Clostridium difficile nach AB

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:confused: Hallo,
Vor 2 Monaten hatte ich nach mehrmaliger Antibiotikatherapie Cloristridium difficile im Darm. Darauf hin bekam ich Metrozinadol 7 Tage lang. Toxine immernoch da. Dann Vancomicin- Toxine weg! Aber ich hatte immernoch Schleim im Stuhl, der Stuhl war immernoch breiig. Also ging ich zum Gastroentologen. Wieder Stuhltest. Toxine von Cloristridium nicht da. 3 Tage später der Anruf: Doch noch Cloristridien gefunden. Wie kann das sein, erst heißt es Toxine negativ und dann doch noch was gefunden? Ich habe jetzt wieder 10 Tage Metrizinadol einnehmen müssen. Ohne Erfolg. Immernoch der weiche schleimige Stuhl und die Schmerzen um den Bauchnabel herum. Tja mein Arzt glaubt das da immernoch Chloristridium difficile ist. Muß nochmal Stuhlproben abgeben. Ja na Super. Und dann soll ich wieder Vancomicin nehmen. Das wäre schon das 4. mal das ich Antibiotika nur für diese Darmbakterie bekomme. ASllmählich bekomme ich Angst, das die garnicht abgetötet werden. Mann!!! Kann das denn wirklich sein, das die nicht kaputt gehen? Hab so Angst!!! Was ist wenn die nicht weg gehen. Kann es auch was anderes sein- ich meine dieser komische Stuhl und die Schmerzen (leichte Schmerzen aber immer da)gelber schleim? Der Arzt sagt die liegen im Dündarm die Schmerzen. Was kann da sein? Kann da was kaputt sein? Wie kontrolliert man das? An den Dünndarm kommt man doch nicht, oder? Und wie wirds dann behandelt. Gehe nicht ständig auf Toilette (1-3 Mal am Tag). Deswegen finde ich es komisch das es diese Bakterien sein sollen, die mir Schmerzen im Dünndarm machen und den komischen Stuhl.
Würde mich freuen wenn sie mir antworten würden. Vielen lieben Dank Sara
 
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cloristridium difficile !?!?

hallo saragt,

in studien wurde bewiesen, dass perenterol gegen chlostridium difficile hilft.

wenn du pilzchen im darm hast, würde ich aber eher andere gesunde darmbakterien nehmen.

ich nehme manchmal beides.

wegen dem schleim würde ich mir keine sorgen machen. ich denke, das ist normal, dass es das geben kann. wenn es sehr schlimm wäre, wäre ich schon lange tod.
auch die schmerzen: mach dir keine sorgen! mach was gegen und gut ist.

für den dünndarm ist gut payer'sche plaques. aber die sind sehr teuer.
gegen die schmerzen allgemein gibt es verschiedene kräuter und chemische mittel. je nach schmerz hilft was anderes.

sag es doch einfach nochmals deinem arzt. wenn er dir so viele antibiotika gibt, soll er auch etwas gegen die bauchschmerzen geben. und wenn du seine chemie nicht nehmen willst, kannst immer noch parallel zum antibiotika-arzt zu einem komplementärmediziner oder zu einem alternativmedizinischen arzt gehen.

viel spass und liebe grüsse von shelley :lolli:
 

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cloristridium difficile !?!?

Peyersche Plaques
Peyersche Plaques sind lymphatische Aggregate des Dünndarms. Die Zahl dieser Aggregate ist bei Teenagern am höchsten und nimmt mit dem Alter ab. In den Plaques befinden sich spezialisierte Zellen, die Bakterien, Viren und Prionen aus dem Darmlumen aufnehmen und dem Immunsystem präsentieren. In die Plaques wandern dendritische Zellen ein, die Prionen weiterverbreiten können.
www.aerztezeitung.de/docs/2001/03/30/060a0203.asp?cat=

Shelley: was meinst Du mit "Peyersche Plaques ... teuer" :confused: ;)


