Cholesterin, Lipidsenker (CSE-Hemmer, Statine)

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Vor ein paar Jahren wurde der festgelegte "Normwert" von Cholesterin von 250 auf 200 festgelegt.
Der Verkauf von Cholesterinsenkern (Statinen) bringt den Pharmafirmen stete und feine Renditen.
Die Diskussion über den Wert von Cholesterinsenkern und über die Rolle des Cholesterins überhaupt ist weiter im Gange.



Die große Irreführung mit dem Normwert Cholesterin
Hartenbach [2002] bezeichnet den derzeitigen Umgang mit den Cholesterinwerten
als „die weltgrößte Irreführung im medizinischen Bereich“. Führende Wissenschaftler
auf dem Gebiet der Herzkreislauferkrankungen betrachten die „Cholesterin-
Hypothese“ als Begründung für die Entwicklung einer Arteriosklerose und eines
Herzinfarkt, nicht nur als unwissenschaftlich sondern als einen „Unsinn“ [Hartenbach
2002]. Kritisch zum Cholesterin äußerte sich auch Ornisch [1999, 1992].
Im praktischen medizinischen Alltag wird der Normwert (oberster Grenzwert) bis
200 mg/dl angegeben. Wenn der Wert darüber liegt, werden so genannte
Cholesterinsenker verordnet. Das ist eigentlich eine ärztliche Fehldiagnose und
Fehltherapie. In seinem Buch „Die Cholesterinlüge“ [2002] bezieht sich Hartenbach
auf folgende großen Studien, die den Unfug im Umgang mit dem
Cholesterinwertekult belegen.
Simvastatin (4 – 5-) Studie
Finnische multifaktorielle Studie
Helsinki-Herz-Studie I
Helsinki-Herz-Studie II
Framingham-Studie
Clofibrat-Studie (musste abgebrochen werden)
Die Analyse dieser Studien führte zu folgendem Fazit:
1. „Cholesterin hat keinen Einfluss auf die Entwicklung einer Arteriosklerose oder
eines Herzinfarkts.

2. Hohe Cholesterinwerte sind verbunden mit hoher Lebenserwartung und
geringer Krebshäufigkeit.
3. Eine Senkung des Cholesterinspiegels ist verbunden mit zahlreichen
Todesfällen und vermehrten Krebsentwicklungen“.
[Hartenbach 2002]
In diesem Zusammenhang wird auf tödliche Folgen des Cholesterinsenkers Lipobay
der Bayerpharma im August 2002 verwiesen. Hartenbach vertritt die Auffassung,
dass der „Normalwert“ für Cholesterin in den Statistiken (Studien) zu niedrig
angegeben werde, so dass 80 % der erwachsenen Bevölkerung fälschlicher Weise
für krank und behandlungsbedürftig erklärt werden!

Die Wahrheit über Cholesterin
Cholesterin gilt als ein Bioregulator für das Steroidhormon Cortisol für die weiblichen und männlichen Sexualhormone ,für das Aldosteron, welches enge Beziehungen zum Elektrolyt (Mineralhaushalt) hat, vor allem zum K
+ und Na+
für Vitamin D und zeichnet somit für den mineralischen Knochen- und
Gelenkaufbau verantwortlich, für die Mitochondrien und Zellmembranen .
Eine Senkung des Cholesterins führt folglich zu vielen Störungen der
Stoffwechselregulation im Organismus, wozu die Verminderung der Vitalfunktion von Mann und Frau, die Osteoporose, ein eingeschränkter Aufbau des Binde- und
Muskelgewebes und Störungen im Elektrolythaushalt zählen.
Wem nützen eigentlich die Cholesterinsenker?

Anhänge

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Knoblauch gilt als natürlicher Cholesterinsenker. Nicht überall:
Studie: Knoblauch kein Cholesterinsenker
Dienstag, 27. Februar 2007

Stanford - Knoblauchextrakte werden als natürliche Cholesterinsenker gepriesen, wofür die Hersteller eine Fülle von in-vitro-Versuche und tierexperimentelle Studien anführen können. In einer vom US-National Institute of Health gesponserten und jetzt in den Archives of Internal Medicine (2007; 167: 346-353) publizierten randomisierten kontrollierten Studie war indessen keine cholesterinsenkende Wirkung nachweisbar. Auch der Konsum von frischen Knochlauchzehen erwies sich in dieser Hinsicht als wertlos.

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Deutsches Ärzteblatt: Nachrichten "Studie: Knoblauch kein Cholesterinsenker"

Uta
 
wundermittel
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Cholesterin, -senker

Konsumenten von homogenisierter (H-)Milch können offenbar froh sein, daß der Körper Cholesterin in den Arterien ablagert, um Schlimmeres zu verhüten:

