Briefwechsel "Patientenbeautrage der Bundesregierung f. d. Belange der Patienten

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Briefwechsel "Patientenbeautrage der Bundesregierung f. d. Belange der Patienten

An alle Betroffenen,

als Betroffene versuche ich immer wieder an verschiedenen Stellen an das Thema Amalgam zu erinnern, dass es nicht in Vergessenheit gerät.

So habe ich meine Krankengeschichte unter anderem auch an die Patientenbeauftrage Frau Kühn-Mengel geschickt, in der Hoffnung hier vielleicht ein offenen Ohr für das Amalgamproblem zu finden.
Mir wurde von der Geschäftsstelle auch von einer Frau Helga Haas sehr ausführlich geanwortet, wie das "Inverkehrbringen die in der Europäischen Union einheitlich vorgeschriebene Anforderungen " funktionieren oder über "Risikoanalysen" und "kritische Bewertungen" usw, usw,.
Mit dem üblichen Blah,blah, wollte ich mich nicht zufriedengeben und habe halt nochmals geschrieben. Ich erhielt wieder Antwort, jetzt aber schon nicht mehr so freundlich geschrieben, eher etwas ungehalten, so nach dem Motto ,was ich denn schon wieder wolle, es habe sich nichts geändert und sie könne mir auch nichts anderes antworten wie beim letztenmal.
Daraufhin habe ich es dann einmal auf dem telefonischen Wege probiert.
Im Telefonat habe ich dann versucht zu schildern wie es einem Patient mit einer Amalgamvergiftung so geht und ob es nicht auch die Aufgabe einer Patientenbeautragten sein sollte, solche Mißstände im Gesundheitswesen an höchster Stelle anzusprechen.
Daraufhin wurde Frau Haas dann recht ärgerlich und meinte wir würden wohl aneinander vorbeireden und außerdem hätte sie doch auch Amalgamfüllungen und wäre kerngesund. Ich habe leider auch nicht nachgefragt wie alt Frau Haas war, da sich eine chronische Vergiftung ja oft erst nach einer Kumulation von vielen Jahren zeigt. Bei mir hat es auch 30 Jahre gedauert, bis ich so richtig krank wurde.
Und im übrigen wäre ich wohl ein grasser Einzelfall, meinte sie.
Meine Idee wäre jetzt, wenn viellleicht viele, viele Betroffene dort einmal anrufen könnten oder ein paar Zeilen schreiben, dass diese Leute nicht in dem Irrglauben bleiben, es wären nur Einzelfälle.
Meine Meinung ist, man sollte immer wieder bei den Verantwortlichen bohren und darauf aufmersam machen, nicht dass Diese am Ende noch glauben, an der Amalgamfront ist ja alles ruhig und die Kranken sind ja vielleicht schon verstorben oder geben klein bei.
Liebe Grüße Anne S.
Anschrift:
Die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten
Frau Kühn-Mengel
Wilhelmstr. 49
10117 Berlin
Tel. 01888 441-1911 (Frau Helga Haas)
Fax. 01888 441-3422
E-Mail [email protected]
 
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30.06.05
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Hallo Anne!

Hab hingeschrieben. Ob es letztendlich etwas bringt, wenn ein paar Leute sich als Amalgamgeschädigt outen ist fraglich.
Aber wünschenswert ...

Lieber Gruss Karin
 

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Hallo Santa,
natürlich ist es vielleicht naiv von mir zu glauben, dass sich in kurzer Zeit etwas ändert. Aber man sagt ja auch, steter Tropfen höhlt den Stein.
Und ich finde es einfach wichtig, dass Amalgam immer im Gespräch bleibt.
Ich konnte z.B. erreichen, das in meiner Tageszeitung ein kritischer Artikel über Amalgam erschienen ist. Hätte ich nicht an die Zeitung geschrieben, wäre er auch nicht veröffentlicht worden. Wenn ich damit nur einige Leser zum nachdenken bringen konnte, denke ich war es das schon wert und es bleibt vielleicht manchem ein Schicksal wie meines erspart,weil er rechtzeitig etwas unternimmt.
Ich freue mich wirklich über jeden, der sich dort melden würde.
Diese Frau Haas war so ignorant und arrogant, dass ich ihr wirklich wünschen würde, dieses Wort noch oft hören zu müssen.

