Und zwar nicht aus dem Grund, daß ich das Thema nicht wichtig fände sondern aus dem Grund, daß mir nichts einfällt, was ich tun könnte :confused:.

Ich bin zu dem Schluß gekommen, daß man - so man will und kann - eigentlich nur noch beten kann, daß die Welt zum Frieden findet. Und daß man im eigenen Umfeld versuchen sollte, menschlich zu sein und zu handeln.

Grüsse,
Oregano
 
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Unabhängig von persönlichen Antipathien oder Animositäten finde ich bei dieser Diskussion die gesamt-politischen Auswirkungen und Hintergründe wesentlich spannender und wichtiger. Hier schreibt z.B. der österreichische Publizist und Historiker Hannes Hofbauer u.a. Folgendes:

Migration als Ausdruck von Ungleichheit hat ja auch ganz konkrete Ursachen, die mit unserer Kapital-getriebenen Ökonomie zusammenhängen. Sehen wir uns nur die sogenannten Partnerschaftsabkommen der Europäischen Union mit über 30 Staaten Afrikas und der Karibik an. Diese Freihandelsabkommen sind Marktöffner für in EU-Europa überproduzierte Waren, während gleichzeitig afrikanische Produkte nur theoretisch den Weg in den europäischen Zentralraum finden, sie sind hier nicht konkurrenzfähig. Die Folge dieser typisch neoliberalen Politik ist, dass Millionen von Menschen in Afrika und in der Karibik ihrer Subsistenzgrundlage beraubt werden. Da sind einmal die Bauern, deren Erzeugnisse der EU-europäischen Konkurrenz nicht standhalten können.
In Ghana kamen beispielsweise vor dem Partnerschaftsabkommen 95 Prozent des Geflügels von heimischen Züchtern, nach Inkrafttreten des Abkommens waren es gerade einmal 11%. Es sind die Söhne (und Töchter) dieser Bauern, die keine Überlebensperspektive mehr in ihrer Heimat haben und sich über das Mittelmeer nach Europa aufmachen. Dasselbe passiert den örtlichen Fischern, die durch bilaterale Verträge ihrer Fischgründe verlustig gehen, weil riesige Trawler aus Spanien, Portugal oder Japan bis knapp an die Küste alles leer fischen. Auch hier versucht die nächste Generation ihr Glück in der Emigration.
Quelle: https://www.heise.de/tp/features/Ma...h-den-Ziellaendern-der-Migranten-4205760.html

Wir subventionieren also mit unseren Steuergeldern den Export von Billigfleisch und anderen Agrarprodukten und zerstören damit die Wirtschaft in Afrika. Und dann kommen diese Menschen zu uns und drücken den hiesigen Sozialstandard erheblich herab. Wie kann ich das als Nicht-Unternehmer bitte gut finden ? Und bin ich deswegen ein Rassist ?

Viele Grüße
blunsi
 
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Liebe Oregano( ich erlaube mir diese familiäre Anrede jetzt)
Deine Aussage könnte die meine sein. Natürlich spüren sensible Menschen, dass sich eine sehr bösartige Zeitenwende ankündigt. Es ist das auf- und ab des Lebens. Nach den Kriegen sind alle geläutert bis es wieder da weitergeht von wo man pausiert hat(weil es wieder mal eines auf das Dach gab). Es gibt ein Gedicht von Erich Fried:
Ich bin der Sieg
Mein Vater ist der Krieg
Der Friede ist mein lieber Sohn, er gleicht ganz meinem Vater schon.
Und daß man im eigenen Umfeld versuchen sollte, menschlich zu sein und zu handeln.
In diesem Sinne, Bizzi
 

alexo13105

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Ich auch , das mit /OreganoAussageAnschluß .

"Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein".
Nietzsche.

LG
 
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Hallo blunsi
Dir antworte ich nicht extra, weil eh alles klar ist.
Mir gefällt Dein Motto so gut. Erich Fromm ist so antiquiert wie selten und selten supergut.
Bizzi
 

nicht der papa

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Ich mag nimmer mitschreiben :eek:). Und zwar nicht aus dem Grund, daß ich das Thema nicht wichtig fände sondern aus dem Grund, daß mir nichts einfällt, was ich tun könnte :confused:.

