Das Leben leben

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Das Leben leben als wenn es der letzte Tag sein könnte.....

Ich habe am WE erfahren dass ein ganz entfernter Bekannter, den ich noch aus meiner "Party-Zeit" (16-19) kannte, Weihnachten einen Schlaganfall hatte. Er ist kaum älter als ich, also noch keine 40. Liegt wohl seit dem im Krankenhaus, hatte eine Kopf-OP, kann nicht sprechen usw usw.....

Ok, er hat wesentlich ungesünder gelebt, hatte mehr Stress als ich...aber es macht einen doch ziemlich nachdenklich......

Man kann wirklich von heute auf morgen dahin sein...........das wird einem dann so richtig bewusst!!!
 

ADo

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06.09.04
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Ich habe vor kurzem eine Abi Adressliste bekommen, weil ein Trffen zum 25. Jahrestag ansteht. Da sind schon 4 tot. Ich hoffe, wenn irgendwann alle Adressen da sind, werden es nicht noch mehr!

ADo
 
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30.06.05
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Hallo Sternchen!

Das Leben ist lebensgefährlich ..., eine Sicherheit den nächsten Moment zu erleben gibt es nicht.
Mir gefällt dazu dieser Satz recht gut:
Heute ist der erste Tag vom Rest Meines Lebens, was übrigens recht gut zu Himmelsengels Affirmationen von Luise L. Hay passt.

Ich hab mal in einem Buch gelesen, das es tibetische Mönche gibt, die jeden Tag ihre Tasse umdrehen, als bewusstes Symbol dafür, da sie nicht wissen, ob sie den nächsten Tag erleben werden ...

Trotzdem ist es immer wieder traurig und schockierend, wenn ein relativ junger Mensch stirbt. Habe gerade heute auch von solch einem Fall gehört, gerade mal 40 und plötzlich verstorben.

Lieber Gruss Karin
 
Themenstarter
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09.11.04
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Mein Mann und ich hatten auch darüber nachgedacht wie es wohl ist wenn man alt ist und die Freunde und Verwanten sterben um einen herum weg.
Seine Mutter wird nun 80 und liest immer die Todesanzeigen viele die sie kannte sind schon gestorben.

Muss echt merkwürdig sein, sich spricht auch darüber (wenn jemand gestorben ist) als wenn es das normalste auf der Welt ist. Wenn man es genau betrachtet ist es auch das normalste auf der Welt. Wir verdrängen nur dass wir alle einmal gehen müssen.

Traurig ist es wenn jemand früh gehen muss, sein Leben vielleicht noch nicht wirklich gelebt hat. Der Bekannte, worüber ich geschrieben habe, hat ja überlebt aber ich denke dass sein Leben nicht mehr wie früher sein wird.

Mich macht das sehr nachdenklich, ich überlege ob mir nicht was im Leben fehlt ob ich was ändern sollte?

Eigentlich bin ich zufrieden aber bekomme doch manchmal die Kriese...gehe ja schon langsam auf die 40 zu, vielleicht ist es in dem Alter normal....:idee:
 

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01.01.04
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Die vorletzte Beerdigung, die ich erlebte, fand für meine Grossmutter statt. Anwesend war an diesem Tag auch meine Grosstante. Und mir ging durch den Kopf, dass sie doch sicherlich Gedanken daran haben muss, dass sie wahrscheinlich die nächste sein muss, die in diesem Kreis begraben wird.
Das hört sich jetzt schlimm an. Ist auch schwierig zu schreiben ... aber sie war nun mal die mit Abstand älteste, lebte auch nicht besonders gesund. ich kann es mir nicht vorstellen, dass einem solche Gedanken dann auch durch den Kopf gehen und es somit nicht nur um die Verstorbene geht, sondern auch um sich selbst. Vielleicht lebt man ab einem solchen Moment auch immer ein wenig anders, ... etwas bewusster.