Liebe Grüße
Anne S.
 
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Man müsste das mal etwas sensibler anfassen als da harte Fronten zu erzeugen. Die Frau scheint ja eh Betroffene. Zumidest wäre Sie das wenn Sie bei dem Thema was verstehen würde. Aber das würde voraussetzen das dort nicht 2 Personen für 80 Millionen zuständig sind und diese Personen neben scheinbar schwachem Nervenkostüm auch noch Kompetenz in Medizin, Chemie, Physik und Biologie hätten.

Aber ein Türchen ist gerade aufgegangen! Die EU hat das Inverkehrbringen von Quecksilber und Blei an alle greifbaren Ecken und Enden in Angriff genommen. Die Stufenpläne sind verabschiedet und zum Teil werden Sie auch shcon umgesetzt. Es steht die Frage offen warum Batterien ohne aber zahnfüllungen mit Quecksilber sein dürfen. Hier wäre eine mögliche Fragestellung die so auch schon im aktuellen Thesenpapier steht.

Schutz vor Exposition
In den Industrieländern ist die Hauptquelle der Quecksilberexposition die Einatmung von Quecksilberdampf aus zahnmedizinischem Amalgam (ein Problem, das wie oben erwähnt noch untersucht werden muss); außerdem akkumuliert sich Methylquecksilber (die Erscheinungsform mit den stärksten toxischen Wirkungen) insbesondere in der aquatischen Nahrungsmittelkette (Fisch, Meeresfrüchte usw.). Deshalb wird die Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit ( EBLS ) die Auswirkungen der nahrungsbedingten Aufnahme über bestimmte Fische und Meeresfrüchte bei besonders empfindlichen Bevölkerungsgruppen (z.B. schwangere Frauen, Kinder), insbesondere bei Personen, die viel Fisch und Meeresfrüchte verzehren, untersuchen. Die Strategie sieht auch die regelmäßige Bereitstellung zusätzlicher Informationen über Quecksilber in der Nahrung vor.
Last die arme Frau in Ruhe denn Sie wird es auch bei Wiederholung nicht verstehen, selbst wenn Sie wollte, weil Ihr das notwendige Wissen und als offene Unterstellung von mir, die notwendige Kompetenz (s.o.) fehlt. Das ist natürlich nur eine Vermutung die ich aus der singularen Ausbildungsform die hier produziert wird geschlossen habe!

Die Entscheidungen wie es in D-Land weiter geht sind längst in Brüsseler Hände gelegt wie der erfolglose Versuch von Dänemark zeigt aus dem billigen Quecksilber-Entsorgungs = Amalgam-Geschäft auszusteigen.

Quelle: Gemeinschaftsstrategie für Quecksilber

Der einzig sinnvolle Weg wäre die vereinzelten Gruppen in Deutschland und deutschsprachigen Gebieten zusammenzuschliessen und dann gemeinsam den rechtlichen Hammer zu schwingen. Hierzulande gelten nur Zahlen, Daten und Fakten und das ist auch gut so...
 
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28.03.05
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Hallo Mike,

deinen Vorschlag die vereinzelten Gruppen zusammenzuschliessen finde ich gut.
Wahrscheinlich ist das aber ein organisatorisches und finanzielles Problem, wer sollte sowas koordienieren. Man sieht ja manchmal an den verfassten Beiträgen in den einzelnen Foren, dass sich selbst die Betroffenen untereinander nicht grün sind. Obwohl besonderes wir doch alle an einem Strang ziehen müßten.
Warum es gut sein soll, dass nur Zahlen , Daten und Fakten gelten sollen, ist mir jetzt nicht ganz verständlich. Zählt denn das einzelne Schicksal nichts und an erster Stelle sollte doch wohl die Menschlichkeit stehen.