Die Diagnose einer Clostridium difficile Infektion setzt die klinische Diagnose einer Diarrhöe voraus, sowie der Nachweis von Clostridium difficile Toxinen, oder einer positiven Stuhlkultur, oder das Vorliegen einer pseudomembranösen Kolitis bei der Endoskopie. Der beste Test (gold standard) ist der Nachweise von Toxin B mittels Zytotoxizität in der Zellkultur. Die Sensitivität dieses Testes liegt zwischen 67 und 100 %. Aufgrund der hohen zeitlichen Belastung im Labor sowie der hohen Kosten ist dieser Test im Routinelabor meist nicht verfügbar. Immuno-enzymatische Tests zum Nachweis von Toxin A oder B haben eine Sensitivität zwischen 63 und 98 %. Der positive Toxinnachweis - bestimmt mit einem dieser Immunoassays - bei einem symptomatischen Patienten ist diagnostisch genügend. Zudem sind diese Tests heute in den meisten Laboratorien routinemäßig verfügbar....
http://www.chuv.ch/swiss-noso/d23a2.htm

Zellkulturen dauern; wahrscheinlich war der Test zunächst negativ, dann aber doch leider positiv.

Bislang galt Metronidazol als Mittel der Wahl in der Behandlung der pseudomembranösen Kolitis. Ausgehend von neuen Untersuchung wird jedoch die Bedeutung von Metronidazol in Frage gestellt und zumindest für bestimmte Patientengruppen eher eine Therapie mit Vancomycin angeraten. Es wäre daher notwendig, entsprechende Therapierichtlinien neu festzulegen bzw. die Wirksamkeit von Metronidazol zu überprüfen. Unter Metronidazol wurden zunehmend wiederholt Rückfälle beobachtet.

Das ebenfalls bei C. difficile wirksame Vancomycin wird wegen des Risikos einer Selektion von vancomycin-resistenten Enterokokken allerdings als kritisch angesehen. Sollte wegen einer verminderten Wirksamkeit von Metronidazol vermehrt Vancomycin angewendet werden, hätte dies sicher eine Verbreitung von vancomycin-resistenten Enterokokken zur Folge.

Unklar ist derzeit, ob sich durch Probiotika, wie Saccharomyces boulardii, eine positive Wirkung bei der C. difficile assoziierten Kolitis erreichen lässt. Um einen Effekt zu belegen, müssten Studien durchgeführt werden.
www.medizin.de/gesundheit/deutsch/2194.htm

www.darmkrebsinformation.de/html/durchfall_clostridien.html

Für mich sieht es so aus, als ob Du im Prinzip in guten Händen bist. Die Frage ist nur, warum Du trotz Antibiotika diesen Erreger nicht los wirst. Ob in Deiner Familie ein Träger von clostridium diff. ist? In einem der Texte steht ja, daß Neugeborene oft Träger sind...

Vielleicht könnte Dein Arzt mal ein Antibiotigramm machen, mit dem festgestellt wird, ob die Chlostridien auf die Dir verabreichen Antibiotika überhaupt noch reagieren? Bzw. auf welche Antibiotika sie reagieren?

Gute Besserung!
Uta
 
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hallo
lieben Dank für eure Antworten! Ja alles etwas komisch. Muss nächste Woche nochmal zum Arzt, sage euch dann was er gesagt hat. Wenn was im Dünndarm wäre, wie kriegt man es heraus und wie wird mans los? Jedenfalls bin ich beruhigt das ihr der Meinung seid das ich mir keine Sorgen machen muß. Danke!
liebeb Gruß Sara
 
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Daß Du das ganze auf die leichte Schulter nehmen sollst, habe ich nicht geschrieben, nur daß ich glaube, daß Du in guten Händen bist. Also lieber nicht leichtsinnig werden und weitersuchen, was Du tun kannst.

Gruss,
Uta
 
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Hallo.
oh Gott also könnte es doch schlimm sein?
 
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Ich weiß es nicht, saragt, und ich wollte Dich auch nicht verrückt machen. Ich denke, Du solltest versuchen, dieses Bakterium loszuwerden und herauszufinden, warum es immer wieder auftaucht. Ob da evtl. in Deiner näheren Umgebung ein Träger lebt?

Gruss,
Uta
 
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hallo saragt,

ich war das, welche sagte, du sollest dir keine sorgen machen.
ich habe schon viele jahre die selben probleme wie du, und ich lebe immer noch.
ich muss aber sagen, dass ich kein blut im stuhl hatte und somit auch keine chlostridien. ich nehme aber auch schon viele jahre perenterol. es wurde ja in studien bewieseen, dass perenterol sehr gut gegen chlostridien hilft. es wird sogar mehr dagegen gegeben als metronidazol.

viele liebe grüsse von shelley :wave:
 