Aber es ist schon so: Ungesund leben, viel Stress .... das sind massgebliche Faktoren, warum Menschen früher oder später sterben. Deshalb ist es ja so ein grosses Rätsel, warum Menschen dazu gezwungen werden müssen, gesund zu essen, fit zu bleiben, sich regelmässig zu erholen etc.
Und viele tun das nicht ... und ich verstehe es nicht.
Aber ich nutze Möglichkeiten wie die Leben-Rubrik, um daran was zu ändern.

Gruss, Marcel
 
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28.10.05
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Hallo Ihr Lieben,

heute ist der 15. Todestag meiner Mutter.

Es ist schon ein komisches Gefühl.... wir rücken so langsam auf. Irgendwann sind wir dran. Manchmal, besonders wenn ich mal traurig bin, weil ich meine Mama vermisse, unterhalten wir uns (meine Tochter und ich) über den Tod.

Ich sagte ihr mal, dass es viel schlimmer ist, wenn das eigene Kind früher stirbt. Dass ich das nicht verkraften könnte. Und das ich zu Gott bete, dass sie nach mir stirbt. Sie antwortete: "Mama, wenn Du mich wirklich lieb hast, bete zu Gott, dass ich vor Dir sterbe, damit ich nicht weinen musst, weil Du vorher gestorben bist." Sorry, heute ist nicht mein Tag... (heule gerade..)

Es tut halt sehr weh, wenn man geliebte Menschen nicht mehr hören, sehen und fühlen kann.

Es tut mir manchmal auch richtig weh, wenn andere "Mama" oder "Papa" sagen dürfen.... Ich kann es seit Jahren nicht mehr. Ich kann mich nicht "bemuttern" lassen, oder mich an einen Vater wenden. Dabei möchte ich sooft mal richtig KIND sein dürfen!!!!

Mit heute mal verheulten Grüßen
Sema
 
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02.05.06
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hi,

Das leben leben ob es jedem der letzte ist ,mm ich bin mir bewusst das jedem mein letzte sein könnte.
Aber ich würde nicht gross was anderes machen auf der stelle,ich kan eh nicht alles gleichzeitig.
Und bei vieles ist das träumen schön,möchte es aber nicht tatsächlich leben so.

Sema ,ich hab seid 19 jahr kein vater mehr,aber schon noch ein mutter.
Kann mich vorstellen das den gefühl sich nur mal kurz sich bei mutter oder vater an zu küsscheln und kind zu sein dir fehlt.

liebe grüss soul
 
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28.10.05
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Liebe Soul,

Kann mich vorstellen das den gefühl sich nur mal kurz sich bei mutter oder vater an zu küsscheln und kind zu sein dir fehlt.
ohhh jaaaa....! NUR EINMAL sie fühlen, sie riechen, sie spüren NUR EINMAL... mehr möchte ich doch gar nicht.

Jedes Jahr durchlebe ich die Zeit ihres Todes... Ich dachte, "die Zeit heilt alle Wunden" aber dem ist leider nicht so. manchmal "vergesse" ich wie ihre Stimme klang, dann werde ich furchtbar traurig. Ich habe noch ein Kleidungsstück von ihr, was sie damals kurz vor ihrem Tod noch getragen hat. Das ist sooo kostbar für mich. Manchmal hole ich es raus, und rieche daran...
Oh Gott, Soul, ich bin heute so furchtbar traurig....

Sema
 
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Hallo Sema

Dich in den Arm nehme und einfach ganz fest umarme...
 
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02.05.06
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hi liebe Sema,

Ja das mit stimmen und riechen,das ist etwas das bekommt man nie wieder.
Aber weisst du irgendwie verabschieden geht schon,dan musst du dem visualisieren,und reden mit ihnen,das hilft echt.
Ich hab fünf jahr nach den tod meines vaters geträumt von ihn,er kan tschüss sagen.
Dies war ein folge vom visualisieren,und seid dem ist mein trauer gelöst,ich hab friede wie er auch.
kuschel dich ganz fest,

soul
 

Bodo

Liebste Sema!

