Quantcast

Corona-Virus: Meinungen abseits des Mainstreams

Beitritt
09.09.08
BeitrÀge
11.269
Wuhu Gerd,
"Keine Hose ohne Dornen" đŸ€Ł

Felis wollte - glaub ich - nicht schimpfen; Es gibt ja ugs den Spruch "(einen) A... in der Hose haben", was so viel bedeutet wie "mut haben" openthesaurus.de/synonyme/%28den%29+Arsch+in+der+Hose+haben
...
es wagen · (sich) getrauen (veraltet) · (den) Mut haben (zu) · (so) mutig sein (zu) · (sich) trauen · (sich) zutrauen · die Stirn haben (zu) (geh., veraltend) · (den) Arsch in der Hose haben (zu) (ugs.) · (etwas) bringen (ugs.)
  • (etwas) Verbotenes tun · (sich) hinwegsetzen (ĂŒber) · missachten · ...
  • ausfressen (ugs.) · anrichten · anstellen · ...
  • (sich) ein Herz fassen · (sich) ein Herz nehmen (und) · (sich) einen Ruck geben (und) · ...
  • (sich etwas) anmaßen · (sich) aufschwingen (zu) · (sich einer Sache) erdreisten · ...
und "XY in der Hose (haben)" bedeutet ja das Gleiche - andersrum aber auch "keinen A... oder XY in der Hose haben" de.wiktionary.org/wiki/keinen_Arsch_in_der_Hose_haben - das Gegenteil...

Wobei, das Gegenteil von "XY in der Hose haben" wĂ€r ja eine V... 😂
 
Beitritt
26.07.09
BeitrÀge
4.991
Ich hab dieses singulĂ€re A völlig anders verstanden, alibiorangerl, so oder so, ich mein, das sind ja alles hoch- oder eben tief-anatomische Fragen, und da gibt es immer auch rechts, links und die Mitte, und die Mitte ist singulĂ€r, ventral, dorsal oder caudal. Letztlich gilt auf jeden Fall "Jacke wie Hose", nur sagt man nicht "XX in der Jacke haben"! đŸ€“
 

Kate

Moderatorin
Teammitglied
Beitritt
16.11.04
BeitrÀge
11.545
Hallo zusammen
Diesen Hinweis finde ich aber weder bei Reitschuster, noch in div. anderen Zeitungsartikeln.
man mĂŒsste ihn fragen dazu.
Das finde ich eine gute Idee und scheint mir leicht umsetzbar fĂŒr die von Euch, die an seinen Veröffentlichungen sowieso "dran" sind.
ich lese auch da nichts von "zwingend ein Attest vorweisen"
Dass da wieder so ein Informations-Chaos herrscht, finde ich auch Ă€rgerlich. Was ich hier mitbekommen habe, durch Ansagen in Einkaufszentren und Öffis und bei einer Anfrage bei der KV meines Bundeslandes, ist folgendes: Es gibt Rahmenvorgaben (fĂŒr z.B. Praxen, GeschĂ€fte, Verkehrsbetriebe, Bildungseinrichtungen), innerhalb derer eine gewisse Freiheit im Sinne eines Hausrechtes herrscht. Das bedeutet allerdings auch, dass man in einem gewissen Maße der WillkĂŒr ausgeliefert ist.

Konkret hatte ich mich ĂŒber eine Facharztpraxis maßlos geĂ€rgert, die mich "zwangen", meine HĂ€nde mit dem dort bereitgestellten Desinfektionsmittel zu desinfizieren - nur fĂŒr das Nachreichen einer Überweisung, die ich bereits in der Hand hatte(!), in einer ansonsten gerade patienten-losen Praxis kurz vor Feierabend. Das fand ich schikanös und ich leide unter diesen teils parfĂŒmierten Desinfektionsmitteln (Hautreizung an den HĂ€nden, Probleme mit dem Geruch, z.B. als mir ein frisch desinfizierter Kopfhörer fĂŒr's MRT aufgesetzt wurde und ich das danach in den Haaren hatte).
Bestimmt denn jetzt einfach jeder, wie es ihm grad nach der Nase passt?
Ich vermute, dass es hier Änderungen gibt oder geben wird, und dass man vielleicht auf Verbraucherseiten (StiWa, Verbraucherzentrale) fĂŒndig wird. Dass nun jeder per Hausrecht da mit einem umspringen kann, finde ich nicht i.O. und dass Diagnosen auf einem Attest stehen mĂŒssen, kann und will ich mir einfach nicht vorstellen (in D).
(d.h. fĂŒr mich, die VerkĂ€uferin hat kein Recht darauf ein Attest zu verlangen)
Das denke ich auch, ebenso wie ein ToilettenhĂ€uschenwĂ€rter jemand mit Schwerbehindertenausweis, der aber nicht offensichtlich (geh-)behindert ist, nicht nach seiner "rechtfertigenden" Indikation fĂŒr den EuroSchlĂŒssel fragen darf.
Es gibt ja ugs den Spruch "(einen) A... in der Hose haben", was so viel bedeutet wie "mut haben"
Ich kenne und benutze (jedenfalls mĂŒndlich) den Spruch auch, allerdings mit dem etwas gesellschaftstauglicheren "H" statt "A".