Der XO-Faktor
Die XO-Faktor-These, die sich mit der Xanthinoxidase (XO) beschäftigt, einem Enzym, das in Kuhmilch in weitaus höherer Konzentration vorkommt als in jeder anderen Säugetiermilch, basiert im Wesentlichen auf der These von der Einschleusung dieses Enzyms in den Darmtrakt mittels Verkapselung. Sie geht davon aus, dass diese Enzyme ohne ihre Freilegung durch die Homogenisierung noch immer zum großen Teil in den Fettkügelchen versteckt sind, was ihre biologische Verfügbarkeit erheblich reduzieren würde.
Die Geschichte der XO-Faktor-These oder eine mögliche Ursache von Arteriosklerose
Das Enzym Xanthinoxidase existiert natürlicherweise auch im menschlichen Körper, allerdings zirkuliert es nicht frei im Blut, sondern ist in bestimmten Organen lokalisiert. XO wird in der Leber gebildet, kommt in größeren Mengen in der Schleimhaut des Dünndarms vor, ferner in Nervenzellen und sie spielt im Purinstoffwechsel eine wichtige Rolle. Eine zu hohe Aktivität der XO führt zu Gicht.
Die Annahme ist nun die: Freie im Blut zirkulierende XO oxidiert die Plasmalogene, Fettstoffe, die ähnlich wie Mörtel eine Mauer, die Zellmembranen zusammenhalten. Ganz besonders sind die Herzmuskelzellen und Arterienwandzellen von Plasmalogenen umgeben, um sie elastisch zu halten. Freie XO im Blutkreislauf reagiert mit den Plasmalogenen im Körper, oxidiert und wird als oxidiertes Fettaldehyd ausgefällt. So verschwinden die Plasmalogene, was besonders an Arterien und am Herz zu Schäden führt.1 Um die Gefäßwände zu schützen, lagern sich in der Folge andere Fette daran an, hauptsächlich Cholesterin. Die Ablagerung des Cholesterins kann insofern als natürlicher Reparaturmechanismus des Körpers gesehen werden, als eine Art Pflaster für die fehlenden Plasmalogene.
Zusammenhänge dieser Art werden seit den frühen 1970er Jahren diskutiert. Die beiden amerikanischen Forscher Kurt Oster2 und Donald Ross, Kardiologe und Bio-Chemiker, haben 1973 ihre ersten Forschungen zum XO-Faktor veröffentlicht. Im Jahre 1983 erschien ihr Buch "Der XO-Faktor"3. Darin werden Osters langjährige Forschungen und Experimente beschrieben, für die er auf den deutschen Biochemiker Robert Feulgen4 zurückgreifen konnte, der in den 1930er Jahren das Plasmalogen entdeckt hatte. Kurt Oster studierte an der Universität Köln, wo er auf Feulgen und sein Forscherteam traf.

Informationen zum Buch Milch besser nicht - Textprobe Seite 223

Gruß von bartel
 
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Cholesterin, -senker

Meyer, Rüdiger
Therapie mit Statinen: Auf periphere Neuropathie achten
Deutsches Ärzteblatt 99, Ausgabe 21 vom 24.05.2002, Seite A-1401 / B-1169 / C-1093
AKTUELL: Akut

Unter der Behandlung mit HMG-CoA-Reduktase-Inhibitoren, den so genannten Statinen, kann es zu einer peripheren Neuropathie kommen. Eine dänische Fall-Kontroll-Studie in Neurology (2002; 58: 1333–1337) zeigt ein deutlich erhöhtes relatives Risiko. Die absolute Inzidenz scheint jedoch niedrig zu sein.Vereinzelte Fallberichte und eine epidemiologische Studie hatten Statine in den Verdacht gebracht, eine periphere Neuropathie auszulösen, die zu Muskelschwäche, Sensibilitätsstörungen und Schmerzen führen kann. Deshalb entschlossen sich David Gaist und seine Mitarbeiter der Universität von Südschweden in Odense, eine bevölkerungsbasierte Fall-Kontroll-Studie durchzuführen. In einem Krankenregister suchten sie alle Diagnosen einer peripheren Neuropathie ohne bekannte Ursache (wie etwa Diabetes mellitus).
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Trotz weiterer Konfidenzintervalle waren alle Ergebnisse signifikant. Dennoch scheint die Inzidenz eher gering zu sein.

Gaist betont in einer Pressemitteilung der American Academy of Neurology, dass der Nutzen der Behandlung mit Statinen für die Patienten bei weitem größer ist als die Gefahr, an einer peripheren Neuropathie zu erkranken. Dennoch sollten Ärzte während einer Statin-Therapie auf diese mögliche Nebenwirkung achten.
Rüdiger Meyer
Deutsches Ärzteblatt: Archiv "Therapie mit Statinen: Auf periphere Neuropathie achten" (24.05.2002)
 
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Cholesterin, -senker

Effektive Cholesterinspiegelsenkung kann auch durch natürliche Mittel erfolgen. Das ist wissenschaftlich belegt und kann Lipidsenker ersetzen, berichtet Daniela Rösler, Diplom Oecotrophologin bei der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik in Bad Aachen.

Für Menschen mit erhöhten Blutfetten ist eine gesunde Ernährung angesagt. Dazu kann beispielsweise die Verwendung von Rapsöl und phytosterinhaltiger Margarine, der tägliche Genuss von Sojaprodukten sowie die Einnahme von Ballaststoffkonzentraten gehören. Eine neu veröffentlichte Studie zeigt, dass eine Ernährung mit cholesterinspiegelsenkenden Naturstoffen eine ähnlich hohe Senkung des schädlichen LDL-Cholesterins bewirkt wie ein chemischer Lipidsenker.
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Den höchsten Gehalt wasserlöslicher Ballaststoffe weisen Plantago ovata-Samenschalen auf, die in der Apotheke erhältlich sind. Hochwirksam ist auch teilhydrolisiertes Guarkernmehl. In Deutschland ist eine mit Phytosterinen angereicherte Diäthalbfettmargarine verfügbar und das inzwischen vielfältige Sortiment an Sojaprodukten macht den täglichen Verzehr ganz einfach. Menschen mit leicht bis moderat erhöhten Blutfettwerten (bis 280 mg/dl Gesamtcholesterin) können auf Lipidsenker verzichten, wenn sie ihre Ernährung auf eine Kost mit hochwertigen Pflanzenfetten und wenig tierischen Fetten umstellen und die natürlichen Maßnahmen zur Cholesterinspiegelsenkung voll ausschöpfen. Dazu darf die Bewegung nicht fehlen.
Hohe Blutfette: Abhilfe auch durch natürliche Mittel möglich

