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Corona-Virus: Meinungen abseits des Mainstreams

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09.09.08
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Wuhu Gerd,
"Keine Hose ohne Dornen" ūü§£

Felis wollte - glaub ich - nicht schimpfen; Es gibt ja ugs den Spruch "(einen) A... in der Hose haben", was so viel bedeutet wie "mut haben" openthesaurus.de/synonyme/%28den%29+Arsch+in+der+Hose+haben
...
es wagen · (sich) getrauen (veraltet) · (den) Mut haben (zu) · (so) mutig sein (zu) · (sich) trauen · (sich) zutrauen · die Stirn haben (zu) (geh., veraltend) · (den) Arsch in der Hose haben (zu) (ugs.) · (etwas) bringen (ugs.)
  • (etwas) Verbotenes tun ¬∑ (sich) hinwegsetzen (√ľber) ¬∑ missachten ¬∑ ...
  • ausfressen (ugs.) ¬∑ anrichten ¬∑ anstellen ¬∑ ...
  • (sich) ein Herz fassen ¬∑ (sich) ein Herz nehmen (und) ¬∑ (sich) einen Ruck geben (und) ¬∑ ...
  • (sich etwas) anma√üen ¬∑ (sich) aufschwingen (zu) ¬∑ (sich einer Sache) erdreisten ¬∑ ...
und "XY in der Hose (haben)" bedeutet ja das Gleiche - andersrum aber auch "keinen A... oder XY in der Hose haben" de.wiktionary.org/wiki/keinen_Arsch_in_der_Hose_haben - das Gegenteil...

Wobei, das Gegenteil von "XY in der Hose haben" w√§r ja eine V... ūüėā
 
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Ich hab dieses singul√§re A v√∂llig anders verstanden, alibiorangerl, so oder so, ich mein, das sind ja alles hoch- oder eben tief-anatomische Fragen, und da gibt es immer auch rechts, links und die Mitte, und die Mitte ist singul√§r, ventral, dorsal oder caudal. Letztlich gilt auf jeden Fall "Jacke wie Hose", nur sagt man nicht "XX in der Jacke haben"! ūü§ď
 

Kate

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Hallo zusammen
Diesen Hinweis finde ich aber weder bei Reitschuster, noch in div. anderen Zeitungsartikeln.
man m√ľsste ihn fragen dazu.
Das finde ich eine gute Idee und scheint mir leicht umsetzbar f√ľr die von Euch, die an seinen Ver√∂ffentlichungen sowieso "dran" sind.
ich lese auch da nichts von "zwingend ein Attest vorweisen"
Dass da wieder so ein Informations-Chaos herrscht, finde ich auch √§rgerlich. Was ich hier mitbekommen habe, durch Ansagen in Einkaufszentren und √Ėffis und bei einer Anfrage bei der KV meines Bundeslandes, ist folgendes: Es gibt Rahmenvorgaben (f√ľr z.B. Praxen, Gesch√§fte, Verkehrsbetriebe, Bildungseinrichtungen), innerhalb derer eine gewisse Freiheit im Sinne eines Hausrechtes herrscht. Das bedeutet allerdings auch, dass man in einem gewissen Ma√üe der Willk√ľr ausgeliefert ist.

Konkret hatte ich mich √ľber eine Facharztpraxis ma√ülos ge√§rgert, die mich "zwangen", meine H√§nde mit dem dort bereitgestellten Desinfektionsmittel zu desinfizieren - nur f√ľr das Nachreichen einer √úberweisung, die ich bereits in der Hand hatte(!), in einer ansonsten gerade patienten-losen Praxis kurz vor Feierabend. Das fand ich schikan√∂s und ich leide unter diesen teils parf√ľmierten Desinfektionsmitteln (Hautreizung an den H√§nden, Probleme mit dem Geruch, z.B. als mir ein frisch desinfizierter Kopfh√∂rer f√ľr's MRT aufgesetzt wurde und ich das danach in den Haaren hatte).
Bestimmt denn jetzt einfach jeder, wie es ihm grad nach der Nase passt?
Ich vermute, dass es hier √Ąnderungen gibt oder geben wird, und dass man vielleicht auf Verbraucherseiten (StiWa, Verbraucherzentrale) f√ľndig wird. Dass nun jeder per Hausrecht da mit einem umspringen kann, finde ich nicht i.O. und dass Diagnosen auf einem Attest stehen m√ľssen, kann und will ich mir einfach nicht vorstellen (in D).
(d.h. f√ľr mich, die Verk√§uferin hat kein Recht darauf ein Attest zu verlangen)
Das denke ich auch, ebenso wie ein Toilettenh√§uschenw√§rter jemand mit Schwerbehindertenausweis, der aber nicht offensichtlich (geh-)behindert ist, nicht nach seiner "rechtfertigenden" Indikation f√ľr den EuroSchl√ľssel fragen darf.
Es gibt ja ugs den Spruch "(einen) A... in der Hose haben", was so viel bedeutet wie "mut haben"
Ich kenne und benutze (jedenfalls m√ľndlich) den Spruch auch, allerdings mit dem etwas gesellschaftstauglicheren "H" statt "A".

