Burnout 17jährige - oder Herz?

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Du liest hier gerade eine Diskussion von Betroffenen – Menschen, die eigene Wege gehen und Erfahrungen teilen. Das kann am Anfang ungewohnt wirken: Jeder Verlauf, jede Geschichte ist anders.
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Deine Wegweiser:
Eltern sagen früh,
du musst studieren um status zu haben (6000 euro gehalt), und das Kind möchte eigentlich viel lieber tischler werden.
welche Eltern sagen das?
Die Aufgabe der Eltern sehe ich hier darin, dass sie dem Kind die eventuelle Konsequenz ihres Handelns aufzeigen dürfen, mehr nicht.
Und dann kommt es doch meist sowieso anders als man denkt; dem Kind vertrauen ist eine gute Basis.
Ein guter selbständiger Tischler-Meister kann sehr viel verdienen.
6000 € ist für einen studierten Berufseinsteiger sehr hoch gegriffen, auch die fangen oft kleiner an bis sich sich dann hoch arbeiten.
 
Ein guter selbständiger Tischler-Meister kann sehr viel verdienen.
Ich habe auch gehört, dass Handwerker heutzutage sehr gut verdienen können - und sie sind ja auch gefragt (wie man als Kunde an Wartezeiten sieht). Und bei den Akademikern kommt es sicher sehr darauf an, was sie studiert haben (Informatik oder Musikwissenschaft... um mal zwei Extrembeispiele zu nennen; jemand mit dem erstgenannten Abschluss wird vermutlich sofort einen recht gut bezahlten Job bekommen, beim zweiten sieht es schwierig mit den Einsatzmöglichkeiten aus).

Ich kenne einige Leute, die entweder auf dem "zweiten Bildungsweg" Abi gemacht haben oder Fachabi und sehe nicht, dass deren Chancen oder Ansehen irgendwie schlechter sind. Sie sind vielleicht im Studium ein paar Jährchen älter - na und? Vorher etwas Praktisches gelernt zu haben, kann zudem auch von Vorteil sein.
 
Ein Studium bis zum Master mag zu einem hohen Gehalt führen. Ob ein Studienabschluss auch ein sicheres hohes Gehalt bietet, kann man nicht mehr so genau sagen.

Die Statistik, die du gelinkt hast, ist ja bezeichnend. 300 000 arbeitslose Akademiker 2024! Tendenz steigend.
Lehramt ist noch das Sicherste.

Mit dem Tischlervergleich wollte ich ja nur sagen, die Interessen der Kinder stehen oft im Gegensatz zu denen der Eltern.
Kinder, die mit 16 genau wissen, welchen Beruf sie wollen, sind vermutlich in der Unterzahl!
Wie viele wissen es nicht mal mit 35! und wechseln in der Ausbildung oder im Studium und plötzlich sind sie 40.


Eben das möchte ich meinem Kind ersparen!

-


Es ist ja fast ein Lotto mit Zusatzzahl, wenn man den Beruf ausüben kann, den man wirklich möchte und zwar dauerhaft gut bezahlt und dann auch noch ausnahmslos glücklich mit sicherer Rente und allem!

In Unternehmen wird dazu oft schikaniert, miese Chefs und sehr schlechte Arbeitsbedingungen,
Außerdem: Schlechte Mitarbeiter dürfen bleiben, gute müssen gehen, weil die Schlechten ihre Position sichern wollen.

Die Arbeitswelt ist nichts für Sensibelchen.

Doch seit meine Tochter ihr Praktikum hat, geht s ihr schlagartig besser
(y):sneaky:Hat eigentlich Deine Tochter irgendwelche Wünsche, Interessen, Schwerpunkte, die ihr am Herzen liegen und die sie in einem späteren Beruf einbringen möchte/könnte?

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Sie hatte diese Phase, Arbeit mit Kindern komplett auszuschließen, weil sie soziale Interaktion mit Kindern meidet.
Nun, plötzlich, seit die das Praktikum hat, ist sie begeistert von Kindern! Wie durch ein Wunder:-)
 
Ich kenne einige Leute, die entweder auf dem "zweiten Bildungsweg" Abi gemacht haben oder Fachabi und sehe nicht, dass deren Chancen oder Ansehen irgendwie schlechter sind.