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Andere Möglichkeiten zur Senkung des Cholesterins:
- Heidelbeeren
- Artischocke
- Mandeln
- Vermindern der Gesamt-Fettzufuhr auf 60 bis maximal 80 Gramm Fett pro Tag bei gleichzeitig bewusster Auswahl der Fettquellen. Pflanzliche Öle, z.B. Olivenöl, Sojaöl, Leinöl und Walnussöl, lieferten günstige Fettsäuremuster sowie in kaltgepresster, unraffinierter und ungehärteter Qualität eine Reihe an Fettbegleitstoffen, die den Cholesterinspiegel nach unten regulierten..
- die Ballaststoffzufuhr auf tägliche 40 bis 50 Gramm zu erhöhen. Vor allen Dingen lösliche Ballaststoffe binden Cholesterin im Darm und vermindern so deren Aufnahme in den Körper. Bestens geeignet hierfür sind z.B. Ballaststoffklassiker wie Haferkleie und -flocken - Flohsamen
- Kieselerde-Präparate
- Speziell für Frauen, so die Reformhaus-Ernährungsexpertin, seien Sojaprodukte wie z.B. Sojamehl oder isoliertes Sojalezithin geeignet (alle orange-farbenen Zitate aus: Natürliche Cholesterin-Bremsen ohne Nebenwirkung)

Stanford - Knoblauchextrakte werden als natürliche Cholesterinsenker gepriesen, wofür die Hersteller eine Fülle von in-vitro-Versuche und tierexperimentelle Studien anführen können. In einer vom US-National Institute of Health gesponserten und jetzt in den Archives of Internal Medicine (2007; 167: 346-353) publizierten randomisierten kontrollierten Studie war indessen keine cholesterinsenkende Wirkung nachweisbar. Auch der Konsum von frischen Knochlauchzehen erwies sich in dieser Hinsicht als wertlos.
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Deutsches Ärzteblatt: Nachrichten "Studie: Knoblauch kein Cholesterinsenker"


Uta
 
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Cholesterin, -senker

Stanford - Knoblauchextrakte werden als natürliche Cholesterinsenker gepriesen, wofür die Hersteller eine Fülle von in-vitro-Versuche und tierexperimentelle Studien anführen können. In einer vom US-National Institute of Health gesponserten und jetzt in den Archives of Internal Medicine (2007; 167: 346-353) publizierten randomisierten kontrollierten Studie war indessen keine cholesterinsenkende Wirkung nachweisbar. Auch der Konsum von frischen Knochlauchzehen erwies sich in dieser Hinsicht als wertlos.
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Deutsches Ärzteblatt: Nachrichten "Studie: Knoblauch kein Cholesterinsenker"

Hallo Uta,

das Ergebnis dieser Studie wundert mich gar nicht. Die Pharmaindustrie hat auch gar kein Interesse an gegenteiligen Belegen. Stell Dir vor, wenn alle nur noch Knoblauch futtern, ansatt die teuren Pillen zu nehmen?

"Glaube keiner Studie, die Du nicht selbst beauftragt hast"!!!!

Cholesterin ist eines meiner Lieblingsthemen, bei dem ich mich wirklich sehr ereifern kann.

Meine Eltern, beide um die 70, kerngesund, sportlich und sehr aktiv, haben sich vor einigen Monaten bei ihrer Krankenkasse mal von Kopf bis Fuß durchchecken lassen: Vorsorge bei Privatpatienten!
Was kam dabei heraus? Nach wer hätte das gedacht? Zu hoher Cholesterin-Wert - bei beiden.
Meine Eltern ernähren sich sehr gesund (wenig Fleisch, viel Fisch, frisches Gemüse und Obst, frische Kräuter, Olivenöl, etc.), sind sehr aktiv und bewegen sich viel.
Ach ja, da der Arzt das ernährungs- und lebensbedingt nicht erklären konnte, blieb nur eine Erklärung: genetisch bedingt.

Prompt bekamen sie ein sehr teures Medikament (50,- EUR pro Monats-Packung in der Generika-Version - das original kostet das Doppelte) mit harrsträubenden Nebenwirkungen verschrieben. Meine Eltern sind eigentlich nicht besonders leichtgläubig, aber der Arzt hatte es dennoch geschafft, meiner Mutter solche Angst vor Schlaganfall und Herzinfarkt einzuflößen, dass sie sich genötigt sah, es zu nehmen.

Ich habe dann meine Eltern davon überzeugt, das Mittel dem einzig sinnvollen Ort zuzuführen - dem Mülleimer - und stattdessen lieber einige natürliche Cholestern-Senker in die Nahrung einzubauen.

Der direkte Zusammenhang zwischen zu hohem Cholesterin und Herz-Kreislauf Erkrankungen ist sowieso sehr umstritten.

Das Problematisch dabei ist auch, das die sogenannten Richtwerte die natürlichen Schwankungen des Cholesterinspiegels im Lebenszyklus nicht berücksichtigen.

Der Cholesterin-Wert von Säuglingen liegt bei ca. 400 mg/dl. Der "normale" Cholesterin-Wert wird von der Lipid-Liga bei weniger als 200 mg/dl angegeben. Meine Mutter hat übrigens noch eine alte Pchyrembel-Ausgabe aus dem 70er Jahren gefunden. In diesem wurde der "normale" Cholesterin-Wert noch mit 280 mg/dl angegeben.