Warum man die "arme Frau" in Ruhe lassen sollte, sehe ich auch nicht ganz ein. Viele solche Menschen in Schlüsselpositionen, können so manches verhindern oder hinauszögern. Ich kann mir ja nicht mal sich sein, ob mein Schreiben der Patientenbeauftragen überhaupt vorgelegt wurde und ob Beschwerden vielleicht nicht im Papierkorb landen!
Manchen Menschen tut eine kleine Schocktherapie vielleicht ganz gut, und was soll es ihr bringen, sie im Dornröschenschlaf weiterschlafen zu lassen.

Liebe Grüße
Anne S.
 
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16.02.05
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zur Menschlichkeit:

Gerichte entscheiden nicht im Namen der Menschlichkeit sondern im Namen des Volkes.

EU Bürokraten entscheiden nicht aus menschlichen Aspekten sondern aus volkswirtschaftlichen Gesichtspunkten.

zum Thema Zahlen, Daten und Fakten

was soll man denen die entscheiden sollen, weil es scheinbar das Individuum nicht kann, denn in die Hand geben ?

Es waren immer schon einzelne die über das Schicksal vieler entscheiden! Früher hiessen Sie Kaiser, Könige, Fürsten, Grafen und heute haben Sie nur andere Namen aber ähnliche Immunität.

Nein einzelne Schicksale Zählen nicht. Es wäre sehr wünschenswert das so wichtige Entscheidungen gefällt werden aber die Realität sieht leider anders aus. Es werden Grenzen ausgelotet und diese dann zumeist bis zum Anschlag ausgenutzt. Das sollte Dir aber schon aufgefallen sein. Alles hier im Abendland funktioniert so oder sollte so funktionieren. Ich kenne kaum ein Beispiel wo etwas einfach nur so besser gemacht wurde sondern aus Kommerziellen Gründen ist es meist andersrum...

Warum man die "arme Frau" in Ruhe lassen sollte, ist, weil Sie nichts machen kann selbst wenn Sie könnte. Sie hat keine Befugniss irgendwas zu ändern sondern soll Schnittstellte und im besten Fall Mediator sein. D.h. Ihre richtige Antwort hätte sein müssen Dich an entsprechende Entscheidungsstellen weiter zu verweisen. Entweder hast Du Sie Überfordert oder Sie hat Ihren Job nicht verstanden.

Die lockere Schocktherapie kansnt Du natürlich vresuchen aber Ich wüssste jetzt nicht wie die aussehen sollte. Willst Du Ihr ein Bild von einer Gesellschaft schicken in denen alle voll toll sind und sich gaanz toll verstehen und alle ganz lieb sind und überhaupt ? Das wäre natürlich ein Schocker für solche Menschen.

Versteh das übrigens nicht falsch. Ich finde es toll das Du Dich so einsetzt und ich habe auch schon versuchsweise mit diversen sog. Entscheidungsträgern gesprochen aber die scheinen sich schon festgelegt zu haben. Zumindest waren deren Sprüche in meine Richtung auch nicht zwingend besser.

Vielleicht kriegen wir ja gemeinsam was kreatives auf die Beine gestellt also alle mal in die Tasten hauen und Erfolgsgeschichten oder Misserfolge berichten.

Gruß

Mike

P.S. war bei mir ein scheiss Tag heute, also verzeiht mir bitte wenn was bissig oder falsch rüber kommen sollte.
 
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28.03.05
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Hallo,
ich möchte nochmal auf meine Bitte zurückkommen, wie man erreichen könnte die Amalgamvergiftungen mehr in die Öffentlichkeit zu rücken.
Da ich auch Hashimoto habe und im Hashimotoforum unterwegs bin ist mir dieser Aufruf im Hashiforum aufgefallen.
Könnte das Amalgamforum nicht auch sowas auf die Beine stellen.

Lg.
Anne S.

http://www.ht-mb.de/forum/showthread.php?t=1043581
 
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28.03.05
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Hallo,

ich bin schon ein bischen traurig, dass nur so wenig Resonanz genkommen ist.
Ich bin wirklich froh, dass es ein solches Forum gibt, weil es mir in vielen Dingen weitergeholfen hat.