Nun, vielleicht bin ich das Extrembeispiel dafür, wie schlecht es laufen kann. Ich führe dies aber unweigerlich auf das Jugendamt zurück, das mir so einen reingehauen hat als mein Kind 3 Monate alt war, sodass ich bis heute unter den Konsequenzen leiden muss.

Ich habe mein Schicksal akzeptiert, habe Frieden geschlossen und kann nur jeden den Rat geben, keine Kinder zu bekommen, bevor nicht alles in Sack und Tüten ist!
 
Nun, vielleicht bin ich das Extrembeispiel dafür, wie schlecht es laufen kann. Ich führe dies aber unweigerlich auf das Jugendamt zurück, das mir so einen reingehauen hat als mein Kind 3 Monate alt war, sodass ich bis heute unter den Konsequenzen leiden muss.

Ich habe mein Schicksal akzeptiert, habe Frieden geschlossen und kann nur jeden den Rat geben, keine Kinder zu bekommen, bevor nicht alles in Sack und Tüten ist!
Hallo Klippundklar,

Du hast also etwas Schwerwiegendes erlebt, was traumatisch für Dich (und Deine Familie) war. Hattest Du die Möglichkeit, das wirklich aufzuarbeiten, damit dieses Trauma nicht weiter gegeben wird? Wenn nicht, würde ich das sehr empfehlen. Denn immer, wenn an einem Glied der Familienbeziehungs-Kette etwas verändert wird, verändert sich die ganze Kette .

Ich schätze die Beiträge der Traumatherapeutin Verena König sehr. Beispiel:
Darf ich glücklicher sein als meine Mutter? Darf es mir besser gehen als meinem Vater? Steht es mir zu, dass ich glücklich bin, wenn es meinem Bruder doch so schlecht geht? Darf ich ein glücklicher Mensch sein, auch wenn ich gelernt habe, dass ich eigentlich nicht erwünscht bin?
Die Loyalität innerhalb eines Familiensystems ist beeindruckend. Leid und Schmerz werden transgenerational weitergegeben. Trauma ebenso. Neben einer genetischen Komponente ist hier die Loyalität auf einer tiefen emotionalen Ebene bedeutsam.
Diese Loyalität kann sich anfühlen wie eine unausgesprochene Grenze was die eigene Erfüllung und das eigene Lebensglück betrifft. Das Problem ist nur: diese Grenze zu wahren hilft niemandem. Der Schmerz der Ahnen wird dadurch nicht geheilt, das eigene Lebensglück bleibt beschränkt.
In dem du dir erlaubst über die Grenzen deines Familiensystems hinaus zu heilen, achtest du all das Licht, das hinter dem weitergegebenen Schmerz verborgen ist.
Wenn du dir erlaubst, die Geschichte des Schmerzes zu durchbrechen, indem du annimmst, was Gutes für dich da ist, begibst du dich in den Fluss des Lebens.
Und die Welt wird ein bisschen zu einem besseren Ort.
Mehr Inspiration zu diesem Thema findest du in der Podcastfolge #47: "Wenn die Familie toxisch ist".
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Grüsse,
Oregano