Die Muttermilch ist extrem cholesterinhaltig, weil das Baby den lebenswichtigen Baustein für den Aufbau des Gehirns benötigen.

Es gibt Untersuchungen, die einen Zusammenhang zwischen cholesterinhemmenden Medikamenten und Demenz im Alter nachweisen. Aus diesem Grunde wird selbst in cholesterinhemmer-befürwortenden Studien von einer Einnahme bei Patienten ab 65 abgeraten, da auch in diesem Alter das Cholesterin eine wichtige Funktion für die Aufrechterhaltung der Gehirnaktivität.
Den Nachweis einer herzinfarkthemmenden Wirkung konnten die Studien bisher sowieso nur bei Männern im Alter zwischen 40-55 belegen.

Im Laufe des Lebens unterliegt der Cholesterin-Stoffwechsel einer natürlichen Kurve, die im Säuglingsalter sehr hoch ist, zur Mitte des Lebens hin abnimmt und im Alter wieder ansteigt. Der Körper produziert in dieser Zeit genau die Menge an Cholesterin, die er für wichtige Lebensfunktionen benötigt. Da die Gehirnfunktion im Alter abnimmt, produziert der Körper erhöhte Mengen an Cholesterin, um die Nervenbahnen aufrecht zu erhalten. Wird die Cholesterin-Menge duch Medikamente gesenkt, kann das zu Demenz führen.

Wenn wir also alle Patienten, die einen Cholesterin-Wert über 200 haben mit cholesterinsenkenden Medikamenten behandeln, werden wir uns warscheinlich eine ganze Herde dementer Senioren heranziehen . . . aber dagegen gibt es dann bestimmt auch wieder ganz tolle Medikamente.

Wie Du sagst, wurde der Richtwert in den letzten Jahren immer wieder weiter gesenkt, um mehr Zielgruppen damit zu erreichen. Mit einer Absenkung des Normalwertes um knapp Hundert Punkte läßt sich die Anzahl der "behandlungsbedürftigen" Patienten und der Absatz der entsprechenden Medikamente um ein Vielfaches steigern.

Cholesterinsenkende Medikamente sind weltweit die umsatzträchtigste Sparte der Pharma-Industrie und gleichzeitig die "Einstiegsdroge" in eine dauerhafte medikamentöse Behandlung von Alters- und Zivilisationskrankheiten.

Leider scheinen die meisten Menschen den Skandal um Lipobay schon wieder vergessen zu haben.

Ein Megageschäft macht auch die der Pharmaindustrie nahestehenden bzw. miteinander verbundene Lebensmittelindustrie, die mit High Tech Lebensmitteln wie "becel aktiv" auf die "Angstmacherei" der Pharma-Marktschreier aufspringt.

Literaturempfehlung dazu: "Die Cholesterin-Lüge"
Amazon.de: Die Cholesterin- Lüge. Das Märchen vom bösen Cholesterin: Bücher: Walter Hartenbach

Sicherlich muss man auch dieses Buch mit kritischen Augen lesen, aber interessant ist die vernichtende Rezension eines anonymen Lesers, der sich auf die "wissenschaftlich fundierten Erkenntnisse" der "Deutschen Lipid-Liga" beruft, einem vermeintlich patientenorientierten Verband zur Beratung und Aufklärung von fettstoffwechselbedingten Erkrankungen. Bei genauer Betrachtung entpuppt sich dieser Verband als reines PR-Organ der Pharmaindustrie, denn die Sponsoren sind fast ausschließlich Hersteller lipidsenkender Medikamente:
Dazu entsprechende Kommentare
DGFF (Lipid-Liga - Wikipedia)

Gleiches gilt auch für die anderen Patentenverbände, wie z.B. Herz-Liga, etc. Komischerweise sind diese Verbände themenorientiert alle miteinander verbunden.
Alle diese Verbände werden in der Hauptsache von Medizinern und der Pharmaindustrie gesponsert und getragen, deren einziges Ziel es ist, durch fehlgeleitete "Aufklärungsarbeit und vermeintlich objektive wissenschaftliche Studien" das Milliardengeschäft der Pharmaindustrie nachhaltig zu unterstützen.

Nahezu unglaublich ist die Tatsache, dass die Lipid-Liga sogar von der Muttermilch abrät, da diese eine extrem hohe Cholesterin-Konzentration enthält. Hallo?
Wahrscheinlich hat die Natur das mit der Muttermilch irgendwie so eingerichtet, oder? Vielleicht weil Cholesterin eben ein lebenswichtiger Stoff ist!!!

Gruß Tweetyole
 

Binnie

Cholesterin, -senker

Bei "genetisch bedingter" Veranlagung zu Herzinfarkt oder Schlaganfall sollte man lieber mal seinen Lipoprotein(a)-Wert untersuchen lassen. Das ist nämlich ein viel maßgeblicherer Faktor für Gefäßverkalkung. In der Jugend schützt einen diese Veranlagung zwar vor Gefäßschäden durch Vit.C-Mangel, aber ab einem gewissen Alter überwiegen dann halt die Ablagerungen in den Gefäßen.

Diesen Zusammenhang hat anscheindend schon Linus Pauling in seinem Buch "Das Vitamin-Programm. Topfit bis ins hohe Alter" beschrieben. Ich habe das jedoch bei einer genaueren Untersuchung meines Arztes erfahren. Bei mir in der Familie ist nämlich Herzinfarkt eine häufige Todesursache. Deswegen nehme ich auch jetzt schon Niacinamid 2 g tägl. und Vitamin C, auch so 2 g täglich. Das wirkt gefäßerweiternd und durchblutungsfördernd.