Gruß
Kate
 

Felis

dagegen aber, altes Sprichwort "Keine Hose ohne Dornen!" 😎

:ROFLMAO::ROFLMAO:đŸŒčđŸŒč Habe sehr gelacht!

Fast wĂ€re ich jetzt geneigt, dich zu fragen was du unter meinem "A" verstanden hast. Aber möglicherweise ist es nicht gesellschaftsfĂ€hig. In meinem Repertoire finde ich es nicht....🙃

Das finde ich eine gute Idee und scheint mir leicht umsetzbar fĂŒr die von Euch, die an seinen Veröffentlichungen sowieso "dran" sind.
Mal schauen. WĂ€re schon sehr wichtig.

Das denke ich auch, ebenso wie ein ToilettenhĂ€uschenwĂ€rter jemand mit Schwerbehindertenausweis, der aber nicht offensichtlich (geh-)behindert ist, nicht nach seiner "rechtfertigenden" Indikation fĂŒr den EuroSchlĂŒssel fragen darf.
Tja.

Dass nun jeder per Hausrecht da mit einem umspringen kann, finde ich nicht i.O. und dass Diagnosen auf einem Attest stehen mĂŒssen, kann und will ich mir einfach nicht vorstellen (in D).
Es ist aber wohl so bereits.

Konkret hatte ich mich ĂŒber eine Facharztpraxis maßlos geĂ€rgert, die mich "zwangen", meine HĂ€nde mit dem dort bereitgestellten Desinfektionsmittel zu desinfizieren - nur fĂŒr das Nachreichen einer Überweisung, die ich bereits in der Hand hatte(!), in einer ansonsten gerade patienten-losen Praxis kurz vor Feierabend. Das fand ich schikanös und ich leide unter diesen teils parfĂŒmierten Desinfektionsmitteln (Hautreizung an den HĂ€nden, Probleme mit dem Geruch, z.B. als mir ein frisch desinfizierter Kopfhörer fĂŒr's MRT aufgesetzt wurde und ich das danach in den Haaren hatte).
Ja, nun stellt man sich mal folgendes vor: dies wĂ€re Pflicht, ĂŒberall.
Man vertrĂ€gt das nicht, soll aber mĂŒssen. Dann hat man ein Attest. Und stellt fest, dass die Ärzte deswegen in Verdacht geraten, dies per GefĂ€lligkeit nur zu tun. Und man selbst könne, wolle aber nur nicht.
Die anderen wĂŒrden sagen: SprĂŒh deine HĂ€nde ein! Du hast deine HĂ€nde nicht eingesprĂŒht. Du willst mich krank machen. Du bist verantwortungslos. Du willst nur deine Freiheit.

Ich habe auch an den HÀnden vom reinen Einkaufswagen schieben ab und an nun schon Juckreiz gehabt, und genau da, wo die Hand aufliegt und mich gefragt, was das nun wohl ist, weil ich es mir nicht erklÀren konnte.
Dann wurde es mir klar: es mĂŒssen Desinfektionsmittel der hĂ€rteren Sorte gewesen sein von einem Vorbenutzer.
So ist das fĂŒr Empfindliche.