Gruß
Kate
 

Felis

dagegen aber, altes Sprichwort "Keine Hose ohne Dornen!" ūüėé

:ROFLMAO::ROFLMAO:ūüĆĻūüĆĻ Habe sehr gelacht!

Fast w√§re ich jetzt geneigt, dich zu fragen was du unter meinem "A" verstanden hast. Aber m√∂glicherweise ist es nicht gesellschaftsf√§hig. In meinem Repertoire finde ich es nicht....ūüôÉ

Das finde ich eine gute Idee und scheint mir leicht umsetzbar f√ľr die von Euch, die an seinen Ver√∂ffentlichungen sowieso "dran" sind.
Mal schauen. Wäre schon sehr wichtig.

Das denke ich auch, ebenso wie ein Toilettenh√§uschenw√§rter jemand mit Schwerbehindertenausweis, der aber nicht offensichtlich (geh-)behindert ist, nicht nach seiner "rechtfertigenden" Indikation f√ľr den EuroSchl√ľssel fragen darf.
Tja.

Dass nun jeder per Hausrecht da mit einem umspringen kann, finde ich nicht i.O. und dass Diagnosen auf einem Attest stehen m√ľssen, kann und will ich mir einfach nicht vorstellen (in D).
Es ist aber wohl so bereits.

Konkret hatte ich mich √ľber eine Facharztpraxis ma√ülos ge√§rgert, die mich "zwangen", meine H√§nde mit dem dort bereitgestellten Desinfektionsmittel zu desinfizieren - nur f√ľr das Nachreichen einer √úberweisung, die ich bereits in der Hand hatte(!), in einer ansonsten gerade patienten-losen Praxis kurz vor Feierabend. Das fand ich schikan√∂s und ich leide unter diesen teils parf√ľmierten Desinfektionsmitteln (Hautreizung an den H√§nden, Probleme mit dem Geruch, z.B. als mir ein frisch desinfizierter Kopfh√∂rer f√ľr's MRT aufgesetzt wurde und ich das danach in den Haaren hatte).
Ja, nun stellt man sich mal folgendes vor: dies w√§re Pflicht, √ľberall.
Man vertr√§gt das nicht, soll aber m√ľssen. Dann hat man ein Attest. Und stellt fest, dass die √Ąrzte deswegen in Verdacht geraten, dies per Gef√§lligkeit nur zu tun. Und man selbst k√∂nne, wolle aber nur nicht.
Die anderen w√ľrden sagen: Spr√ľh deine H√§nde ein! Du hast deine H√§nde nicht eingespr√ľht. Du willst mich krank machen. Du bist verantwortungslos. Du willst nur deine Freiheit.

Ich habe auch an den Händen vom reinen Einkaufswagen schieben ab und an nun schon Juckreiz gehabt, und genau da, wo die Hand aufliegt und mich gefragt, was das nun wohl ist, weil ich es mir nicht erklären konnte.
Dann wurde es mir klar: es m√ľssen Desinfektionsmittel der h√§rteren Sorte gewesen sein von einem Vorbenutzer.
So ist das f√ľr Empfindliche.