Die üblichen Fettsenker, wie z.B. Fortis und wie der ganze Pharmamüll heißt haben darauf gar keinen Einfluss. Das sagt einem "natürlich" kein "normaler" Arzt. Die wollen schließlich ihre Medikamente an den Mann oder die Frau bringen. Außerdem wirkt diese Kombi (Vit. C und Niacinamid) lebensverlängernd und daran ist wohl auch niemand außer einem selbst interessiert...

Viele Grüße
Sabine
 
Themenstarter
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Cholesterin, -senker

Bei Diabetikern ist inzwischen der erwünschte Cholesterinwert auf ca. 170 festgelegt worden. -
Noch eine Menge Leute (und viele davon über 65), die Statine schlucken sollen :mad: .
5 - Wie hoch darf mein Cholesterinwert sein?
Bei Typ-2-Diabetikern, die ohnehin ein größeres Arterioskleroserisiko haben, sollte das LDL-Cholesterin unter 100 mg/dl (2,6 mmol/l) liegen, der HDL-Wert über 35 mg/dl (0,9 mmol/l). Wenn schon Gefäßerkrankungen vorliegen, sollte der HDL-Wert noch höher sein (über 40 mg/dl bzw. 1,0 mmol/l).
GesundheitPro - Cholesterin Ernährung Ernährung - Diabetes / Serie Cholesterin: Neun Fragen, neun Antworten

Was ist Cholesterin?

Cholesterin gehört zu der Gruppe der Nahrungsfette. Es wird sowohl mit der Nahrung aufgenommen, als auch im Körper gebildet (v.a. in der Leber) . Cholesterin ist ein wichtiger Bestandteil der Zellmembranen, es ist aber auch die Vorstufe von Gallensäuren und Steroidhormonen. Dazu zählen die Geschlechtshormone (Androgene und Östrogene) sowie die Hormone der Nebennierenrinde, vor allem Cortisol und Aldosteron.

Bei ausreichender Sonneneinstrahlung kann der Körper aus Cholesterin die Vorstufe für Vitamin D bilden. Im Blut wird Cholesterin wegen seiner schlechten Wasserlöslichkeit an Eiweiß gebunden und erst dann transportiert. Dieses Transport-Cholesterin heißt HDL ("gutes" Cholesterin) beziehungsweise LDL ("böses" Cholesterin). Cholesterin kommt auch zu einem geringeren Teil als freies Cholesterin im Blut vor. Steigt die Cholesterinmenge im Blut, kann kann sich Fett in der Gefäßwand ablagern.
Cholesterin

Uta
 
Themenstarter
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Cholesterin, -senker

Lange Zeit war es das Bestreben, bei erhöhten LDL-Cholesterinwerten möglichst das HDL-Cholesterin zu erhöhen. Dazu wurde u.a. auch ein Medikament von Pfizer entwickelt, Torcetrapib.

Deutsches Ärzteblatt: Nachrichten "Erhöhte Sterblichkeit durch das Lipidmittel Torcetrapib – Studienabbruch durch den Hersteller"www.aerzteblatt.de

Story von karla vor 335 Tagen

Erhöhte Sterblichkeit durch das Lipidmittel Torcetrapib – Studienabbruch durch den Hersteller Montag, 4. Dezember 2006 Schwere Schlappe für Pfizer /dpa New York - Die US-Firma Pfizer hat am Samstag den Abbruch aller Studien zu dem Lipidsenker Torcetrapib bekannt gegeben. Anlass ist eine Zwischenauswertung der sogenannten ILLUMINATE-Studie, bei der es unter der Kombination von Torcetrapib/Atorvastatin zu einem Anstieg der Sterbefälle gegenüber der Monotherapie mit Atorvastatin gekommen ist.
Dissect Medicine - studienabbruch

Gruss,
Uta
 
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Cholesterin, -senker

Hallo,

zum Thema "Cholesterin und Herzinfarkt" gibt es folgenden interessanten Artikel:
Herzinfarkt - Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall

Meines Erachtens ist auch bei diesem Thema der Schlüssel in der Ernährung zu finden. Wenn sich jemand falsch ernährt (zu einseitig, zu fett, zu sauer), sich gleichzeitig nicht bewegt und dann auch noch raucht und trinkt, ist hier sicherlich ein erhebliches Gefährdungspotential zu finden, welches aber sicherlich komplexer zu sehen ist, als die Reduktion auf einen erhöhten Cholesterinspiegel. Bei einem gesunden Menschen, der sich bewußt ernährt, Sport treibt und auch sonst gesund und bewußt lebt, scheint der Cholesterin-Spiegel keinen negativen Einfluß auf die Gesundheit zu haben (in der Regel ist er ja dann auch nicht zu hoch).

Dabei gibt es jedoch genauso viele Ernährungslügen zum Thema Cholesterin, z.B. die Eier, die lange Zeit als "gefährlich" galten. Auch das hat sich als völlig haltlos herausgestellt, da man bei Menschen, die sich täglich von vielen Eiern ernähren, aber ansonsten gesund leben, keinen erhöhten Cholesterinspiegel erkennen konnte.