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#toxisch #toxischefamilie #trauma #traumafolgen #traumadynamiken #traumasymptome #traumasensibel #glücklichsein #loyalität #loyalsein #toxischeloyalität #abgrenzung #abgrenzen #abgrenzunglernen #grenzen #grenzensetzen
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traumaheldin_
95w
Spannendes Thema danke, dass Du es in Deinem Podcast aufgegriffen hast. Wie immer sind viele gute Impulse darin enthalten.
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gabriele.ludek's profile picture
gabriele.ludek
103w
Das ist eine gute Frage. Meine Antwort lautet immer noch "nein". Und ich eprde das jetzt nach 60 Jahren sehr gerne mal ändern.❤️
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orga_engelhardt_health_mission
104w
na das hoffen wir Mütter doch 💪🏻
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happy_loveandlife
104w
Die Frage finde ich aus der Sicht des Mutter-Seins total kurios. Aus meiner Sicht als Tochter kannte ich das auch. Nun weiß ich aber, dass wir uns und allen Anderen den größten Gefallen tun, das beste Leben zu leben was möglich ist. 💝
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carolintengelmann
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❤️❤️❤️
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namito929
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Ich bin glücklich und zufrieden. Ich hab verstanden das ich das Familientrauma nicht weiter tragen muss. Das ich mir ein Leben gestalten kann mit einem Lächeln im Gesicht und das Gute am Leben zu finden. Ich genieße die Sonne und lass mich nicht vom Weg ab bringen. Ich bin stark💪und frei. Beziehungen sollten kein Gefängnis sein.
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danjahof_coaching
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Jaaaaaaaaaaaaaaaaa💪💃👏
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badiafreywald
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Ach diesen Gedanken kenne ich von früher sooooo gut 😄
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angsttherapeutin
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Aufjedenfall 💙💭
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fabian.knoflach
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Ja klar, jeder ist für sein Glück selbst verantwortlich!!
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georgiakotzamani
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❤️oh unbedingt
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gitta_shirzadi
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Ich hatte keine schöne Kindheit, ich wurde mit 2,5 Jahren meiner Mama weggenommen, bin mit Narzisstischer Vater aufgewachsen . Mein Kind soll glücklichste Mensch auf der Erde sein. Wie können Eltern auf eigene Kinder neidisch werden?!
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s.e.e.l.e.n.sonne
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Ja klar
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planting.seeds.ttt
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Manchmal findet Verbindung auch nur in der Sorge ihren Raum. Sich sorgen um die Finanzen, die Gesundheit oder Sicherheit zu machen, kann ein Ersatz für gesunde Mutter-Kindbindung sein. Es hat mich selber sehr bewegt, diese Muster in meinem Erwachsenen-Ich zu entdecken.
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Das Leben ist wechselhaft, also wird nie „alles in Sack und Tüten sein“. Aber ich verstehe nun, warum Du nach Sicherheit suchst. Vielleicht wäre es auch sinnvoll, nach ‚„Elastizität/Gelassenheit“ auf die Ereignisse im Leben, die man nicht steuern kann, zu suchen? Z.B. durch Meditation, regelmäßigen Sport, TaiChi, EFT usw. usw.?

Ich drücke die Daumen, daß Deine Tochter durch das Praktikum (wo macht sie es?) Neues kennen und schätzen lernt.

Grüsse,
Oregano
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Mit dem Tischlervergleich wollte ich ja nur sagen, die Interessen der Kinder stehen oft im Gegensatz zu denen der Eltern.
Das ist auch gut so, sie gehen ihre eigenen Wege.

Fällt mir grad dazu ein, ein Gedicht von Khalil Gibran:

Eure Kinder sind nicht eure Kinder
Sie sind die Söhne und die Töchter der Sehnsucht
des Lebens nach sich selber
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch,
Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.

Ihr dürft ihnen eure Liebe geben,
aber nicht eure Gedanken,
Denn sie haben ihre eigenen Gedanken
Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben,
aber nicht ihren Seelen,
Denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen,
das ihr nicht besuchen könnt,
nicht einmal in euren Träumen.

Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein,
Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein,
aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen
Denn das Leben läuft nicht rückwärts
noch verweilt es im Gestern.

Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder
als lebende Pfeile ausgeschickt werden
Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der Unendlichkeit,
und er spannt euch mit seiner Macht,
damit seine Pfeile schnell und weit fliegen
Lasst eure Bogen von er Hand des Schützen auf Freude gerichtet sein;
Denn so wie er den Pfeil liebt, der fliegt, so liebt er auch den Bogen, der fest ist.