Nun schreibst Du auch vom Weinen! Ich verstehe Dich soooo gut!

Es ist schön, wenn ein Mensch nicht abgestumpft ist und sich von Gefühlen "übermannen" lassen darf. Das ist gesund!

Du darfst doch "Kind" sein. Hier im Forum steckst du ganz Viele durch Deine liebenswerte, süße, temperamentvolle und pfiffige Art an!

Was Deine Tochter geantwortet hat, ist auch supersüß und lässt auf ein waches, gesundes Seelchen schließen.

Bleib wie Du bist, Bodo:kiss:
 
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15.02.07
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Liebe Soul,



ohhh jaaaa....! NUR EINMAL sie fühlen, sie riechen, sie spüren NUR EINMAL... mehr möchte ich doch gar nicht.

Jedes Jahr durchlebe die Zeit ihres Todes... Ich dachte, "die Zeit heilt alle Wunden" aber dem ist leider nicht so. manchmal "vergesse" ich wie ihre Stimme klang, dann werde ich furchtbar traurig. Ich habe noch ein Kleidungsstück von ihr, was sie damals kurz vor ihrem Tod noch getragen hat. Das ist sooo kostbar für mich. Manchmal hole ich es raus, und rieche daran...
Oh Gott, Soul, ich bin heute so furchtbar traurig....

Sema
Hallo Sema, die hast geschrieben, wie traurig du bist... und dass hier "die Zeit nicht die Wunden heilt..."
Schau mal Sema, es ist schon richtig, dass die Eltern vor den Kindern gehen... einfach deshalb, weil es besonders grausam ist, wenn Eltern ihre Kinder verlieren...
Du denkst voll Traurigkeit an deine Mutter... deine Mutter wäre traurig, wenn sie wüßte, wie sehr dich ihre Abwesenheit belastet, deine Mutter hätte gewollt, dass du richtig glücklich bist, dass ist bestimmt mehr in ihrem Sinne, die Zeit der Traurigkeit ist vorbei. Und dann kommt die Zeit der Dankbarkeit, Dankbarkeit dafür, dass man diesen Menschen einen sehr langen Weg begleiten durfte... denke an die vielen schönen Momente, an die Freude und Traurigkeit, die ihr gemeinsam gelebt habt, denke an deinen ersten Liebeskummer, an die Liebe, die du durch deine Eltern empfangen hast, aber sei dabei glücklich, du hast die wunderbarsten Dinge des Lebens haben dürfen: Die Elternliebe. Das hat dir gute Grundlagen für dein Leben gegeben.
Vertraue daran, dass es einen Sinn hat: Das Leben und das Sterben.
Mich persönlich würde die Vorstellung über ein ewiges Leben nicht glücklich machen, dann würde das Leben uns nicht so viel bedeuten.
Tränen zu vergießen ist wichtig, aber es ist auch wichtig, die Wunden heilen zu lassen, den Verstorbenen zu Liebe.
Ich war in den ersten Jahren meines Lebens sauer auf meine Mutter - weil sie "einfach gestorben" ist und mich zurückgelassen hat. Sie starb durch einen Unfall - von einem Tag auf den anderen mußte ich "stark sein", wie die anderen gesagt haben. Geweint habe ich erst Jahre später, aber erst danach war ich im Frieden mit meiner Mutter.
Es gibt eine wunderbare Fantasiereise, die es dir erlaubt, den Schmerz zu reduzieren:
Stelle dir vor wie du ein wunderbares Schiff bauen läßt, mit Plänen, Material besorgen, Arbeiter anheuern. Ein Schiff, dass genau das richtige Schiff für deine Mutter ist. Stelle dir vor, wie du dieses Schiff genau so ausstattest, wie es für deine Mutter richtig wäre, genau die Menschen auf dieses Schiff bringst, die sie mag. Bring das Essen und Trinken auf das Schiff, was deine Mutter mochte, stelle die Dinge drauf, die sie liebte, mache dort die Musik, die sie gerne gehört hat, stelle ihr Lieblingsparfüm ins Bad... lege ihr ihr Lieblingsbuch aufs Bett... laß deine Fantasie spielen...
Danach heuerst du die Chiffscrue an und machst mit dem Kapitän einen schönen Plan für eine Weltreise...
und dann gehst du mit deiner Mutter auf dieses Schiff - oder mit beiden Eltern - wie es für dich besser ist. Ihr tauft das Schiff mit Champagne und du wünschst gute Reise, gehst vom Schiff und schneidest das Tau durch... du schaust die ganze Zeit hinter dem Schiff, winkst... bis es am Horizont verschwunden ist... und dir wird klar, dass deine Mutter auf einer wunderbaren Reise ist... vielleicht spürst du dann in deinem Inneren sogar ein anderes Gefühl als du es bisher gespürt hast...
Weinen klärt nicht nur die Sinne und das Sehen, es beruhigt, befreit, entspannt und löst Belastungen...
fühle dich umarmt...
 