Man sollte sein Heil jedoch nicht in Nahrungsergänzungsmitteln und Vitaminpillen suchen, um sich vor Krankheiten zu schützen. Keine Vitaminpille der Welt kann eine gesunde und ausgewogene Ernährung und Lebensweise ersetzen. Hinter der Vermarkung von Vitaminpillen und Nahrungsergänzungemitteln stehen genau solche Pharmakonzerne wie hinter den chemischen Medikamenten.

Gruß Tweetyole
 
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Cholesterin, -senker

Vor einem Jahr nahm der Pharmakonzern Bayer AG das Medikament Lipobay vom Markt.
Der Grund: Das Risiko, dass der Cholesterin-Senker bei gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten mit dem Werkstoff Gemifibrozil Muskelgewebe zerstört, hatte sich als wesentlich höher herausgestellt, als noch bei der Zulassung angenommen. Inzwischen werden weltweit über hundert Todesfälle mit Lipobay in Verbindung gebracht, annährend 1.000 Klagen gegen Bayer sind überwiegend in den USA eingereicht worden. Für Deutschland gehe das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte bislang von vier Fällen aus, in denen der Tod eines Patienten möglicherweise auf Muskelzerfall und dieser wiederum auf die Nebenwirkungen von Lipobay zurückgeführt werden könnte, sagte Jörg Seebeck vom Bundesinstitut gegenüber wdr.de.

Staatsanwaltschaft Köln ermittelt noch ......
Ein Jahr nach dem Lipobay Skandal - wdr.de - Wirtschaft

Gruss,
Uta
 
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...... Neben den rein messbaren Werten sollte man sich aber auch um den Faktor LDL zu HDL kümmern. Nicht immer muss ein erhöhter LDL-Wert gleich massiv angegangen werden. Dies hängt dann aber ab von dem Anteil des HDL-Cholesterins.

Als Faustregel gilt hier der Faktor <2,5. Das heißt, liegt das Verhältnis LDL zu HDL bis zum Faktor 2,5 oder niedriger ist gegebenenfalls auch ein leicht erhöhter LDL-Wert tolerierbar. Am Beispiel:
Patient A Patient B Patient C
LDL = 99 mg/dl LDL = 110 LDL = 130
HDL = 28 mg/dl HDL = 35 mg/dl HDL = 55 md/dl
Faktor = 3,5 Faktor = 3,1 Faktor = 2,4


Patient C hat in diesem Beispiel den niedrigsten (=günstigsten) Verhältnisfaktor (LDL zu HDL) von 2,4 wobei Patient A, bei optimalem LDL-Wert den höchsten (=ungünstigsten) Faktor von 3,5 besitzt.

An anderer Stelle konnten Sie lesen, dass ein hoher HDL-Wert wichtig ist, um das schlechte LDL abzubauen.
Daher wird dem Patienten A sicher angeraten etwas dafür zu tun um seinen HDL-Wert zu erhöhen, da dieser extrem niedrig ist. Jedoch ist dies (wie schon angemerkt) nur sehr schwer und begrenzt möglich. Man muss aber auch sehen, dass die höhe dieses LDL-Wertes nach heutigem Wissensstand keine Gefährdung darstellt (vorausgesetzt es liegen keine anderen Erkrankungen/Gefährdungen bei dem Patienten vor), denn etwas Cholesterin benötigt der Organismus schließlich noch!

Ähnlich verhält es sich bei dem Patienten B. Der HDL-Wert liegt im unteren Bereich, eine Erhöhung wäre durchaus wünschenswert. Das LDL liegt im Grenzbereich und kann bei der nächsten Untersuchung vielleicht schon wieder niedriger ausfallen (Messtoleranzen). Vorausgesetzt ein gesunder Lebensstil wird beibehalten.

Dem Patienten C muss wegen seinem erhöhten LDL-Wert nicht allzu bange sein, da über den sehr hohen HDL-Anteil ein Großteil des LDL abgebaut wird und sich somit nicht in den Arterien ablagert. Eine vielleicht etwas striktere Beachtung der Ernährungs- und gegebenenfalls der Therapieempfehlungen bei ausreichender Bewegung bringt in Zukunft wohl noch besser LDL-Ergebnisse.

Positiv betrachtet bedeutet das für uns Herzpatienten und für gefährdete Personen, dass ein gesundes Mass in dem Umgang mit messbaren Daten gefunden werden sollte und wir nicht in eine Panik in Sachen Cholesterin verfallen. Letztendlich sollten Sie bei der Bewertung Ihrem Arzt vertrauen, aber auch Eigenverantwortung wichtig nehmen. Dieser Hinweis darf aber nicht so verstanden werden, zu lasch mit dem Thema Cholesterinsenkung umzugehen.
(Link zur Tabelle 'Risikofaktor von LDL zu HDL-Cholesterin')
www.sohmev.de/cholesterin/chol4.htm

Uta
 
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Wieder einmal: Ernährung und Cholesterin:

.....
Individuen auf eine Cholesterinzufuhr mit der Nahrung sehr unterschiedlich ansprechen. Cholesterin kommt, wie allgemein bekannt, nur in Lebensmitteln tierischer Herkunft vor. Sterine, die von Pflanzen gebildet werden, so genannte Phytosterine, senken dagegen aktiv den Serumcholesterinspiegel indem sie die Resorption von Cholesterin im Dünndarm behindern. Dieses Wissen hat u. a. bereits zur Entwicklung spezieller funktioneller Speisefette geführt.