Grüsse,
Oregano
Da kann ich dich verstehen.

Und irgendwie ist es ja auch so, dass wir als Freunde und Unterstützer Amerikas dafür bezahlen, was um des Öles Willen an Zerstörung von Strukturen in den Ländern vonstatten ging.
Nur so konnte es überhaupt eine Alkaida geben. Und irgendwie kann man diese Menschen auch ein Stück weit verstehen. Doch mit den Geschehnissen vor hunderten Jahren hat das nicht das Geringste zu tun.

Mit Distanz betrachtet ist es sogar ein klitzekleines Stück Gerechtigkeit, für den Terror, dem diese Menschen mit unserer Unterstützung ausgesetzt waren. Denn wie war das nochmal, wir schützen unsere Resourcen am Hindukusch.:cool:
Wir müssen uns also nicht wirklich wundern, wenn wir auch Ziel von terroristischen Angriffen werden. Wir haben alles dafür getan.

Wie wir heute wissen, braucht dazu nichtmal wer ins Land zu kommen, da über das Internet tausende von Europäerinnen und Europäern rekrutiert wurden, um sich Alkaida anzuschliessen.

Auch unter den Salafisten in Deutschland sind schon länger einige Deutsche vertreten, die sich als die schlimmsten Aktivisten betätigen.

Das hat mit der Masse der Migranten herzlich wenig zu tun. Die sind davon genau so wenig erfreut, wie wir. Oftmals sind sie ja genau vor diesen Menschen (extremen Islamisten, Salafisten oder Alkaida) hierher geflohen.
Und daß man im eigenen Umfeld versuchen sollte, menschlich zu sein und zu handeln.

Grüsse,
Oregano
Bei uns hatten die christlichen Landfrauen den Migranten mit Spenden Fahrräder besorgt. Eine sehr schöne Idee. Wir wohnen schliesslich auf dem Land, wo es schon mit Bussen spärlich aussieht.

Ich komme einfach nicht darüber hinweg, in welcher üblen Weise sich ein Ostdeutscher (mit dem ich mich oft im Zug unterhielt) mit seiner Frau (beide wenig qualifiziert mit anspruchslosen Jobs) darüber aufregte, dass die Migranten jetzt Fahrräder haben. Die haben sich vor Neid und Missgunst bald umgebracht.
Ich kann Leute, die sich über Migranten aufregen, seither nicht mehr von Neid und Missgunst trennen. Und wahrscheinlich ist es auch so einfach.
Ich verachte die AfD zutiefst. Hatte ich doch die Hoffnung, dass diese Gesinnung irgendwann ausstirbt. Aber nein. Sie hat ja im Osten die ganzen Jahrzehnte weitergelebt und wahrscheinlich für mehr rechtsradikal motivierte, als von Migranten motivierte Straftaten gesorgt.:cool:
Was hat der Mauerfall, für den die Westdeutschen viel Geld bezahlt haben, nur aus diesem Land gemacht und was wird er noch daraus machen. Das macht mir persönlich weitaus mehr Sorgen, als die Migranten.:cool:

Auch wenn ich durchaus der Meinung bin, dass diese Wiedervereinigung ein Ausverkauf zu Lasten aller war, kann das keine Entschuldigung für rechte Gesinnung sein. Zumal die Menschen den nunmal bewusst selbst gewählt haben, obwohl Oskar ihnen vorher genau gesagt hatte, was passieren wird.
 
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Hallo,
nicht der papa schrieb:
Was hat der Mauerfall, für den die Westdeutschen viel Geld bezahlt haben, nur aus diesem Land gemacht und was wird er noch daraus machen.
Der Mauerfall oder wie der Westen mit dem Osten umgegangen ist? Das war ja nie auf gleicher Augenhöhe. Die Auswirkungen des "Fehlers" fallen nicht sofort auf, sondern erst langfristig, wenn keiner mehr den Zusammenhang sehen kann (oder viele es nicht wollen). Wie ein Kind, dessen Bedürfnisse missachtet werden und später auf die schiefe Bahn gerät...