Kinder, die mit 16 genau wissen, welchen Beruf sie wollen, sind vermutlich in der Unterzahl!
Wie viele wissen es nicht mal mit 35! und wechseln in der Ausbildung oder im Studium und plötzlich sind sie 40.

Eben das möchte ich meinem Kind ersparen!

Es ist ja fast ein Lotto mit Zusatzzahl, wenn man den Beruf ausüben kann, den man wirklich möchte und zwar dauerhaft gut bezahlt und dann auch noch ausnahmslos glücklich mit sicherer Rente und allem!
du wirst deinem Kind Erfahrungen nicht ersparen können, du kannst dich mit ihr besprechen.
Als Eltern wissen wir nicht was das Richtige für unsere Kinder ist.

In Unternehmen wird dazu oft schikaniert, miese Chefs und sehr schlechte Arbeitsbedingungen,
Außerdem: Schlechte Mitarbeiter dürfen bleiben, gute müssen gehen, weil die Schlechten ihre Position sichern wollen.

Die Arbeitswelt ist nichts für Sensibelchen.
Auch solche Erfahrungen gehören manchmal dazu, hier können die Kinder wachsen und reifen.
Ist ja manchmal so, erst wenns einem wo nicht gefällt an einem Arbeitsplatz, kann man den neuen viel besser genießen und schätzen. ;)

Doch seit meine Tochter ihr Praktikum hat, geht s ihr schlagartig besser
.
Sie hatte diese Phase, Arbeit mit Kindern komplett auszuschließen, weil sie soziale Interaktion mit Kindern meidet.
Nun, plötzlich, seit die das Praktikum hat, ist sie begeistert von Kindern! Wie durch ein Wunder:)

das freut mich sehr für deine Tochter, so kann sie mal wieder durchschnaufen und ihre Tage genießen.
Und du auch liebe Klippundklar :)
 
hallo oregano,

u hast also etwas Schwerwiegendes erlebt, was traumatisch für Dich (und Deine Familie) war. Hattest Du die Möglichkeit, das wirklich aufzuarbeiten, damit dieses Trauma nicht weiter gegeben wird?

Ich führe dies aber unweigerlich auf das Jugendamt zurück,

Die damalige Chefin des Jugendamtes hat selbst Traumata erlebt.
weil sie hochtoxisch war. Sie forderte mich kurz vor Abschluss einer sehr wichtigen Prüfung zu einem Babyjahr auf inklusive Drohung vor schwerwiegenden Konsequenzen für mich, wenn ich keine Babypause einlege - Konsequenzen, mit denen ich tatsächlich bis heute schwer zu kämpfen habe, weil ich mich nicht anwaltlich dagegen gewehrt habe. Leider!!! Alles, was ich falsch gemacht habe, war ein Kind zu bekommen, bevor ich eine Prüfung absolviert habe.

Bis heute kämpfe ich mit den schwerwiegenden Konsequenzen, die diese Drohung für mein Leben hatte. Eigentlich wollte ich Lehramt studieren. Blöd gelaufen was? :))))

Der Vater meines Kindes ist dafür für sein Studium aus der Stadt gezogen, in die ich auch ziehen wollte, um das zu tun, was ich auch tun wollte.

Es blieb leider nicht bei einer Anzeige wegen Kindeswohlgefährdung, die erste war völlig fingiert, und kam nur aufgrund der Tatsache zustande, dass ich meinen Säugling bei einer 20jährigen Tagesmutter abgegeben habe, die überfordert mit meinem Baby war.

Die zweite Anzeige kam zustande, nachdem ich zusammengebrochen war.

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Wegen des Fehlverhaltens von Beamten soll ich in Therapie gehen???


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Damit die Behörden hinterher all psychisch kranken registrieren dürfen?

Ich denke nicht, dass eine Therapie hilfreich für Menschen ist, die unter Behörden-Schikane leiden!!!
 