Liebe Gr√ľ√üe von Felis
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
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Dass da wieder so ein Informations-Chaos herrscht, finde ich auch ärgerlich.
Was ich hier mitbekommen habe, durch Ansagen in Einkaufszentren und √Ėffis ...
Hier in einem Supermarkt eine Ansage, in der es um Masken geht, und dann der Hinweis "ein Schal oder Tuch kann schon helfen" oder reichen? - aber auf jeden Fall "kann". Bei einer weltweiten, tödlichen Gefahr will ich kein k a n n hören, da will ich wissen, was Sache ist! Es kann helfen, es kann auch gefährdend sein, es kann auch tödlich enden, oder nur in Quarantäne!? Vielleicht kann es auch was ganz anderes sein! So wie die Treppenhelden auch was ganz anderes waren und sind. Kann man in Videos sehen, vor allem die Kollegen der Treppenhelden, die 100 m abseits stehen und gar nichts tun. Sie hätten helfen können, haben sie aber nicht, nachweislich. Nicht kann, sondern so ist es!
 

Kate

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Ganz ehrlich, Felis,

da
Ja, nun stellt man sich mal folgendes vor: dies w√§re Pflicht, √ľberall.
Man vetr√§gt das nicht, soll aber m√ľssen. Dann hat man ein Attest. Und stellt fest, dass die √Ąrzte deswegen in Verdacht geraten, dies per Gef√§lligkeit nur zu tun. Und man selbst k√∂nne, wolle aber nur nicht.
Die anderen w√ľrden sagen: Spr√ľh deine H√§nde ein! Du hast deine H√§nde nicht eingespr√ľht. Du willst mich krank machen. Du bist verantwortungslos. Du willst nur deine Freiheit.
... möchte ich meiner Fantasie bewusst nicht so freien Lauf lassen, sondern schaue erstens vor Ort, wie es tatsächlich in der Praxis (nicht nur im engeren Sinne) ist, und zweitens, wie die Gesetze tatsächlich sind (mit deren Kenntnis man sich dann auch wehren könnte, vielleicht sogar einfach per Erwähnung, das half mir als Mieterin z.B. schon öfter).

Das was Du beschreibst, ist ohne Frage furchtbar (wenn auch nicht in jeder Hinsicht neu - ich habe es z.B. im KH erlebt, dass man mir Typ-I-Allergene gleich in der ersten Mahlzeit servierte, trotz Allergen-Liste in der K√ľche... das k√∂nnte dann sogar "das Ende" sein). Bei der KV empfahl man mir, ein eigenes Desinfektionsmittel dabei zu haben samt Deklaration (was drin ist, dass es den WHO-Vorgaben entspricht) und ggf. dies zu benutzen, was mir wohl kaum verwehrt werden k√∂nne. Seitdem habe ich - wie weiter oben geschrieben - das von Auro, in einem kleinen Fl√§schchen im Rucksack. Alkohol enth√§lt es nat√ľrlich auch, d.h. h√§ufige Benutzung w√§re u.U. auch nicht so toll.

Genau so habe ich das seit dem 2-3 mal gemacht ohne Probleme und ansonsten so eine schikanöse Situation nicht wieder erlebt. Womit ich nicht Deine Erlebnisse negiere, diese gehen mir sehr unter die Haut.

Liebe Gr√ľ√üe
von Kate
 

Kate

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Hinweis "ein Schal oder Tuch kann schon helfen" oder reichen? - aber auf jeden Fall "kann". Bei einer weltweiten, tödlichen Gefahr will ich kein k a n n hören, da will ich wissen, was Sache ist!
Ja, das finde ich auch hochgradig irritierend. In den √Ėffis hier wurde es teils noch vager formuliert.

Lieben Gruß
Kate
 
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Ich habe auch an den Händen vom reinen Einkaufswagen schieben ab und an nun schon Juckreiz gehabt,

da ich schon lange wei√ü, da√ü die meisten chemikalien f√ľr mich uv sind und diesen extremen gebrauch von desinfektionsmitteln eh bl√∂dsinnig finde (√ľber die h√§nde wird corona, wenn √ľberhaupt, nur √ľbertragen, wenn man sich an die schleimh√§ute im gesicht fa√üt und das kann man vermeiden), fa√ü ich die griffe der wagen in den l√§den garnicht mit den h√§nden an.
zuerst hatte ich bw-handschuhe (ganz billige aus dem euroshop) in der tasche, dann hab ich einfach nur so eine plastikt√ľte, die es im supermarkt in der gem√ľseabteilung gibt um den griff gebunden.
f√ľr die paar minuten geht das auch und die mu√ü ich nicht dauernd waschen, sondern la√ü sie einfach im laden.

in einem bioladen ist immer noch der zwang, daß man einen gr. einkaufswagen nimmt, auch wenn man nur ein kl. teil kaufen will.
da geh ich garnicht mehr hin. ich laß mich von nichts und niemand zu irgendwas zwingen. :)


lg
sunny
 
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05.04.08
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Was ich in Deutschland super finde, sind die Bio-Obst- und Gem√ľsekisten. Saisonale Bioprodukte vom Hof nach Hause geliefert. Manchmal auch weitere Bio Produkte ausw√§hlbar.