So gehts meiner Meinung nach mit allen Sachen, auch was Du mit Alkaida schreibst usw., das ist ja das Gleiche. Und dann wird ein Buhmann und einfache Lösungen gesucht, die den Problemen nicht gerecht werden. Dass das Kind schon lange vorher in den Brunnen gefallen ist, sehen die meisten nicht.

Auch wenn ich durchaus der Meinung bin, dass diese Wiedervereinigung ein Ausverkauf zu Lasten aller war.Aber den haben die Menschen nunmal bewusst selbst gewählt, obwohl Oskar ihnen vorher genau gesagt hatte, was passieren wird.
Kann man da "bewusst" sagen? Andere haben "blühende Landschaften" versprochen. Wem glaubt man da lieber, wenn man jahrzehntelang gefühlte Entbehrungen hinter sich hatte (Entbehrungen? Braucht man das unbedignt, was der Westen vorgelebt hat? Braucht man das, was heute als Standard der Durchschnittsbürgers gilt? Und schon sind wir wieder beim Kapitalismus).
Ich hab mal von irgendwelchen Studien gehört, wonach die Bevölkerung (nicht speziell die deutsche) lieber ein charismatisches Stattsoberhaupt hat als eines, was sachlich gut arbeitet. Stichwort Verführbarkeit...

Was kann man machen? Die Situation verstehen und dafür hinwirken, dass diese früheren Fehler gesehen werden und in der Politik angegangen werden (und aufpassen, über all dem selbst nicht verbittert zu werden). Gibt genug Soziologen, die solche Sachen erforschen. Nur wie gesagt, einfache Lösungen sind beliebter...

Viele Grüße
 
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nicht der papa

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Da nicht der papa ja Migrationshintergrund zugibt -
LG
https://www.planet-wissen.de/geschichte/urzeit/afrika_wiege_der_menschheit/index.html


@damdam
Wenn man es Entbehrungen nennen kann, dass es keine Bananen gab, man trotz Job Zeit hatte morgens stundenlang für alles Mögliche anzustehen, man ein weitestgehend subventiertes Leben führte, bei dem man sehr gut und viel sparen konnte und das so weit geregelt war, dass der Staat auch entschied, wann man geimpft wurde.
Im Vergleich zum Leben vieler anderen Menschen auf dieser Welt war es immer noch Luxus.
Ganz abgesehen davon, dass es Zeiten gab, wo man hätte flüchten können, gab es doch auch viele, die sich gut arrangiert haben mit diesem Leben und ihm jetzt nachweinen.

Wir haben Verwandte im Osten. Mein Mann ist bei Leipzig geboren.

Wenn man die Wahl hat und lieber das wählt, was einem nach den Sprüchen besser gefällt, obwohl andere deutlich sagen, was das eigentlich bedeutet, dann hat man wohl wesentlich mit die Verantwortung für das was genauso passiert, wie die warnenden Stimmen gesagt hatten.

So ist das in einer Demokratie. Da können nicht auch noch die, die etwas gewählt haben und aufgeklärt wurden was sie da wählen wollen nachher sagen, sie hätten von nichts gewusst.:D
Denn andernfalls wären die Ostdeutschen Menschen, die nicht wissen, was sie tun. Und das kann und will ich keinem Menschen unterstellen, der wahlberechtigt ist.

Die Wahrheit ist wohl, sie wollten die vermeindlich einfachere Lösung, bei der andere tun und machen. Schon kurz nach der Wahl kamen die ersten Stimmen aus dem Osten, die sich beschwerten, dass noch keine Strassen neu gebaut wurden.
Und viele tausend Milliarden später ist ja wirklich so viel renoviert und saniert worden, dass es durchaus rein optisch blühende Landschaften gibt.