Liebe GrĂŒĂŸe von Felis
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Beitritt
26.07.09
BeitrÀge
4.991
Dass da wieder so ein Informations-Chaos herrscht, finde ich auch Àrgerlich.
Was ich hier mitbekommen habe, durch Ansagen in Einkaufszentren und Öffis ...
Hier in einem Supermarkt eine Ansage, in der es um Masken geht, und dann der Hinweis "ein Schal oder Tuch kann schon helfen" oder reichen? - aber auf jeden Fall "kann". Bei einer weltweiten, tödlichen Gefahr will ich kein k a n n hören, da will ich wissen, was Sache ist! Es kann helfen, es kann auch gefÀhrdend sein, es kann auch tödlich enden, oder nur in QuarantÀne!? Vielleicht kann es auch was ganz anderes sein! So wie die Treppenhelden auch was ganz anderes waren und sind. Kann man in Videos sehen, vor allem die Kollegen der Treppenhelden, die 100 m abseits stehen und gar nichts tun. Sie hÀtten helfen können, haben sie aber nicht, nachweislich. Nicht kann, sondern so ist es!
 

Kate

Moderatorin
Teammitglied
Beitritt
16.11.04
BeitrÀge
11.545
Ganz ehrlich, Felis,

da
Ja, nun stellt man sich mal folgendes vor: dies wĂ€re Pflicht, ĂŒberall.
Man vetrĂ€gt das nicht, soll aber mĂŒssen. Dann hat man ein Attest. Und stellt fest, dass die Ärzte deswegen in Verdacht geraten, dies per GefĂ€lligkeit nur zu tun. Und man selbst könne, wolle aber nur nicht.
Die anderen wĂŒrden sagen: SprĂŒh deine HĂ€nde ein! Du hast deine HĂ€nde nicht eingesprĂŒht. Du willst mich krank machen. Du bist verantwortungslos. Du willst nur deine Freiheit.
... möchte ich meiner Fantasie bewusst nicht so freien Lauf lassen, sondern schaue erstens vor Ort, wie es tatsÀchlich in der Praxis (nicht nur im engeren Sinne) ist, und zweitens, wie die Gesetze tatsÀchlich sind (mit deren Kenntnis man sich dann auch wehren könnte, vielleicht sogar einfach per ErwÀhnung, das half mir als Mieterin z.B. schon öfter).

Das was Du beschreibst, ist ohne Frage furchtbar (wenn auch nicht in jeder Hinsicht neu - ich habe es z.B. im KH erlebt, dass man mir Typ-I-Allergene gleich in der ersten Mahlzeit servierte, trotz Allergen-Liste in der KĂŒche... das könnte dann sogar "das Ende" sein). Bei der KV empfahl man mir, ein eigenes Desinfektionsmittel dabei zu haben samt Deklaration (was drin ist, dass es den WHO-Vorgaben entspricht) und ggf. dies zu benutzen, was mir wohl kaum verwehrt werden könne. Seitdem habe ich - wie weiter oben geschrieben - das von Auro, in einem kleinen FlĂ€schchen im Rucksack. Alkohol enthĂ€lt es natĂŒrlich auch, d.h. hĂ€ufige Benutzung wĂ€re u.U. auch nicht so toll.

Genau so habe ich das seit dem 2-3 mal gemacht ohne Probleme und ansonsten so eine schikanöse Situation nicht wieder erlebt. Womit ich nicht Deine Erlebnisse negiere, diese gehen mir sehr unter die Haut.

Liebe GrĂŒĂŸe
von Kate
 

Kate

Moderatorin
Teammitglied
Beitritt
16.11.04
BeitrÀge
11.545
Hinweis "ein Schal oder Tuch kann schon helfen" oder reichen? - aber auf jeden Fall "kann". Bei einer weltweiten, tödlichen Gefahr will ich kein k a n n hören, da will ich wissen, was Sache ist!
Ja, das finde ich auch hochgradig irritierend. In den Öffis hier wurde es teils noch vager formuliert.

Lieben Gruß
Kate
 
Beitritt
12.10.18
BeitrÀge
2.938
Ich habe auch an den HĂ€nden vom reinen Einkaufswagen schieben ab und an nun schon Juckreiz gehabt,

da ich schon lange weiß, daß die meisten chemikalien fĂŒr mich uv sind und diesen extremen gebrauch von desinfektionsmitteln eh blödsinnig finde (ĂŒber die hĂ€nde wird corona, wenn ĂŒberhaupt, nur ĂŒbertragen, wenn man sich an die schleimhĂ€ute im gesicht faßt und das kann man vermeiden), faß ich die griffe der wagen in den lĂ€den garnicht mit den hĂ€nden an.
zuerst hatte ich bw-handschuhe (ganz billige aus dem euroshop) in der tasche, dann hab ich einfach nur so eine plastiktĂŒte, die es im supermarkt in der gemĂŒseabteilung gibt um den griff gebunden.
fĂŒr die paar minuten geht das auch und die muß ich nicht dauernd waschen, sondern laß sie einfach im laden.

in einem bioladen ist immer noch der zwang, daß man einen gr. einkaufswagen nimmt, auch wenn man nur ein kl. teil kaufen will.
da geh ich garnicht mehr hin. ich laß mich von nichts und niemand zu irgendwas zwingen. :)


lg
sunny
 
Beitritt
05.04.08
BeitrÀge
1.333
Was ich in Deutschland super finde, sind die Bio-Obst- und GemĂŒsekisten. Saisonale Bioprodukte vom Hof nach Hause geliefert. Manchmal auch weitere Bio Produkte auswĂ€hlbar.