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Hallo ihr beiden!
Shelley:Wieso nimmst du denn seid vielen Jahren Perenterol? Also Blut im Stuhl hab ich ja auch nichtmehr! Ich geh auch nur 1-3 mal am Tag auf Toilette! Habe Schleim und mein Stuhl ist eher weich. Außerdem tut mir mein Bauch nur ganz leicht ab und dann weh. Allerdings tut es sehr weh, wenn ich auf mein Bauch drücke. Die Toxine von cloristridium difficile waren negativ, es wurden lediglich die Bakterien selber gefunden. Kann das nicht sein das die Beschwerden woanders her kommen? Da bei Cloristien man ja eher krampfartige Schmerzen und Durchfall hat, oder? So wie ich vor 3 Monaten hatte. Kann das nicht sein, dass jetzt was im Dünndarm kaputt ist? Aber was, wie bekommt man es heraus und was kann dagegen getan werden? Danke nochmal!!! Liebn Gruß
 
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Hallo,

SaraGt hat sich auch noch an mich gewendet ich habe ihr mal geraten verschiedene Sachen zu versuchen und eine Koloskopie machen zu lassen, ich denke das wäre sinnvoll.

Ansonsten hat sie mir auch noch 2 Blutbilder von ihr geschickt, die ich hier mal anhänge.

Ggf. hat ja noch jemand etwas dazu zu sagen.

Liebe Grüße

Medizinmann
 

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Das rechte Blatt kommt bei mir nicht.
Uta
 
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Hm bei mir gehts. Probiers mal als Gast und leer mal den Browser Cache.
 
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Hallo Sara,

so viele Antibiotika könnten auch gute Bakterien im Darm schädigen. Sodaß die schlechten wieder kommen (sich vermehren) und die Guten unterdrücken. Also helfen diese Antibiotika nur kurzfristig, jedoch nicht wirklich. Immunschwäche und verbesserungsbedürftige Ernährung könnten auch ein Faktor sein.

Du frägst: "Kann es auch was anderes sein- ich meine dieser komische Stuhl und die Schmerzen (leichte Schmerzen aber immer da)gelber schleim?"

Schwer das zu sagen, so über Internet. Deine Werte habe ich mal angeschaut und da ist besonders auffällig (auch Arzt hats unterstrichen):

Alkalische Phosphatase ist erhöht.

Mögliche Ursachen:

* Knochenerkrankungen:
* Gallenstau (Cholestase)
* Leberzellschäden (akute Virushepatitis, chronische Hepatitis)
* Medikamente (Antiepileptika)

http://www.onmeda.de/arztbesuch/laborwerte/blutuntersuchung/enzyme_blut.html?p=4

Vielleicht besteht ein Gallenstau, weil Dein Stuhl teilweise gelblich ist, was auf einen Mangel an Galle hindeuten könnte. Wurdest Du schon auf Gallensteine oder Leberentzündung (irgend eine Hepatitis) untersucht, weil auch Schmerzen um den Bauchnabel bestehen (die Leber sitzt unter dem rechten Rippenbogen)? Nimmst Du starke Medikamente oder bestehen Vergiftungen?

"Die AP zeigt, wie die Gamma-GT auch, unter anderem einen Gallenstau in- und außerhalb der Leber an"
http://www.netdoktor.de/laborwerte/fakten/leber/ap.htm

In Folge dessen könnte die Fettverdauung gestört sein und Lipase muß ansteigen.

"das Enzym Lipase ist im Darm, das für die Spaltung von Fetten, der so genannten Triglyzeride, verantwortlich"

(Triglyzeride und Cholesterin sind ja auch erhöht).

Weiterhin auffällig sind:

TSH ist erhöht (obgleich noch in der Norm). Ein Wert von rund 2,2 könnte evt. auf eine Unterfunktion der Schilddrüse hindeuten. Kann auch sein, daß es normal bei Dir ist, wenn Du genetisch bedingt eine kleiner Schilddrüse hättest.

Aber die Erfahrung zeigt, daß ein normaler TSH-Wert bei Gesunden unter 1,5 liegt. Deine Schilddrüse könnte also schon entzündlich bedingt verkleinert sein.

Hattest Du Probleme mit der Schilddrüse? Wurdest Du schon auf Hashimoto Thyreoiditis untersucht? Wie sehen Deine freien Hormone aus: FT4, FT3? Bestehen Immunantikörper gegen die Schilddrüse (TPO-AK, TG-AK, TR-AK)? Wie groß ist das Gesamtvolumen Deiner Schilddrüse? Evt. mal beim Endokrinologen, Internist oder Nuklearmediziner abklären lassen.