Ich habe diese Lösung nicht gewählt und bedauere, dass Ostdeutschland nicht die einmalige Chance genutzt hat, sich mit Unterstützung von Westdeutschland, aber doch autonom, aus sich selbst heraus und mit eigenen Betriebsmitteln zu einem möglicherweise sogar besseren Teil von Deutschland zu entwickeln.

Aber die, die das nicht gewählt haben, sollen sich nicht auch noch beschweren, dass sie das bekommen haben, was sie gewählt haben. Das nervt. Und das nervt noch mehr, wenn man darüber nachdenkt, welchen Preis wir alle in Westdeutschland dafür bezahlt haben. Dieser Preis ist nicht nur an Abgaben und geringerer Sozialleistungen festzumachen, was eigentlich schon reichen würde. Wobei das natürlich alles ok wäre, wenn es gelungen wäre.

AfD, Pegida und Co. zeigen mir jedoch ganz klar, dass dieses Experiment bislang gescheitert ist.
 
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Hi
1.)
Und irgendwie ist es ja auch so, dass wir als Freunde und Unterstützer Amerikas dafür bezahlen, was um des Öles Willen an Zerstörung von Strukturen in den Ländern vonstatten ging.
Nur so konnte es überhaupt eine Alkaida geben. Und irgendwie kann man diese Menschen auch ein Stück weit verstehen.
. D'accord
Doch mit den Geschehnissen vor hunderten Jahren hat das nicht das Geringste zu tun.
.Falls Du meine Aussage
Es geht in zweiter Line um Einwanderung. In erster Linie geht es um die Einwanderung von Gesinnungen, die wir die letzten drei-bis fünfhundert Jahre blutig losgeworden sind. So dachte ich.
meinst, dass wir unsere demokratische Zivilgesellschaft über viele 100 Jahre blutig erkämpfen mussten,bringst Du hier 2 Paar Schuhe durcheinander. Die pol. Einstellung von Migranten ist eine andere Sache als deren Vertreibung aufgrund von amerikanischen Bombardements.
2.)
Mit Distanz betrachtet ist es sogar ein klitzekleines Stück Gerechtigkeit, für den Terror, dem diese Menschen mit unserer Unterstützung ausgesetzt waren. Denn wie war das nochmal, wir schützen unsere Resourcen am Hindukusch
Amerika hat Krieg geführt, Polen und Saudi waren die Folterkeller und England hat aufgrund eigener Verträge Anteile an gewonnenen Ölfeldern.
-Damit zu rechtfertigen, dass wir Strafe verdienen ist einfach nur Schmalspurdenke. Wiso suchst Du Dir nicht den Schuldigen aus für derartige Schuldzuweisungen. Alle Migranten ab nach Amiland. Die haben die Leute doch vertrieben.
3.)
Auch unter den Salafisten in Deutschland sind schon länger einige Deutsche vertreten, die sich als die schlimmsten Aktivisten betätigen.
Das hat mit der Masse der Migranten herzlich wenig zu tun
-Ach,sooo. Die Salafisten sind Deutsche und haben mit den Migranten nix zu tun? Aha. Diese Info ist mir neu.Die Salafisten sind wahrscheinlich aus der Steiermark eingewandert. Da sollen ja auch so sonderbare Marsianer wohnen.
4.)
Ich kann Leute, die sich über Migranten aufregen, seither nicht mehr von Neid und Missgunst trennen. Und wahrscheinlich ist es auch so einfach.
Sag ich doch: Schmalspurdenke.
Beispiel: Ich habe auch nicht schlecht gestaunt als ich die Migranten mit mountainbikes rumkurven sah, die ich mir 30 Jahre lang nicht leisten konnte.
Es darf auch gesagt werden, dass die Kinderschar der Harz IVer die letzten 15 Jahre von niemandem derart grosszügig mit Rädern, Deutschkursen, Medizinischer Versorgung auf Bundeskosten und anderen karmawirksamen Gaben bedacht wurden.
4.)
Ich verachte die AfD zutiefst. Hatte ich doch die Hoffnung, dass diese Gesinnung irgendwann ausstirbt. Aber nein. Sie hat ja im Osten die ganzen Jahrzehnte weitergelebt und wahrscheinlich für mehr rechtsradikal motivierte, als von Migranten motivierte Straftaten gesorgt
Nachdem die leiseste Kritik an der Flüchtlingspolitik unserer Negativauslese sofort als rechtsradikale Gesinnung gebrandmarkt wird ist der Zuwachs der Rechtsradikalen die einzig mögliche Folgerung.
5.)
Was hat der Mauerfall, für den die Westdeutschen viel Geld bezahlt haben, nur aus diesem Land gemacht und was wird er noch daraus machen. Das macht mir persönlich weitaus mehr Sorgen, als die Migranten.
. Stimmt. Wir haben bei uns einige Wochen nach dem Mauerfall dumme Witze gerissen, dass wir die Mauer wieder haben wollen und diese Hoyerswerdaer vom Hals.
6.)
Auch wenn ich durchaus der Meinung bin, dass diese Wiedervereinigung ein Ausverkauf zu Lasten aller war, kann das keine Entschuldigung für rechte Gesinnung sein.
So siehst Du aus. Was ist Deine Entschuldigung für dumme Gesinnung?
Gesinnungsschnüffelei? Da fallen mir spontan nur die Inquisition ein und totalitäre Staaten. Sagte ich doch: Die alten Eulen haben sich wieder erhoben und dumme Menschen, die selbst nicht denken sind deren Wegbereiter. Einer gibt vor und die anderen singen nach.
---Du weisst eines nicht: Jetzt wird da weitergemacht wo man 1936 aufhören musste. Damals gab es grosse Wiederstände über amerikanische Anleihen ( Heuschrecken) samt deren Aufkäufe von Banken und Wohnungen, Freihandelsabkommen mit denen und die Einführung des angelsächsischen Aktienrechtes. Unseres war uns scharf reglementiert . Damals.
Bizzi
 