In der TĂŒrkei nutze ich auch öfters Mal den Lieferservice der Supermarktketten - 2 Stunden vorher online bestellt und dann gegen eine geringe GebĂŒhr nach Hause geliefert. Hatte auch nie Probleme mit der QualitĂ€t.

Die 20 Liter Wasser bottles (aus Glas fĂŒr stilles Wasser) werden von einem extra Service direkt nach Anruf gebracht. Das nutze ich regelmĂ€ĂŸig.

Finde diese Angebote super praktisch, man kauft dann auch nichts dazu, was man eigentlich garnicht gebraucht hĂ€tte 😊
 

Felis

Hallo zusammen


Das finde ich eine gute Idee und scheint mir leicht umsetzbar fĂŒr die von Euch, die an seinen Veröffentlichungen sowieso "dran" sind.
Jetzt zum ersten weiss ich das hier: das Urteil ist noch nicht rechtskrÀftig.

„Ärztliches Attest“ ist nicht ausreichend – Verwaltungsgericht (VG) WĂŒrzburg lehnt Befreiung von der Maskenpflicht an Grundschulen ab.
Das VG WĂŒrzburg beschĂ€ftigte sich in seiner Entscheidung mit der Geltendmachung eines Anspruchs zweier SchĂŒler einer Grundschule, von der Maskenpflicht befreit zu werden. GrundsĂ€tzlich sieht § 1 Abs. 2 Nr. 2 iVm. § 16 Abs. 2 Satz 1 6. BayIfSMV eine Befreiung von der Maskenpflicht aus gesundheitlichen GrĂŒnden vor. Die GrĂŒnde sind glaubhaft zu machen.

Die Antragsteller legten der Schulleitung die Atteste vor, diese wurden der Schulleitung jedoch nicht ĂŒberlassen. Der Schulleitung reichte dies jedoch nicht aus. Das VG WĂŒrzburg griff nun die Frage auf, ob zum einen im Wege des einstweiligen Rechtsschutzes ein solcher Anspruch auf Befreiung durchgesetzt werden kann, zum anderen, ob die Vorlage des Attestes, ohne dass GrĂŒnde oder eine Diagnose darauf vermerkt seien, als ausreichend anzusehen ist.
Das VG WĂŒrzburg lehnte in seiner Entscheidung die Vorlage eines solchen Attests als unzureichend ab. Das Attest sei nicht hinreichend aussagekrĂ€ftig und zur Glaubhaftmachung gesundheitlicher GrĂŒnde, die die Befreiung einer Maskenpflicht rechtfertigen, nicht ausreichend, da dies nur die gesundheitlichen GrĂŒnde pauschal bescheinigt. Es fehle an einer konkreten Diagnose eines Krankheitsbildes. Das VG sieht hier die Gefahr der Ausstellung von GefĂ€lligkeitsattesten, was das Gericht aber ausdrĂŒcklich auf den Fall bezogen, nicht unterstellt.

Gegen den Beschluss wurde fristgerecht Beschwerde eingelegt. Die Entscheidung des VG WĂŒrzburg ist somit noch nicht rechtskrĂ€ftig und die AnsprĂŒche der Antragsteller werden nunmehr vor dem VGH weiterverfolgt.


Tina Romdhani erklÀrt es in gut 2 Minuten in dem Video. Es ist vom 23.September.
 
Beitritt
14.03.07
BeitrÀge
5.997
Es gibt allerdings schon ein Urteil vom Oberverwaltungsgericht NRW, diese haben sich dem Urteil vom VG WĂŒrzburg angeschlossen.
Deswegen vermute ich; dass die nÀchste Instanz genau darauf schauen wird.


Vielleicht geht noch der Bundesgerichtshof, aber ich weiß nicht, ob das fĂŒr diese "Maskerade" die passende Instanz ist.
 