Ebenfalls auffällig ist das niedrige Hämoglobin (Mangel an Blutkörperchen für den Sauerstofftransport). Eine mögliche Ursache ist Eisenmangel. Ich würde unbedingt den Ferritin-Wert im Blut messen lassen. Liegt der unter 50, besteht Handlungsbedarf, z.B. Einnahme von Eisenpräparaten.

netdoktor schreibt zum Thema Hämoglobin:

"In welchen Fällen sind Hämoglobin-Werte zu niedrig?

Einen zu niedrigen Hämoglobin-Wert nennt man ebenso wie eine verringerte Zahl roter Blutkörperchen Blutarmut (Anämie). Er tritt bei allen Anämieformen auf, daneben noch bei folgenden Krankheiten:

* Systemischer Lupus erythematodes
* Morbus Crohn
* Bei verschiedenen Nierenerkrankungen (chronische Niereninsuffizienz, chronische Glomerulonephritis)
* Bei paroxysmaler nächtlicher Hämoglobinurie
* Bei Kontrastmittelinfiltration und -verdrängung.
Ein relativ erniedrigter Hämoglobin-Wert findet sich auch bei Überwässerung."

http://www.netdoktor.de/laborwerte/fakten/blutbild/haemoglobin.htm

Morbus Crohn ist eine Autoimmunkrankheit. Falls ein Hashimoto besteht, ist die Wahrscheinlichkweit eine Immunschwäche zu haben, welches die schlechten Bakterien im Darm vermehren läßt, oder eine Gastritis (ähnlich Morbus Crohn) zu haben, erhöht. Eine solche Darmentzündung könnte also auch eine Erklärung sein.

Aber mach Dich jetzt nicht verrückt! Kläre in Ruhe einfach eins nach dem anderen (Ausschlußprinzip). Für alles gibt es eine Ursache!
 
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cloristridium difficile

Zu niedrigem Hämoglobin passt das niedrige MCH.

MCH engl.: mean corpuscular haemoglobin repräsentiert den Hämoglobin-Gehalt des Einzel-Erythrozyten.

In welchen Fällen sind MCH-, MCHC-, MCV-Werte zu niedrig?

Wenn alle Werte zu niedrig sind, deutet dies häufig auf einen Eisenmangel hin, der zu einer Blutarmut führt. Niedrige Werte kommen vor bei:

* Eisenmangel
* Vitamin B6-Mangelerscheinungen
* Alkoholismus: MCHC kann bei Alkoholismus erniedrigt sein
* Leberzirrhose

http://www.netdoktor.de/laborwerte/fakten/blutbild/mch_mchc_mcv_rdw.htm

Leberwerte sind in Ordnung, was mich bzgl. meiner Annahme einer Leberentzündung fraglich drein schauen läßt. Aber es könnte trotzdem ein Problem mit der Galle oder Gallenblase bestehen, ohne das die Leberwerte erhöht sind:

"Zehn bis 15 Prozent der Bevölkerung haben Gallensteine - Frauen sind zwei- bis dreimal häufiger betroffen als Männer. Das Risiko für Gallensteine steigt im Alter. Etwa 35 Prozent der Frauen und 20 Prozent der Männer über 75 Jahre haben solche Steine. Etwa 75 Prozent der Gallensteinträger haben keine Beschwerden (stumme Gallensteine). Deshalb wissen viele auch nicht, dass sie überhaupt Gallensteine haben."
http://www.netdoktor.de/krankheiten/fakta/gallensteine.htm

Einen Überblick über viele Krankheiten der Leber oder Galle findest Du hier:

http://www.netdoktor.de/thema/index_leber.shtml
 
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05.11.06
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cloristridium difficile