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28.10.05
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Soul, Beat, Bodo und Done :kiss:

DANKE ihr Lieben.... so richtig ausweinen konnte ich heute noch nicht. Habe noch einen Kloß im Hals. Töchterchen wollte unbedingt Radtour machen, also waren wir unterwegs, und das tat gut. Und heute abend hat sie Candle-Light-Dinner vorbereitet... So richtig lecker mit Käsebrot, Kerzen und Nutella :D

Beat, Deine Umarmung konnte ich wirklich spüren, DANKE!

...und Done, bei Deinen Worten musste ich nocheinmal weinen, Du kennst mich überhaupt nicht, (noch nicht einmal vom Schreiben!) und Du hast Dir die Zeit genommen mich zu trösten, mich aufzubauen! Das hat mich sehr berührt. Es gibt so viele (versteckte) gute Menschen, alles Engel, die es gar nicht wissen, und ich danke Gott dafür, dass sie mich irgendwie immer wieder finden.

Soul & Bodo.... Danke... mir geht es jetzt wirklich besser!

Eine Mutter ist geboren!
Meine Mutter war gestorben und jetzt bin ich selbst eine. Hatte sie für mich "Platz" gemacht?....
zu Lesen in http://www.symptome.ch/vbboard/erleben/5748-schwangerschaft-und-geburt-2.html#post59859

Vielleicht hat sie ja wirklich "für mich Platz gemacht".....

Hab Euch lieb!

Sema
 
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14.01.04
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Hallo Sema

Konnte Dich auch spüren.
Vor ca einen halben Jahr ist mein Vater verstorben und vor ca 2 Jahren ein freund, jünger als ich, durch Suizid beim Wochenendurlaub der psychiatrischen Klinik. Ich bin überzeugt zu wissen wo die beiden jetzt sind, was den Schmerz doch sehr abgeflaut hat.

Du bist Mutter und Deine Mutter hat sich sicher gewünscht und Freude daran, dass du eine gute Mutter sein sollst. Ich meine damit, dass Du Deine Rolle als Mutter wahrnehmen sollst Dich an Deiner Tochter freuen, statt über Ihr Ableben trauern sollst. Tu Ihr diesen gefallen

Mit ganz lieben Grüsse
Beat
 
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14.01.04
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Riesensmile vor Freude. Kein smiley da Marcel hier so ein Riesensmile gar nicht hat.. :)
ups noch fast rot werde dazu... doppel :)
 
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22.07.07
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Hallo liebe Sema,

weil ich neu hier bin, stöbere ich halt mal hier und dort und bin so auf Deinen Beitrag zum Todestag Deiner Mutter gestoßen. Das ist ja jetzt auch schon ein bissel her und ich hoffe, keine Wunden bei Dir aufzureißen...