Bis heute kämpfe ich mit den schwerwiegenden Konsequenzen, die diese Drohung für mein Leben hatte. Eigentlich wollte ich Lehramt studieren. Blöd gelaufen was? :))))
wieso hast du das nie nachgeholt?

ich denke, jeder Mensch hat sein Päckchen zu tragen, andere werden vielleicht durch einen schweren Unfall ausgeknockt oder eine chronische Erkrankung oder einen anderen schweren Schicksalsschlag als du ihn hattest liebe Klippunklar oder, oder, oder....; viele gehen durch sehr tiefe Täler und angeln sich wieder nach oben.
Es gibt so viel Leid auf dieser Welt, da denke ich mir manchmal, wie gut es uns hier im Lande doch "noch" geht.

Wir müssen alle damit lernen zu leben und das bestmögliche versuchen daraus zu machen und sich das eigene Leben mit allen Höhen und Tiefen in Zufriedenheit und im Einklang mit uns selbst einrichten.

Vielleicht ist hier eine gute Erkenntnis / Möglichkeit, dass du gut auf dich selbst achtest liebe Klippundklar. Glückliche zufriedene Kinder gehören in der Regel zusammen mit zufriedenen, frohen, dankbaren Eltern.

Der Vater meines Kindes ist dafür für sein Studium aus der Stadt gezogen, in die ich auch ziehen wollte, um das zu tun, was ich auch tun wollte.

Und du hast ein gesundes Kind bekommen, ein großes Wunder immer wieder, und durftest mit deiner Tochter sein und sie lebt bei dir - das ist ein großes Geschenk 🙏
 
Zuletzt bearbeitet:
Wegen des Fehlverhaltens von Beamten soll ich in Therapie gehen???
Nein, nicht wegen des Fehlverhaltens von Beamten wäre an eine Traumatherapie zu denken.
Sondern einzig und allein aus dem Grund, daß Du ganz offensichtlich immer noch darunter leidest, was damals geschehen ist. Und es war wirklich schwerwiegend.
So lange Du leidest, wird sich das auch auf Deine Tochter übertragen. Das wäre ein triftiger Grund für eine Therapie.

... Eine symbiotische Verstrickung basiert auf Vereinnahmung und Ablehnung, diese beiden Pole bilden das Spannungsfeld in dem die Auseinandersetzung / Verstrickung stattfindet. Mal ist die Mutter vereinnahmend und die Tochter ablehnend oder umgekehrt. Die Rollen sind aber nie gleichmäßig verteilt, ihrem Wesen entsprechend haben Mutter und Tochter eine grundsätzliche Tendenz – eher vereinnahmend oder eher ablehnend zu sein.

Aus einer symbiotischen Verstrickung mit der Mutter entsteht eine gespaltene Beziehung zu sich selbst und zum eigenen Körper. Essstörungen, Diäten, Selbstverletzungen und Selbstablehnung gehören zu den verbreiteten und gesellschaftlich weitgehend akzeptierten Folgen dieses Traumas. Dazu kommt: Konkurrenz, Unterdrückung, Erniedrigung, Eifersucht, Hass, Verrat und Rache prägen diese teilweise unbewusste, zerstörerische Mutter-Tochter-Beziehung. ...


Man kann versuchen, eine Traumatherapie über die Krankenkasse zu machen. Es gibt aber auch die Möglichkeit, sie privat zu machen. Das ist - leider - dann auch eine Frage der Kosten. Ein guter Anfang wäre, sich die genannten Podcasts anzuhören.

Grüsse,
Oregano
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich führe dies aber unweigerlich auf das Jugendamt zurück, das mir so einen reingehauen hat als mein Kind 3 Monate alt war, sodass ich bis heute unter den Konsequenzen leiden muss
Leider hört man von Ählichem sehr viel, ich kann auch ein Lied davon singen.
Kinder als "Waffe", um dem Ex-Partner oder z.B. der Ex-Schwiegertochter noch einmal so richtig übel mitzuspielen.
Leider sehr traurig, denn es geht um Menschen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nach einer längeren Pause wollte ich mich mal wieder zu Wort melden.

Leider kippte in den letzten Beiträgen der Schwerpunkt auf ein Thema, welches nicht beabsichtigt war, da es ja um meine Tochter geht (nach wie vor)
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Erst einmal tausend Dank für die vielen Antworten.