Felis

Es gibt allerdings schon ein Urteil vom Oberverwaltungsgericht NRW, diese haben sich dem Urteil vom VG WĂŒrzburg angeschlossen.

Hm. Aus deinem Link:
So mĂŒsse sich daraus nachvollziehbar ergeben welche konkreten gesundheitlichen BeeintrĂ€chtigungen auf Grund der Maskenpflicht in der Schule zu erwarten seien und woraus dies resultierten.
Da klingt ja NRW bereits wie WĂŒrzburg.
FĂŒr Baden-WĂŒrttemberg will ich das keinesfalls.
Meine Diagnose geht keinen Menschen etwas an außer mich und den Arzt:

Ärztliche Schweigepflicht
Die Ă€rztliche Schweigepflicht ist in § 9 Abs. 1 MBO-Ä beziehungsweise den entsprechenden Bestimmungen der Berufsordnungen der LandesĂ€rztekammern geregelt. Danach haben Ärzte ĂŒber das, was ihnen in ihrer Eigenschaft als Arzt anvertraut oder bekannt geworden ist, auch nach dem Tod des Patienten, zu schweigen.
Die Schweigepflicht ergibt sich zudem als Nebenpflicht aus dem zwischen Arzt und Patient geschlossenen Behandlungsvertrag, der seit dem Inkrafttreten des Patientenrechtegesetzes in den §§ 630a ff. BĂŒrgerliches Gesetzbuch (BGB) geregelt ist. Mit der Ă€rztlichen Schweigepflicht korrespondiert das durch § 203 des Strafgesetzbuches (StGB) geschĂŒtzte Patientengeheimnis, das entsprechende VerstĂ¶ĂŸe des Arztes gegen die Verschwiegenheitspflicht strafrechtlich sanktioniert.
Nach § 203 Abs. 1 StGB wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft, wer unbefugt ein fremdes Geheimnis, namentlich ein zum persönlichen Lebensbereich gehörendes Geheimnis, offenbart, das ihm als Arzt anvertraut worden oder sonst bekanntgeworden ist. Ein Verstoß gegen die Ă€rztliche Schweigepflicht kann daher neben berufsrechtlichen oder berufsgerichtlichen Maßnahmen auch SchadensersatzansprĂŒche und sogar strafrechtliche Konsequenzen zur Folge haben.

 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Beitritt
14.03.07
BeitrÀge
5.997
Beitritt
12.10.18
BeitrÀge
2.938
das ist evtl. sogar ein fall fĂŒr das verfassungsgericht.
eine klage dort ist kostenlos, aber es könnte sein, daß man erst alle anderen instanzen durchlaufen muß.

bei google findet man einiges.

" MEDIZINAA290Deutsches Ärzteblatt⏐⏐Jg. 102⏐⏐Heft 5⏐⏐4. Februar 2005Rechtliche Grundlagen zur Ă€rztlichen Schweigepflicht

Aus dem Grundgesetz lĂ€sst sich zunĂ€chst im VerhĂ€ltnis Staat gegenĂŒber demBĂŒrger das Recht jedes einzelnen Individuums auf Respektierung und Achtungder Privat- und IntimsphĂ€re sowie auf informationelle Selbstbestimmungablei-ten (Art. 1 I in Verbindung mit Art. 2 I GG). Das Bundesverfassungsgericht weistausdrĂŒcklich auf das VertrauensverhĂ€ltnis zwischen Arzt und Patientim Rah-men der Ă€rztlichen Behandlung hin, das durch die Ă€rztliche Schweigepflicht we-sentlich mitgeprĂ€gt wird (BVerfG 1972; NJW 1123). Dabei fĂŒhrt das Bundesver-fassungsgericht aus, dass der Patient erwarten darf und muss, dass InformationenĂŒber ihn geheim bleiben und nicht zur Kenntnis Unbefugter gelangen. Die wich-tigsten rechtlichen Bestimmungen sind nachfolgend aufgefĂŒhrt. "




eine maskenbefreiung fĂŒr kinder nur mit diagnose zu akzeptieren ist voll daneben.
man könnte es lediglich in zweifelsfĂ€llen evtl. so regeln, daß vom gesundheitsamt oder vom med. dienst der krankenkassen ("vertrauensarzt") ĂŒberprĂŒft wird, ob eine passende krankheit vorliegt.
das wĂ€r rechtlich wahrscheinlich ok. auf die art werden auch schon mal au-bescheinigungen usw. ĂŒberprĂŒft.


lg
sunny
 
Oben