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Hallo Oregano
Auch im Deutschlandfunk und anderen Medien tut sich einiges. Das war höchste Zeit und mehr wollte ich nicht. Über CETA und TTIP hätte es auch keine öffentl. Information gegeben, wenn es nicht auf anderen Kanälen durchgesickert wäre.
Grüße, Bizzi
 
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Auch im Deutschlandfunk und anderen Medien tut sich einiges. Das war höchste Zeit und mehr wollte ich nicht.
Das stimmt! Allerdings ein differenzierte Berichterstattung in den Mainstreammedien erwarte ich mir nicht. Leider!

Viele Grüße
 
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...differenzierte Berichterstattung in den Mainstreammedien erwarte ich mir nicht. Leider!
Ja, leider. Dieses Mal ist es mir so richtig bewusst geworden, dass eine gleichgeschaltete Presse schon längst unsere tägl. Information bevormundet.
Um es klar zu formulieren: Ich verspüre Zorn in mir aufsteigen. Jede, wirklich jede website, die sich kritisch mit dem UN-Migrationspakt und dem UN-Flüchtlingspakt auseinandersetzt, weist in die rechte Richtung.
Ich weiss gewiss, dass mir dieser Schuh nicht passt. Sowenig wie diese Verträge.
Die Kritik daran ist in jedem Fall rechtslastig? Fake news? Sofort zensieren und ausxen. Das sind bereits autoritäre Zustände.
Ich stelle ein Interview hier ein. Der Mann kann meine Bauchschmerzen mit dem Vertragswerk vielleicht glaubwürdiger verbalisieren als ich. Er drückt sich auch vorsichtiger aus als ich.
https://sciencefiles.org/2018/11/20...-warnt-vor-den-folgen-des-un-migrationspakts/
Grüße, Bizzi
 
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Dieses Mal ist es mir so richtig bewusst geworden, dass eine gleichgeschaltete Presse schon längst unsere tägl. Information bevormundet.
Das mag stimmen. Gleichzeitig aber ist die Berichterstattung in der "Gegenpresse" genauso gleichgeschaltet. Auch hier keine umfassende Berichterstattung mit Pro und Contra sondern eben auch Einseitigkeit. Statt eben über dieses Pro und Contra zu diskutieren, und zwar sachlich, findet meistens nur eine gegenseitige Schuldzuweisung der Manipulation und Gleichschaltung statt und keine sachliche Diskussion.