Info zwischen den Zeilen: Viel wird darüber diskutiert, dass pflanzliche Proteine einen cholesterinspiegelsenkenden Effekt aufweisen, möglicherweise aufgrund von Unterschieden im Aminosäurespektrum. Insbesondere Sojaprotein wird dabei hervorgehoben. Allerdings kommt eine Übersichtsarabeit der American Heart Association zu dem Schluss, dass der Wirkunterschied zwischen Soja- und beispielsweise Milchprotein nur gering ist. Möglicherweise sind die bei sojareicher Ernährung beobachteten Wirkungen auf Begleitsubstanzen (Phytosterine, Ballaststoffe, ungesättigte Fettsäuren) in der Sojabohne zurückzuführen.
Pflanzenbegleitstoffe mit Präventionspotenzial
Wasserlösliche, von der Colonflora leicht fermentierbare Ballaststoffe, wie Pektin oder ß-Glucane aus Haferkleie können die Serumcholesterinkonzentration senken und somit einen gewissen Schutzeffekt ausüben. Die generelle Empfehlung einer ballaststoffreichen Kost (> 30 g/d) entspricht einer Ernährungsweise, die auch vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützt. Einerseits aufgrund der direkten cholesterinspiegelsenkenden Wirkung einiger Ballaststoffe, andererseits aufgrund der Tatsache, dass eine ballastoffreiche Kost in der Regel energie- und fettarm ist.
.......
forum.ernährung heute

Gruss,
Uta
 

Binnie

Cholesterin, -senker

Kennt jemand von Euch folgendes Buch:
51ONnPxeucL._BO2,204,203,200_PIsitb-dp-500-arrow,TopRight,45,-64_OU03_AA240_SH20_.jpg


Kurzbeschreibung
Die Cholesterinsenkung ist für Pharmafirmen, Ärzte und Margarineindustrie ein Milliardengeschäft aber nach Erkenntnissen von Professor Hartenbach und einigen führenden Wissenschaftlern völlig unnötig, schädlich und in vielen Fällen sogar lebensgefährlich. Die durch das Cholesterin senkende Medikament Lipobay verursachten Todesfälle haben die Öffentlichkeit aufgeschreckt wie groß die Irreführeung der Bevölkerung in Bezug auf Cholesterin aber tatsächlich ist, ist wenigen bekannt. In seinem allgemein verständlichen Ratgeber räumt Professor Hartenbach mit den größten Irrtümern auf und erklärt die große Bedeutung und die positiven Auswirkungen des Cholesterins auf den menschlichen Organismus. Er führt den Beweis, warum die gefürchteten Volkskrankheiten Arteriosklerose und Herzinfarkt nicht mit hohen Cholesterinwerten zu tun haben und zeigt, wie man diese Krankheiten vermeiden kann. Das größte Anliegen des Autors: die Bevölkerung vom Psychoterror der Cholesterin-Gegner zu befreien und damit unnötige Ängste und zum Teil massive Gesundheitsschäden bis hin zu gehäuften Krebserkrankungen und Todesfällen zu verhindern.
Quelle: Amazon.de: Die Cholesterin- Lüge. Das Märchen vom bösen Cholesterin: Bücher: Walter Hartenbach
Prof. Hartenbach ist Herz- und Gefäßchirurg und hat selbst die Plaques in Gefäßen regelmäßig untersucht und keinen Zusammenhang mit Cholesterin feststellen können.

Dr. M. ist ja auch der Meinung, dass das Problem bei Herz-Kreislauferkrankungen nicht durch die Senkung des Cholesterins in Griff zu bekommen sei, sondern vielmehr durch die Senkung des genetisch bedingt erhöhten Lipoprotein(a). Dieses lagert sich um die Cholesterin-Moleküle herum ab. Es dient ursprünglich dazu die Gefäße auch in Zeiten von Vitamin C-Mangel geschmeidig zu halten. Ab dem 40. Lebensjahr etwa führt dies dann aber vielmehr zu Gefäßverkalkungen. Das Lipoprotein(a) kann man ganz natürlich mit Niacinamid (2 - 3 g tägl.), Vitamin C, (ebenfalls 2 - 3 g tägl.) und hochwertigen Omega-Fettsäuren und Sport beeinflussen. Fettsenker haben auf das Lipoprotein(a) jedoch keinerlei Einfluss! Es gibt leider kaum Ärzte die sich damit auskennen... Die Hausärzte, die mein Vater deswegen schon angesprochen hat, wussten mal wieder nichts... und auch Herzspezialisten: Fehlanzeige! :idee:

Für mich sieht der "willkürlich" festgelegte Wert, ab dem Cholesterin "schädlich" sein soll auch eher danach aus, dass es sich dabei um eine Rechnung der Pharmaindustrie mit den Krankenkassen handelt, so dass eben die Rechnung der Pharmaindustrie aufgeht, wieviel Prozent der Bevölkerung mit Fettsenkern behandelt werden müssen, damit sich auch dieser Blockbuster wieder lohnt... Nachdem die Fettsenker sehr teuer sind, fehlt natürlich aber das Geld wieder an anderen Stellen, wo es sicher sinnvoller und besser wäre...

Das was Tweetyole dazu weiter vorne schreibt, ist wohl auch ein "schönes" Beispiel dazu.

Viele Grüße
Sabine
 
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Cholesterin, -senker

hallo :),

obwohl mein cholesterin schon immer viel zu hoch ist, mein LDL an der oberen kante ist, hat bisher noch kein arzt mein lipoprotein(a) bestimmt:confused:

-danke sabine für deine ausführlichen infos dazu:) - dann muss ich das jetzt wohl selber veranlassen...

zum lipoprotein(a) habe ich gerade noch folgenden link gefunden

https://https://www.fachaerzte.com/ziegler/fachinformationen/lipoprotein_a.htm


Die diätetische Aufnahme von Ascorbat senkt die Lp(a)-Spiegel, wobei der therapeutische Effekt erst nach längerer Einnahme zur Geltung kommt.


