Bauch wie ein Fußball – unklare Ursache: Welche Fachärzte & Tests helfen weiter?

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Mein Sohn - 59 - hat seit ein paar Jahren einen Bauch, als hätte er einen Ball verschluckt.
Allerlei Untersuchungen - Darm- und Magenspiegelung, Blutuntersuchungen brachten keine Erklärung.
Mein Sohn ist sehr schlank. Weder ein übermässiger Esser noch trinkt er Alkohol.
Vor einigen Jahren wurde COPD diagnostiziert und ich bilde mir ein, da begann sich auch der Bauch zu wölben.

Nun frag ich in die Runde - kommt das jemandem bekannt vor? Hätte jemand eine Erklärung? Einen Tipp, was man untersuchen könnte? Welche Fachrichtung der Arzt haben sollte? Ein Besuch beim Heilpraktiker steht an - worauf sollte dieser achten?

Ich bin an Euren Antworten sehr interessiert - schon einmal ein Danke vorab.
 
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Hat er mit der Diagnose COPD das Rauchen aufgegeben? Viele trösten sich dann mit Essen, insbesondere Süßkram, und nehmen zu. Hinzu kommt, dass Nikotin den Appetit zügelt und einen schlanker hält als den Altersdurchschnitt. Fällt es weg, holt der Körper schnell auf. Männer lagern ihr Körperfett bevorzugt in der Bauchregion ein.
 
Nein, mit essen hat das ganz sicher nichts zu tun. Er ist ja ansich sehr schlank, ich erkenne keinerlei Fettansatz, drum ist dieser Bauch ja auch so auffällig und beunruhigend.
Er hat auch eine diagnostizierte Fibromyalgie - da reagiert der Körper auf Süßigkeiten mit starken Schmerzen, also ist Süßkram auch kein Thema.

Es gibt den Begriff "Lungenbauch" - das hat mich auf die Idee mit den COPD gebracht. Allerdings ist das offenbar nur eine Umschreibung von Bauchwassersucht und die hääte der Facharzt ebenso wie der Hausarzt sicher erkannt.

Es gibt auch keinen wirklichen Verdacht auf Unverträglichkeiten.
 
Er hat auch eine diagnostizierte Fibromyalgie
Man würde denken, dass womöglich eine Dysbalance im Verdauungstrakt vorliegt, wodurch es zur sichtbaren Aufwölbung der Bauchdecke kommt.

Versuchen könnte man:

Effektive Mikroorganismen 3x täglich 1 Esslöffel (sunday natural Mikroveda Life pur oder Cellavita oder Dimikro oder Waldkraft)

10g-15g Glutamin täglich über den Tag verteilt

N-Acetylcystein (NAC) 1200 Milligramm täglich

Vitamin C etwa 2-4 Gramm täglich

Robert Franz Vitamin B Komplex

Robert Franz Zink Kapseln

Man würde erwarten, dass nach ca. 8 Wochen eine sichtbare Verbesserung eintritt und der Bauch langsam flacher wird. Wurde mal eine Sonographie der Bauchorgane gemacht? Leber? Milz? Nieren? Gibt es Blutbilder? D3 Wert? B12 Wert?
 
Vor einigen Jahren wurde COPD diagnostiziert und ich bilde mir ein, da begann sich auch der Bauch zu wölben.
Nimmt Dein Sohn irgendwelche Medikamente wegen der COPD? (Dazu gehört auch Cortison ...)


Grüsse,
Oregano
 
Es gibt m. E. mehrere mögliche Gründe für einen Kugelbauch:
- Aszites / Bauchwassersucht: Im Ultraschall extrem gut zu erkennen, hier sicher ausgeschlossen
- Verdauungs-/Darmprobleme: Der Darm bläht sich mit viel Luft oder mit viel Wasser zur Verdauung auf. Dann ist der Bauch nicht konstant gewölbt, sondern reagiert auf Essen oder nur bestimmtes Essen. Morgens ist er flacher als abends.
- Krebs: Wäre vom Arzt gesehen worden.
- Viszerales Fett (Volksmund: Bierbauch): Der Kugelbauch ist über den Tag konstant. Das dürfte hier wohl vorliegen. Männer in diesem Alter neigen eben sehr dazu, selbst wenn sie sonst schlank sind.