Aber ich fände es sehr wichtig, wenn das Amalgamproblem immer wieder in die Öffentlichkeit getragen wird. Hier in den Foren sind doch immer nur die Insider unterwegs. Der Großteil der Bevölkerung ist aber vollkommen unwissend. Bei vielen Menschen sind die krankmachenden Auswirkungen nicht so ausgeprägt, dass eben eine Amalgamintoxikation hinter den diversen Wehwechen vermutet wird. Wie schon oft beschrieben ist die Dunkelziffer bestimmt sehr hoch. Wie ich bereits Anfangs geschrieben hatte, konnte ich erreichen, dass ein kritischer Artikel über Amalgam in meiner hiesigen Tageszeitung erschienen ist. Manche Leute haben darauf ganz verblüfft, wegen ihrer Symptome bei mir nachgefragt.
Eine Frau litt schon Jahre unter Schwindel, Sehstörungen und pelzigem Gefühl im Mund. Letzte Woche hat sie mich jetzt angerufen und erzählt, dass bei ihr eine Amalgambelastung, von der von ihr aufgesuchten Ärztin getestet wurde und ihr dringend zu einer Zahnsanierung geraten wurde.

Viele Menschen in Schlüsselpositionen haben davon einfach keine Ahnung und sollten doch darauf hingewiesen werden.
Auch eine Frau Haas sitzt in meinen Augen an solch einer Stelle. Hätte sie mehr Einblick, wäre sie vielleicht auch bereit mehr bei ihrer Vorgesetzten Frau Kühn-Mengele, die Patientenbeautrage ist, auf das Amalgamproblem aufmerksam zu machen.

Wende nur ich mich an eine solche Stelle, hat es für sie wahrscheinlich den Anschein, dass ich nur ein bedauernswerter Einzelfall wäre.

Lg

Anne S.
 

Lukas

Hallo Anne,

Deine Bemühungen in Ehren (andere bemühen sich auf ihre Weise), aber Du glaubst hoffentlich nicht wirklich, dass speziell diese Leute in speziell diesen Schlüsselpositionen von der Amlgamproblematik keinen Schimmer haben?! Die sind nicht umsonst in genau diesen Positionen gelandet. Ehrenhaft und verlässlich - leider der falschen Seite zugewandt... die beten Dir ihre ihnen eingetrichterten und auswendig gelernten Sprüche auch in der 1000. Wiederholung runter, wenn es denn sein muss. Denen kannst Du ordnerweise beweisendes Material, wissenschaftliche Erkenntnisse und auch Laborbefunde und ärztliche Diagnosen und Berichte bzgl. Deiner eigenen Person zuschicken - und sie werden Dir doch nur wieder ihren anfangs bereits losgelassenen Spruch ein weiteres Mal runterbeten... zuverlässig eben - ansonsten hätten sie auch die längste Zeit diese Schlüsselpositionen innegehabt.

Viele Grüße
Lukas
 

Anne B.

Vergebliche Liebesmüh'?

Hallo Anne, schau dich doch mal genau im gesamten Forum um - etliche Forumsmitglieder glauben noch nicht einmal, dass Amalgam wirklich so schädlich ist. Ganz besonders auffällig ist das im Bereich Kryptopyrrolurie oder im Bereich Zahnsanierung... Frag doch erstmal diese Forumsmitglieder und konfrontiere sie damit - vielleicht wird dann für alle sichtbar, warum Beschwerden bzgl. Amalgam bei übergeordneten Stellen zwar sinnvoll sind, aber trotzdem niemals etwas verändern können...
 
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10.01.04
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Ich finde es schade, daß jetzt Anne fast noch angegriffen wird, weil sie etwas unternehmen will. Sie hat ja im Prinzip sehr recht!
Wer weiß: vielleicht erwischt sie ja mit ihren Schreiben jemand genau in dem Moment ,wo er bereit ist, sich doch noch einmal über Amalgam oder andere Gifte zu informieren, und zwar auch auf der "anderen " Seite?

Ich schreibe auch immer mal wieder an eine Stelle, wo ich denke, daß dieses Thema dort gut vertreten werden könnte (die letzte Mail ging an Focus) und hoffe dabei, daß so ein Brief wenigstens einmal auf fruchtbaren Boden fällt. Aber anscheinend ist der Boden in Deutschland in der Beziehung ziemlich unfruchtbar.