Inzwischen habe ich mehr Klarheit über den Gesundheitszustand meiner Tochter, weil mehrere Monate vergangen sind.

Da ich selbst unter vielen Symptomen leide, habe ich nach MS gegoogelt und bin bei ME/CFS gelandet. Und habe mich dort wiederentdeckt, wegen Blasenschwäche, immmerwiederkehrenden Blasenentzündungen und Muskelschmerzen.

Plötzlich entdeckte ich meiner Tochter unter PEM, denn vor den Sommerferien hatte sie nichts anderes als einen Crash und zwar was als PEM beschrieben wird. In den Ferien erholte sie sich ganz (Dauerpacing halt) und ging im Herbst hochmotiviert zur Schule (sie ist versetzt worden).
In letzter Zeit beobachte ich wieder die gleichen Muster bei ihr.
Kind schläft schlecht bis überhaupt nicht. Manchmal mehrere Tage am Stück nicht (wo wie ich auch)
Ackert, lernt pausenlos.
Sie meidet sportliche Aktivitäten in der Schule, sie ist ständig erschöpft, aber auch ständig auf Achse und
gelegentlich liegt sie bereits ab 15:00 Uhr nachmittags im Bett und schläft bis nächsten Tag.
Sie braucht sehr lange, um sich nach Treffen mit Personen zu erholen.
Sie ist stark infektanfällig, immer blass und klagt oft über Halsschmerzen, ohne dass ein Infekt
bei ihr durchbricht.

Das Schwulschwenzen im letzten Jahr passierte aus Verzweiflung, um sich die Pausen zu genehmigen, die ihr Körper eingefordert hat.
Es steht ja auch unter MECFS, dass Pacing die einzige Methode ist um die PEMS vorzubeugen.

Nun ist die große Frage: braucht man eine Diagnose? Wäre dies gut, wegen Schule etc? Habe gelesen, die meisten normalen Allegemeinärzte können Diagnosen stellen,

viele Grüße
 
Sie ist stark infektanfällig, immer blass und klagt oft über Halsschmerzen, ohne dass ein Infekt
bei ihr durchbricht.
Die Möglichkeiten hier sind sehr begrenzt. Ich nehme an, dass kein Blutbild vorliegt?

Bezüglich der Symptome sollte man auch an eine mögliche Histaminintoleranz denken. Diese Zahlen steigen gerade sehr deutlich an. Viele Faktoren triggern eine solche Histaminintoleranz, die in ein Mcas ME/CFS führen können.

Die Symptome sprechen jedenfalls dafür, sich mit Histaminintoleranz zu beschäftigen. Man könnte für einige Wochen eine histamarme Ernährungsweise einführen. Hilfreich wäre auch, sich zu notieren, welche Lebensmittel Symptome verstärken.

Wird das Allgemeinbefinden unter histamarmer Ernährung über die Wochen etwas besser, wäre der sehr starke Hinweis geführt, dass eine Histamindysbalance vorliegt.

Eine Möglichkeit ist auch, sich einen Urintest für Histaminintoleranz von Medivere zu bestellen. Das kann man bei Medivere, im Shop von HPU and you, und bei Dr. Kirkamm direkt.

Die Durchführung ist sehr einfach. Allerdings muss man sich sehr genau an die Testanleitung halten.

Ergebnis: Es werden die Abbauwege über Diaminoxidase und Methylierung angezeigt. Das Ergebnis ist relevant bezüglich Therapie. Heilung ist möglich, der Schlüssel liegt im Darm.

Könnt ihr feststellen, dass nach Pizza, Rotwein, aufgewärmtem Essen, Schokolade, Tomaten, Avocados, lang gereiftem Käse usw. die Symptome stärker werden? Werden Müdigkeit und Blässe mehr nach histaminreicher Ernährung?
 
Da ich selbst unter vielen Symptomen leide, habe ich nach MS gegoogelt und bin bei ME/CFS gelandet. Und habe mich dort wiederentdeckt, wegen Blasenschwäche, immmerwiederkehrenden Blasenentzündungen und Muskelschmerzen.