Daß Du jedes Jahr aufs Neue obertraurig bist ist nur menschlich. Aber diese Traurigkeit darf nicht Dein Leben bestimmen.
Kennst Du vielleicht Elisabeth Kübler-Ross? Sie war eine sehr bekannte Sterbensforscherin. Sie hatte einen besonderen Zugang zur Gedankenwelt Todkranker gefunden. Leider habe ich nur noch "Jedes Ende ist ein strahlender Beginn", weil ich zum schnellen Verschenken neige. Ihre Aufzeichnungen und Bücher bestätigen das Geschriebene von PdF.
Nämlich, daß der Tod gar nicht existiert, wenigstens nicht so, wie wir uns das vorstellen.
Du hast Deine geliebte Mutter "verloren", aber sie hat Dich nicht verlassen.
Die meisten Menschen sehen all ihre schweren Lebensbedingungen, ihr Geprüftwerden, ihre Drangsale, ihre Schrecknisse und alle Verluste als einen Fluch an, als eine Strafe Gottes, als etwas Negatives.
Wenn man doch nur begreifen würde, daß nichts, was einem begegnet, negativ ist, ich betone: ganz und gar nichts! Alle Schicksalsschläge, Leidenserfahrungen und selbst die größten Verluste, sind Geschenke.
Wir können unser Schicksalsweh und Leid mit dem Schmieden des glühenden Eisens vergleichen. Es ist eine Gelegenheit, seelisch zu wachsen. Das ist der alleinige Grund unserer Existenz auf Erden "Elisabeth Kübler-Ross"
Sie schreibt auch: Der Tod ist ganz einfach das Heraustreten aus dem physischen Körper, und zwar in gleicher Weise, wie ein Schmetterling aus seinem Kokon heraustritt! UND: Es ist schwierig zu lernen, sich wieder am Leben zu beteiligen, wenn man jemand, den man liebt, verloren hat. Aber nur das gibt dem Tod dieses Menschen einen Sinn..........

Weine, wenn Dir danach ist und sprich zu ihr. Wenn Du mal genau überlegst, gab es schon oft Situationen, in denen Du unbewußt gefühlt hast, daß Deine Mutter bei Dir ist.

Ich weiß nicht, ob das hier eine Hilfe für Dich sein kann. Aber sich darauf einzulassen ist ein Versuch wert.
Auf jeden Fall, schicke ich Dir viele tägliche Wunder und sonnige Gedanken.

LG
Silvia:fans:
 
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28.10.05
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Liebe Silvia,

danke für Deine lieben Worte:kiss: Ja, die E. Kübler-Ross kenne ich. Ich weiß auch, dass der Tod ein Neuanfang ist. Ein Wechsel in eine andere Dimension.... die Sehnsucht ist aber trotzdem manchmal da.

Folgendes Buch hat mir damals sehr geholfen:

Bücher von Amazon
ISBN: 3453117824


Über das Produkt
Die Beziehung einer Mutter zu ihrer Tochter, egal ob sie eng und liebevoll oder eher konflikthaft ist, gehört zu den intensivsten und prägendsten Beziehungen, die eine Frau im Lauf ihres Lebens hat. Der Tod der Mutter bedeutet für die Tochter nicht nur den Verlust eines nahen Menschen, sondern zugleich das Ende einer Geborgenheit, wie sie sich nur in der Tochter-Mutter-Beziehung ausbilden kann.
Hope Edelman hat ein Buch geschrieben, das sie selbst nach dem Tod ihrer Mutter verzweifelt gesucht hatte: ein Buch mit zahlreichen Erfahrungsberichten und Stellungnahmen von Therapeuten, das die Konsequenzen des Verlusts der Mutter verständlich macht und dadurch Hilfen bietet, um mit diesem tiefen Einschnitt im eigenen Lebensweg besser umgehen zu können.
Liebe Grüße
Sema
 
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28.10.05
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16. Jahrestag:

Keine Tränen, keine Trauer..... nur liebevolle Erinnerungen und ein DANKE, dass es sie einmal gab. :kiss:

Liebe Grüße
Sema
 
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