Gruss,
Uta
 
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Hallo,

Lukas und flowerpower,

ihr hat auf eine Art garantiert recht viele Leute sitzten nicht umsonst in solchen Positionen und viele nehmen die Amalgamvergiftung nicht ernst genug. Aber wenn sie immer wieder darauf angesprochen werden, fällt bei dem einen oder anderen doch mal der Groschen.

Uta,
vielen Dank für deine aufmunternden Worte.
Wie du sagt, hoffe ich auch immer auf ein Quentchen Glück, dass ich vielleicht doch einmal Gehör finde. Ich schreibe auch immer wieder alle möglichen Fernsehsender an. Bisher waren es aber immer nur höfliche Absagen. Ich werde es aber trotzdem immer wieder probieren.

Lg
Anne S.
 

Anne B.

Menschen, die sich bereits jahrzehntelang gegen Amalgam aussprechen und dies selbstlos und bewußt mit ihrer persönlichen Freiheit bezahlen, weil sie stets Repressalien und Verleumdungen ausgesetzt sind, sollten von ihren Patienten unterstützt werden, indem man immer wieder ihre Namen nennt und ihre Leistung öffentlich anerkennt!
Ich jedenfalls kenne nur Max Daunderer, der handelt, der kompetent und autark zugleich ist!
Dr. Daunderer kann aber niemals den Schaden bei keinem Patienten wieder gutmachen, den andere, feige und selbstherrliche Ärzte, aber auch Heilpraktiker tagtäglich anrichten, indem sie verharmlosen, weil sie schweigen!
Schreibt das doch in eure Beschwerden rein! Unsere Krankengeschichten interessieren oft noch nicht einmal enge Familienangehörige, Freunde und schon gar nicht Ärzte oder Politiker!
 
Themenstarter
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28.03.05
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Hallo flowerpower,

was du schreibst , trifft auf jeden Fall zu. Ich selbst hatte es am Anfang in der Familie und meinem Umfeld auch nicht leicht. Für viele sind Ärzte "Halbgötter in weiß" und gegen ihre fachliche Kompetenz hat man als unwissender Patient nichts zu melden. Mir ging es immer schlechter und schlechter und für meinen Hausarzt war alles psychosomatisch.
Da hat mein Mann schon oft gesagt, der Arzt sagt doch es sei alles i. O.,
vielleicht bildest du dir ja alles nur ein.
Ich war manchmal sehr am Boden zerstört und habe an mir selbst gezweifelt. Aber ich habe immer gesprürt, dass irgend etwas nicht mit mir stimmt und konnte mir nicht vorstellen, dass man sich Dinge, wie Bluthochdruck, Herzrasen, Schwindel, Sehstörungen, Taubheitsgefühle usw. alles einbilden kann.
Mit Gottes Hilfe habe ich einen Zahnarzt gefunden, der es erkannt hat und seit dem auch hinter mir steht . Egal wie schlechte es mir ging, ob Samstag oder Sonntag konnte ich kommen.
Ich würde auch jeden Arzt unterstützen der nicht schweigt und sich offen gegen Amalgam ausspricht. Zum Glück habe ich einige kennengelernt die dies tun.
Ich kann nur immer wieder sagen, wer dazu in der Lage ist sollte diese Amalgamlüge immer wieder publik machen.

Lg
Anne S.
 

Anne B.

"Wie du sagst, hoffe ich auch immer auf ein Quentchen Glück, dass ich vielleicht doch einmal Gehör finde."

...und ihr werdet in die Amalgam-Verbots-Geschichte eingehen - und dick und fett auf allen Zeitschriften und natürlich auch im Fernsehen zu sehen sein...

Hey aufwachen! Es gibt Leute, die ein riesiges Fachwissen besitzen und tausende Fakten zusammengetragen haben! Diese engagierten Menschen müßt ihr publik machen und unterstützen - nicht nur, weil sie glaubwürdiger sind, als wir Kranken, sondern weil sie Schutz brauchen, bevor sie von den Amalgamgegnern durch Verleumdungen und Intrigen zerstört werden und für immer von der Bildfläche verschwinden! Glaubt Ihr etwa, die Amalgam- und Pharmahersteller lassen sich Aufrufe von Wissenschaftlern und Ärzten zu Verboten so ohne weiteres gefallen? Wie naiv seid ihr denn!