Plötzlich entdeckte ich meiner Tochter unter PEM, denn vor den Sommerferien hatte sie nichts anderes als einen Crash und zwar was als PEM beschrieben wird. In den Ferien erholte sie sich ganz (Dauerpacing halt) und ging im Herbst hochmotiviert zur Schule (sie ist versetzt worden).
In letzter Zeit beobachte ich wieder die gleichen Muster bei ihr.
Kind schläft schlecht bis überhaupt nicht. Manchmal mehrere Tage am Stück nicht (wo wie ich auch)
Ackert, lernt pausenlos.
Sie meidet sportliche Aktivitäten in der Schule, sie ist ständig erschöpft, aber auch ständig auf Achse und
gelegentlich liegt sie bereits ab 15:00 Uhr nachmittags im Bett und schläft bis nächsten Tag.
Sie braucht sehr lange, um sich nach Treffen mit Personen zu erholen.
Sie ist stark infektanfällig, immer blass und klagt oft über Halsschmerzen, ohne dass ein Infekt
bei ihr durchbricht.

Das Schwulschwenzen im letzten Jahr passierte aus Verzweiflung, um sich die Pausen zu genehmigen, die ihr Körper eingefordert hat.
Es steht ja auch unter MECFS, dass Pacing die einzige Methode ist um die PEMS vorzubeugen.
Ich hatte es schon Mal angesprochen und möchte nochmal darauf hinweisen: Das klingt ganz nach HPU-Symptomatik. Vielleicht magst Du dahingehend mal schauen?

HPU ist eine Stoffwechselstörung, bei der das Häm nicht richtig gebildet wird. Dabei entsteht eine für den Körper nicht brauchbare und giftige Häm-Form, die mittels Bindung an B6, manchmal auch Zink und eventuell Mangan, über den Urin wieder ausgeschieden wird. Dies führt zu diversen Nährstoffmängeln, Mangel an Häm und zu einem Stoffwechsel, der völlig in der Schieflage ist. Häm wird u.a. für das Blut und den Sauerstofftransport im Blut benötigt (Hämoglobin), für die Muskeln (Myoglobin), für die Entgiftung (Cytochrom P450) und für weitere Stoffwechselprozesse. Zudem kommen diverse (Mikro)Nährstoffmängel hinzu, vor allem B6, aber auch andere, die sich aus der Stoffwechsellage und persönlichen Gegebenheiten ergeben. Alleine das fehlende Häm, das falsch gebaute Häm, das toxisch wirkt, und der B6-Mangel, können zahlreiche Symptome hervorrufen. U.a. Müdigkeit, Erschöpfung, schlechte Stresstoleranz, Ängste, Allergien, Schlafstörungen, häufige Infektanfälligkeit, blasse Haut, Muskelschmerzen, Autoimmunerkrankungen, Hautausschläge, etc., Symptome, die sich immer weiter verschlechtern und wo ggf. immer mehr Symptome dazukommen. Bei dem, was Du so schreibst, passen hier die Symptome. Und HPU tritt familiär auch gehäuft auf, d.h., in Familien sind häufig mehrere Familienmitglieder betroffen (muss nicht, ist aber meist so).

Nun ist die große Frage: braucht man eine Diagnose? Wäre dies gut, wegen Schule etc? Habe gelesen, die meisten normalen Allegemeinärzte können Diagnosen stellen,
Eine offizielle Diagnose hat Vor- und Nachteile. Aber hat man eine Diagnose einmal, dann hat man sie. Es dient in erster Linie erstmal dazu, Gewissheit zu haben, zu wissen, was los ist, aber auch zu wissen, was getan werden kann und wie man damit umgeht. Aber andererseits kann eine Diagnose auch falsch sein oder nicht die ganze Lösung, dann hält man sich vielleicht an der Diagnose fest, verliert den Blick über den Tellerrand und kommt auch nicht voran. Zumal man dann auch im Schulmedizin-System in einer Schublade festgelegt ist. Andererseits hat man dann auch etwas, womit man sein Verhalten erklären kann und man trifft vielleicht auf mehr Verständnis, es wird einfacher, in der Kommunikation mit anderen.
Das kannst Du nur selbst für Dich herausfinden, ob Dich/Euch eine Diagnose weiterbringt.
 