Wenn wirklich Unklarheit über den Typ des Bauchs besteht, kann man das mit einem MRT oder einer Körperfettmessung (k. A., wer sowas anbietet) klären. Aber sich darüber klar zu werden ist notwendig wegen der völlig unterschiedlichen Therapie. Vermutlich hat auch der Arzt gesagt, was für eine Sorte Kugelbauch er hier annimmt.

Hier gibt es noch einen Artikel zum Zusammenhang von COPD und Bauch, taugt aber nicht viel:
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Problem ist, daß dieser Bauch schon seit gut und gerne 5 Jahren so deutlich sichbar ist, sich praktisch über Nacht eingestellt hat. In dieser Zeit hat mein Sohn unterschiedliche Ärzte aufgesucht, aber ausser der Magen- Darmspiegelung wurde keine weitere Untersuchung gemacht. Bei keinem der Ärzte. Allenfalls "das könnte Lactose sein" kam da nix. Er hat keine Blähungen, isst kleine Portionen, weil er schnell ein Völlegefühl hat.

Natürlich hat meine Schwiegertochter mit der Ernährung experimentiert, auf Reaktionen geachtet, aber ausser dem Problem mit Süß in Verbindung mit den Muskelschmerzen war da nichts auffällig.
Vielleicht hat der HP eine Idee....
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Nimmt Dein Sohn irgendwelche Medikamente wegen der COPD? (Dazu gehört auch Cortison ...)
Auf der Suche nach den Muskelschmerzen hat ein Rheumatologe Cortison verschrieben - das hat einen Grauen Star ausgelöst, aber es wurde festgestellt, daß es kein Rheuma ist. - Da war aber der Bauch schon da und blieb unbeachtet.
Die Fibromyalgie wurde mit psychischer Belastung erklärt - da mag was dran sein, denn er hatte beruflich ziemlich Stress. Mit der neuen Arbeitsstelle macht sich die F' nur noch selten bemerkbar.

Wegen des COPD nimmt er keine Medikamente, er hat ein Spray, falls er Arembeschwerden haben sollte, was er aber kaum einsetzen muss.
 
l ein Foto von diesem Bauc
...ich hab keins. Mein Sohn hat kürzlich in meinem Garten gewerkelt und auf dem Weg zur Dusche hab ich diesen Bauch gesehen und bin sehr erschrocken. Es sieht wirklich aus, als hätte ein sehr schlanker Mensch einen Ball im Leib. --- Daß dieses ungewöhnliche Erscheinungsbild bei Ärzten keinen Alarm auslöst ist mir unbegreiflich. Wir hoffen auf den Heilpraktiker....
 
Wurde mal eine Sonographie der Bauchorgane gemacht? Leber? Milz? Nieren?
...offenbar wurde keine Sonographie gemacht. Nur die klassischen KKüblichen Blutwerte gemessen, die "in Ordnung" sind. ------ Die Vorschläge zur Medikamentierung scheinen mir zu riskant, ohne zu wissen, was der Auslöser für diesen Bauch ist.
 
Wegen des COPD nimmt er keine Medikamente, er hat ein Spray, falls er Arembeschwerden haben sollte, was er aber kaum einsetzen muss.
Liegt denn bei ihm Gold1 vor? Wie wurde eingestuft? Die Symptomatik klingt ja zum Glück sehr mild. War der Sohn Raucher?
Blutwerte gemessen, die "in Ordnung" sind
In Ordnung ist ein SEHR dehnbarer Begriff. Es werden bezüglich Vitalstoffen häufig auch niedrigstnormale Werte akzeptiert. Dennoch können solche Werte Krankheitswert besitzen.

Wird nicht korrigiert, muss man sich mit der gesundheitlichen Situation arrangieren.

Die Problematik liegt wohl im Darm. Nachdem bereits Laktoseintoleranz vermutet worden war, wird wohl ein Auslassversuch gemacht worden sein?