In der T√ľrkei nutze ich auch √∂fters Mal den Lieferservice der Supermarktketten - 2 Stunden vorher online bestellt und dann gegen eine geringe Geb√ľhr nach Hause geliefert. Hatte auch nie Probleme mit der Qualit√§t.

Die 20 Liter Wasser bottles (aus Glas f√ľr stilles Wasser) werden von einem extra Service direkt nach Anruf gebracht. Das nutze ich regelm√§√üig.

Finde diese Angebote super praktisch, man kauft dann auch nichts dazu, was man eigentlich garnicht gebraucht h√§tte ūüėä
 

Felis

Hallo zusammen


Das finde ich eine gute Idee und scheint mir leicht umsetzbar f√ľr die von Euch, die an seinen Ver√∂ffentlichungen sowieso "dran" sind.
Jetzt zum ersten weiss ich das hier: das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

‚Äě√Ąrztliches Attest‚Äú ist nicht ausreichend ‚Äď Verwaltungsgericht (VG) W√ľrzburg lehnt Befreiung von der Maskenpflicht an Grundschulen ab.
Das VG W√ľrzburg besch√§ftigte sich in seiner Entscheidung mit der Geltendmachung eines Anspruchs zweier Sch√ľler einer Grundschule, von der Maskenpflicht befreit zu werden. Grunds√§tzlich sieht ¬ß 1 Abs. 2 Nr. 2 iVm. ¬ß 16 Abs. 2 Satz 1 6. BayIfSMV eine Befreiung von der Maskenpflicht aus gesundheitlichen Gr√ľnden vor. Die Gr√ľnde sind glaubhaft zu machen.

Die Antragsteller legten der Schulleitung die Atteste vor, diese wurden der Schulleitung jedoch nicht √ľberlassen. Der Schulleitung reichte dies jedoch nicht aus. Das VG W√ľrzburg griff nun die Frage auf, ob zum einen im Wege des einstweiligen Rechtsschutzes ein solcher Anspruch auf Befreiung durchgesetzt werden kann, zum anderen, ob die Vorlage des Attestes, ohne dass Gr√ľnde oder eine Diagnose darauf vermerkt seien, als ausreichend anzusehen ist.
Das VG W√ľrzburg lehnte in seiner Entscheidung die Vorlage eines solchen Attests als unzureichend ab. Das Attest sei nicht hinreichend aussagekr√§ftig und zur Glaubhaftmachung gesundheitlicher Gr√ľnde, die die Befreiung einer Maskenpflicht rechtfertigen, nicht ausreichend, da dies nur die gesundheitlichen Gr√ľnde pauschal bescheinigt. Es fehle an einer konkreten Diagnose eines Krankheitsbildes. Das VG sieht hier die Gefahr der Ausstellung von Gef√§lligkeitsattesten, was das Gericht aber ausdr√ľcklich auf den Fall bezogen, nicht unterstellt.

Gegen den Beschluss wurde fristgerecht Beschwerde eingelegt. Die Entscheidung des VG W√ľrzburg ist somit noch nicht rechtskr√§ftig und die Anspr√ľche der Antragsteller werden nunmehr vor dem VGH weiterverfolgt.


Tina Romdhani erklärt es in gut 2 Minuten in dem Video. Es ist vom 23.September.
 
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Es gibt allerdings schon ein Urteil vom Oberverwaltungsgericht NRW, diese haben sich dem Urteil vom VG W√ľrzburg angeschlossen.
Deswegen vermute ich; dass die nächste Instanz genau darauf schauen wird.


Vielleicht geht noch der Bundesgerichtshof, aber ich wei√ü nicht, ob das f√ľr diese "Maskerade" die passende Instanz ist.
 