Hallo Joh70,
vielen Dank für deine Antwort!! Mensch du hast dir ja echt Mühe gegeben, wenn das nur auch die Ärzte tun würden!!!!
Oh Mann, hört sich alles nicht so toll an!!! Hab jetzt etwas Angst!! Hoffentlich hab ich nichts allzu schlimmes.
Habe jetzt ein risen Problem!!! Warum kommen die Ärzte nicht darauf, diese gazen Dinge mal auszuschließen und zu testen???? Seid Monaten hab ich Probleme und nie hat man nich auf Schilddrüse, Bauchspeicheldrüse, leber Galle tec. getestet!!!!! Nicht mal nen Ultraschall. Wenn ich dann Bauchspeicheldrüse oder so erwähne wird nur mit dem Kopf geschüttelt, nach dem Motto dann wär ich schon halb tod. Bin ja noch so jung und krümm mich nicht vor Schmerzen...jatoll!!!! ist schon mein 2. Arzt. Erst Internist und jetzt Gastroentologe. Was kann ich dem Denn sagen was er noch testen soll und wie er es testen könnte???? Worauf kann ich ihn hinweisen und wie überzeuge ich ihn davon??? Bevor er auf ein Reizdarm schließt möchte ich doch ersteinmal alles andere ausschließen oder sehe ich da was falsch??? Renne bestimmt nicht gern zum Arzt und bin der glücklichste Mensch der Welt, wenn endlich alles vorbei ist!! Kann echt nicht mehr und hoffe mich erawrtet kein Karnkenhaus etc...
Vielen Dank nochmal, wenn nur mein Arzt auch so viel auschließen wollen würde....wie kann denn nur eine Enddarmspiegelung und Stuhltest auf Baklterien für ihn ausreichend sein??? Muß am Montag nochmal hin..vieleicht kanne mir ja noch ein Tip bis dahin geben. Danke
Lieben Gruß Sara
 
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28.09.05
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hallo sargat,

jetzt mach dir mal keine sorgen, bitte. ich denke nicht, dass es was schlimmes ist bei dir.
lass dich doch mal auf so intoleranzen austesten. dazu steht hier im forum viel.
wenn es was schlimmes wäre, dann hättest du wirklich schmerzen, bei denen du dich krümmen müsstest. und nicht mal das wäre beweis, für dass es was schlimmes ist.
ich meine; ich sage nicht, dass es bei dir nichts ernstes ist. doch mach dir bitte keine so grossen sorgen! wir kommen schon dahinter, was bei dir los ist!
und dann bekommst du das auch wieder weg.

:)

viele liebe grüsse von shelley :lolli:
 
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01.10.05
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Hallo,

Du solltest auch versuchen gute Ärzte zu finden die wenigstens aufgeschlossen sind und nicht diese bornierten ignoranten Betonkopf-Sparefroh Schulmediziner, die stur ihre 08/15 Sparefrohdiagnostik machen und einen wenn dort nichts rauskommt (was meistens so ist bei Minimalst- und Sparuntersuchungen) auf die Psychoschiene schieben. Die sind nämlich in der Mehrzahl inzwischen und da die kranke Kasse dank dem ausstehenden deutschen totalen Staatsbankrott schon sehr krank ist, Tendenz steigend.

Das kann eine längere Suche werden, weil die meisten Ärzte ... naja lol. Ich lole mal :D Bei den Heilpraktikern siehts auch nicht viel besser aus. Gute Ärzte oder Heilpraktiker sind selten.

Es genügt aber wenn Du einen Arzt findest der Dir die Untersuchungen verschreibt, die Du haben willst. Das ist heutzutage leider meistens so, wenn man vernünftig untersucht werden will, muß man zum Arzt gehen und sagen: "Lieber Arzt, ich denke ich habe XY und hätte um das abzuklären bitte ein Ultraschall Oberbauch, Leber, Galle, Nieren, Herz, Schilddrüse; dazu eine Koloskopie; bitte eine Überweisung zum Gastro, Hepa, Toxi, Endo und sonstigen in Frage kommenden -ogis äh -ogen , ein umfassendes Blutbild inkl. Borreliose und Coinfektionen von Borreliose und dem ganzen sonstigen Zeugs, eine umfassende Schilddrüsendiagnostik, einen erweiterten Leberstoffwechsel, einen umfassenden Hormonstatus, weils gut dazu passt bitte einen H2 Atemtest auf die Fructi-Geschichten und einen HUT Schnelltest auf Helicobacter und bitte eine Cola, Pommes und 10 Servietten weil mein Blutzucker grad so niedrig ist".

Wenn Du das nicht so machst dann wirst Pech haben mit den lieben Betonköpfen und niemals rausfinden was Dir fehlt...

Und wenns dann raus ist btw mit den schulmedizinischen Mitteln kannst Dich bei den meisten chronischen Krankheiten eingraben...bringen überhaupt nichts sind reine Symptomblocker in den meisten Fällen...also um eine grundlegende Beschäftigung mit Alternativmedizin kommst Du wenn es was Gröberes sein sollte nicht umhin. Dafür ist das Forum hier sehr gut geeignet hier nachzuforschen :)

Liebe Grüße

Medizinmann
 
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Hallo Sara,

Du frägst: "Warum kommen die Ärzte nicht darauf, diese gazen Dinge mal auszuschließen und zu testen?"