Sie braucht sehr lange, um sich nach Treffen mit Personen zu erholen.
Was mir dazu noch kommt: Ist sie vielleicht hochsensitiv (HSP)? Das kann auch ein Symptom bei HPU sein und hat mit mangelnder Fähigkeit zur Abgrenzung zu tun. Dann ist es anstrengend mit anderen Menschen und mit vielen Reizen und es sind lange Erholungsphasen notwendig, um wieder Energie zu haben.
 
@Seldom ich bezweifle, dass junge menschen schon mit 17 histaminintoleranz haben. Sicher gibts bei MCAS/MECFS schnittmengen, die auf HIT hindeuten. Die Ausgangslage bei ihr ist ja: Ständige Erschöpfung; Leistungsabfall und Infektanfälligkeit. Soweit ich weiß, ist Letztere nicht typisch bei HIT. (habe ich selbst und bin überhaupt nicht infektanfällig). Sie hatte vor zwei Jahren eine sehr starke Bronchitis: vielleicht war es auch corona. danach ging es bei ihr los.

vor allem B6, aber auch andere, die sich aus der Stoffwechsellage und persönlichen Gegebenheiten ergeben. Alleine das fehlende Häm, das falsch gebaute Häm, das toxisch wirkt, und der B6-Mangel, können zahlreiche Symptome hervorrufen. U.a. Müdigkeit, Erschöpfung, schlechte Stresstoleranz, Ängste, Allergien, Schlafstörungen, häufige Infektanfälligkeit, blasse Haut, Muskelschmerzen, Autoimmunerkrankungen, Hautausschläge, etc., Symptome, die sich immer weiter verschlechtern und wo ggf. immer mehr Symptome dazukommen. Bei dem, was Du so schreibst, passen hier die Symptome. Und HPU tritt familiär auch gehäuft auf, d.h., in Familien sind häufig mehrere Familienmitglieder betroffen (muss nicht, ist aber meist so).

Die Sache mit HPU kann ich eigentlich ausschließen: b6 und zink nimmt sie auf natürlicher Basis. täglich bananen. karotten, äpfel und anderes.
 
Die Sache mit HPU kann ich eigentlich ausschließen: b6 und zink nimmt sie auf natürlicher Basis. täglich bananen. karotten, äpfel und anderes.
Der Mangel an B6 bei HPU kann auf gar keinen Fall natürlich mit der normalen Ernährung ausgeglichen werden. Es wird auch aktives B6 als P5P benötigt, da der Körper meist das inaktive auch nicht in das aktive umwandeln kann. Deswegen kommt es auch vor, dass bei der Blutuntersuchung ausreichend oder gar zu viel B6 gefunden wird, da nicht das aktive gemessen wird, was in der Zelle benötigt wird, sondern nur das inaktive, das sich dann vor der Zelle im Blut ansammelt.
Als Dosis P5P werden meist so ca. 50 - 100mg P5P pro Tag eingenommen. Das kann man nicht über die Nahrung zuführen. Ich habe selbst HPU und weiß aus eigener Erfahrung, dass das unmöglich ist. Aber die Behandlung auf HPU verändert Welten im eigenen Befinden, zwar eventuell langsam, aber es tut sich was, während Ärzte nichts finden und "alles in Ordnung ist".
Es geht auch erstmal darum, abzuklären, ob es vorliegt oder vorliegen könnte. Genauso, wie Du im Internet recherchiert hast und Dich bei ME/CFS erkannt hast und Deine Tochter bei PEM. Aber musst Du wissen, was Du tust und was nicht. Am Ende geht es um die Gesundheit Deiner Tochter und um Deine eigene Gesundheit.
 
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