Zeitungsartikel und Foren über die Schädlichkeit von Amalgam gibt es schon genug!
 
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28.03.05
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Hallo flowerpower,
gib mir einen guten Tip oder Hinweis, wie ich dazu beitragen kann solche Menschen zu unterstützen.

Lg

Anne S.
 

Lukas

Hallo,

... nur damit es in diesem Forum nicht schon wieder zu irgendwelchen Missverständnissen kommt, für die am Ende wieder einmal der böse, böse Lukas verantwortlich gemacht wird...

@ Uta:
ich hoffe, Du zielst damit
Uta schrieb:
Ich finde es schade, daß jetzt Anne fast noch angegriffen wird, weil sie etwas unternehmen will. Sie hat ja im Prinzip sehr recht!
nicht auf mich ab (das hast Du nicht grade klar und deutlich rübergebracht), denn mein Angriff (wenn man das so nennen will) ging ja nun überhaupt nicht in Annes Richtung (sonst würde ich sie für ihre Bemühungen kaum ehren wollen) sondern eindeutig in die derer, die zwar Positionen innehaben, in denen sie - anscheinend, denn leider nur vordergründig betrachtet - in der Lage wären, an der bestehenden Situation in Deutschland etwas zu verändern, die aber im Leben nicht den Mumm aufbringen würden, in genau dieser Position einmal ihr Maul aufzumachen! - was wiederum verständlich ist, wenn man weiß, dass sie ansonsten sofort "abgesägt" würden... sie wären ihren Job los, und an der Situation in Deutschland hätte sich weiter gar nichts verändert... man denke hier vielleicht als Beispiel einmal an einen gewissen Schöndorf... und er ist nicht der Einzige.

Was flowerpower hier
http://www.symptome.ch/vbboard/showpost.php?p=20880&postcount=13
schreibt, kann ich zum größten Teil genau so bestätigen.

Meine persönliche Meinung über Dr. Daunderer ist einigen hier und in anderen Foren bekannt. Ich sehe es und ihn so, wie es und er eben ist. Er hat in einigen Bereichen - einschließlich Amalgam - Kompetenz, Wissen und Erfahrung (nicht selten allerdings besteht sein "Wissen" auch aus dem zusammengetragenen Wissen und den Forschungsergebnissen anderer), in anderen Bereichen - z.B. notwendige ausreichende Versorgung des Körpers mit (lebens-)wichtigen Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen u.a. Nährstoffen - fehlt ihm der wirkliche Durchblick, hier bestehen seine veröffentlichten Äußerungen auf persönlichen Vermutungen, die er - wider anderer, tatsächlicher Erfahrungen so vieler Betroffenen - fast schon als gegebene "Naturgesetze" betrachtet. Hier interessieren ihn das Wissen und die Forschungsergebnisse (oft am eigenen Leib und Leben erbracht) anderer Personen dann komischerweise überhaupt nicht.
Seine Art, mit den Menschen umzugehen, ist oft unmöglich und verletzend (bei einigen vermutlich berechtigt, bei vielen anderen allerdings absolut nicht), was nicht zuletzt Mitgrund sein wird, dass er von vielen nicht sonderlich geschätzt wird. Dennoch - und das schreibe ich aus eigener Erfahrung - ist es möglich, neutral zu bleiben und sich von ihm nicht auf diese unschöne Umgangsweise herabziehen zu lassen. Ansonsten dürfte z.B. ich überhaupt nicht auf seine Verdienste aufmerksam machen, für die ich ihm meinen vollen Respekt zolle. Aber (und genau das ist eben die Ehrlichkeit, die einigen anderen - einschließlich leider oftmals Dr. Daunderer selbt - fehlt): nur weil ein Mensch in einer Sache einen repektvollen Verdienst erbracht hat, ist es deshalb kein fehlerloser Gott, den es niemals zu kritisieren gilt. Also kritisiere ich - und zwar da, wo es angebracht ist. Mit dieser Haltung sehe ich mich in den Foren relativ alleine.
Es gibt hauptsächlich zwei Gruppen: die eine, für die Dr. Daunderer irgendwie etwas fehlerloses Heiliges an sich hat und die jeden, der Kritik übt, sofort beschimpft und verteufelt - und hier wird leider, leider nicht unterschieden zwischen denen, die einfach nur versuchen, Dr. Daunderer zu verunglimpfen und denen, die tatsächlich berechtigte und begründete Kritik hervorbringen. Die andere, für die Dr. Daunderer einfach nur das Allerletzte ist, der die Menschen verstümmelt und sowieso von überhaupt nichts auch nur irgendeinen Hauch von Ahnung hat usw. usf. - und die dann auch nicht davor zurückschreckt, in Foren Äußerungen wie "besser, er wäre tot" zu veröffentlichen, wie jeder Amalgam-Forum-Leser wissen wird...