Positive Effekte auf den Lp(a)-Spiegel konnten langfristig durch Gabe von Nicotinsäure erzielt werden.


Omega-3-Fettsäuren (Fischöle) senken die Spiegel von Lp(a), Triglyceriden, Cholesterin, LDL, Fibrinogen und Malondialdehyd und steigern die Konzentration von HDL im Serum.


Bei Frauen in der Menopause senkt die Substitution von Östrogenen erhöhte Lp(a)-Spiegel


die substitution von östrogenen in der menopause ist ja dann noch eine weitere möglichkeit, den lipoprotein(a)wert zu senken.
für mich entfällt leider das niacin, da es den histaminspiegel erhöht...sehr ärgerlich:mad:


lg
inge
 
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Cholesterin, -senker

hallo:),

https://https://www.deutscheklinik.de/Patient/Diagnostik/Vorsorge/Lipoprotein-a-/

.....
da der Lipoprotein(a)-Spiegel in der Menopause bedeutend ansteigt. Grund des Anstiegs ist der Wegfall der Östrogene: Östrogene bewirken dosisabhängig eine Reduktion des Lipoprotein(a) um bis zu 20 % und des LDL-Cholesterins um 10 %.

In zwei randomisierten klinischen Studien zeigte sich, dass L-Carnitin den Lipoprotein(a)-Spiegel senken kann [1-2].

dann werde ich mich mal nach l-carnitin umsehen...;)



lg
inge
 

Binnie

Cholesterin, -senker

Hallo Inge,

leider funktionieren Deine Links irgendwie nicht... Wusste gar nicht, dass Niacinamid den Histaminspiegel erhöhen soll :confused: Dann musst Du halt was für Dein DAO tun. Das baut doch auch das Histamin ab... Hormone würde ich jedenfalls keinesfalls einschmeißen! Das ist ja, soweit ich weiß, mittlerweise sogar in der "normalen Schulmedizin" nicht mehr üblich bzw. sogar sehr in Verruf geraten.

Viele Grüße
Sabine
 
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Cholesterin, -senker

hallo sabine:),

danke für den hinweis - tut mir leid mit den links....:eek:) ich hatte sie diesmal auch nicht überprüft - sorry.

Hormone würde ich jedenfalls keinesfalls einschmeißen!

nein, "einschmeißen" tue ich sie nicht - ich substituiere das östrogen transdermal. leider bin ich auf eine geringe menge angewiesen - sonst vertrocknen meine augen völlig ( hatte ich in einem anderen thread schon mal drüber geschrieben) - und ohne "kucken" geht es leider nicht - bin auch nicht glücklich darüber....


niacin wird bei zu niedrigem histaminspiegel (histapenie)eingesetzt. die links dazu suche ich heute lieber nicht mehr - klappt heute mit mir und den links ja doch nicht;)

klar versuche ich das histamin abzubauen - aber methionin z.b. vertrage ich auch nicht - ist alles ein bißchen schwierig. pellind bringt bei mir leider nichts - liegt vielleicht daran, dass meine hi eher mit obstipation als mit diarrhoe einhergeht, nicht mit hypotonie sonder mit hypertonie - also alles a bisserl verquer...


lg
inge

um die links kümmere ich mich noch mal
 
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regulat-pro-immune

Binnie

Cholesterin, -senker

Hallo Inge,

nein, "einschmeißen" tue ich sie nicht - ich substituiere das östrogen transdermal. leider bin ich auf eine geringe menge angewiesen - sonst vertrocknen meine augen völlig ( hatte ich in einem anderen thread schon mal drüber geschrieben) - und ohne "kucken" geht es leider nicht - bin auch nicht glücklich darüber....
Was bedeutet transdermal ? Mit Pflaster o.ä. über die Haut, oder ?
niacin wird bei zu niedrigem histaminspiegel (histapenie)eingesetzt. die links dazu suche ich heute lieber nicht mehr - klappt heute mit mir und den links ja doch nicht;)
Wäre schön, wenn Du nochmal danach gucken könntest, bei Gelegenheit. :)

Das mit dem erhöhten Lipoprotein(a) bei Frauen nach den Wechseljahren find ich ja total spannend! Das wusste ich bisher auch nicht! Aber das erklärt vielleicht auch, warum Frauen nach den Wechseljahren dann so gefährdet für Herzkreislauferkrankungen sind. Wäre super, wenn Du da auch den Link nochmal zu raussuchen könntest!

Danke schon mal und viele Grüße!
Sabine :sleep:
 
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Cholesterin, -senker

hallo sabine:),

Was bedeutet transdermal ? Mit Pflaster o.ä. über die Haut, oder ?

es ist ein gel, was auf die haut aufgetragen wird. dadurch kann die dosis individuell angepasst werden - ich kann wirklich nur so wenig nehmen, wie ich gerade brauche. mit tabletten oder pflastern konnte ich nichts anfangen - alles hoffnungslos überdosiert... die gel-variante hat auch nicht die gravierenden nebenwirkungen der oralen hormonersatztherapie.


zu den links: ich habe jetzt über eine stunde versucht, die links einzustellen - habe sie mir vorher als email geschickt - hat alles prima geklappt. hier im forum lassen sie sich nicht öffnen - tut mir leid, da weiß ich nun auch nicht mehr weiter....

falls du oder jemnad anderes einen tip hat - gerne!



lg
inge
 
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