Es wird jedenfalls über Wochen Laktase verabreicht worden sein?

Ich würde jedenfalls eine Testung der aktuellen Darmflorazusammensetzung im Stuhl über den HP veranlassen.

Die Wahrscheinlichkeit, dass die Bauchproblematik durch die COPD ausgelöst wurde, halte ich für äußerst gering. Das Problem wird im Darm selbst liegen. Blutbilder sollte man sich immer aushändigen lassen.
 
Bei einem schlanken Menschen mit Kugelbauch kommt mir spontan Eiweissmangel in den Sinn. Wurde das Gesamtprotein gemessen?
Isst er mindestens 1 - 1,5 Gramm Eiweiss pro Kilo Körpergewicht täglich? Diese Menge ist nämlich gar nicht so einfach zu schaffen. Ich würde das mal grob ausrechnen und schauen, ob da vielleicht Proteinreiche Ernährung fehlt?
 
Bei einem schlanken Menschen mit Kugelbauch kommt mir spontan Eiweissmangel in den Sinn.
Du meinst einen Hungerbauch? Dazu braucht man ein Ausmaß an Eiweißmangel, das in Europa wohl unmöglich ist. Es sind auch eigentlich nur Kinder, die das betrifft. Der Hungerbauch ist im übrigen ein Wasserbauch und sieht nicht wirklich wie eine feste Kugel aus.
 
Laktoseintoleranz vermutet
Es war keine wirkliche Vermutung, sondern nur so eine Art Rätselraten ..... könnte vielleicht sein.....
Aus ärztlicher Sicht - von unterschiedlichen Ärzten - wird der Bauch nicht wirklich zur Kenntnis genommen. Es wurde im Vorjahr eine Darmspiegelung und vor ein paar Wochen eine Magenspiegelung gemacht, ohne irgend ein Ergebnis ausser "alles in Ordnung". Schulterzucken bei der Frage nach dem Bauch, der ja eher hart und fest ist. Der nichts mit Blähungen zu tun hat.
Keine weiteren Untersuchungen wurden angeleiert.
Meine Schwiegertochter hat bewusst unterschiedlich und gezielt gekocht und beobachtet.
Ausser den Muskelschmerzen nach dem Genuss von Keksen gab es kieinerlei Reaktionen.

Natürlich könnte eine Intoleranz ursächlich sein, aber nach so vielen Jahren ohne wirklich greifbare Reaktionen scheint das eher ungewöhnlich.
 
Natürlich könnte eine Intoleranz ursächlich sein, aber nach so vielen Jahren ohne wirklich greifbare Reaktionen scheint das eher ungewöhnlich.
Tatsächlich können solche Zustände jahrelang andauern. Der HP wird hoffentlich weiterhelfen. MMn sollte man einer möglichen Dysbiose im Darm auf den Grund gehen. Wäre ich betroffen, würde ich mir meine Blutbilder beschaffen. Oft erkennt man doch Zusammenhänge.
 
Der HP wird ein großes Blutbild machen lassen, also meiner würde das tun.
Ich hoffe auch auf einen "neuen Blick" auf den Bauch, der oft neue Ideen ins Spiel bringt.
Und, ich werde Druck wegen einer Stuhluntersuchung machen - eigentlich sollte das der Facharzt schon gemacht haben, aber offenbar noch nicht.
Jedenfalls lass ich jetzt nicht locker
 
Es sieht wirklich aus, als hätte ein sehr schlanker Mensch einen Ball im Leib. --- Daß dieses ungewöhnliche Erscheinungsbild bei Ärzten keinen Alarm auslöst ist mir unbegreiflich. Wir hoffen auf den Heilpraktiker....
...offenbar wurde keine Sonographie gemacht.
Hallo @6imo5,

verstehe ich richtig, dass keinerlei Bildgebung gemacht wurde? Darauf würde ich anhand Deiner Beschreibung wohl bestehen an Stelle Deines Sohnes. Ganz unabhängig von den anderen guten Anregungen hier.

Alles Gute für Deinen Sohn,
 

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