Grüsse,
Oregano
 
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Hallo Oregano
Gleichzeitig aber ist die Berichterstattung in der "Gegenpresse" genauso gleichgeschaltet.
Die Gegenpresse kann nicht gleichgeschaltet sein, da ihre Machtstrukturen keine öffentlich-rechtlichen sind. Es fliessen keine Gelder gemeinnütziger Vereine, keine Förderung, keine universitäre Lehre, usw. usf. Wiso sehe und höre ich die Beiträge der Gegenpresse niemals im FS, Radio,in Zeitungen die den Namen verdienen.
Es ist doch was anderes. Die einen sind die schwer anerkannten " Leitmedien", die Tagespresse welche akkreditiert ist, FS, und die Journalisten mit welchen man dealt. Glaubst Du dass ein Journalist jemals wieder an Informationen kommt, wenn er missliebiges veröffentlicht. Ist Dir wirklich nicht klar, dass der Zettel mit den Fragen vor dem Interview eingereicht wird?
Die anderen sind in der Schmuddelecke. Da bleiben sie auch. Seriöse Reportagen in den Leitmedien, die das contra wenigstens auch anführen, suche ich vergeblich. Die stereotypen Wiederholungen von wegen unverbindlich und positiv werden beschwörend eingehämmert statt differenziert begründet.
Die Frage, warum die anderen nicht unterzeichnen kann doch nicht nur mit deren Rechtslastigkeit begründet werden. Österreich als Nazistaat. Die Polen sind sowiso unsichere Kantonisten, Ungarn liefert auch immer nur nationalen Müll und Tschechien fällt direkt unter den Tisch. Die Argumente dieser Länder sollte man wenigstens erörtern. Damit der Leser mitdenken kann anstatt dass er mitgedenkt wird.
Fazit:" Liebes Publikum, bist Du wirklich so dumm?"
Das Publikum merkt leider die Absicht und ist verstimmt.
Bizzi
 
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nicht der papa

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Bei den geistigen Ergüssen dieses Menschen kommt mir das große Kotzen.
Migrationspakt: Was steht wirklich in dem Vertrag?
oder
https://www.tagesspiegel.de/politik...un-migrationspakt-und-was-nicht/23628146.html
und sicher noch viele andere Seiten, auf denen es eine neutrale Berichterstattung gibt.

Ein wichtiger Punkt
Die Unterzeichnerstaaten verpflichten sich, „alle Formen der Diskriminierung, einschließlich Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz, gegenüber Migranten und ihren Familien zu beseitigen“.
Nicht zu vergessen, dass mit dem Vertrag dem weltweit immer noch existierende Menschenhandel entgegengewirkt werden soll.
Die Länder, die eh keine Flüchtlinge aufnehmen, werden da auch nicht zustimmen. Aber bei Ländern der EU, in denen Menschen wenige Hundert Euro im Monat verdienen und der Aldi teurer als bei uns ist, habe ich dafür ein Stück weit Verständnis.
Gleichwohl es viele Länder gibt, die weitaus ärmer sind und jedes Jahr sehr viele Flüchtlinge aufnehmen.

Oder auch:
Fakten für die Demokratie

Falschmeldungen stellen eine Gefahr für die Demokratie dar. Unsere Faktenchecker gehen Gerüchten nach und veröffentlichen ihre Rechercheergebnisse auf dieser Seite.
https://correctiv.org/faktencheck/2...-zu-migrationsabkommen-der-vereinten-nationen
Die Rechte Gesinnung, und wie die mittlerweile offen mit den Neo-Nazis kollaboriert ist bekannt, nutzt hier den Versuch der Erstellung eines globalen Rahmenwerks zur Migration, um wie man sieht, erfolgreich Stimmung bei den Rassisten zu machen.
 
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