Da muß ich Medizinmann leider Recht geben. Unser Gesundheitssystem ist überfordert. Auch wenn es einzelne Ärzte gibt, die sich bei allem Stress noch vorbildlich verhalten mögen, sind die hoffnungslos überlaufen. Es fehlt das Geld, Zeit und inzwischen oftmals auch die Motivation der Mediziner, sich zu engagieren.

Du frägst: "Worauf kann ich ihn hinweisen und wie überzeuge ich ihn davon?"

Die einzige Chance eine halbwegs vernünftige Behandlung zu bekommen, ist, sich selbst mit allen Mittel schlau zu machen und dem Arzt möglichst zuzuarbeiten. Die meisten Patienten gehen zum Arzt und erwarten einen Cluburlaub - all inclusive. Und danach möchten Sie auch bitteschön gesund sein. Und wenn er das nicht auf die Reihe kriegt, ist er ein Versager. Zuzahlungen boykottieren wir mal vorsorglich.

Unsere Erwartungshaltung, aber auch blindes Vertrauen, gegenüber den Ärzten (die auch nur gestresste Menschen sind), ist das erste, womit wir unseren Heilungsprozess blockieren.

Hier bei uns in Heilbronn (Süddeutschland) beginnt man zur Zeit mit dem Test der neuen e-Gesundheitskarte. Dies ist eine neue Krankenversichertenkarte mit elektronischer Patientenakte. Das zeigt doch, wohin der Trend gehen muß. Am besten haben die Ärzte alle Befunde und relevanten Informationen auf dem Tisch liegen. Ein offener, gesprächsbereiter Patient, der präzise formulieren kann, was er fühlt, wo ihm der Schuh drückt, tut sein übriges.

Ich würde Dir empfehlen, die Infos die Du hier bekommen hast, und eigene Nachforschungen auszudrucken und dem Arzt vorzulegen (nicht viel zum Lesen, nur die Fakten). Am besten einen eigenen Ordner mit allen Befunden, Bildern, Arztbriefen anlegen und stets dabei haben. Dich damit vertraut machen und selber auskennen, wäre auch optimal. Neue Befunde, etc. in Kopie verlangen (Patientenrecht) und abheften. So hast Du Deine eigene Patientenakte mit den Vorteilen einer besseren Übersicht.
 
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05.11.06
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cloristridium difficile

lieben Dank nochmal für deine Antwort. Das was du mir räts mache ich bereits. hebe alles meine Ergebnisse auf und versuche mich so schlau wie möglich zu machen. das Problem ist das ich glaube er nimmt mich da nicht so ernst, wenn ich ihm z.B. ei´ne Vermutung sage.
Hoffe er testet nochmal mein Blut und erkennt vieleicht was. oder ein Ultraschall wär ja auch vieleicht nicht schlecht um Bauchspeicheldrüse etc ausszuschließen. Wie testet man denn die Galle? Um die auch auszuschließen????
Danke nocheinmal Lieben Gruß Sara
 
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05.11.06
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Shallley, Medizinmann und Joh70!!!
Danke Danke Danke!!!!!
ihr seid echt lieb! Das ihr mir immerwieder antwortet mir Mut macht und mir helfen möchtet. Ich wünschte ich könnte auch was Gutes für euch tun!!
Hoffentlich komm ich jetzt bald mal weiter und finde endlich heraus was los ist!!!!!! Glaub mein Arzt testet mich nicht weiter groß weil ich für ihn zu gesund wirke als das ich was an Leber , galle, bauchspeicheldrüse etc haben könnte. Hab ihn ja schon darauf angesprochen. Aber wie will er das so genau wissen??? So toll war mein Blut damals (Blutwerte von September kennt ihr ja ) auch nicht. Und wie sieht mein Blut heute aus??? Keine Ahnung!!!!! Das letzte war ja im Dezember (knnt ihr auch), aber das zeigt ja nur Entzündungswerte und Hämoglobin an. Toll!!!!
jedenfalls seid ihr die ersten die Erfahrt wenn es was neues gibt. Danke das Ihr mir zuhört. Wenn ich was für euch tun kann, lasst es mich wissen!!
Herlichen Gruß SAra
 
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