Felis

Es gibt allerdings schon ein Urteil vom Oberverwaltungsgericht NRW, diese haben sich dem Urteil vom VG W√ľrzburg angeschlossen.

Hm. Aus deinem Link:
So m√ľsse sich daraus nachvollziehbar ergeben welche konkreten gesundheitlichen Beeintr√§chtigungen auf Grund der Maskenpflicht in der Schule zu erwarten seien und woraus dies resultierten.
Da klingt ja NRW bereits wie W√ľrzburg.
F√ľr Baden-W√ľrttemberg will ich das keinesfalls.
Meine Diagnose geht keinen Menschen etwas an außer mich und den Arzt:

√Ąrztliche Schweigepflicht
Die √§rztliche Schweigepflicht ist in ¬ß 9 Abs. 1 MBO-√Ą beziehungsweise den entsprechenden Bestimmungen der Berufsordnungen der Landes√§rztekammern geregelt. Danach haben √Ąrzte √ľber das, was ihnen in ihrer Eigenschaft als Arzt anvertraut oder bekannt geworden ist, auch nach dem Tod des Patienten, zu schweigen.
Die Schweigepflicht ergibt sich zudem als Nebenpflicht aus dem zwischen Arzt und Patient geschlossenen Behandlungsvertrag, der seit dem Inkrafttreten des Patientenrechtegesetzes in den ¬ß¬ß 630a ff. B√ľrgerliches Gesetzbuch (BGB) geregelt ist. Mit der √§rztlichen Schweigepflicht korrespondiert das durch ¬ß 203 des Strafgesetzbuches (StGB) gesch√ľtzte Patientengeheimnis, das entsprechende Verst√∂√üe des Arztes gegen die Verschwiegenheitspflicht strafrechtlich sanktioniert.
Nach ¬ß 203 Abs. 1 StGB wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft, wer unbefugt ein fremdes Geheimnis, namentlich ein zum pers√∂nlichen Lebensbereich geh√∂rendes Geheimnis, offenbart, das ihm als Arzt anvertraut worden oder sonst bekanntgeworden ist. Ein Versto√ü gegen die √§rztliche Schweigepflicht kann daher neben berufsrechtlichen oder berufsgerichtlichen Ma√ünahmen auch Schadensersatzanspr√ľche und sogar strafrechtliche Konsequenzen zur Folge haben.

 
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das ist evtl. sogar ein fall f√ľr das verfassungsgericht.
eine klage dort ist kostenlos, aber es könnte sein, daß man erst alle anderen instanzen durchlaufen muß.

bei google findet man einiges.

" MEDIZINAA290Deutsches √Ąrzteblatt‚Źź‚ŹźJg. 102‚Źź‚ŹźHeft 5‚Źź‚Źź4. Februar 2005Rechtliche Grundlagen zur √§rztlichen Schweigepflicht

Aus dem Grundgesetz l√§sst sich zun√§chst im Verh√§ltnis Staat gegen√ľber demB√ľrger das Recht jedes einzelnen Individuums auf Respektierung und Achtungder Privat- und Intimsph√§re sowie auf informationelle Selbstbestimmungablei-ten (Art. 1 I in Verbindung mit Art. 2 I GG). Das Bundesverfassungsgericht weistausdr√ľcklich auf das Vertrauensverh√§ltnis zwischen Arzt und Patientim Rah-men der √§rztlichen Behandlung hin, das durch die √§rztliche Schweigepflicht we-sentlich mitgepr√§gt wird (BVerfG 1972; NJW 1123). Dabei f√ľhrt das Bundesver-fassungsgericht aus, dass der Patient erwarten darf und muss, dass Informationen√ľber ihn geheim bleiben und nicht zur Kenntnis Unbefugter gelangen. Die wich-tigsten rechtlichen Bestimmungen sind nachfolgend aufgef√ľhrt. "




eine maskenbefreiung f√ľr kinder nur mit diagnose zu akzeptieren ist voll daneben.
man k√∂nnte es lediglich in zweifelsf√§llen evtl. so regeln, da√ü vom gesundheitsamt oder vom med. dienst der krankenkassen ("vertrauensarzt") √ľberpr√ľft wird, ob eine passende krankheit vorliegt.
das w√§r rechtlich wahrscheinlich ok. auf die art werden auch schon mal au-bescheinigungen usw. √ľberpr√ľft.


lg
sunny
 
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