Viele Grüße
Lukas
 
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10.01.04
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Hallo Lukas,
ich habe gar niemand direkt gemeint sondern nur die Postings, die Anne praktisch den Wind aus ihren Segeln nehmen, indem geschrieben wird, daß es wohl kaum einen Sinn macht, sich an offizielle Stellen zu wenden.

Ich finde es schön, daß Anne die Energie ihrer Wut (nehme ich an) dazu verwendet, sie wenigstens in eine Richtung zu schicken, wo ganz, ganz vielleicht mal jemand aufmerksam wird. DAs ist immerhin etwas.
Wenn es nicht nützt: vielleicht gibt es trotzdem ein gutes Gefühl, den Versuch gemacht zu haben, etwas zu tun.

Gruss,
Uta
 

Lukas

Hallo Uta,

da hast Du zumindest mein Posting missverstanden.
Ich habe nämlich keineswegs Anne irgendeinen Wind aus den Segeln genommen.
Und so wie Anne durch ihre Schreiben ihre Wut oder was auch immer an offizielle Stellen schickt, darf sicherlich auch ich meinen Ärger darüber zur Kenntnis geben, dass genau das (was Anne tut - und was auch ich in der Vergangenheit schon zur Genüge getan habe) hier in Deutschland nichts bewirkt. Und genau diesen Umstand - nämlich, wie Du schreibst "daß es wohl kaum einen Sinn macht, sich an offizielle Stellen zu wenden." - hier im Forum auch genau so und ganz offen und ehrlich auch anderen Personen mitzuteilen, kann nicht falsch sein.

Viele Grüße
Lukas
 
Beitritt
16.02.05
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Um mal ein wenig Wind hier rein zu bringen fange ich mal an mit dem was ich noch weiss. So um 2000/2001 rum gab es eine Monitor (ARD) Sendung die das Thema Amalgam mal aufgegriffen hat. Es wurde sachlich alles auf die Mattscheibe gebracht was es zu dem Thema faktisch zu sagen gab soweit ich mich erinnere. Danach gab ein paar Berichte in Tageszeitungen und dann war es auch schon wieder vorbei.

Den Versuch etwas zu Unternehmen solte man nicht unterdrücken denn mir hat es was gebracht selber festzustellen das es ein Kampf gegen Windmühlen ist. Es war Teil eines wichtigen Prozesses in dem ich noch stecke aber der langsam an Form gewinnt. Immerhin bin ich jetzt im Jahr 7 meiner ganz privaten Scheisse aber bin komischerweise immer noch da und sehe langsam wieder Land weil ich ganz langsam und durch teilweise ungeschicktes rantasten Dinge verstehe und vieles ausprobiere. Alles in allem ein totaler Gewinn an Wissen den ich unter anderem hier aus den Forum geholt habe.

Ansonsten schliesse ich mich im Bezug auf gewisse Personen, die scheinbar unfreiwillig Opfer als vermeindliche Redelsführer geworden sind, voll und ganz Lukas an.

wenn Ihr die Kraft habt dann inverstiert Sie in kleine übersichtliche Gräben ansonsten investiert alle verbliebene Kraft in eure VOLLSTÄNDIGE Genesung. Macht es nicht wie ich nur bis dahin wo man sich wieder ertragen kann um dann 2 Jahre später wieder von vorne anzufangen.

Gruß in die Runde

Mike
 
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